Ende der Hoffnung

Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon Username: » Sa 16. Dez 2017, 22:44

Jack4300 hat geschrieben:
Username: hat geschrieben: Ich habe mir überlegt welche Möglichkeiten es gibt im Alpinenraum sozusagen als aller letze Möglichkeit Hilfe zu organisieren und das wäre über Flugfunk weil nur dort wird aktiv auf der Notfrequenz mit gehört und weiter geleitet.


Zumindest in der Schweiz würde ich eher das Rega-Funknetz nehmen. Ich weiß aber nicht, ob es in Österreich etwas ähnliches gibt.
Ja in der Schweiz ist das einzigartig. Nein bei uns in AT gibts nichts offizielles. Theoretisch könnte man sofern noch Analog direkt die Bergrettung rufen aber wer weiss ob es jemand mit hört.
Neuge hat geschrieben:Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind und sie die Technik nicht verstehen ( wollen ). Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis der Amateurfunk entweder komplett ausstirbt oder mehr und mehr digital gearbeitet wird.
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon DocEmmettBrown » So 17. Dez 2017, 02:14

13DS29 hat geschrieben:Aber die RR sehen Englisch als internationale Funksprache vor.
Für See- und Flugfunk bspw. ist das obligatorisch und die Kenntnisse müssen nachgewiesen werden.
See- und Flugfunk ist etwas ganz gar völlig anderes und hat nichts mit AFu zu tun.
Und das mit der Sprache ist so eine Sache. Der Teufel heißt nämlich nicht nur mit Vornamen Pfui, sondern steckt zudem auch noch im Detail. Beispiel: In einer TV-Übertragung beim ersten Jungfernflug des A380 hat es sich der französische Pilot, der Französisch als Muttersprache gelernt hat, nicht nehmen lassen, ein paar Worte mit dem Tower zu wechseln, was im TV dann übertragen wurde. Und wer weiß, wie das klingt, wenn ein Franzose versucht, Englisch zu sprechen, der weiß auch, wie sich das anfühlt, wenn das eigene Trommelfell Pickel bekommt. Und es gibt bei Englisch weltweit so zahlreiche Akzente und Dialekte, daß man nicht in allen Fällen davon ausgehen sollte, daß eine Verständigung reibungslos klappt. Viele Menschen haben da zuweilen sehr idealisierte Vorstellungen, die mit der Wirklichkeit in der Welt kaum in Einklang zu bringen sind. Es würde mich mal interessieren, wie gut sich z.B. ein Jamaikaner und ein Franzose auf Englisch verstehen. Das wäre mal ein interessantes, wissenschaftliches Experiment. ;)

Nichts für ungut! ;)

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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon gernstel » So 17. Dez 2017, 06:06

Ich möchte auch Klavier spielen können, ohne es lernen zu müssen.
Das kann doch nicht so schwer sein!

Weil weiter vorne von Arroganz die Rede war: Ich finde es ganz schön arrogant, zu erwarten, etwas ohne Leistung zu bekommen!
Die Prüfung ist letztlich nur der Nachweis, dass ich mich wirklich für etwas interessiere und damit auseinandergesetzt habe.
Hobby, das hat auf deutsch auch die Bedeutung "Liebhaberei". Wenn man nicht einmal 14 Tage Vollzeit oder die entsprechende Zahl von Wochenenden Zeit aufbringen mag, sich halbwegs ordentlich auf ein sehr vielfältiges und anspruchsvolles Hobby (die Liebhaberei) Amateurfunk vorzubereiten und einzulassen: Woher soll dann eigentlich die Zeit kommen, diese Liebhaberei anschließend sinnvoll auszuüben?

Wenn ich mir diese Website anschaue: https://www.darc.de/der-club/referate/a ... ng/#c36583
Irre, völlig kostenlos. In der Zeit, die das Lesen dieses Beitrags erfordert, hätte man schon drei Fragen und deren Hintergrund lernen können.

