CB-D-A-CH-Verband

Ist ein CB-DACH-Verband sinnvoll?

Ja, so etwas würde die Interessen der OMs und YLs stärken.
36
60%
Nein, das bringt keinen Vorteil.
24
40%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 60

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DocEmmettBrown
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CB-D-A-CH-Verband

#1

Beitrag von DocEmmettBrown »

Ist nur eine Idee, die ich gerne zur Diskussion stellen würde: Wäre die Gründung eines CB-DACH-Verbandes möglich und sinnvoll, um dem CB-Funk mehr Gewicht zu verleihen? DACH ist die Abkürzung von Deutschland, Austria und Confoederatio Helvetica. Ziel könnte möglicherweise sein, die Interessen der deutschen, österreichischen und schweizer OMs zu bündeln und vielleicht in ferner Zukunft einen harmonisierten CB-Standard zu haben.

Was meint Ihr dazu?

73 de Daniel
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ax73
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Re: CB-DACH-Verband

#2

Beitrag von ax73 »

Warum gerade diese vier?
Und die anderen sieben nicht?

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DocEmmettBrown
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Re: CB-DACH-Verband

#3

Beitrag von DocEmmettBrown »

ax73 hat geschrieben:
Do 21. Nov 2019, 23:15
Warum gerade diese vier?
Und die anderen sieben nicht?
Welche "vier"? Ich hatte nur drei vorgeschlagen. Sind zufälligerweise diejenigen, in denen mit gewissen Dialektabstrichen Deutsch gesprochen wird. Erleichtert die Kommunikation, dachte ich.
(Ja, ja, ich weiß, die CH hat noch ein paar Kantone mit Französisch und je einen mit Italienisch und Rätoromanisch.)

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Re: CB-DACH-Verband

#4

Beitrag von Arco-Express »

Hallo!
Diese Umfrage ist bei der Fragestellung irreführend!
Beim etstmaligen Lesen der Frage war ich sofort für einen Dachverband und habe entsprechend sofort mit ja gestimmt.
Denn: Dachverband bedeutet einen Zusammenschluß von Interessengruppen gegenüber der Politik. Dabei ging ich selbstverständlich davon aus, daß es sich hier um einen als notwendig angesehenen Dachverband hier in D handelt, der endlich -wenn auch zu spät- gegen die kommende Benachteiligung des CB-Funks insbesondere des automobilen CB-Funks politisch zu Felde zieht.

Der Umfragenersteller aber erläutert erst nach dem Umfragefeld, daß er keinen Dachverband im klassischen Stil in D meint, sondern einen internationalen Dachverband mit Deutschlnd, Österreich/Austria und der Schweiz/CH meint.

Bevor D einem internationalen Dachverband beitritt oder mitbegründet, muß doch zuerst einmal ein nationaler Dachverband in D initialisiert werden, der die Interessen der Deutschen CB-Funker bündelt und der (deutschen) Politik nahebringt mit dem Ziel der verbesserten Gesetzgebung.
Und bereits hier in D unterscheiden sich die Fakten gegenüber Österreich und der Schweiz durch den deutschen Alleingang bei den 80 Kanälen. Die Interessen der österreichischen Politik gegenüber dem cB-Funk weichen schon mal enorm von unserem Einstiegsatandart (80 Kanäle, SSB ) ab.
Also müssen sich doch erst mal die deutschen CB-Funker in der Fläche lokale Interessengruppen suchen, bilden oder beitreten, deren gewählte Vertreter sich dann zu einem deutschen Dachverband zusammenfinden müssen, evtl. sogar erst über Bundesland-Dachverbände, bevor dann ein Bundesdachverband überhaupt gebildet werden kann.

Kurz: Die obere Umfrage sollte erst mal ein Meinungsbild zu einem evtl. Dachverband in Deutschland generieren.

Deswegen empfehle ich, diese derzeitige Umfrage hier zu streichen und die gleiche Frage zu einem deutschen Dachverband der CB-Funker als Umfrage zu stellen. Und da würde ich persönlich wieder mit 'ja' antworten.

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Re: CB-DACH-Verband

#5

Beitrag von DocEmmettBrown »

Arco-Express hat geschrieben:
Fr 22. Nov 2019, 00:11
Die Interessen der österreichischen Politik gegenüber dem cB-Funk weichen schon mal enorm von unserem Einstiegsatandart (80 Kanäle, SSB ) ab.
Und Du meinst, die Ösis und Eidgenossen wären kreuzunglücklich, wenn auch sie 80 Kanäle bekämen? :D
Was spricht dagegen, wenn man sich dafür einsetzt, daß alle drei Länder 80 Kanäle bekommen und gleich in allen drei Modulationsarten? Leicht ist es nicht und auch nicht in fünf Jahren zu kriegen, aber einen Versuch wär's wert. ;)

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Re: CB-DACH-Verband

#6

Beitrag von noone »

Wie die Geschichte der Beziehung des DAKfCBNF zum CB-Funk beweist gehen sinnvolle Vorschläge meist auf dem Weg durch das Sprachrohr Dachverband verloren.

