Amateurfunkzeugnis E

Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon TangoEcho » Fr 10. Nov 2017, 22:40

Hi an alle, ich bin gerade dabei mich schlau zu machen. Ich möchte das Amateurfunkzeugnis E machen weil mich die Funktechnik doch mehr interessiert als ich anfangs dachte (aktuell Cb Funker). Gibt es evtl. tipps von euch? Betreffs Prüfung Anfang und co?
Lg
euer Tango Echo

Ps: möchte auf das 2m Band mit ner alten Icom IC 211e
Don't worry be Happy!
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon DH1FAD » Fr 10. Nov 2017, 22:49

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sac ... _node.html

auf der Seite auf "Amateurfunkprüfungen/Amateurfunkzeugnisse" klicken,
dort gibt´s die Fragenkataloge als download (oder als Kopie zu kaufen)

:tup:
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13CT011 » Sa 11. Nov 2017, 00:12

Hallo TangoEcho...

na dann mal viel Erfolg bei deinem Vorhaben :tup:
Den Fragenkatalog gibts bei der BNetzA (Detlef hatte den Link schon gepostet)
Zum Selbststudium empfehle ich immer den Hamradiotrainer: http://www.hamradiotrainer.de/
Auch hilfreich ist folgender Link: http://www.afup.a36.de/
Für IOS und Android gibts entsprechende Apps in den jeweiligen Stores die einem weiter helfen...

und last but not least gibt es vom DARC sicher einen OV in deiner Nähe- selbst falls es da keinen Lehrgang geben sollte, gibt es immer freundliche OM´s die dir bei Fragen weiter helfen können :D

Bei konkreten Fragen die du nicht im Forum stellen willst, kannst du zum Beispiel mich auch gern direkt per PN kontaktieren :holy:

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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon der_Kölner » Sa 11. Nov 2017, 00:29

Prinzipiell gute Entscheidung die Amateurfunklizenz zu machen.
Auf 2m/70cm hat man mit Vermietertauglichen Antennen stellenweise größere Reichweiten als mit CB-Funk, gerade im Mobil-Betrieb und die nächsten Jahre im Sonnenfleckenminimum.
Vor allem weil man Repeater benutzen kann.
Mach dir keinen Kopf wegen der Prüfung, selbst 10jährige Mädchen schaffen die Klasse E locker (siehe DO9JJ).
Und mit 10m, 15m und 80m stehen dir auch viel mehr Möglichkeiten (bei erheblich mehr Leistung) zur Verfügung.
Also, ich drück die Daumen und zieh das durch. Wird sich lohnen!
Als Grundeinstieg (wenn du das als One-Man-Show) alleine durchziehen willst empfehle ich die Bücher von Eckart Moltrecht, da sind die Grundlagen und die Prüfungsfragen sehr toll erklärt.
Einmal Betriebstechnik: https://www.amazon.de/Amateurfunk-Lehrg ... 3881808035
Und einmal Technik: https://www.amazon.de/Amateurfunk-Lehrg ... e-allen-Prüfungsfragen/dp/3881803645
Sollte in ca. 3-6 Wochen komplett von 0 auf Prüfung bestanden machbar sein.

P.S.
Beim Link auf die Technik ist leider ein Ü drin. Das kapiert die Forensoftware wohl nicht.
Deshalb Link markieren, kopieren und im Browser einfügen
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon DL6SEX » Sa 11. Nov 2017, 01:14

Die Prüfung ist wirklich nicht so schwer und es lohnt sich in jedem Fall :tup:

Ich habe (zur Auffrischung meiner Technikkenntnisse) auch an dem Intenivkurs vom DOK F05 (Frankfurt) teilgenommen, bei dem auch Laura (DO9JJ) auf die Prüfung vorbereitet wurde und ich habe viel dazugelernt.

Falls du den Aufwand nicht scheust, dann kann ich dir die Teilnahme an einem solchen Crash-Kurs nur empfehlen. Einer unserer Teilnehmer kam auch extra aus Remscheid.

