FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Kanalratte I
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#31

Beitrag von Kanalratte I » Mo 4. Sep 2017, 23:05

Wenn die Antenne technisch in Ordnung ist, und nicht rumgebastelt wurde, kann man davon ausgehen daß die Isolierung reicht. Die Halterungen der Antennen sind ja dafür gedacht, direkt am Mast, der gewöhnlich aus Metall und geerdet ist, montiert zu werden.
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Honkker
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#32

Beitrag von Honkker » Mo 4. Sep 2017, 23:09

Kanalratte I hat geschrieben:Wenn die Antenne technisch in Ordnung ist, und nicht rumgebastelt wurde, kann man davon ausgehen daß die Isolierung reicht. Die Halterungen der Antennen sind ja dafür gedacht, direkt am Mast, der gewöhnlich aus Metall und geerdet ist, montiert zu werden.
Ja das dachte ich ja auch das es ausreicht, ohne BV131 hat es ja geklappt nur mit muste ich den Antennenhalter isoliert vom Metallmast installieren damit es funktioniert nur somit ist auch kein Blitzschutz aktiv! also muss ja irgendwas am Bv131 nicht stimmen da es ja ohne den BV131 ja funktioniert!

Jack4300
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#33

Beitrag von Jack4300 » Mo 4. Sep 2017, 23:17

Ist die Eco 200 nicht eine 5/8 mit Spartrafo, welche einen DC-Kurzschluss hat? Dann reicht ein kleiner DC-Strom am Ausgang des BV131 und der FI fliegt. Den könnte man vielleicht mit einen Kondensator abblocken. Ansonsten wäre ein Schuko-Stecker an dem gerät
Gerät bestimmt nicht verkehrt.

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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#34

Beitrag von Honkker » Mo 4. Sep 2017, 23:26

Jack4300 hat geschrieben:Ist die Eco 200 nicht eine 5/8 mit Spartrafo, welche einen DC-Kurzschluss hat? Dann reicht ein kleiner DC-Strom am Ausgang des BV131 und der FI fliegt. Den könnte man vielleicht mit einen Kondensator abblocken. Ansonsten wäre ein Schuko-Stecker an dem gerät
Gerät bestimmt nicht verkehrt.
Also ein Schukostecker der diesen mittelmassestreifen hat für die erdung richtig bekommt man ja in jedem Baumarkt.

Jack4300
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#35

Beitrag von Jack4300 » Mo 4. Sep 2017, 23:29

Wenn du den jetzt aber einfach ohne weitere Änderungen installierst wird für wahrscheinlich wieder der FI trotz isolierter Antenne fliegen. Aber wenigstens ist dann das Gehäusepotential ungefährlich.

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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#36

Beitrag von Honkker » Mo 4. Sep 2017, 23:41

Jack4300 hat geschrieben:Wenn du den jetzt aber einfach ohne weitere Änderungen installierst wird für wahrscheinlich wieder der FI trotz isolierter Antenne fliegen. Aber wenigstens ist dann das Gehäusepotential ungefährlich.
Ah ok danke für den Tip werde mir morgen mal genau den Stecker anschauen und ggf. einen Schukostecker montieren kann ja nicht schaden wäre man auf sichere Seite so oder so.

LG

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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#37

Beitrag von Honkker » Di 5. Sep 2017, 10:26

So also der Stecker ist ein Schukostecker also hat Masse Kontakt. Ich werde den Brenner mal überprüfen.

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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#38

Beitrag von Dipol » Sa 9. Sep 2017, 23:14

Kanalratte I hat geschrieben: Für den Blitzschutz gibt es Blitzstromableiter, die eigentlich in jede Antennenzuleitung gehören. Da ist eine Patrone drin, die im Falle des Blitzschlages durchbrennt, und damit die Innen und Außenleiter der Antenne verbindet, und den Strom über eine Erdungsleitung abführt.
Überspannungseinrichtungen beseitigen wie korrekt beschrieben nur den Potenzialunterschied zwischen Schirm und Innenleiter, für das Potenzial gegen Erde ist die Güte/Blitzstromtragfähigkeit der Drähte und Klemmen von Erdung und PA maßgeblich.

Blitz- und überspannungstechnisch wird unterschieden zwischen
  • SPD 1 Blitzstromableitern, als Grobschutz mit Stoßstrom 10/350 µs gegen Direkteinschläge und
  • SPD 2 Überspannungsableitern als Mittelschutz mit Stoßstrom 8/20 µs gegen induktive Blitzstromeinkopplungen aus Naheinschlägen.
Blitzschutzpatronen sind SPD 2 Überspannungsableiter und Mittelschutz, für Blitzstromableiter als Grobschutz muss man tiefer in die Tasche greifen.

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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#39

Beitrag von hotelsierra1 » Sa 9. Sep 2017, 23:32

Um mal diesen Thread mit einem harten Wort zu beenden:

- Den BV131 nicht mehr anklemmen und von einem versierten Elektriker prüfen lassen!
- keine Experimente mit Spannungen über 40V

Und (um dem OP mal ganz nahe zu treten):
- wenn Du schon nicht weisst, was Du da machst, dann
- hör bitte auf Leute, die eher wissen, worum es geht

So ne 80W HF-Schleuder ist es nicht wert, sich umzubringen.

