Notfallversorgung Gesetzesänderung?

Wolf
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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#31

Beitrag von Wolf » Mo 29. Aug 2016, 12:27

Liebe Leute,

es ist schon bemerkenswert, zu welchen merkwürdigen Phantasien die Aktualisierung des Zivilschutzkonzepts geführt hat. :clue:

Wie schon mehrfach gesagt: Solche Zivilschutzkonzepte gibt es in DL schon seit Jahrzehnten. Ein Beispiel: Schon 1981 warb das Innenministerium für private "sachgemäße Vorratshaltung", von "Verdunkelungseinrichtungen", einem "Löschwasser-Reservoir" und "steuerbegünstigtem Bunkerbau" ganz zu schweigen:

http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/ ... f/14347607

Gruß
Wolf :-)

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Wurstauge
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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#32

Beitrag von Wurstauge » Do 1. Sep 2016, 20:08

Nicht lange her , 2005 :

https://youtu.be/jfKeGHqrip8

es waren nur 4 Tage und nicht großflächig ...
13LR666/DO8ZZ
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www.unchained-horizon.de

Mehlwurm
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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#33

Beitrag von Mehlwurm » Do 1. Sep 2016, 20:24

ja, da geht die Post ab, und man ist froh nen vollen Tank und Speisekammer zu haben.
Und paar Autobatterien fürs Funkgerät, damit einem nicht langweilig wird.

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Bavdx025
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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#34

Beitrag von Bavdx025 » Mo 12. Sep 2016, 15:28

Hm.. Auch eine Methode um die Wirtschaft anzukurbeln?..
..Oder doch eher eine Methode um zu beobachten wie das gemeine Volk auf solche Meldungen reagiert?
--> =Abstumpfung, denn wenn es soweit ist wird keiner informiert, man bekommt es einfach vor den Latz geknallt und dann ist handeln angesagt!...
Oder endet das ganze doch im Chaos, wenn es soweit ist oder sein sollte?.. :wink: :!:
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michael07
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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#35

Beitrag von michael07 » Mo 12. Sep 2016, 17:34

Hallo,

In einem anderen Forum wurde dieses Thema auch eifrig besprochen.

Schlussendlich wirds kaum oder unmöglich sein, sich auf solche Szenario abzusichern oder vorzubereiten.

Dafür bräuchte man schon mal einen Dreiachser , um den ganzen Kram, den man zum überleben braucht, mitzunehmen. HI.

Mal abgesehen von dem Problem mit der Treibstoff Versorgung und den vielen anderen Personen, die unbedingt mit wollen.

Wird schwierig werden. Ohne Waffen und Munition in ausreichender Menge.

Gruß
Michael
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lichtenberger
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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#36

Beitrag von lichtenberger » Mo 12. Sep 2016, 18:09

An etwas in der heutigen Zeit ganz Wesentliches wird natürlich nicht gedacht: Ohne Strom kein VoIP Telefon, DSL, geschweige denn Mobilfunk.
Seit die Telekom Ihr zuverlässiges und notstromfähiges ISDN (damit sind auch rein analoge Telefonanschlüsse gemeint, denn die hängen auch am ISDN) zum endgültigen Abschuss in 2018 frei gegeben hat, ist es mit zuverlässig vorbei. Wenn aktuell eine Bombe irgendwo gezündet wird, kann das dem klassischen ISDN nicht viel anhaben, denn es ist stark vermascht, d.h. dezentral organisiert. Mit VoIP muss man nur die paar zentralen Serversandorte platt machen und fast nichts geht mehr. Schlimmer noch bei Stromausfällen. Bei ISDN geht es komplett noch 1-2 Tage weiter. Das die DSL Infrastruktur, über die dann hauptsächlich telefoniert werden soll, Akkus hat, die länger als 5 Minuten den Betrieb aufrecht erhalten, habe ich noch nichts mitbekommen.
Wenn du unser Land informationstechnisch 100 Jahre zurückwerfen willst, zünde z.B. in FFM eine Bombe!
Na dann prost Mahlzeit, aber alles wird gut, denn schliesslich stehen wieder deutsche Soldaten in Litauen vor der russischen Grenze!

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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#37

Beitrag von Yaesu FT857D » Di 13. Sep 2016, 18:22

lichtenberger hat geschrieben:An etwas in der heutigen Zeit ganz Wesentliches wird natürlich nicht gedacht: Ohne Strom kein VoIP Telefon, DSL, geschweige denn Mobilfunk.
Seit die Telekom Ihr zuverlässiges und notstromfähiges ISDN (damit sind auch rein analoge Telefonanschlüsse gemeint, denn die hängen auch am ISDN) zum endgültigen Abschuss in 2018 frei gegeben hat, ist es mit zuverlässig vorbei.
Naja....bei Mobilfunk wäre ich skeptisch....
Zum einen haben einige Standorte doch Notstromversorgung, zum anderen schalten die Mobiltelefone je nach dem wo sie sich befinden, auf den nächsten Turm um.
Das Problem danach wird eher sein, dass dann möglicherweise 100te ja 1000te über diesen einen Mobilfunkmast ihren Notruf absetzen wollen....Hat man bei 9/11 gesehen.

