Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850

Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850

Beitragvon DO6BJ » Di 19. Dez 2017, 21:45

NNutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850 MHz durch Inhaber einer Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst der Klasse E.

Den Funkamateuren mit einer Zulassung der Klasse E wird der Zugang zu zwei weiteren Frequenzbereichen ermöglicht. Dies betrifft die Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850 MHz. Damit ist es ihnen möglich, auch z.B. das Hamnet zu nutzen, was ja zurzeit hauptsächlich auf Frequenzen im 13-cm- bzw. im 6-cm-Band arbeitet. Die maximal zulässige Sendeleistung beträgt 5 Watt PEP.


Diese Duldungsregelung gilt ab sofort befristet bis zum 31. Dezember 2018.
Die vollständigen Texte dieser drei neuen Duldungsregelungen sind auf den Webseiten der Bundesnetzagentur zum Amateurfunk veröffentlicht, dort im Untergebiet „Verfügungen und Mitteilungen

https://www.bundesnetzagentur.de/Shared ... onFile&v=3

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Re: Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850

Beitragvon BWO » Di 19. Dez 2017, 22:09

Super Info! Vielen Dank! :thup: :D
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13cm und 6cm für Klasse E Freigegeben!

Beitragvon TangoLimaAlpha » Mi 20. Dez 2017, 21:31

Laut dem FM-Funkmagazin darf man jetzt mit der Klasse E auch das 13 und 6cm Band nutzen.
http://www.funkmagazin.de/201217a.htm

Man will so auch der Klasse E die Möglichkeit geben am Hamnet teilzunehmen.
Es handelt sich jedoch um eine Befristete Duldung bis ende 2018.

Darf man als Inhaber der Klasse E nun auch auf 13cm und 6cm andere Betriebsarten wie z.b. ATV machen oder ist das nur auf das Hamnet beschränkt?
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Re: 13cm und 6cm für Klasse E Freigegeben!

Beitragvon BWO » Mi 20. Dez 2017, 22:38

Siehe:

viewtopic.php?f=4&t=45468&p=500315#p500315

@Admins: könntet ihr diese zwei Threads zusammenlegen?
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Re: 13cm und 6cm für Klasse E Freigegeben!

Beitragvon der_Kölner » Mi 20. Dez 2017, 23:14

TangoLimaAlpha hat geschrieben:Darf man als Inhaber der Klasse E nun auch auf 13cm und 6cm andere Betriebsarten wie z.b. ATV machen oder ist das nur auf das Hamnet beschränkt?

Das steht doch in der Mitteilung Nr. 695/2017 klar und deutlich drin:
"Dabei sind die zusätzlichen Nutzungsbestimmungen 9 und 13 gemäß Buchstabe B der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung (AFuV) und alle sonstigen Bestimmungen des Amateurfunkgesetzes (AFuG) und der Amateurfunkverordnung (AFuV) unverändert einzuhalten."
Also was man in dem Frequenzbereich unter Berücksichtigung der zusätzlichen Nutzungsbestimmungen 9 und 13 gemäß Buchstabe B der Anlage 1 der Amateurfunkverordnung (AFuV) und allen sonstigen Bestimmungen des Amateurfunkgesetzes (AFuG) und der Amateurfunkverordnung (AFuV) aussenden/nutzen kann ist nicht nur HamNet.
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Re: 13cm und 6cm für Klasse E Freigegeben!

Beitragvon Yaesu FT857D » So 24. Dez 2017, 12:39

Dazu muss ich etwas negatives anmerken ("meckern") :
1.Die Frequenzen sind so weit oben, dass man dafür entweder spez. umgebaute (Funk)Geräte und bestimmte Antennen (u.a. Yagis oder Parabolspiegel) benötigt,
um einer der nächsten Zugänge (Hamnet), zu ereichen. Das dürfte für ca. 70 % von uns Klasse E Funkamateuren schwierig werden!

2.Diese Freigabe ist begrenzt worden, auf Ende 2018.
Das ist ein viel zu kurzer Zeitraum...
Selbst wenn man jetzt im Frühjahr mit dem Aufbau (Antenne, Geräte) anfängt, so ist ein sinnvoller Betrieb mit dem Ende der Freigabe erst erreicht und dann muss man wieder aufhören.
Ganz zu schweigen von dem Geld, dass man dafür aufgewendet hatte....