Ich bin mir sicher, daß bald wieder ein derartiger Kurs hier stattfinden wird. Schau einfach auf die Homepage von F05:

http://amateurfunkausbildung.dl0dpm.de/

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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13CVH015 » Sa 11. Nov 2017, 12:01

Einfach mal bei uns in Mannheim vorbeischauen. Immer Dienstag Abend um 19:00 Uhr in der August-Kuhn-Str. 33.
Wir haben gerade wieder einen Kurs gestartet und der Einstieg ist noch problemlos möglich.

Weitere Infos auch unter http://www.dm6a.de

Viele Grüße
Dennis DL1MIL
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Yaesu FT857D » Sa 11. Nov 2017, 12:23

Auch hier in Kaiserslautern an der (Fach)Hochschule hat vor 2 Wochen ein Klasse E Kurs begonnen, der jeden Donnerstagabend 18-20 Uhr stattfindet.
Wird ganz locker gehandhabt, keiner muss stur lernen/pauken bis ihm der Kopf raucht.
Es wird u.a. Rücksicht auf Studenten genommen.
Dank Ausbildungsrufzeichen, kann auch Betrieb an einer UKW und KW-Station gemacht werden.
Nur mal so als Info.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13EL001 » So 12. Nov 2017, 13:22

Beim Ortsverband Kraichgau (A22) läuft ebenfalls ein Kurs für die Klasse E. Die Fragen und Antworten der BNetzA (pdf) kann ich Dir vorab per E-Mail senden. Bei Interesse melde Dich bitte bei mir.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Yaesu FT857D » So 12. Nov 2017, 16:13

TangoEcho hat geschrieben:
Ps: möchte auf das 2m Band mit ner alten Icom IC 211e


:lol:
Vieeel zu alt das Teil....
1.Bauteile kriegt man dafür nicht mehr, wenn mal was kaputt geht
2.Die kann zwar 12,5 Khz für das jetzt übliche Relaisraster, aber ohne das passende Filter dazu
3.Die macht auf FM zuviel Hub, selbst wenn man leise reinspricht und das Mikro ganz nahe am Mund hat
4.Das optimale Mikrofon dafür, gibt es auch nicht mehr (Standmikro von Icom, weiss die Typenbezeichnung nicht mehr)
5.Für SSB (USB auf 2m!) und FM macht die QRP Leistung von max. 10 Watt.
Das ist zu wenig.
Dahinter muss man eine Endstufe anbringen, die soviel kostet, wie ein 2m/70cm Allmodetransceiver oder reiner FM-Transceiver mit mehr Leistung ect...

Mache die AFU-Genehmigung der Klasse E, spare derweil auf einen grösseren Transceiver mit mehr Leistung
(gebraucht oder neu ala Yaesu FT857D oder irgendeine Icom IC 821H/IC706MK2G oder so etwas....) und dann lege mit der (den) richtigen Antennen los!
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13CT011 » So 12. Nov 2017, 17:23

Au contraire, gestatte das ich wiederspreche...

Yaesu FT857D hat geschrieben:Vieeel zu alt das Teil....


Im Gegensatz du den von dir genannten Geräten (FT857/IC706MK2G) würde ich den 211e für 2 Meter immer vorziehen

Yaesu FT857D hat geschrieben:2.Die kann zwar 12,5 Khz für das jetzt übliche Relaisraster, aber ohne das passende Filter dazu
3.Die macht auf FM zuviel Hub, selbst wenn man leise reinspricht und das Mikro ganz nahe am Mund hat


Wer bitte benutzt so ein Gerät für FM Schnulli? Und wenn´s unbedingt FM sein muss kann man den Hub auch reduzieren :king:

Yaesu FT857D hat geschrieben:4.Das optimale Mikrofon dafür, gibt es auch nicht mehr (Standmikro von Icom, weiss die Typenbezeichnung nicht mehr)


Das originale Mikro funktioniert ufb. Wozu bitte ein Standmikrofon?