Wer dafür keine Zeit hat: CB-Funk mit Freenet und PMR bieten heute Möglichkeiten, von denen man früher nur träumen konnte! Es gibt da viele nette Nutzer und auch viele mit einer Qualifikation, die auch für Amateurfunk genügen würde.

Um in den Amateurfunk hürdenlos hineinschnuppern zu können, gibt es Funkamateure mit Ausbildungsrufzeichen, die Funkpraxis ermöglichen können und zugleich einen anderen wichtigen Aspekt gelebten Amateurfunks: Gemeinschaft! Gemeinschaftliches Interesse an einem Hobby mit zumindest einer grundlegenden Kenntnis des gemeinsamen Interessensgebiets.

Ach, Interesse: Interesse zeige ich für etwas, das mich interessiert. Wenn es mich interessiert, wende ich auch Energie und Zeit dafür auf. Wenn es mich nicht interessiert, lasse ich es eben bleiben.

Es ist nur so: Wenn ich ohne es zu lernen Klavier spiele, belästige ich nur meine Mitbewohner und die unmittelbare Nachbarschaft. Wenn ich ohne Qualifiikation und Qualität (amateur)funke, belästige ich potentiell die ganze Welt und führe ihr eine niedrige Qualität=Qualifikation vor. Dann kann man sich ausrechnen, wie lange es noch dauert, bis "wirtschaftlich interessierte Kreise" die Frequenzbereiche für schnelles Internet fordern oder mit Hinweis auf die dort stattfindende Stümperei für PLC-Störungen usw. endgültig freizugeben.

Man müsste Klavier spielen können! Doch ohne Fleiß... höre ich eben lieber andere Leute Klavier spielen, die es gelernt haben. Oder ich wende die Zeit auf, es selbst zu lernen.
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon 13DS29 » So 17. Dez 2017, 10:37

:tup: :tup: :tup:

Aber sowas von full ack!

@Woody: Wir diskutieren drüber, was sein sollte, nicht was ist. Und es ist meine Auffassung, dass ein KW-Amateur Englisch können muss.

@Doc: Wieder ein Schlupfloch mit einer abartigen Konstellation gefunden? Ist das hier zielführend?
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon Bondarenco » So 17. Dez 2017, 11:21

So für einen Sonntagmorgen im Winter recht amüsant,sich diese Komödie hier durchzulesen,mehr ist es nämlich nicht.
Mal ehrlich:
Wer sich ernsthaft für dieses Hobby Amateurfunk interessiert,wird auch gerne für die Lizens lernen.Das macht sogar Spaß.
Wer sich für Fremdsprachen interessiert,wird auch das für uns Europäer relativ einfach zu erlernende Englisch in Angriff nehmen,ja sogar das macht dann Spaß.
Nur so geht es.Das ist ja das schöne an diesem Hobby,die Angeber und Spinner,die sonst nix können als dies,sind im Hobby Amateurfunk im Gegensatz zu manch anderem Hobby recht dünn gesät,hier trifft man meistens wirklich interessante Leute.

So denn....
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon Yaesu FT857D » So 17. Dez 2017, 12:19

Username: hat geschrieben:Es gibt ja auch genug Geschlossene Systeme zb. über Sat ...

Ach nee...Da musst du aber dafür Benutzungsgebühr zahlen, was du meinst ist wahrscheinlich z.B. Inmarsat (Sattelefon) ?

Username: hat geschrieben:oder Systeme die nicht mit einander kompatibel sind. Zb. der verschlüsselte Tetra funk.

Tetra ist untereinander kompatibel, genau wie DMR oder gar C4FM mit dem bisherigen analogen FM.
Aber das willst du ja nicht nehmen, weil man da eine ID braucht und die einem identifiziert. (das Thema hatten wir woanders hier im Forum durch dich Troll)

Username: hat geschrieben:Ich habe mir überlegt welche Möglichkeiten es gibt im Alpinenraum sozusagen als aller letze Möglichkeit Hilfe zu organisieren und das wäre über Flugfunk weil nur dort wird aktiv auf der Notfrequenz mit gehört und weiter geleitet.
Der "positive" neben Effekt man kann mit der Heli Crew direkt Kontakt aufnehmen.