3.Es wäre vernünftiger gewesen, die Bänder 20 und 40m mit max. 100 W und 6m mit max. 25 W PEP mit den Bestimmungen für die Klasse A, für die Klasse E freizugeben.
Wieder 2 Bänder (13 und 6cm, vorher 160 und 80m) die völlig sinnlos für Klasse E sind.

Zum einen, weil es die passenden Geräte und Antennen so nicht gibt.
Selbst wenn:
Man muss alles selbst bauen (umbauen) oder (manchmal) teuer kaufen.
Zum anderen, wären bzw. sind Transceiver für die Bänder 20/40 und 6m erhältlich (notfalls ganz leicht modifizierbar) und Antennen sowieso....

Ach und übrigens:
Mal gemerkt, wohin wir FA (spez. die Klasse E) hin sollen, damit andere Frequenzen auf 2m und 70cm noch leerer werden, als sie ohnehin schon sind?
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Re: 13cm und 6cm für Klasse E Freigegeben!

Beitragvon TangoLimaAlpha » So 24. Dez 2017, 12:54

Wo bei wenn man Analoges ATV machen will dann kann man schon vorhandene Sender und Empfänger entsprechend umbauen.
Bei 13cm gibt es viele der Analogen Videoübertrager, genau so auch für 6cm und aus dem FPV Bereich.

Vorhandene Router können mit entsprechender Modifizierter Firmware für Hamnet umgeflasht werden.
Man muss dann nur noch in Einzelfällen Externe Antennenanschlüsse nachrüsten.

Richtantennen kann man aus dem W-Lan Bereich nutzen.
Da gibt es auch einiges was Brauchbar ist.
Oder man baut sich die Antennen selbst.
Es gibt genug Anleitungen im Netz.
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Re: 13cm und 6cm für Klasse E Freigegeben!

Beitragvon der_Kölner » So 24. Dez 2017, 13:50

Yaesu FT857D hat geschrieben:Dazu muss ich etwas negatives anmerken ("meckern") :
1.Die Frequenzen sind so weit oben, dass man dafür entweder spez. umgebaute (Funk)Geräte und bestimmte Antennen (u.a. Yagis oder Parabolspiegel) benötigt,
um einer der nächsten Zugänge (Hamnet), zu ereichen. Das dürfte für ca. 70 % von uns Klasse E Funkamateuren schwierig werden!

Warum? Das Selbstbaurecht gilt auch für die Klasse E.
Außerdem gibt es fertige Hardware zu kaufen. Ist i.A. sogar viel günstiger als ein 2m/70cm Funkgerät.
Yaesu FT857D hat geschrieben:2.Diese Freigabe ist begrenzt worden, auf Ende 2018.
Das ist ein viel zu kurzer Zeitraum...

Warum? PMR, Freenet und CB-Funk sind auch zeitlich begrenzt und werden regelmäßig verlängert.
Yaesu FT857D hat geschrieben:3.Es wäre vernünftiger gewesen, die Bänder 20 und 40m mit max. 100 W und 6m mit max. 25 W PEP mit den Bestimmungen für die Klasse A, für die Klasse E freizugeben.

Warum wäre das vernünftiger?
Wenn man mal die Suchfunktion bemüht gab es hier schon jede Menge Forderungen gerade 13 und 6cm für Klasse E freizugeben, damit die PC-Freaks eben HamNet machen können.
Yaesu FT857D hat geschrieben:Wieder 2 Bänder (13 und 6cm, vorher 160 und 80m) die völlig sinnlos für Klasse E sind.

Für dich vielleicht, für viele andere ist es ein lange erhofftes und sehr willkommenes Geschenk.
Yaesu FT857D hat geschrieben:Ach und übrigens:
Mal gemerkt, wohin wir FA (spez. die Klasse E) hin sollen, damit andere Frequenzen auf 2m und 70cm noch leerer werden, als sie ohnehin schon sind?

Was wäre daran anders wenn die Klasse E 20m und 40m dazu bekämen wie du wünscht?
Sähe das dann anders aus?

Egal wie und was man für Geschenke erhält, irgendwer hat darüber immer was zu meckern.
Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
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Re: 13cm und 6cm für Klasse E Freigegeben!