Ein Verband der CB-Funker der deutschsprachigen Länder hat aber was für sich. Allerdings bräuchte man undogmatische und cb-geschichtlich unbelastete Leute. Also nicht die Totengräber von früher.

In welchen Ländern ist Deutsch eine der Amtssprachen?

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Re: CB-DACH-Verband

#7

Beitrag von DocEmmettBrown »

noone hat geschrieben:
Fr 22. Nov 2019, 00:59
In welchen Ländern ist Deutsch eine der Amtssprachen?
In den DACH-Ländern und "noch" in Lëtzebuerg. Die Luxemburger wollen aber sehr langfristig Deutsch und Französisch weghaben zugunsten ihrer eigenen Sprache.

EDIT: Hätte doch beinahe noch Liechtenstein vergessen. ;)

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noone
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Re: CB-DACH-Verband

#8

Beitrag von noone »

Ja ein deutschsprachiger Dachverband wäre sinnvoll und die Niederländer zähl ich mal auch dazu die verstehen eh fast alle deutsch.Die Österreicher sind die besten die schreiben Gesetze Wort für Wort ab wenn sie ihnen passen, es soll einmal ein Gesetzesentwurf mit einem Abschreibefehler durchgeschlüpft und Veröffentlicht worden sein (man soll vergessen haben im Text Deutschland durch Österreich zu ersetzen)

Süd- und Mittel-Italiener, Franzosen und Belche sind per President programmatisch vergiftet und auf Exportgeräte fixiert.
Die Briten sind draus aus Europa bzw bis zur Abstimmungsfähigkeit oder Einsicht gesperrt.
Die Spanier mit sich selbst beschäftigt.
Die Osteuropäer .....
Die Griechen......
Die Nordmänner haben Händys und dafür haben CB-Geräte noch keine Schnittstelle.



ja hab mal nachgeschaut

Deutsch ist verbreiteter als man denkt auch als Amtssprache Pseudoamtssprache oder Verkehrssprache in einigen Ländern vor allem auch auf kommunaler Ebene wo man es nicht erwartet.

Und deutsch wird als Fremdsprache immer mehr gelernt und gelehrt.

Nun ja ich werde es nächstes Jahr hoffentlich in positiver Weise erleben können wenn ich meinen dieses Jahr leider ausgefallenen Urlaub nachholen werde.

Dann werd ich auch sehen was so in Asien hinsichtlich AFU und CB tatsächlich ab geht, ich muss endlich die Einladungen die ich in den letzten Jahren bekommen habe abarbeiten.

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Re: CB-DACH-Verband

#9

Beitrag von DocEmmettBrown »

noone hat geschrieben:
Fr 22. Nov 2019, 02:09
Süd- und Mittel-Italiener
In Südtirol wird noch Deutsch gesprochen und in Rumänien gibt es einige deutsche Gebiete.

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Re: CB-DACH-Verband

#10

Beitrag von Arco-Express »

DocEmmettBrown hat geschrieben:
Fr 22. Nov 2019, 00:47
Arco-Express hat geschrieben:
Fr 22. Nov 2019, 00:11
Die Interessen der österreichischen Politik gegenüber dem cB-Funk weichen schon mal enorm von unserem Einstiegsatandart (80 Kanäle, SSB ) ab.
Und Du meinst, die Ösis und Eidgenossen wären kreuzunglücklich, wenn auch sie 80 Kanäle bekämen? :D
Was spricht dagegen, wenn man sich dafür einsetzt, daß alle drei Länder 80 Kanäle bekommen und gleich in allen drei Modulationsarten? Leicht ist es nicht und auch nicht in fünf Jahren zu kriegen, aber einen Versuch wär's wert. ;)

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Hallole in die Nacht !
Die CB'ler in Österreich und der Schweiz im Einzelnen würden sich möglicherweise freuen.
Aber wissen wir, warum gerade in den Ländern die 41 bis 80 nicht genehmigt werden ? Weil evtl. dort noch andere Funkanwendungen auf diesen Frequenzen aktiv sind, siehe auch die Schutzabstände, die wir Grenznahen einhalten sollen, um dort nicht störend andere Funkanwendungen zu beeinträchtigen.
Deswegen läßt z.B. Österreich ja auch nur CEPT Geräte im Rahmen der EU Vorgaben zu.
Ich denke, auch in der Schweiz werden die Frequenzen, welche bei uns Kanal 41 - 80 abdecken, von anderen Funkanwendungen noch aktiv genutzt.