Du meinst den Regafunk in der Schweiz?
Nur da gilt, du hast ein Funkgerät das auf einer bestimmten Frequenz sendet (senden kann) die als Notfunkfrequenz von der BAKOM freigegeben ist und nur für Notrufe benutzt werden darf!
Nix mit "freiem Funk" auf verschiedenen Frequenzen/Kanälen in einem Bereich wie auf CB oder PMR....
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon Username: » So 17. Dez 2017, 13:04

Yaesu FT857D hat geschrieben:
Username: hat geschrieben:Es gibt ja auch genug Geschlossene Systeme zb. über Sat ...

Ach nee...Da musst du aber dafür Benutzungsgebühr zahlen, was du meinst ist wahrscheinlich z.B. Inmarsat (Sattelefon) ?

Username: hat geschrieben:oder Systeme die nicht mit einander kompatibel sind. Zb. der verschlüsselte Tetra funk.

Tetra ist untereinander kompatibel, genau wie DMR oder gar C4FM mit dem bisherigen analogen FM.
Aber das willst du ja nicht nehmen, weil man da eine ID braucht und die einem identifiziert. (das Thema hatten wir woanders hier im Forum durch dich Troll)

Username: hat geschrieben:Ich habe mir überlegt welche Möglichkeiten es gibt im Alpinenraum sozusagen als aller letze Möglichkeit Hilfe zu organisieren und das wäre über Flugfunk weil nur dort wird aktiv auf der Notfrequenz mit gehört und weiter geleitet.
Der "positive" neben Effekt man kann mit der Heli Crew direkt Kontakt aufnehmen.

Du meinst den Regafunk in der Schweiz?
Nur da gilt, du hast ein Funkgerät das auf einer bestimmten Frequenz sendet (senden kann) die als Notfunkfrequenz von der BAKOM freigegeben ist und nur für Notrufe benutzt werden darf!
Nix mit "freiem Funk" auf verschiedenen Frequenzen/Kanälen in einem Bereich wie auf CB oder PMR....

Dann erkläre mir mal wie du mit einen privat gekauften ins Polizei Tetra Netz kommen willst das du einen Notruf absetzen kannst? :rolleyes:
Falsch ich bin sehr für Digi nur die Pensionistn hier scheinbar nicht.
Scheinbar bist du nicht zurechnungsfähig. :nono: :thdown:
Nein ich meine den Flugfunk damit kannst du den Heli der zur Rettung kommt auch erreichen.
Und der Rega funk ist wie bereits erwähnt nur ein Schweizer "System". Und niemand sagt das man dort "frei" Funken darf das bildest du dir nur in deinen Kopf ein.
Auch CB und PMR ist nicht frei. :tup:
Neuge hat geschrieben:Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind und sie die Technik nicht verstehen ( wollen ). Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis der Amateurfunk entweder komplett ausstirbt oder mehr und mehr digital gearbeitet wird.
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon Bavdx025 » Do 21. Dez 2017, 00:11

Naja diese sogenannte K- Lizenz würde sich -so weit ich weiss- auf 70cm und 2m beschränken wie es das vor wenigen Jahrzenten bereits gab nur das diese damals die Klasse C war die man erwerben konnte. Alle Inhaber dieser C- Lizenz können sich seit geraumer Zeit freuen, denn sie können bei der BnetzA die große Lizenz beantragen, also quasi geschenkt bekommen ohne eine weitere Prüfung ablegen zu müssen.. Ich kenne genug Leute die früher die C-Lizenz hatten und dann die Große beantragt haben und technisch weitaus mehr drauf haben als Leute die die große Lizenz auf anhieb machten z.B. ... Da gibt's auch genug Seiteneinsteiger die manches besser hinbringen als andere usw z.B im Bereich Cb. ...