Beitragvon Yaesu FT857D » So 24. Dez 2017, 15:10

der_Kölner hat geschrieben:
Yaesu FT857D hat geschrieben:Dazu muss ich etwas negatives anmerken ("meckern") :
1.Die Frequenzen sind so weit oben, dass man dafür entweder spez. umgebaute (Funk)Geräte und bestimmte Antennen (u.a. Yagis oder Parabolspiegel) benötigt,
um einer der nächsten Zugänge (Hamnet), zu ereichen. Das dürfte für ca. 70 % von uns Klasse E Funkamateuren schwierig werden!

Warum? Das Selbstbaurecht gilt auch für die Klasse E.
Außerdem gibt es fertige Hardware zu kaufen. Ist i.A. sogar viel günstiger als ein 2m/70cm Funkgerät.

Na dann schaue dir mal das an: http://hamnetdb.net/map.cgi
Was erkennt man da? Die Zugänge sind häufig so weit weg, dass man mit 5 W PEP tatsächlich und einem Gitterspiegel http://www.wimo.com/wlan-richtantennen-aussen_d.html
arbeiten sollte(müsste) um den nächsten Zugang zu erreichen.
Von Störungen durch örtliche W-Lans ganz zu schweigen....

der_Kölner hat geschrieben:
Yaesu FT857D hat geschrieben:2.Diese Freigabe ist begrenzt worden, auf Ende 2018.
Das ist ein viel zu kurzer Zeitraum...

Warum? PMR, Freenet und CB-Funk sind auch zeitlich begrenzt und werden regelmäßig verlängert.

Ich denke da an die kurze Vergabe der 4m Frequenzen, die nicht verlängert wurde.
Im übrigen, warum wird einem experimentalen Funkdienst wie dem Amateurfunkdienst, für so einen kurzen Zeitraum diese Frequenzen gegeben, während andere von anderen ausländischen Fernmeldebehörden z.B. das 60m Band dauerhaft vergeben werden?
Ist schon etwas sonderbar, das Ganze...

der_Kölner hat geschrieben:
Yaesu FT857D hat geschrieben:3.Es wäre vernünftiger gewesen, die Bänder 20 und 40m mit max. 100 W und 6m mit max. 25 W PEP mit den Bestimmungen für die Klasse A, für die Klasse E freizugeben.

Warum wäre das vernünftiger?
Wenn man mal die Suchfunktion bemüht gab es hier schon jede Menge Forderungen gerade 13 und 6cm für Klasse E freizugeben, damit die PC-Freaks eben HamNet machen können.

Hatte ich doch geschrieben. Es gibt mehr Funkgeräte für die Bereiche unterhalb von 70cm, als wie für weiter oben ab 23cm.

der_Kölner hat geschrieben:
Yaesu FT857D hat geschrieben:Wieder 2 Bänder (13 und 6cm, vorher 160 und 80m) die völlig sinnlos für Klasse E sind.

Für dich vielleicht, für viele andere ist es ein lange erhofftes und sehr willkommenes Geschenk.

Nicht nur für mich! Wenn ich mich umsehe und an all die FA der E-Klasse in meiner Umgebung denke (Saarland, Pfalz) und obige Karte mit den Hamnet-Zugängen sehe,
wird es für viele schwierig bis gar unmöglich, so schnell innerhalb kürzester Zeit eine Funkanlage mitsamt Antennen aufzubauen
und dabei mind. den Preis eines gebrauchten KW mit 6m Band Transceivers, auszugeben.

der_Kölner hat geschrieben:
Yaesu FT857D hat geschrieben:Ach und übrigens:
Mal gemerkt, wohin wir FA (spez. die Klasse E) hin sollen, damit andere Frequenzen auf 2m und 70cm noch leerer werden, als sie ohnehin schon sind?

Was wäre daran anders wenn die Klasse E 20m und 40m dazu bekämen wie du wünscht?
Sähe das dann anders aus?

