Amateurfunkzeugnis E

Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13CVH015 » So 19. Nov 2017, 18:59

Welle01 hat geschrieben:
13sw001 hat geschrieben:Nun, das wird dir bestimmt ein A-Klässler bald erklären.....


Bullshit Antwort... mehr als überflüssig.


Full ACK.

Gruß Dennis, der lange überlegt hat, ob die Wurst es wert ist, Senf dazu zu geben. Aber passend formuliert, danke.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13sw001 » So 19. Nov 2017, 19:44

Kurzer Nachtrag : Auch ich wäre dafür die komplette KW für E und 100 W freizugeben, dafür die K weglassen, die irgendwann wohl kommt.......73 de Frank
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon BWO » So 19. Nov 2017, 20:16

Stimme ebenfalls zu. K-Klasse ist kritisch, vor allem wenn da das Selbstbaurecht entfallen würde. Das wäre ein Supergau für den Amateurfunk. Daher lieber die E-Klasse ein bischen mit zusätzlichen Bändern pimpen; das bringt für viele mehr Anreize den Schein zu machen.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon DH1FAD » So 19. Nov 2017, 21:27

habe auch gerade gesehen, dass "K" wieder ein Thema beim DARC ist.
Das ist wohl der erneute Versuch einer "Wiederaufforstung", während
die Alten wegsterben und die Jungen weglaufen
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon BWO » So 19. Nov 2017, 22:07

Ganz so negativ muss man das nicht sehen. Grundsätzlich spricht nichts gegen eine dritte Klasse. Gib es in anderen Ländern auch. Soweit kein Problem.

Das Problem liegt aber in der Abstufung zu den anderen Lizenzklassen. Ein Unterschied muss irgendwie sein. Und der geht halt nur über Leistungseinschränkung (10W?), Bandeinschränkung (nur UKW?), oder über Entfall Selbstbaurecht. Letzteres wäre eine Katastrophe, mit den anderen kann man leben.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Welle01 » Mo 20. Nov 2017, 02:48

UKW Schein wäre gut, sonst sind die Bänder irgendwann futsch. Niedrige Hürde, damit man Leute interessiert.
Der Umfang der Klasse E ist ausreichend, ein Update zu A möglich. Inwieweit man damit allerdings Nachwuchs gewinnt ?
Aber wir kommen vom Thema ab.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon guglielmo » Mo 20. Nov 2017, 07:58

Eine weitere Klasse, die kein Selbstbau oder Experimentierrecht mehr beinhaltet ist nur noch schwer mit der ursprünglichen Idee des Amateurfunks als experimenteller Funkdienst vereinbar. Hier währe es besser den gesamten Jedermannsfunk auf neue Beine zu stellen. Was spräche denn dagegen von jedem Freizeitfunker einen Sachkundenachweis zu verlangen. Als Bonbon könnte man die Leistung anheben und mehr Bänder zu lassen. Vielleicht könnten sich Amateurfunker und die Anderen dann auch einige Bandbereiche teilen. In den Sachkundeachweis würde ich Dinge wie Rechtsgrundlagen, Betriebskunde, Gerätekunde(Transciever, Kabel, Antennen), grundlegende Messtechnik (Leistung und SWR) und Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen (Beugung, Brechung, Reflektion sowie geophysikalische Effekte) einbringen. Dies alles natürlich nur auf das minimal nötige Niveau. Die ganze Elektrophysik und Schaltungskunde währe dann überflüssig.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Yaesu FT857D » Mo 20. Nov 2017, 15:20

guglielmo hat geschrieben:Eine weitere Klasse, die kein Selbstbau oder Experimentierrecht mehr beinhaltet ist nur noch schwer mit der ursprünglichen Idee des Amateurfunks als experimenteller Funkdienst vereinbar.

Ja richtig, aber nicht so:
guglielmo hat geschrieben:Hier währe es besser den gesamten Jedermannsfunk auf neue Beine zu stellen. Was spräche denn dagegen von jedem Freizeitfunker einen Sachkundenachweis zu verlangen. Als Bonbon könnte man die Leistung anheben und mehr Bänder zu lassen. Vielleicht könnten sich Amateurfunker und die Anderen dann auch einige Bandbereiche teilen. In den Sachkundeachweis würde ich Dinge wie Rechtsgrundlagen, Betriebskunde, Gerätekunde(Transciever, Kabel, Antennen), grundlegende Messtechnik (Leistung und SWR) und Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen (Beugung, Brechung, Reflektion sowie geophysikalische Effekte) einbringen. Dies alles natürlich nur auf das minimal nötige Niveau. Die ganze Elektrophysik und Schaltungskunde währe dann überflüssig.