Und.. naja.. Eine gezielte Förderung im Bereich Afu würde weitaus mehr helfen als sich ständig nur zu beschweren oder gegenüber anderen -egal wer- herablassend zu äussern oder darzustellen denn:
Jeder fängt mal klein an aber die Erfahrung beginnt nunmal am Anfang und gedeiht so besser voran!
Auf der einen Seite wird gejammert die Afu'ler werden weniger, auf der anderen Seite werden Steine in den Weg gelegt...
Und nur so am Rande:
Wenn man schon ein Orts- QSO mit 750W oder mehr fahren muss braucht man sich gar nicht über "CB'ler" beschweren die mit 20 od. 60W fahren, auch schon oft genug gehört od. gelesen "von gewissen Obrigkeiten"..
An all diejenigen eine Bitte: Kehrt ersteinmal vor eurer eigenen Haustüre bevor ihr mit dem Finger auf andere Zeigt das gilt doch für alle bitte! :wink:
Im übrigen sind hierfür andere Stellen vorgesehen an die man sich wenden kann, wenns denn wirklich jemanden Stört der auf Afu unterwegs ist oder umgekehrt :wink: ...
Und wenn ich schon Sprüche auf diversen Relais höre " Peilt's mal!" oder "Na na, ich verfahr nicht mein Benzin für sowas.." Naja also dann dürfte sich das Thema wer besser ist und wer nicht so ziemlich in Luft auflösen.

In diesem Sinne besinnliche Feiertage (manche könntens brauchen 8) )und ein gesundes neues Jahr an alle.
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon DocEmmettBrown » Do 21. Dez 2017, 01:24

Ich denke, das ist alles etwas verwurschtelt gedacht. Vielleicht sollte man die Aspekte von Funk (frei oder lizenziert) einmal auftrennen. Da wären Interessen wie...

1. Kommunikation bei fehlender Infrastruktur
2. Kommunikation in einer geographisch (mehr oder weniger) geschlossenen Gruppe (CB, PMR)
3. Selbstbau und Experimente (hauptsächlich AFu)

Zu 1:
Die Glanzzeiten des freien und lizenzierten Funks waren die, als es noch keine Infrastruktur (GSM-Mobilfunk) gab oder deren Benutzung aufgrund der Tarife für ausgedehnte Gespräche zu teuer war. Mit den Flatrates und den Mobilfunknetzen entfiel zumindest in Europa größtenteils eben diese Motivation, zu funken. In Ländern wie den USA ist das anders: Dort kann man aus wirtschaftlichen Gründen keinen ganzen Kontinent mit Sendemasten zupflastern und daher hat Funk dort eine ganz andere Bedeutung als in Europa.

Zu 2:
Solche Gruppen sind beispielsweise Geocacher oder Trucker. Hier funktionieren 1:1-Verbindungen wie bei der Telephonie nicht.

Zu 3:
Die Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren wesentlich stärker von einer Produktionsgesellschaft hin zu einer Konsumgesellschaft entwickelt. Das schwächt natürlich den AFu. Zwar gibt es seit wenigen Jahren eine <englisch>Makerszene</englisch>, die sich in jedem Fall auch auf den AFu auswirken wird, der Großteil der Menschen ist aber dennoch stärker konsumorientiert als in vergangenen Tagen.

Ein hoher Teil derer, die heute AFu betreibt, hat ihre ersten Gehversuche in der Kategorie 1 gemacht. Unterstützt man diese, wird sich das in jedem Fall positiv auf die dritte auswirken. Die Entwicklung heute in Europa arbeitet allerdings eher dagegen und das Rad der Zeit läßt sich nicht zurückdrehen. Ein nicht geringer Teil kommt heute aus Kategorie 3. Ich kann mir daher gut vorstellen, daß zumindest einige, die heute mit ihrem Raspberry oder Arduino spielen, irgendwann einmal mit gewisser Verzögerung beim AFu landen.

