Linux/BSD Talk...

criticalcore5711
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Linux/BSD Talk...

#1

Beitrag von criticalcore5711 » Di 20. Okt 2015, 01:10

Um mal einen 'kanal' für Unterhaltungen zu den genannten Systemen zu haben.

Ich starte mal.

http://www.captiva-power.de/captiva-pad ... ws-hd.html

BayTrail.. Ich will Dort Ubuntu oder Debian oder....
Ehrlich mir Recht egal. Hauptsache es funzt. Auf Wunsch kann ich morgen früh Einige sachen veroffentlichen die dabei helfen. (memmap, hardwareinformationenm, logs von Ubuntu ect.... )
Grundlegend bootet es nicht weil das uefi eine 32Bit variante ist. Auf einem 64Bit CPU... Grub mag des nicht!

Ideen?
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criticalcore5711
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Re: Linux/BSD Talk...

#2

Beitrag von criticalcore5711 » Di 20. Okt 2015, 01:12

Ah und die 32bit variante funzt auch nit... Lilo und co stehen noch zum test aus
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Re: Linux/BSD Talk...

#3

Beitrag von DO1HBK » Di 20. Okt 2015, 15:25

Da ist ja ein Tablet Chip drin! Dann probier mal aus Spaß das neue Ubuntu 15.10 aus was einen recht aktuellen Kernel hat. Würde keinen den Kauf eines Notebooks empfehlen in den ein Tablet Chip verbaut ist.
Bitte berichte mal ob Ubuntu 15.10 funktioniert.Sollte laufen, außer Dein EFI hat 32bit und könnte deshalb Schwierigkeiten machen.

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Re: Linux/BSD Talk...

#4

Beitrag von Yaesu FT857D » Di 20. Okt 2015, 17:34

Ich habe hier eine Intel I5 CPU in diesem PC am laufen mit Uefi....
Ubuntu 14.04 als 32 Bit läuft problemlos im Dualboot mit Kanotix (Debian-Variante) in 64 Bit.....
Wo ist das Problem?
Hattest du evtl. vorher Windows (XP, 7 ect.) drauf gehabt? (ach da ist/war sogar Win 8.1 drauf)
Dann steht das in der Uefi als erstes Bootdevice drin.
Das ist eine kleine Datei, ähnlich dem MBR in einem BIOS bzw. Festplatte.
Du musst diese Datei mit der alten Windows CD löschen, bevor du den Installer von Ubuntu ect. startest.
Denke an die Umstellung des First Bootdevice in der Uefi auf CD-Rom oder USB-Stick (je nachdem wo das Ubuntu Image drauf ist) !
Wenn das alles nicht hilft, musst du Uefi abschalten, bevor du den Installer startest.
Nach der Installation, kannst du versuchsweise die Uefi wieder einschalten.
Startet danach dein Grub bzw. Ubuntu nicht, wieder das Uefi abschalten und so starten.

Im übrigen, vergiss 64 Bit auf dem Teil, egal ob als Ubuntu oder gar Debian!
Nimm nur die 32 Bit Variante, da das Teil "nur" 2 GB Arbeitsspeicher hat und Ubuntu 14.04 als 32 Bit schon 1 GB braucht.
Bei 64 Bit will es 2 GB und wenn du noch rechenintensive Programme laufen lässt, bricht das Teil trotz Quadcore CPU zusammen....
Alternativ nicht so rechenintensive BS wie Xubuntu oder Lubuntu in 32 Bit als neuere Variante aufsetzen.
Da gibt es auch weiterhin Firefox usw....
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Re: Linux/BSD Talk...

#5

Beitrag von DocEmmettBrown » Di 20. Okt 2015, 17:49

Yaesu FT847 hat geschrieben:Ubuntu 14.04 als 32 Bit läuft problemlos im Dualboot mit Kanotix (Debian-Variante) in 64 Bit.....
Ich bin ein bißchen doof in solchen Dingen, aber aus welchem Grund installiert man sich gleich zwei Debian-Derivate auf derselben Mühle? Gibt's so viel Software, die nur auf der einen, nicht aber auf der anderen Distri rennt?