Egal wie und was man für Geschenke erhält, irgendwer hat darüber immer was zu meckern.
Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Du scheinst dabei (gerade im Hinblick auf die neuerliche Diskussion um eine Einsteigerklasse) etwas zu vergessen?!
Wenn FA der Klassen E und A mehr sich auf Frequenzbereiche konzentrieren, die für andere Funkdienste uninterressant waren
und dann andere wie 6m, 2m und 70cm umso mehr interressanter werden (die werden so leer aussehen wie CB-Funk),
werden die wohl an Kommerzielle oder an die der neuen "Einsteigerklasse" vergeben?
Geschenke hin oder her, so etwas ist immer ein zweischneidiges Schwert....
So sehe ich das. :think:
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Re: Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850

Beitragvon der_Kölner » So 24. Dez 2017, 16:22

Yaesu FT857D hat geschrieben:Was erkennt man da? Die Zugänge sind häufig so weit weg, dass man mit 5 W PEP tatsächlich und einem Gitterspiegel http://www.wimo.com/wlan-richtantennen-aussen_d.html
arbeiten sollte(müsste) um den nächsten Zugang zu erreichen.
Von Störungen durch örtliche W-Lans ganz zu schweigen....

Das ist richtig.
Es gibt auch gute Hardware von Ubiquiti
:https://www.ubnt.com/products/#default
Aber 5W PEP ist doch ausreichend und erlaubt. Bit über 20dB Gewinn kommt zwar eine hohe ERP raus (Selbsterklärung fällig!) aber ist ja erlaubt mit der Freigabe. Alles völlig legal. Da steht ja PEP und nicht ERP/EIRP drin. Also worauf willst du hinaus mit der Bemerkung oben?
Außerdem kann man HamNet (wenn man es nur darauf abgesehen hat) auch per VPN quasi ohne zusätzliche Hardware nutzen.
Yaesu FT857D hat geschrieben:Ich denke da an die kurze Vergabe der 4m Frequenzen, die nicht verlängert wurde.
Im übrigen, warum wird einem experimentalen Funkdienst wie dem Amateurfunkdienst, für so einen kurzen Zeitraum diese Frequenzen gegeben, während andere von anderen ausländischen Fernmeldebehörden z.B. das 60m Band dauerhaft vergeben werden?
Ist schon etwas sonderbar, das Ganze...

Finde ich nichts sonderbares bei.
Amateurfunk ist auf 5MHz, 2GHz und 5GHz Sekundärnutzer und nicht exklusiv. Da haben andere (bevorrechtigte) Nutzer auch noch etwas mitzureden. Das mag in anderen Ländern anders aussehen oder geregelt sein. Spielt hier in D aber erstmal keine Rolle.

Yaesu FT857D hat geschrieben:Hatte ich doch geschrieben. Es gibt mehr Funkgeräte für die Bereiche unterhalb von 70cm, als wie für weiter oben ab 23cm.

Finde ich ein sehr schwaches Argument.

Yaesu FT857D hat geschrieben:Nicht nur für mich! Wenn ich mich umsehe und an all die FA der E-Klasse in meiner Umgebung denke (Saarland, Pfalz) und obige Karte mit den Hamnet-Zugängen sehe, wird es für viele schwierig bis gar unmöglich, so schnell innerhalb kürzester Zeit eine Funkanlage mitsamt Antennen aufzubauen und dabei mind. den Preis eines gebrauchten KW mit 6m Band Transceivers, auszugeben.

Für den Anfang kann man wie schon erwähnt per VPN ohne Antenne und zusätzliche Geräte ins HamNet.
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Re: Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850

Beitragvon Yaesu FT857D » Di 26. Dez 2017, 03:42

der_Kölner hat geschrieben:
Yaesu FT857D hat geschrieben:Was erkennt man da? Die Zugänge sind häufig so weit weg, dass man mit 5 W PEP tatsächlich und einem Gitterspiegel http://www.wimo.com/wlan-richtantennen-aussen_d.html
arbeiten sollte(müsste) um den nächsten Zugang zu erreichen.
Von Störungen durch örtliche W-Lans ganz zu schweigen....

Also worauf willst du hinaus mit der Bemerkung oben?

Man müsste schon mit einem Gitterspiegel alleine schon empfangsseitig arbeiten, um örtliche W-Lan Spots auf 13cm (die wie Pilze aus dem Boden schiessen) auszublenden.
Konnten FA der örtlichen Uni feststellen, die einen Zugang für DB0KL (DMR-Relais) an das Hamnet erreichen wollten, anstatt über das Inet....
Also rein funktechnisch. Die nächsten Zugänge auf DB0FBG oder DB0UT oder DB0AAI sind schwer zu erreichen und nur mit einem grossen Spiegel ab 2m Durchmesser zu erreichen.
Eben u.a. wegen den W-Lans in der Stadt....

der_Kölner hat geschrieben:Für den Anfang kann man wie schon erwähnt per VPN ohne Antenne und zusätzliche Geräte ins HamNet.

