Tut sich in Köln noch etwas ?

dnwalker
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Tut sich in Köln noch etwas ?

#1

Beitrag von dnwalker »

Hallo zusammen,

in den 80er Jahren habe ich für einige Jahre CB Funk betrieben. In der Zeit konnte man nicht genug Kanäle haben da immer etwas los war.

Jetzt habe ich beim Aufräumen eins meiner alten Geräte gefunden und musste feststellen das sich da um Köln scheinbar nichts mehr tut - oder das Gerät ist im Eimer. :lol:

Meine Frage wäre jetzt ist da wirklich nichts mehr los und man verwendet nur noch WhatsApp oder war ich nur zur falschen Zeit unterwegs?

Gruß
dnwalker

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Krampfader
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#2

Beitrag von Krampfader »

Hallo dnwalker

Zuerst einmal Willkommen im Forum!

Ich bin überzeugt in und rund um Köln gibt es noch ein paar verstreute "Dinosaurier", meist auf ihren Hauskanälen horchend abwartend. Mit welchem Gerät (sprich Equipment, speziell Antenne) hast Du denn über die Kanäle gedreht ?? , und an welchem Standort? (Wohnzimmer ?, Stadt ?, Park ?) hast Du gehorcht ?? ... In der Nähe von Köln gibt es eine höher gelegene Gegend von der es aus super gehen müsste, siehe Geländeprofil:

Bild
Quelle: https://www.heywhatsthat.com

Von dort oben überstreichst Du ein großes Gebiet und hast bestimmt auch kein QRM in Form von PLC & Co.

Viel Spaß und Erfolg beim Hobby :wave:

Andreas

PS: Sollte es mit Deiner Antenne nicht klappen dann empfehle ich Dir eine simple, erprobte Selbstbauantenne, siehe T2LT unter: https://www.funkbasis.de/viewtopic.php?p=551226#p551226
Meine CB-Antennenbau-Seite: https://antennenbau.dxfreun.de/krampfader/

dnwalker
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#3

Beitrag von dnwalker »

Hallo Andreas,

danke für Deine Antwort.

Mein Standort liegt etwas außerhalb der Innenstadt im Kölner Norden. Leider in einer Richtung von einer Stromtrasse begrenzt.
Meine vorhandenen alten Geräte sind natürlich auf dem Stand der 80er Jahre also 40Kanäle FM und 12Kanäle AM mit 4 und 1 Watt.
Zum Testen hatte ich nur ein Stabo SH8000 mit der langen Teleskopantenne und das aus dem 2.Stock und ein Mobil Gerät Midland Alan28D mit einer KFZ-Magnetantenne. Also auch nicht die optimalen Bedingungen.
Um jetzt auf einem größeren Frequenzband zu hören habe ich mir gestern so einen alten USB DVB-T Stick mit einer Software parat gemacht als SDR.

Da habe ich mir jetzt erst mal einen Adapter bestellt um an das Teil eine bessere Antenne als diese Mini DVB-T Magnetantenne zu stecken.

Was meinst Du mit PLC & Co - ich bin leider aus dem Fachjargon absolut raus.

Da sich in der Technik im Bereich des CB-Funks ja doch einiges getan hat bin ich auch da absolut raus.

Ich weiß zwar wie SSB funktioniert und welche Forteile die Technik hat aber habe eben keine Erfahrungen wie es da mit Reichweite und anderen Problemen aussieht.

Mich wundert ja das es doch noch viele Hersteller gibt die überhaupt noch CB-Funkgeräte anbieten. Irgendwer muss die Kisten ja schließlich kaufen und da meine ich jetzt nicht die Geräte die auch 10m können und von Amateuren gekauft werden.

Zumal die beiden einzigen Amateurfunker die bei uns im Ort sind auch schon keine Antennen mehr im Garten stehen haben und soweit ich weiß auch das Hobby aufgegeben haben.

Gruß
dnwalker

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Krampfader
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#4

Beitrag von Krampfader »

dnwalker hat geschrieben:
Fr 27. Mär 2020, 06:53
Zum Testen hatte ich nur ein Stabo SH8000 mit der langen Teleskopantenne und das aus dem 2.Stock und ein Mobil Gerät Midland Alan28D mit einer KFZ-Magnetantenne.
Guten Morgen dnwalker

Sofern Deine Geräte noch ordnungsgemäß funktionieren müsstest Du großes Glück haben dass sich in Deiner näheren Umgebung noch aktive CB-Funker befinden. Ansonsten wirst Du mit Deinem Equipment daheim vermutlich nur Rauschen empfangen. Oder urbanen HF-Müll, sprich QRM (Störungen, wie PLC, verursacht durch "LAN über die Steckdose").