Stichwort Rundfunkversorgung: Darum hat sich unsere Regierung keinen Deut gekümmert. Es wird nur auf neue Technologien abgestellt, die völlig hilflos und damit nutzlos sind, wenn es zu einem ernsten Fall kommt.
Heutzutage gibt es noch UKW-Radiosender. Wenn die auch abgeschaltet sind, wie MW/LW/KW-Sender, wie will man dann die Bevölkerung erreichen?
DAB-Sender sind nicht auch dort vorhanden, wo heute noch UKW-Sender (übrigens mit altertümlicher Notstromversorgung) stehen.
Nein, viele sind weit von einander entfernt.
Können nicht wie UKW-Sender zusammengeschaltet werden (man erinnere sich an Zusammenschaltungen eines Ereignisses auf mehrere Programme verschiedener Radiosender)
und sind nur mit spez. Empfängern und Antennen zu empfangen. UKW (und frühere KW/LW/MW-Sender) kann (konnte) man mit einem Stück Draht als Antenne und einem batteriebetriebenen Kofferradio empfangen.
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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#38

Beitrag von DocEmmettBrown » Di 13. Sep 2016, 19:13

Yaesu FT847 hat geschrieben:UKW (und frühere KW/LW/MW-Sender) kann (konnte) man mit einem Stück Draht als Antenne und einem batteriebetriebenen Kofferradio empfangen.
...und brauchte dabei so wenig Energie, daß die Geschichte, wenn nicht gar gleich als Detektorempfänger, doch zumindest schon mit einer Knopfzelle lief.

Ich bin mal gespannt, wann das erste DAB-Radio auf dem Markt kommt, was nur mit einer LR44 gespeist wird. :lol:

73 de Daniel

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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#39

Beitrag von noone » Mi 14. Sep 2016, 03:23

Ich glaube der Ansatz mit der Stromversorgung ist der richtig
denn hier wird umgebaut oder soll umgebaut werden und eben in dieser Höchstspannungsgleichstromtechnik.

Wir erinnern uns, die Trafos funktionieren vom kleinsten bis zum größten Trümmer in beide Richtungen fällt nun in Süd-DL mehr Strom durch Sonnenkraft und die paar Windkraftanlagen an als verbraucht wird kann der ohne Probleme und ohne technische Zusatzeinrichtungen eingespeist werden.

Bei der Hochspannungs-DC-Geschichte braucht man eine Anlage zum Hochsetzen der Spannung und eine zum runtersetzen bei AC braucht es keine Hightech. Und der Trafo ist so billig, dass man die Umspannwerke in einem engeren Netz stellen kann.
Außerdem ist die HGÜ recht störempfindlich.

Es genügt .... man braucht nicht FFM zu bombardieren man muss nur zb einen Spallationssprengkopf "in großer Höhe" zur Detonation bringen, das gleichspannungsnetz macht den Rest.

Vulkanismus und Erdbeben

Die römischen Ansiedlungen im Rheintal wurden mehrere Male zerstört durch Erdbeben.
Die Schweizer werden toben wenn ich die Nordschweiz mal zum deutschen Raum zuordne aber was in Basel (totale Zerstörung der Stadt) passiert ist kann die ganze Rheinschiene runter und auch am Neckar oder in der schwäbischen Alp oder in Bayern passieren.
Deutschland hat oder ist direkt an mehreren Supervulkanen dran und bei allen wird schwankende Aktivität beobachtet.

Terror

Oder stellt euch mal vor die vielen Neujahrsgrabscher die sich auf Anregung aus ihrem Intranet mit Werkzeug eindecken und sägenderweise auf der Suche nach Baustahl durch Wald und Feld schweifen.

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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#40

Beitrag von Kermit_t_f » Mi 14. Sep 2016, 13:24

noone hat geschrieben:Terror

Oder stellt euch mal vor die vielen Neujahrsgrabscher die sich auf Anregung aus ihrem Intranet mit Werkzeug eindecken und sägenderweise auf der Suche nach Baustahl durch Wald und Feld schweifen.
Vielleicht solltest du so eine braune Soße woanders los werden... :roll:

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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#41

Beitrag von Yaesu FT857D » Mi 14. Sep 2016, 23:59

DocEmmettBrown hat geschrieben:
Yaesu FT847 hat geschrieben:UKW (und frühere KW/LW/MW-Sender) kann (konnte) man mit einem Stück Draht als Antenne und einem batteriebetriebenen Kofferradio empfangen.
...und brauchte dabei so wenig Energie, daß die Geschichte, wenn nicht gar gleich als Detektorempfänger, doch zumindest schon mit einer Knopfzelle lief.