Eine gedachte K-Lizenz bringt vermutlich kaum einen Effekt. Die Geocacher und Trucker würden sich über mehr Leistung vielleicht freuen, aber deswegen wird wohl kaum einer die E- oder A-Lizenz machen. Was allerdings eine Überlegung wert wäre, ist die Aufwertung des CB-Funks. Ich nehme mal an, daß diejenigen, die heute von CB zu AFu wechseln, typischerweise die sind, die schon zu CB-Zeiten mit einer SSB-Büchse senden. Würden die FAe speziell den technischen Bereich bei den Unlizenzierten unterstützen, so denke ich mir, wird sich dies früher oder später weitaus positiver auf den AFu auswirken als eine K-Lizenz.

Oder wie seht Ihr das?

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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon 13DS29 » Do 21. Dez 2017, 10:37

Aus meiner höchstbeschränkten Sicht ganz einfach:

Lasst Afu Afu sein und gebt für die SSB-QRO-Piraten die "richtigen" Kanäle 41-80 um die Triple5 frei mit 50odersoähnlich Watt.
Wenn das Band offen ist, steht ihnen dort die Welt offen und sie können mit den großen Jungs spielen.

Die wollen Funken und maximal 'ne Antenne basteln. Sollen sie. Da können sie Blut lecken und dann immer noch auf Afu schwenken. Mit allen geforderten Anstrengungen und dafür gegebenen Privilegien.

Wenn die BNetzA Kontrolle darüber haben will, muss der Betrieb halt gemeldet werden und man muss irgendein Rufzeichen haben. Oder eine K-Lizenz dran binden. Hauptsache, Afu darf Afu mit den entsprechenden Hürden bleiben.

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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon RomeoTango » Do 21. Dez 2017, 11:51

Lasst Afu Afu sein und gebt für die SSB-QRO-Piraten die "richtigen" Kanäle 41-80 um die Triple5 frei mit 50odersoähnlich Watt.
Wenn das Band offen ist, steht ihnen dort die Welt offen und sie können mit den großen Jungs spielen.

- Aber bloß nicht, wo soll dann der Pirat hin ? Und außerdem reicht da ein El Commandante. 80 CB Kanäle reichen völlig.

Die wollen Funken und maximal 'ne Antenne basteln. Sollen sie. Da können sie Blut lecken und dann immer noch auf Afu schwenken. Mit allen geforderten Anstrengungen und dafür gegebenen Privilegien.

- Genau so ist es, und dann kommen sie eh wieder zurück auf`s "Piratenband"

Wenn die BNetzA Kontrolle darüber haben will, muss der Betrieb halt gemeldet werden und man muss irgendein Rufzeichen haben. Oder eine K-Lizenz dran binden. Hauptsache, Afu darf Afu mit den entsprechenden Hürden bleiben.

- Das lass mer mal lieber...
Wenn du tot bist, weißt du nicht, dass du tot bist. Aber für dein Umfeld ist es hart. Genauso ist es, wenn du blöd bist.
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon Username: » Do 21. Dez 2017, 12:23

80 CB Kanäle reichen völlig.
toll das es bei uns nur 40 sind. :zzz:
Neuge hat geschrieben:Die meisten verwehren sich nur weil die Geräte teuer sind und sie die Technik nicht verstehen ( wollen ). Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis der Amateurfunk entweder komplett ausstirbt oder mehr und mehr digital gearbeitet wird.
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon 13DS29 » Do 21. Dez 2017, 12:51

Ja, Troll. Augen auf bei der Wohnsitzwahl.

Wenn Du es in A nicht zur lis schaffst, würd ich mir mein Hilfsschulgeld wieder geben lassen.
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon Cosmo » Do 21. Dez 2017, 13:32

DocEmmettBrown hat geschrieben:Mit den Flatrates und den Mobilfunknetzen entfiel zumindest in Europa größtenteils eben diese Motivation, zu funken. In Ländern wie den USA ist das anders: Dort kann man aus wirtschaftlichen Gründen keinen ganzen Kontinent mit Sendemasten zupflastern und daher hat Funk dort eine ganz andere Bedeutung als in Europa.