Bewegst Du Dich hingegen auf einen möglichst hohen und freien Standort ohne QRM dann stehen Deine Chancen gar nicht mal sooo schlecht, selbst nur mit Handsprechfunkgerät, so wie oben in der Karte eingezeichnet. Am wichtigsten ist wie gesagt ein möglichst hoher, freier Standort, ohne QRM (z.B. Anhöhe, Berg). Erst dann folgt die Antenne. Und erst ganz am Schluss kommt das Funkgerät. Beim Funkgerät ist wiederum eine kräftige Modulation wichtiger als die Leistung, siehe Video (4W zu 4W, auf 82km): https://youtu.be/i4TnFkzG62I

So oder so, viel Erfolg! :wave:

Andreas
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Alpha Wolf
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#5

Beitrag von Alpha Wolf »

dnwalker hat geschrieben:
Fr 27. Mär 2020, 06:53
Kölner Norden
Im nahegelegenen Rheinkreis Neuss ist noch einiges los (versuche mal Kanal 29FM). Auf der anderen Rheinseite auch.
dnwalker hat geschrieben:
Fr 27. Mär 2020, 06:53
Midland Alan28D
Schönes Gerät! :thup: Aktueller Stand der Technik für wenig Geld wären z.B. eine Albrecht 6110 oder President Bill. SSB geht mit einer Albrecht 5890 um 200€ los.
dnwalker hat geschrieben:
Fr 27. Mär 2020, 06:53
Was meinst Du mit PLC & Co
https://de.wikipedia.org/wiki/PowerLAN

Das sind Devolo und Co., die das Internet über die Stromleitungen im Haus verteilen. Da die Stromleitungen selten geschirmt sind, strahlen die eine Menge an HF-Müll ab.

Als Antenne empfehle ich erstmal für ca. 30€ eine Drahtantenne "Lambdahalbe" oder LDA-27. Diese an einer GFK- Angel (Stipprute, 9Meter für 20€) aufgehängt, oder zur Not einfach mal aus dem Fenster hängen gelassen.
Zuletzt geändert von Alpha Wolf am Fr 27. Mär 2020, 07:52, insgesamt 2-mal geändert.
VG
gesendet mit DHL

Alles lief nach Plan, nur der Plan war Kacke.

CBRApfel
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#6

Beitrag von CBRApfel »

Also ich bin recht viel in der Gegend unterwegs und bin froh um jedes QSO.

In der Regel steht meine Albrecht 6110 auf CH 1FM.
Einfach probieren!


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DMA284
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#7

Beitrag von DMA284 »

Hi!

Im Sommer vorletzten Jahres bin ich die A1 lang gefahren auf Höhe Köln gabs ne alt Herren Runde auf der 65. Vielleicht gibts die immer noch.

55 & 73
Von Zuhause: Alinco DR-135DX mit Hy-Gain 5/8 Wave Feststationsantenne
Standmobil: President Grant II mit verschiedenen Koax Drahtantenne am GFK Mast

Wellenangler
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#8

Beitrag von Wellenangler »

Hallo dnwalker,

den Stand der 80er Jahre wird der CB-Funk in absehbarer Zeit sicherlich nicht mehr erreichen, aber es gibt in und um Köln durchaus noch ein paar aktive CB-Funker. Ich bin öfter im Großraum BN/SU/K/GL unterwegs und hatte dort schon Kontakte mit Stationen aus Bonn, Wesseling, Köln, Frechen, Bergisch Gladbach, Solingen, Remscheid, Rösrath, Engelskichen, Königswinter und Linz am Rhein. Bei einer kürzlichen Fahrt übers Autobahnkreuz Köln-Süd habe ich bei einem Scan über die Kanäle mehrere Gesprächsrunden gehört, ganz ausgestorben kann der CB-Funk in Köln also noch nicht sein ;-).