(Erinnert mich an früher, wo mir auch manche Leute strahlend erzählt hatten, wie oft sie ihr OS (egal welches!) im Wochenabstand neu aufsetzten und so. Habe ich bis heute nicht verstanden. Wenn das OS einmal läuft, dann tut es das doch, bis die Kiste auseinanderfällt. Da muß man doch nicht ständig dran herummurksen, das kostet doch viel zu viel Zeit. Oder sehe ich das falsch?)

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Re: Linux/BSD Talk...

#6

Beitrag von Yaesu FT857D » Di 20. Okt 2015, 18:08

DocEmmettBrown hat geschrieben:
Yaesu FT847 hat geschrieben:Ubuntu 14.04 als 32 Bit läuft problemlos im Dualboot mit Kanotix (Debian-Variante) in 64 Bit.....
Ich bin ein bißchen doof in solchen Dingen, aber aus welchem Grund installiert man sich gleich zwei Debian-Derivate auf derselben Mühle? Gibt's so viel Software, die nur auf der einen, nicht aber auf der anderen Distri rennt?

(Erinnert mich an früher, wo mir auch manche Leute strahlend erzählt hatten, wie oft sie ihr OS (egal welches!) im Wochenabstand neu aufsetzten und so. Habe ich bis heute nicht verstanden. Wenn das OS einmal läuft, dann tut es das doch, bis die Kiste auseinanderfällt. Da muß man doch nicht ständig dran herummurksen, das kostet doch viel zu viel Zeit. Oder sehe ich das falsch?)

73 de Daniel
Daniel, ich hatte zum Anfang als ich den PC neu kaufte, vom Händler (nicht weit von dir in Otterbach) das Ubuntu 12.04 schon installiert gehabt.
Aber ich wollte mein gewohntes System vom vorherigen PC (Kanotix in 64 Bit) auf dem PC haben.
Insbesondere deshalb, weil die Programme die auf Kanotix (Debian) sind, bisher stabiler waren/sind, als wie bei Ubuntu.
Ich habe in den letzten Jahren mehrere Linux Variante probiert und bin bei Debian (Kanotix) hängen geblieben.
Leider hat Kanotix manche Programme nicht, die ich benötige und so habe ich bei Ubuntu von 12.04 auf 14.04, umgestellt (Upgrade).
Übrigens kostenlos nicht wie bei Windows mit Fallstricken und Hintertürchen....

Zu den Wechseln der BS:
Ich kenne User, die haben neben Windoof, 6x Linux (Ubuntu, Debian und Mint jeweils mit anderem Desktop)
auf 2 Platten am laufen und wechseln nur das ältere aus, wenn das neuere stabil mehrere Monate läuft.

Zu Ubuntu: Das ist kein Debianabkömmling! Es gibt in Linux Mint eine Kombination von beiden.
Der Kernel ist bei Mint mit anderen Teilen von Ubuntu und es gibt zusätzlich auch eine Variante mit Debian als Grundlage anstatt Ubuntu.
Siehe :link: http://www.linux-community.de/Internal/ ... ffentlicht
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Re: Linux/BSD Talk...

#7

Beitrag von DocEmmettBrown » Di 20. Okt 2015, 21:10

Yaesu FT847 hat geschrieben:Zu Ubuntu: Das ist kein Debianabkömmling!
Nicht? Dann steht bei Wikipedia wohl mal wieder was falsches: "Ubuntu (auch: Ubuntu Linux) ist eine kostenlose Linux-Distribution, die auf Debian basiert."

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Re: Linux/BSD Talk...

#8

Beitrag von 88MR717 » Di 20. Okt 2015, 21:18

(Erinnert mich an früher, wo mir auch manche Leute strahlend erzählt hatten, wie oft sie ihr OS (egal welches!) im Wochenabstand neu aufsetzten und so. Habe ich bis heute nicht verstanden. Wenn das OS einmal läuft, dann tut es das doch, bis die Kiste auseinanderfällt. Da muß man doch nicht ständig dran herummurksen, das kostet doch viel zu viel Zeit. Oder sehe ich das falsch?)
Daniel, grundsätzlich siehst Du das richtig. Bei normaler Nutzung mit wenigen Programmen und ohne Rumprobiererei stimmt das absolut. Aber sobald man etwas "aktiver" wird, überall dran rumexperimentiert, usw., siehts anders aus. War bei mir auch so. Irgendwann läuft es nicht mehr rund und man weiß nicht woran es jetzt genau liegt. Das ging schon bei DOS3.0 los, daß ich mir da irgendetwas zerschossen hatte und neu installieren mußte. Da ist Neuaufsetzen oft am effizientesten. Momentan passe ich allersings etwas auf, bei meinem Rechner würde ich wirklich 2 oder 3 volle Tage brauchen, um alles von Grund auf wieder in den Jetztzustand zu bringen...