Yaesu FT857D hat geschrieben:5.Für SSB (USB auf 2m!) und FM macht die QRP Leistung von max. 10 Watt.
Das ist zu wenig.


Nein, völlig ausreichend in Verbindung mit brauchbaren Antennen. Und später allemal ausreichend um eine PA anzusteuern!

Das einzige Argument das ich gelten lassen würde ist die Ersatzteilverfügbarkeit. Aber so preiswert wie die Geräte gehandelt werden kann man sich auch locker eins als Ersatzteilspender hin legen... also auch kein (echtes) Argument :holy:

Es gibt deutlich schlechtere Geräte für den Einstieg auf UKW.

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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Yaesu FT857D » So 12. Nov 2017, 20:58

Sorry Micha,
deine Argumentation mit den deutlich schlechteren Transceivern für den Einstieg auf 2m, kann ich so nicht gelten lassen.
Das es schlechtere gibt, bestreite ich nicht. (auch von Icom und vor gerade mal 4 Jahren erstmals herausgekommen)
Nur der IC211E kann bezüglich Reparatur, zwar für einen Neueinsteiger in Sachen AFU vielleicht gut als Lötobjekt herhalten.
Nur mal so: Ein inzwischen SK OM, hatte jahrelang einen IC211E für 2m FM und SSB.
Durch eine Unachtsamkeit, ging ein Transistor defekt, der selbst von Icom nicht mehr lieferbar war und häufig auch bei anderen OMs defekt ging,
sodass ein Kauf eines gebrauchten IC211E nichts gebracht hätte, ausser dieser eine Transistor war nicht defekt.
Nur das wäre der Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleich gekommen....

Aber wer einen funktionierenden Transceiver zum Funken braucht und nicht gleich nach 1/4 Jahr schon wieder aus Frust alles hinwirft,
weil er nur noch am Reparieren ist, der investiert lieber einige Monate nach der Prüfung in einen moderneren Transceiver.
Vorerst "nur" ein reines FM-Gerät und das möglichst dann als 2m/70cm Gerät (muss kein Dualband sein, ein Duobander tut es auch). :wink:
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13CVH015 » So 12. Nov 2017, 21:20

Den Frust bekommt man nicht aufgrund eines Gerätes, das den Geist aufgibt, sondern eher aufgrund des Mülls der in einem Thread mit einer einfachen Frage gepostet wird.

Gruß Dennis
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon doctorhu » Mo 13. Nov 2017, 12:39

Beim Hamradiotrainer sind das die selben Fragen wie in der Prüfung?
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon DH1FAD » Mo 13. Nov 2017, 12:53

das ist eine gute Frage. Vermutlich ist die Antwort so selbstverständlich,
dass es tatsächlich nirgendwo steht.
Lad Dir am besten den Fragenkatalog von der BNetzA herunter, und check mal gegen.
Viel Erfolg, 73, Detlef

p.s.: ich persönlich würde lieber mit dem Fragenkatalog der Netzagentur lernen.
Wenn man alle Fragen durch hat, und die Antworten weiß, dann ist man auf
der sicheren Seite. Und braucht kein mehr Programm. dass nach dem Zufallsprinzip
manches x-mal wiederholt. Ist aber Geschmackssache, jeder hat einen anderen
Lernrhythmus....
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Kanalratte I » Mo 13. Nov 2017, 20:05

die Fragen im Ham-Radio Trainer basieren auf dem Fragenkatalog der BNetzA. Es wäre ja auch Sinnlos sich da andere Fragen auszudenken. Es sind also dieselben Fragen.
Direkt aus dem Fragenkatalog zu lernen halte ich persönlich für ziemlich sinnlos, weil man keine Kontrolle hat, ob man die Frage gewusst hat oder nur eben die Antwort die direkt drunter steht gelesen hat.
Der Ham Radio Trainer hat einen sehr guten Lernalgorithmus der die Fragen die man fals hat öfter wiederholt und die Fragen die man richtig hat seltener. Sogar die Bedenkzeit die man braucht vor der Antwort wird berücksichtigt.
DL8CBM
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