-h
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#40

Beitrag von Yaesu FT857D » So 10. Sep 2017, 14:30

Honkker hat geschrieben:So also der Stecker ist ein Schukostecker also hat Masse Kontakt.
Nicht unbedingt! :nono:
Sofern von der Verteilung (Stromverteilerkasten mit Sicherungen und dem FI) ein 3-drähtiges Elektrokabel an deine Steckdose verlegt ist> Ja
Wenn nicht (also nur 2-drähtig) > Nein
Honkker hat geschrieben: Ich werde den Brenner mal überprüfen.
Du wirst den Brenner mal überprüfen lassen!
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#41

Beitrag von Grundig-Fan » So 10. Sep 2017, 17:00

Wir sollten das mit dem Blitzschutz nochmal aufgreifen. Da gibt es noch Potenzial für Cola und Chips.

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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#42

Beitrag von guglielmo » Mo 11. Sep 2017, 14:39

Ich war einige Tage nicht im Lande. Daher konnte ich nicht auf Fragen eingehen oder mich weiter beteiligen.

1. Klar mit PA meinte ich den HF-Verstärker.

2. Ich schließe mich an, das der Verstärker dringend überprüft werden muss. Es geht Tatsächlich Lebensgefahr von ihm aus.

3. Ein stärkerer FI-Schalter ist natürlich Blödsinn. Der übliche Auslösestrom beträgt meines Wissens 30mA. Das ist die Grenze bei der unter ganz unglücklichen Umständen bereits ein todbringendes Kammerflimmern ausgelöst werden kann.

4. Blitzschutz, bei dem vorhandenen Kenntnissstand Finger weg. Ich lasse mich nicht weiter darauf ein, weil ich sonst von den echten Experten wieder Senge kriege. Nur ein Tipp. Unbeaufsichtigt oder bei Gewittergefahr Antenne abbauen oder zumindest trennen solange kein professioneller Schutz installiert.

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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#43

Beitrag von Honkker » Mo 11. Sep 2017, 22:54

Hallo zusammen,
danke für eure Hinweise und Tips und Anregungen!

Zur Info ich habe den Bv131 üerprüfen lassen und es ist alles in Ordnung. Ich werde ihn die Tage nochmals dran schließen und mal schauen was passiert :seufz:
Was ich entdeckt habe ist, daß ein Stromkabel im Erdreich angeschlossen war also nur das lose Kabel und dort das Kabel nicht abgeklemmt worden ist, also floss ein Teil vom Strom in die Erde rein. Ich habe das Kabel vom Vérteiler abgeklemmt und muss mal schauen ob es daran lag das der FI immer raus sprang.
Ich werde hier berichten wenn ich es ausprobiert habe :-)

Beste Grüße 73

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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#44

Beitrag von Jack4300 » Di 12. Sep 2017, 06:14

Du hast die Erdung vom Campingplatz-Verteiler abgeklemmt? Damit verschleppst du evtl. gefährliches Potential auf den Schutzleiter aller daran angeschlossenen Teilnehmer.


PS. Fliegt der FI direkt, wenn du das Antennenkabel anschließt, oder musst du auf Sendung gehen?

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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

#45

Beitrag von KLC » Di 12. Sep 2017, 09:46

Honkker hat geschrieben: [...] Was ich entdeckt habe ist, daß ein Stromkabel im Erdreich angeschlossen war also nur das lose Kabel und dort das Kabel nicht abgeklemmt worden ist, also floss ein Teil vom Strom in die Erde rein. [...]
[iron] Jetzt mußt du nur noch überall die Schutzleiter - aber nicht den PEN-Leiter, falls vorhanden - abklemmen ; oder gleich den FI überbrücken bzw. ausbauen! [/iron]

Dann fliegt der FI-Schalter auch nicht mehr raus .
:nono: Nur Vorsicht , wenn auf deinem Campingplatz dann die Leute umfallen und nicht mehr aufstehen wollen, könnte der Staatsanwalt DIR die Schuld geben wollen. Ein guter Rechtsanwalt, Fachrichtung Mord & Totschlag, ist zu den Verhandlungen zu empfehlen.

:| Wegen Mordes mit Vorsatz wird man dich nicht anklagen , aber solche Sprüche wie "... grobe Fahrlässigkeit mit Todesfolge" , "... grob fahrlässige Tötung ..." oder "... dessen/deren Tod billigend in Kauf genommen ... " muß der Jurist deiner Wahl aber schon effektiv entkräften können.

:sdown: Wenn du keinen guten Anwalt kennst , würde ich jetzt einen guten Elektriker zu Rate ziehen , der -verantwortlich- die Anlage wieder in Ordnungsgemäßen Zustand versetzen und dafür auch ein verbindliches Meß-Protokoll (entsprechend VDE/TAB) erstellen kann.

Edit (was hat die Edit eigentlich immer mit Nachträgen zu tun):
Wenn du nicht den "(Betriebs-)Erder der Verteilung, sondern eine alte "tote" Leitung , die einfach im Boden geendet ist, abgeklemmt hast , weil sie wirklich das Potential des "Null-Leiters(blau)("hinter dem FI")" in den Erd-Boden verschleppt hat, wäre es natürlich nicht verkehrt gewesen.
Es war aber auch nicht richtig, weil (jedenfalls schreibst du das nicht) du nicht "autorisiert" (!) bist , Eingriffe/Veränderungen an dieser Elektroanlage auszuführen/tätigen. (deshalb wieder wie vor: der Letzte , der die Finger drin hatte , ist der Erste beim Staatsanwalt)
SAARLAND
Großes vergeht immer im Kleinen.

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