Aber um ein Pferd nicht von hinten zu satteln: In internationale Verhandlungen einzutreten, setzt nun mal die Vertretung der Staaten in Form von Spitzenverbänden vorraus. Und so ein Spitzenverband, der unsere deutschen Vorschläge, Interessen und Forderungen zunächst national vertritt oder erst mal generiert, muß sich in D erst wieder etablieren.

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Re: CB-DACH-Verband

#11

Beitrag von DocEmmettBrown »

Arco-Express hat geschrieben:
Fr 22. Nov 2019, 02:24
Aber um ein Pferd nicht von hinten zu satteln: In internationale Verhandlungen einzutreten, setzt nun mal die Vertretung der Staaten in Form von Spitzenverbänden vorraus. Und so ein Spitzenverband, der unsere deutschen Vorschläge, Interessen und Forderungen zunächst national vertritt oder erst mal generiert, muß sich in D erst wieder etablieren.
Es war ja auch nur eine Idee, mehr nicht. :)

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Re: CB-D-A-CH-Verband

#12

Beitrag von Radnor »

denke bis eine weitere Interessenvertretung, welche gar international agieren soll aufgebaut ist, ist "de Haas über de Höh'"

Interessenvertretungen mit tollen Namen gab es schon viele und es gibt noch einige. Warum nicht mit seinem Engagement bestehende Vereinigungen stärken, hier etwas erreichen, dann weiter denken?

Generell bin ich für jedes Engagement zu haben aber das hier scheint mir weit übers Ziel hinauszuschießen und auch nicht realisierbar. Es wird schon kaum möglich sein die verschiedenen Leute, Wünsche und Vorstellungen in D unter einen Hut zu bringen, jetzt gleich noch A und CH :rolleyes:

...aber mich sinngemäß einen Traumtänzer nennen :dlol:

Auch finde ich das keinen guten Stil den Leuten gegenüber welche sich seit Jahren für die Interesse der CB Funker einsetzen. Das hat so eine "hoppla-jetzt-komme-ich-Mentalität", welche ich nicht leiden mag.

Deshalb schlage ich eine Koalition der Willigen vor, d.h. sich mit allen Leuten welche sich für den CB Funk stark machen an einen Tisch zu setzen und versuchen diese zu einen und sich auf ein gemeinsames Papier zu verständigen. Dann könnte ein Dachverband oder eine Vereinigung mit neuem Namen auch durchaus Sinn machen um ein neutrales, neues und frisches Auftreten zu bekommen. Oder aber bestehende Vereinigungen helfen ihr Auftreten auf eine professionellere Basis zu stellen.

Warum muss eigentlich immer alles so kompliziert verbürokratisiert werden? CB Funk findet in einem kleinen Frequenzbereich statt, welcher eben für den Bürgerfunk freigegeben ist. Wo ist das Problem die Bürger dort einfach funken zu lassen? Eine Leistungsbeschränkung und gut ist ...es ist doch völlig wurscht ob dafür eine President, Albrecht, Team, Icom oder Yaesu verwendet wird. Alles unnötige Bürokratie welche nur Energie frisst... warum sollten mehr Frequenzen gefordert oder SSB und AM auf 41-80 gefordert werden? So viele Funker gibt es nicht mehr, der Platz ist mehr als ausreichend und wer unbedingt AM oder SSB funken möchte, kann es doch auf 40 Kanälen, reicht das denn nicht?

Gegen das Mikrofonverbot sollte etwas getan werden und das schnell bevor Tatsachen geschaffen sind... aber ich befürchte das bekommen wir auch noch "verbummelt" :seufz:
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Re: CB-D-A-CH-Verband

#13

Beitrag von Radnor »

manchmal denke ich, der Wald wird vor lauter Bäumen nicht gesehen :rolleyes:

...jetzt noch über einen CB-D-A-CH-Verband nachzudenken, neue Strukturen aufzubauen usw. sorry, es bringt meiner Meinung nach nichts ...hier eine Gruppe, dort einen Verband und woanders sogar noch ein Dachverband ...das sind letztendlich dann nur Splittergruppen mit jeweils wenigen Mitgliedern/Unterstützern aber jeweils einem Sprecher, einem Vorstand oder einem Vorsitzenden ...am Ende haben wir viele verschiedene "ganz wichtige" Leute aber keine tragfähige Basis...