Samstag abends ab 22.00 Uhr findet regelmäßig die NRW-Runde mit Teilnehmern aus ganz NRW und darüber hinaus statt, allerdings in SSB (Kanal 15USB). Die Reichweitenvorteile von SSB gegenüber FM sind meiner Erfahrung nach erheblich. In FM liegt mein persönlicher Reichweitenrekord per Bodenwelle bei rund 40km, in SSB hatte ich mit dem gleichen Gerät und der gleichen Antenne schon Verbindungen über rund 100km (beide jeweils von einem hohen Standort ohne QRM und mit Quasi-Sichtverbindung zur Gegenstelle). Den Effizienzvorteil von SSB erkauft man sich mit der prinzipbedingten Einschränkung, dass die Sprachwiedergabe stark davon abhängt, wie sauber die Gegenstelle auf der Sollfrequenz liegt. Manche Funkgeräte liegen ab Werk schon mal etwas daneben oder "driften" in Abhängigkeit von ihrer Betriebstemperatur. Man kann solche Abweichungen am Empfänger mit dem "Clarifier"-Regler ausgleichen, insofern ist das bei einem Gespräch zwischen zwei Stationen kein größeres Problem, aber bei einer Runde mit mehreren Teilnehmern, die in unterschiedlichen Richtungen deutlich von der Sollfrequenz abweichen, muss man entweder immer wieder nachstimmen oder damit leben, dass mindestens eine Station "seltsam" klingt. Am Anfang ist das etwas irritierend, aber man gewöhnt sich relativ schnell daran.

Mit einem FM-Handfunkgerät mit integrierter Antenne wie dem Stabo SH8000, das Du zum Testen verwendet hast, sind meiner Erfahrung nach innerhalb von Großstädten ohne hohen Standort mit "freier Sicht" leider keine nennenswerten Reichweiten zu erzielen (2-3 Kilometer im besten Fall, oft auch deutlich weniger). In der heutigen Zeit ist leider der allgemeine Störpegel in Städten deutlich höher als in den 80er Jahren, so dass schwache Stationen, die man früher noch verständlich empfangen konnte, heute oft im "Grundrauschen" untergehen. Von erhöhten und QRM-freien Standorten kann man aber auch heute noch schöne Verbindungen über größere Entfernungen haben.

Du hattest geschrieben, dass Du einen DVB-T-Stick als SDR einsetzen möchtest, um einen Überblick über das 11m-Band zu haben. Wie gut das in der Praxis funktioniert, ist abhängig von dem jeweiligen DVB-T-Stick bzw. dem darin verbauten Tuner. DVB-T arbeitet(e) im UHF-Bereich bei ca. 700MHz, der CB-Funk liegt aber im HF-Bereich bei 27MHz. Manche der in DVB-T-Sticks verwendeten Tuner funktionieren ab 22MHz oder 24MHz aufwärts und sind damit auch für den CB-Empfang geeignet, es gibt aber auch DVB-T-Sticks mit Tunern, die erst ab 50MHz oder sogar erst ab mehr als 100MHz funktionieren, womit ein CB-Empfang nicht möglich wäre. In der Regel ist außerdem die Empfindlichkeit am unteren Ende des möglichen Empfangsbereiches relativ gering, d.h. auch wenn der Stick grundsätzlich im Bereich von 27MHz empfangen kann, kann es sein, dass er für schwache Signale nicht empfindlich genug ist. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, aber sei nicht enttäuscht, falls die Empfangseigenschaften des DVB-T-Sticks auf 27MHz eher mäßig sein sollten.

@Krampfader: Das violette "X" in der von Dir erstellten Karte ist der große Ölberg im Siebengebirge, sozusagen "der" Funkberg im Bonner Raum. Dort befand sich früher ein analoger Fernsehsender, der Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis versorgt hat, heute sendet von dort ein Bonner Lokalradio und es gibt dort verschiedene Amateurfunk-Relais (2m+70cm FM, D-Star, DMR) und einen HAMNET-Knoten. Auf der Spitze des großen Ölbergs befindet sich ein Ausflugslokal mit Außengastronomie, insofern bietet er sich gerade im Sommer auch als Ausflugsziel für Funker mit weniger funkinteressierter Begleitung an :-).
73,
Wellenangler

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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#9

Beitrag von 13RF2612 »

Grüß Dich dnwalker,
erst einmal einen schönen Gruß in meine alte Heimat, die ich vor mehr als 10 Jahren verlassen habe.