Da werden(würden) Puristen des Amateurfunks die Nase rümpfen, so wie andere von Echolink und neuerdings von DMR nichts halten....
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Re: Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850

Beitragvon 13DS29 » Di 26. Dez 2017, 10:47

Da kriegen die Lernverweigerer wieder was geschenkt und was passiert? Es wird gemeckert. Merkt Ihr eigentlich noch was?
Über 80 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig funken - Schreib Dich nicht ab, mach die Amateurfunklizenz.
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Re: Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850

Beitragvon Yaesu FT857D » Di 26. Dez 2017, 15:34

Ich habe was technisches angemerkt, nicht gemeckert. Daher das meckern in " und Klammern gesetzt!
Meckern tun andere und das meistens hinterher, wenn es nicht so geklappt hat, wie sich das manche vorgestellt hatten :think:
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Re: Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850

Beitragvon NSA001 » Di 26. Dez 2017, 23:08

Lieber Helmut,

höre auf über geschenkte zusätzliche Frequenzbereiche zu jammern. Wenn Du so gerne 20/40 und 6 Meter funken willst dann höre auf zu lamentieren und lerne lieber.
Ich finde es langsam nur noch affig. Alles nur geschenkt bekommen zu wollen...... :roll:
I... Grid: CN85nm ..I.. Mitglied im HF-Erzeugerverband. ARRL & DARC ..I.. eingetragener HF-Würmchen Züchter ..I
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Re: Nutzung der Frequenzbereiche 2320–2450 MHz und 5650–5850

Beitragvon noone » Mi 27. Dez 2017, 12:05

Leute merkt ihr nichts?

Das ist MINT-Förderung wenn auch wieder zu spät. Es wäre übereilt zuviel zu hoffen.

Da muss man in Grenzen selbstbauen, anders als bei den Bändern 2m/70cm( und 23cm) wo es tatsächlich alles zu kaufen gibt. Wenn die Antennen größer werden wird auch der technische Anspruch höher, ab 5 GHz verwendet man tiefgezogene Schüsseln aus der kommerziellen Produktion, Hamnetgeschichten gibt es zu kaufen oder man kann einige W-Lan-Router und W-Lan-Karten per Software "verbiegen" (vor Jahren zumindest) wenn man einen Einstieg direkt vor der Nase hat. Es gibt Literatur zu Hamnet, ich kenne mich nur mit dem alten A-ATV und Antennentechnik bis SHF aus.

Bei der Leistung hat endlich einer der Verantwortlichen das Hirn eingeschaltet, oder es ist einer mit funktionsfähigem Schädelinhalt nachgerückt, meiner Meinung wäre es vernünftig dieses Standortbescheinigungverfahren (oder auch diese Selbsterklärung) für Funkamateure und Funkamateurähnliche erst ab 100WRMS ( auf Antrag 400WRMS) verbindlich zumachen.
Das gilt auch für anderen Funk bei dem die Leistung der Geräte im niedrigen Bereich festgelegt ist
Wie Betriebsfunk mit geringer Geräteanzahl sowie Rettungsdienste und Wehren und Wasser- und Luftsportvereine, Anwendungen und Dienste bei denen die Maximalleistung durch die Geräte festgelegt ist.

Zur Neiddebatte und dem Geschenkt-Argument - seht es als Anpassung an die international üblichen Genehmigungsgepflogenheiten an.

Hört auf damit! .... schaut wie es in anderen Ländern geregelt ist, in Japan bekommen auch diejenigen die eine Funkprüfung für andere Funkdienste gemacht haben, oder über einen entsprechenden Berufsausabschluss verfügen, eine entsprechende Amateurfunkgenehmigung auf Antrag zugeteilt, der Fluglotse genau wie der Soldat, Polizist oder einfach der Segler, UL-Pilot, der fw-Feuerwehrmann oder der Katastrofenhelfer und die Basisgenehmigung hat es schon in sich im Vergleich zur deutschen eben QRP.
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