Da fällt mir ein: Wie ist das eigentlich bei Mobiltelefonen, wenn da das Android mal zerschossen ist? Da kommt man dann doch garnicht mehr ins System, oder wie geht´s da? Habe ja selber hier so ein Tablet mit dem Andridzeugs drauf und frage mich, was wohl passiert, wenn ich da einige Systemdateien einfach mal lösche...
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Re: Linux/BSD Talk...

#9

Beitrag von DocEmmettBrown » Di 20. Okt 2015, 22:45

88MR717 hat geschrieben:Da fällt mir ein: Wie ist das eigentlich bei Mobiltelefonen, wenn da das Android mal zerschossen ist? Da kommt man dann doch garnicht mehr ins System, oder wie geht´s da? Habe ja selber hier so ein Tablet mit dem Andridzeugs drauf und frage mich, was wohl passiert, wenn ich da einige Systemdateien einfach mal lösche...
Ist bei Android nicht so schlimm. Da gibt es extra eine Anleitung dafür. :lol:

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Re: Linux/BSD Talk...

#10

Beitrag von 88MR717 » Di 20. Okt 2015, 23:18

Ist ja genau das, was ich gesucht habe. Danke dafür! :banane:
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Re: Linux/BSD Talk...

#11

Beitrag von criticalcore5711 » Mi 21. Okt 2015, 00:38

Das efi hat 32bit... Fehlende Unterstützung für den rest der Hardware noch dazu.. Das ist ein Tablet kein Notebook... 14-15.4 hab ich alles versucht... Grub Booten geht danach ist schluss... Uss dort mal die config ausbessern. Das teil hangt sich auf wenn linux und initrd richtig per hand eingetragen werden.

Es automatisch booten soll.
Usw...
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Re: Linux/BSD Talk...

#12

Beitrag von criticalcore5711 » Mi 21. Okt 2015, 00:40

Ist auch mein erstes efi vieh! Wäre es nen dual hätte ich das problem. Nich...
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Re: Linux/BSD Talk...

#13

Beitrag von criticalcore5711 » Mi 21. Okt 2015, 00:41

15.10 kommt morgen dran zum testen... 32 bit kommt meines wissens nicht in Frage das kommt nicht mit uefi klar laut allem was ich bisher gesehen hab
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Re: Linux/BSD Talk...

#14

Beitrag von criticalcore5711 » Mi 21. Okt 2015, 16:09

Also 15.10 bootet mit bootia32 ... Installation lauft.
Touch geht, wlan nicht, akku kann nicht erkannt bzw. Überwacht werden. Ab kernel 4.x soll aber das verfügbare kernelmodul ohne Einfrieren funktionieren. Tet steht aus. Abwarten ob es funktioniert
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Re: Linux/BSD Talk...

#15

Beitrag von Yaesu FT857D » Mi 21. Okt 2015, 16:12

Criticalcore 5711: Du hast leider das ganze durch deine Installation kompliziert.
Da Windows 8.1 vorinstalliert war, musst du mehrere Schritte machen, um
1.Das installierte Linux vorerst mal zu löschen
2.Zu dem Installierten Windows zurückzukommen
3.Das Linux System deiner Wahl zu installieren
Das passiert unabhängig von Uefi und Grub und ob 32 oder 64 Bit.