Interessant, wie doch die Herangehensweise an das alte und mehr oder weniger notgedrungen vernachlässigte Hobby CB-Funk von in die Jahre gekommene Funker die gleiche ist. Eines steht fest, wie einige Vorredner ebenfalls einschätzen: es wird nie mehr so, wie es damals "in den 80ern" mal war.
Um nicht gleich viel Geld für das Hobby "CB-Funk" locker zu machen habe ich den gleichen Weg eingeschlagen vor Monaten, wie Du ihn hier angesprochen hast. Man hat schnell ein paar Hunderter hingeblättert. Und wenn dann kein Funkerlebnis, Mist! Folglich aktivierte ich mein altes Gerät Stabo SH 6200 um dannn festzustellen: Tote Hose. Die Stabo hätte ja defekt sein können. Also das Gleiche mit meinem alten Schätzchen CV 40 von Conrad-Electronic versucht. Ergebnis: Tote Hose. Die beiden Geräte funktionieren jedoch untereinander bis ca. 3 Km Abstand.

Damit der Test, ob CB-Funkverkehr überhaupt stattfindet, finanziell überschaubar bleibt, dann mit dem Stick RTL-SDR NOOELEC R820 T2 und einer sehr günstigen Mini-Wiph als reine Empfangsantenne bis 30 MHz, sowie dem SDR-Sharp Programm "AirSPY" für WIN 10 den CB Bereich über Wasserfall eingesehen bzw. gehört. Was war? Tote Hose.
Nun mag das für diese gottverlassene aber für Rentner wie mich ansonsten ideale Gegend der Normalzustand sein. Und wird wohl auch so bleiben.

Was habe ich danach funkmäßig gemacht? Mich erst einmal geärgert.

Dann tief Luft geholt und mich auf dem 2 Meter Band Freenet eingerichtet. Das soll jetzt nur eine Notlösung für den Tag X sein, wenn hier alles den Bach runter geht und ich Sprechkontakt mit meiner Frau haben muß, falls ...............

Übrigens, auf den Freenetkanälen ist hier auch Tote Hose. Es ärgert mich ungemein, ävver Jung, do mäste nix?! :wave:
Gruß Petrus

Midland ALAN 48 PRO Multi B
Albrecht GPA 27; Monacor FSI 10

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Hopi
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#10

Beitrag von Hopi »

Moin!

Klemm an, mach das Beste aus der Antennensituation und besorge Dir ein vernünftiges Funkgerät. Es sind recht viele Funker in Deiner Gegend. Ich nehme einige Stationen aus Köln auf, auch Köln-Nord. Frechen, Kerpen, K/BN-Flughafen, Neuss, Zons, usw. Die Aktien stehen gut für Dich.

73 Chris
:nono: Es geht nicht ohne Schinkengeist! /It does not work without ham spirit!

Wombel01
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#11

Beitrag von Wombel01 »

Willkommen zurück. Bin ehemals aus Porz, der Wombel01. Wie die jungs schon alle geschrieben haben ist CB in Großraum Köln nicht tot. Für Antennen Tests schau mal auf Kanal 71 rein da ist ein sogenanntes Gateway. Standort Neunkirchen Seelscheid 210 ü.n.n. Hier ist relativ viel Betrieb so das dj es prima als Reverenz Punkt nehmen kannst da Standort und Leistung immer gleich sind.
Gruß Frank

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Tut sich in Köln noch etwas ?

#12

Beitrag von CBRApfel »

Wombel01 hat geschrieben:
Sa 28. Mär 2020, 09:41
Willkommen zurück. Bin ehemals aus Porz, der Wombel01. Wie die jungs schon alle geschrieben haben ist CB in Großraum Köln nicht tot. Für Antennen Tests schau mal auf Kanal 71 rein da ist ein sogenanntes Gateway. Standort Neunkirchen Seelscheid 210 ü.n.n. Hier ist relativ viel Betrieb so das dj es prima als Reverenz Punkt nehmen kannst da Standort und Leistung immer gleich sind.
Gruß Frank

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Da hab ich auch schon öfter mal reingehört, seitdem ich meine neue 6110 habe.

Die Kollegen sind dem Dialekt nach aus Dortmund, stimmts?


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Philipp
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#13

Beitrag von dnwalker »

Hallo zusammen,

erst mal danke für Eure zahlreichen Beiträge Tipps und Infos.. :thup:

Ich habe gestern mit dem SH8000 und dem Gummistummel drauf doch tatsächlich hier im Bereich einige Stationen hören können.

Das Ding ist also auch nach alle den Jahren noch nicht im Eimer.

Ich habe gestern noch ein altes DNT Scan 40 aus der Schachtel auf dem Dachboden gezogen - wusste gar nicht das ich das Ding noch habe.