Der Unterschied zwischen der USA und Europa ist hier wesentlich vielschichtiger. Der Ausbau diverser Handynetze in Nordamerika erfolgt hier nicht ausschließlich nach wirtschaftlichen Kriterien, sondern ist hier viel eher eine Frage des Bedarfs und der Umweltverträglichkeit. Große Nationalparks und Landschaftsschutzgebiete sind daher weitgehend freizuhalten, selbst Parkranger benutzen hier ausschließlich Funk. Es gibt auch massenhaft Siedlungsgebiete, die den Ausbau mit Handymasten vehement ablehnen und daher das Festnetz bevorzugen. Möglichkeiten zu telefonieren gibt es bei Tankstellen, Supermärkten, Raststätten, Polizeidienststellen, Hotels und größeren Restaurants zum Glück überall. Inzwischen gibt es auch eine rapide ansteigende Zahl von Amerikanern, die froh sind wenn sie nicht immer und überall erreichbar sein müssen und dies als ein Plus in ihrer Lebensqualität betrachten.
Peter Martinez (G3PLX), Moe Wheatley (AE4JY), Howard Teller (KH6TY), Nino Porcino (IZ8BLY), Pawel Jalocha (SP9VRC) und José Alberto Nieto Ros (EA5HVK) sind alles hervorragende Entwickler, nur Stan Gibilisco (W1GV) ist noch besser!
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Re: Ende der Hoffnung

Beitragvon Yaesu FT857D » Do 21. Dez 2017, 16:23

13DS29 hat geschrieben:Aus meiner höchstbeschränkten Sicht ganz einfach:

Lasst Afu Afu sein und gebt für die SSB-QRO-Piraten die "richtigen" Kanäle 41-80 um die Triple5 frei mit 50odersoähnlich Watt.
Wenn das Band offen ist, steht ihnen dort die Welt offen und sie können mit den großen Jungs spielen.
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Michael, das klappt nicht und zwar aus mehreren Gründen:
1.Der Bereich ab 26,565 Mhz (Kanal 41) bis rauf bei 27,405 Mhz (Kanal 40 ) ist ein ISM-Band und weiter darüber hinaus bis kurz vor 28 Mhz,
ist (zumindest in D) an Fahrschulen und das Militär vergeben.
Wie es in anderen Ländern aussieht :clue:
Ausserdem existieren 40 Kanäle in FM (die sogenannten UK-Kanäle) mit krummen Frequenzen.

2.Da SSB zu machen (und das mit 50 oder gar gleich 100 W?) bedeutet, dass sich die Primärnutzer (siehe Pkt. 1) bei den nationalen Behörden beschweren würden,
ob diesen Alleinganges von Deutschland. (hat man bei den Kanälen 41-80 in FM auf CB gesehen)

3.Nicht damit genug, dass so etwas zumindest mit den CEPT-Ländern abgestimmt wurde, würde D ganz schön Sperrfeuer seitens der ITU, EBU, CEPT und der EU bekommen, geschweige denn von der Geräteindustrie, die (wieder einmal) neue Geräte auf den Markt bringen müssten, die den Vorschriften der jeweiligen Länder (zumindest CEPT-weit ähnlich dem CE-Zeichen bzw. den PMR-Geräten) entsprechen müssten und nicht einfach erweiterte Amateurfunktransceiver/Exportgeräte verwendet werden....

4.Man kann nicht ausschliessen (und sollte das bedenken), dass das (Amateurfunk)Funkgerät XY des Herstellers XX nicht dermassen Störungen jenseits eines gewissen Pegels auf den Frequenzen macht, die hier zur Anwendung kommen?!

Es gilt dies zu bedenken, bevor vorschnell (wieder mal im Alleingang) etwas gemacht/zugelassen wird.

Noch ein Hinweis, wie das in grossen Teilen von Asien und Australien gemacht wurde:
Dort haben einige Länder ein "CB-Band" mit 40 Kanälen, Relais, Mobilgeräten, Handfunkgeräten usw. auf 70cm freigegeben.
Siehe http://www.rigpix.com/lpdmm/gme_tx3400.htm
73, Helmut DO1TBP
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