Zuerst mal die Windows-Installation DVD einlegen und von dort booten.
(wie das im Uefi umgestellt wird, steht im Handbuch zum Notebook;
falls du von Speicherkarte booten musst, sollte Windows auf einer Speicherkarte vorliegen)
Sobald das Fenster "Windows-Setup" erscheint,
drückst du die Tastenkombi Shift-F10 und führst folgenden Befehl aus: bootrec /fixmbr
Damit entfernst du Grub und Windows startet dann wieder direkt.
Unter Windows löschst du über die Datenträgerverwaltung die Linux Partition.
Achtung! Wichtig!
Bei einem Uefi-System liegen die Startdateien in der EFI-Partition.
Lösche bitte vom noch installierten Linux-System (notfalls mit einer Live CD/DVD/Speicherkarte worauf das gleiche System drauf sein muss) aus,
unter "/boot/efi" das Verzeichnis der jeweiligen Distribution, beispielsweise "ubuntu".
Dann lässt du dir mit "sudo efibootmgr" die Booteinträge im NVRAM der PC-Firmware anzeigen.
Du findest hier Einträge wie "Boot0000* ubuntu", die du mit "sudo efibootmgr-b 0000 -B" entfernst.
Wahrscheinlich gibt es mehrere Einträge, die sich auf das löschende System beziehen, die du alle entfernen solltest.
Danach setzt du die Bootreihenfolge mit einem Befehl wie (nur Beispiel) "sudo efibootmgr -o 0002,0000,0003,0004"
Die laufenden Nr. trägst du gemäß der Ausgabe von efibootmgr in der gewünschten Reihenfolge ein.
Der Eintrag von Windows steht an erster Stelle. (sofern Windows installiert war)

Der "richtige" Weg wäre gewesen (auch nach dem oben beschriebenen noch durchführen):
Im BIOS Setup musst du die BIOS-Emulation "CSM Support", "Uefi with CSM oder "Legacy Boot" aktivieren,
damit sich Systeme wie Linux im Bios Modus starten und installieren lassen.
Wenn du nur im Uefi-Modus installieren möchtest, darf die Option auch auf "Uefi Only" oder ähnlich gesetzt sein.
Schalte ausserdem "Secure Boot" ab, das in Multibootumgebungen wie bei dir (Windows neben Linux) Probleme bereitet.
Deaktiviere ausserdem "Fastboot", sonst funktioniert z.B. die Tastatur nicht, wenn du von einer DVD bootest.
Dabei nicht die Bootreihenfolge vergessen und so einstellen, dass beim nächsten Start, von DVD oder USB-Stick/Speicherkarte gebootet wird.

Linux neben Windows 8 oder 10:
Schalte unter diesen Versionen den hybriden Standbymodus ab.
Ist dieser aktiv, verweigern neuere Linux Systeme den Zugriff auf die Windowspartition, während ältere bei Schreibzugriffen evtl. das Dateisystem beschädigen.
Dazu entfernt man unter "Systemsteuerung>Energieoptionen>Auswählen, was beim Drücken des Netzschalters geschieht"
das Häkchen vor "Schnellstart aktivieren (empfohlen)" und klickt auf "Änderungen speichern".
Sollte die Option angegraut sein, auf "Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar" klicken.
Obiges habe ich aus dem vorletzten Heft PC-Welt Linux Ausgabe 4/2015 entnommen, in dem weitere Hinweise zu Uefi, Bios usw. stehen.
Daher obiges unter Vorbehalt meinerseits!

Ansonsten, sollten trotzdem noch weitere Probleme auftauchen, empfehle ich einen Blick in das Wiki z.B. von Ubuntu.

Noch etwas zum Testen:
Schreibe dir mit Unetbootin (gibt es für Windows und Linux) das ISO-Image deiner Wahl (es können auch mehrere sein sofern der Stick ausreicht)
und boote zuerst mal von einem Stick auf dem Notebook/Tablet. Dann siehst du, ob alles so funktioniert, wie du es haben willst.
Es wird NICHTS installiert, sofern du nicht auf den Button klickst, wo "Installer" oder so steht!
So kannst du einfach testen, ohne jedesmal zu installieren, wieder zu löschen und neu zu installieren....
Zusatztip: Gparted (gibt es bei vielen Distris gratis dabei) ist ein Partitionsprogramm, mit dem sämtliche Partitionen (auch Windows mit NTFS ect.) bearbeitet werden können.
73, Helmut DO1TBP

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