Ich bin mal gespannt, wann das erste DAB-Radio auf dem Markt kommt, was nur mit einer LR44 gespeist wird. :lol:

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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#42

Beitrag von DocEmmettBrown » Do 15. Sep 2016, 00:20

Kermit_t_f hat geschrieben:
noone hat geschrieben:Oder stellt euch mal vor die vielen Neujahrsgrabscher die sich auf Anregung aus ihrem Intranet mit Werkzeug eindecken und sägenderweise auf der Suche nach Baustahl durch Wald und Feld schweifen.
Vielleicht solltest du so eine braune Soße woanders los werden... :roll:
Ich bin sicher, noone hat es nicht so gemeint. Es vergeht halt kaum ein Tag, wo die sogenannten Flüchtlinge oder die "demokratische" Politik des Bundesjustizministeriums nicht in den Schlagzeilen sind. Da baut sich dann beim Bürger halt Frust auf und der Dampf will auch mal abgelassen werden, ohne gleich eine funkfremde Diskussion über Politik vom Zaun zu brechen. :wink:
Yaesu FT847 hat geschrieben:
DocEmmettBrown hat geschrieben:Ich bin mal gespannt, wann das erste DAB-Radio auf dem Markt kommt, was nur mit einer LR44 gespeist wird. :lol:
Ich auch Daniel, ich auch....!
Wird so schnell nicht kommen. Der µC braucht bei DAB zu viel Rechenleistung, da wäre eine Knopfzelle zu schnell leer. Und einen DAB-Detektor wird es erst recht nicht geben.

Tja, irgendwann könnt Ihr Euren Enkeln mit ihren staunenden Augen erzählen, daß es mal eine Zeit gab, als (bestimmte) Radios ohne Netz- und Batteriestrom liefen, und daß es eine Zeit gab, als man selbst bei einem Stromausfall noch telephonieren konnte.

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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#43

Beitrag von Radiofreund » Mo 19. Sep 2016, 21:34

Mich hat erstaunt, daß gerade jetzt diese Meldungen zunächst und zuerst über das Ausland (Nachrichtenagentur AFP und andere) die Medienlandschaft und damit die Bevölkerung der BRD erreicht hatten, ehe die Bundesregierung/Innenminister an die Öffentlichkeit getreten ist. Die Broschüren des Bundesministeriums für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe kann man seit Jahren runterladen, neu war - man höre und staune - daß man sich mit ausreichend Zahlungsmitteln ausstatten solle... Vergleicht man die etwas gleichzeitgen Hinweise und Aufforderung der Französischen Regierung mit der der Bundesregierung, so gibt es da "gewisse" Unterschiede, über die sich jede(r) eigene Gedanken machen kann... ganz freiwillig natürlich...
Ich war am Sonnabend in der Metro einkaufen und hatte den Eindruck, daß es doch auffallend viele BürgerInnen gibt, die diesbezügliche Meldungen und Mitteilungen persönlich ernst nehmen...

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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#44

Beitrag von Mehlwurm » Di 20. Sep 2016, 21:24

Naja, wenn es um Hamsterkäufe geht muss jeder selber wissen was er braucht.
Ich denke mir: "wer soll die Viecher füttern und wer macht den Käfig sauber ?". :banane:
Ich hab genug Futter, Wasser, Sprit, Brennholz und Co. immer parat, für viele Wochen, ohne dass was kaputt gehen würde oder ich kiloweise abnehmen würde (bauchanguggt...). Und dabei wohne ich in einem recht großen Block.
Wer natürlich abends heimkommt und nur ein vertrocknetes Möhrchen im Kühli vorfindet, der hat ein Problem. Der wird das Problem aber auch sonst jeden abend haben.
Das geilste ist aber immer noch in den USA, wenn vor bevorstehenden Katastrophen und Unwettern mit Stromausfall und Co. die ganze Bevölkerung Tiefkühlpizza hamstert. Tatsache, kein Witz.

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Re: Notfallversorgung Gesetzesänderung?

#45

Beitrag von Yaesu FT857D » Mi 21. Sep 2016, 15:04

In dem Zusammenhang fiel mir zum Wochenanfang in einem Werbeprospekt von Netto (ohne jetzt Werbung zu machen) ein 2-seitiges Blatt innen auf, mit der Überschrift
"Die Bundesregierung empfiehlt:
Bevorraten sie sich für 10 Tage! "
Dann kommt eine Liste, linke Spalte Regierungsempfehlung, rechte Spalte was bzw. welche Artikel man günstig bei Netto einkaufen kann.
DSC_5905.JPG
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