Dabei haben wir doch bereits alles aber es wird nicht gesehen:

"Arbeitskreis Funkbasis", wir repräsentieren hier über 8.000 Mitglieder, der CB Funk Runde Tisch ist hier vertreten, die HNDX Group, CB Lounge, große Funkhändler und wohl noch andere Zusammenschlüsse sind hier schon an einem Tisch!
Mitglieder aus L, CH, A, B, F und weiteren Ländern sind hier sicherlich auch bereits vertreten. Ebenso sind wir auch eine gute Schnittstelle zwischen CB Funkern und Funkamateuren, wir diskutieren und sinnieren miteinander und das alles in meist sehr respektvollem Umgangston ...im Prinzip müsste das einfach nur ein wenig geordnet werden und schon hätte man einen starken Auftritt an den entsprechenden Stellen und wären bereits unsere starke Lobby welche wir brauchen.

Vielleicht sollten wir mit der Forenadministration abklären ob es möglich wäre eine Unterkategorie hier im Forum eingerichtet zu bekommen. Dann "rekrutieren" wir aus der Funkbasis ein paar motivierte und engagierte Leute...im öffentlichen Bereich können Vorschläge gemacht werden und der kleine Arbeitskreis könnte in kleinerem Rahmen die Ideen einordnen, ein Konzept erstellen und dann hier zur Abstimmung veröffentlichen ...

...schwups, wären wir ein ernstzunehmender Gesprächspartner mit der Basis im Rücken, der Funkbasis eben...
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Re: CB-D-A-CH-Verband

#14

Beitrag von DocEmmettBrown »

Klaus, die Idee dahinter war ganz simpel: Wenn man denn schon etwas neues schafft, sollte es von Anfang an so strukturiert sein, daß die Türen für eine Erweiterung offen sind. Im konkreten Fall war die Idee dahinter, die deutschsprachigen Nachbarländer nicht von Anfang an auszuschließen.

Was Du jetzt machst, ist eine Zerfaserung, das heißt, jeder kocht wieder sein eigenes Süppchen. Dann kriegen beispielsweise am Ende noch die Eidgenossen 900 MHz als CB-Band und die Ösis die UK-Frequenzen. Am Schluß hast Du irgendetwas, was mit nichts (Verzeihung!) "kompatibel" ist. Willst Du das vermeiden, solltest Du von Anfang an entsprechend planen. Genau deswegen hatte ich die Idee hier eingebracht. Es war einfach nur eine Stufe größer gedacht wie der Einwand im anderen Thread "mit einer Stimme sprechen".

Falls Du der Ansicht bist, es sei besser, wenn jeder mal in irgendeine beliebige Richtung losmarschiert und hinterher schaut man mal, ob man am gleichen Ziel herauskommt, auch gut. Wie gesagt: War nur eine Idee, weiter nichts. Alles gut! :)

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Re: CB-D-A-CH-Verband

#15

Beitrag von Radnor »

DocEmmettBrown hat geschrieben:
Fr 22. Nov 2019, 18:46
Klaus, die Idee dahinter war ganz simpel: Wenn man denn schon etwas neues schafft, sollte es von Anfang an so strukturiert sein, daß die Türen für eine Erweiterung offen sind. Im konkreten Fall war die Idee dahinter, die deutschsprachigen Nachbarländer nicht von Anfang an auszuschließen.
ich finde einfach die nötige Reihenfolge nicht gewahrt. Ich kenne das z.B. aus meinem anderen Hobby. Zuerst waren wir wenige Clubs in Deutschland... dann wurden es mehr/viele... dann machten wir einen deutschen Dachverband ...dann traten europäische Clubs hinzu und dann wurden wir zum "Dachverband europäischer Opel GT Clubs"...

Jetzt so aus dem "Nichts" heraus und ohne Basis, einen europäischen Dachverband ins Leben rufen zu wollen, erscheint mir irgendwie "sonderbar" und auch nicht richtig. Zudem denke ich nicht, dass die CB Vertretungen aus CH und A (falls es welche gibt, ich bin da nicht so in der Materie) sich mächtig darüber freuen werden, dass ihnen jetzt ein Dachverband aus dem Nichts zeigen will wie man es macht. Wie gesagt, für mich zuviel hoppla-jetzt-komme-ich, zu hastig, zu großspurig und das ohne bestehende Basis oder bereits vorzeigbare Erfolge...

Letztendlich ist es mir aber wirklich egal, wer sich wie z.B. gegen das drohende Mikrofonverbot erfolgreich auflehnt und eine Lösung erreicht ...wenn es Dir ein Anliegen ist und Du die entsprechende Basis und Rückendeckung bekommst ...go for it!
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