Das letzte Mal habe ich das Gerät 1992 auf einer Schulung mit nach Hamburg genommen und habe dort von einem Hochhaus in Bergedorf eine Verbindung bis in den Hamburger Hafen mit einer Wurfantenne hin bekommen. Da saß damals ein Amateurfunker auf dem Museumschiff Cap San Diego mit dem ich immer ein nettes Gespräch hatte.
Seit der Zeit lag das Teil auf dem Dachboden in der Kiste und wurde seit dem nicht mehr geladen oder verwendet. Gestern habe ich das DNT dann das erste mal wieder eingeschaltet und was soll ich sagen da war sogar noch Spannung auf dem Akku. unglaublich das der noch nicht komplett zerfallen war.

Nutzen kann man den Akku natürlich nicht mehr aber ist doch schon unglaublich.

Ja - mich juckt es schon in den Fingern mir doch noch mal ein neues Gerät zu kaufen auch wenn man wohl nie wieder an die alten Tage des CB Funks anknüpfen kann.

Ein bestimmtest Gerät habe ich da noch nicht im Auge aber mal sehen was es da so alles gibt.

Sicher erlebt der CB Funk auch durch die aktuellen Ereignisse wieder etwas Aufschwung aber ich bin jetzt kein Weltuntergangsanhänger.

Man macht sich da aber schon seine Gedanken wenn man bedenkt wie abhängig man vom Internet und von anderen modernen Kommunikationsmitteln in der heutigen Zeit ist.

In der Sparte kenne ich mich aus da ich in Köln bei der Telekom beschäftigt bin und da im Bereich Backbone unterwegs bin.

Auch der Laden ist nicht mehr die gute alte Deutsche Bundespost bei der ich noch meine Lehre gemacht habe.

Wenn man bedenkt das es im schlimmsten Fall nur eine letzte analoge Funkverbindung für die Polizei und Rettungskräfte zwischen den beiden Rheinseiten besteht die über zwei Rücken an Rücken geschaltete uralte analoge BOS - Geräte auf dem Funkturm gebaut ist wird einem ganz schwindelig.

Schaden kann es wohl nicht sich noch einen andere Möglichkeit als Backup zu schaffen.

Schöne Grüße
dnwalker

Chris88
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#14

Beitrag von Chris88 »

dnwalker hat geschrieben:
Sa 28. Mär 2020, 20:46
...

Wenn man bedenkt das es im schlimmsten Fall nur eine letzte analoge Funkverbindung für die Polizei und Rettungskräfte zwischen den beiden Rheinseiten besteht die über zwei Rücken an Rücken geschaltete uralte analoge BOS - Geräte auf dem Funkturm gebaut ist wird einem ganz schwindelig.
...
dnwalker
Nicht dein ernst, oder ein schlechter Scherz, oder?
Funkgeräte: Team TeCom Duo, Team MiCo Freenet
Im Auto auf Freenet Kanal 1 erreichbar. Für Freenet 1 als einheitlichen Rufkanal.

dnwalker
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Re: Tut sich in Köln noch etwas ?

#15

Beitrag von dnwalker »

Nein - leider nicht.

Das sind zwei BOS Geräte auf einer Spanplatte geschraubt bei denen im Grunde die Hörer verdreht gegeneinander mit Kabelbindern fixiert sind.

Das ganze hängt an einem Netzgerät dessen Stecker in einer nicht mal USV Steckdose steckt. Der Stecker ist mit Klebeband "gesichert" und darüber ein Schild "Stecker nicht ziehen".

Da diese "Anlage" auf dem Fernsehturm ist brauchst Du da auch kaum Leistung da die Höhe ja den Vorteil macht.

Wenn nichts mehr geht über Handy oder Digitalfunk geht nur noch der analoge Oldtimer auf dem Turm.

Was meinst Du warum die Polizei und Rettungskräfte immer noch die alten analogen Bosch FUG Geräte im Fahrzeug haben.

Bei den digitalen Geräten gibt es ja nur die beiden Zustände "geht" oder "geht nicht". Bei den alten analogen Geräten hört man eventuell nur ein schwaches Signal aber man hört es. Geht man einen Schritt nach links oder rechts geht es meist schon besser.

Bei den Digitalen ist das leider nicht so.

Frag mal einen Polizisten wie zufrieden der mit der neuen Technik in Grenzbereichen ist.

Die alten analogen Teile haben 1W AM und man ist erstaunt welche Reichweite und klaren Empfang mit den Dingern möglich ist.

Ich habe da auch noch zwei Geräte von denen ich mich nicht trennen kann.

Gruß
dnwalker

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