Was das wäre?
1.Kraut und Rüben durcheinander, wie früher auf CB-Funk
2.Der eine (Klasse A und E) beharren auf ihren "Besitzstand" und "bügeln" die anderen auf Relais usw.
3.Umgekehrt nutzen die "Neuen" mit dem Sachkundenachweis die Geräte so, wie es weder die Bandpläne, noch die Bestimmungen seitens Sendeleistung, zulassen würden....
4.Der Einsatz von bisher unerlaubten Geräten wie Sendeendstufen, würde Tür und Tor geöffnet.
5.Ein "Chaos" auf den Bändern, wäre somit vorprogrammiert....
Mal davon abgesehen, dass dann Funkgeräte (Amateurfunkgeräte) wie die neuen aus China (Baofeng ect.) damit "legalisiert" für PMR und Freenet würden?!
Wer soll das alles kontrollieren und bekommen wir dadurch nicht noch mehr "Relaiswächter" und "Bandpolizisten" wie bisher?
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Wolf » Mo 20. Nov 2017, 16:59

Yaesu FT857D hat geschrieben:Was das wäre?
1.Kraut und Rüben durcheinander, wie früher auf CB-Funk
2.Der eine (Klasse A und E) beharren auf ihren "Besitzstand" und "bügeln" die anderen auf Relais usw.
3.Umgekehrt nutzen die "Neuen" mit dem Sachkundenachweis die Geräte so, wie es weder die Bandpläne, noch die Bestimmungen seitens Sendeleistung, zulassen würden....
4.Der Einsatz von bisher unerlaubten Geräten wie Sendeendstufen, würde Tür und Tor geöffnet.
5.Ein "Chaos" auf den Bändern, wäre somit vorprogrammiert....
Mal davon abgesehen, dass dann Funkgeräte (Amateurfunkgeräte) wie die neuen aus China (Baofeng ect.) damit "legalisiert" für PMR und Freenet würden?!
Wer soll das alles kontrollieren und bekommen wir dadurch nicht noch mehr "Relaiswächter" und "Bandpolizisten" wie bisher?

Das sind die gleichen Gräuelszenarien, die damals an die Wand gemalt wurden, als die Kurzwellenbänder für Ex-Klasse-C-Inhaber freigegeben wurden. Nichts davon hat sich bewahrheitet.

Gruß
Wolf :-)
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Welle01 » Mo 20. Nov 2017, 17:39

Wolf hat geschrieben:
Yaesu FT857D hat geschrieben:Was das wäre?
1.Kraut und Rüben durcheinander, wie früher auf CB-Funk
2.Der eine (Klasse A und E) beharren auf ihren "Besitzstand" und "bügeln" die anderen auf Relais usw.
3.Umgekehrt nutzen die "Neuen" mit dem Sachkundenachweis die Geräte so, wie es weder die Bandpläne, noch die Bestimmungen seitens Sendeleistung, zulassen würden....
4.Der Einsatz von bisher unerlaubten Geräten wie Sendeendstufen, würde Tür und Tor geöffnet.
5.Ein "Chaos" auf den Bändern, wäre somit vorprogrammiert....
Mal davon abgesehen, dass dann Funkgeräte (Amateurfunkgeräte) wie die neuen aus China (Baofeng ect.) damit "legalisiert" für PMR und Freenet würden?!
Wer soll das alles kontrollieren und bekommen wir dadurch nicht noch mehr "Relaiswächter" und "Bandpolizisten" wie bisher?

Das sind die gleichen Gräuelszenarien, die damals an die Wand gemalt wurden, als die Kurzwellenbänder für Ex-Klasse-C-Inhaber freigegeben wurden. Nichts davon hat sich bewahrheitet.

Gruß
Wolf :-)


Sehe ich genauso. Eine reine UKW Lizenz, ähnlich der alten Klasse 3.
Der KW Zugang für DO hat doch auch viele ermutigt nochmal auf Klasse 1 upzudaten.
Wer weis, eventuell bekommen dann auch nochmals einige aus dem Forum den Hintern hoch :lol:
Welle01
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13CVH015 » Mo 20. Nov 2017, 19:15

Welle01 hat geschrieben:
Sehe ich genauso. Eine reine UKW Lizenz, ähnlich der alten Klasse 3.
Der KW Zugang für DO hat doch auch viele ermutigt nochmal auf Klasse 1 upzudaten.
Wer weis, eventuell bekommen dann auch nochmals einige aus dem Forum den Hintern hoch :lol:


Unwahrscheinlich :D
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon BWO » Mo 20. Nov 2017, 19:50

Eine eventuelle K-Klasse sollte schon ein Kurzwellenband bekommen. Anbieten würde sich 10m. Das wäre für viele CB-Funker interessant, da viele vorhandene 11m-Antennen auch auf 10m anpassbar sind und etliche, ebenfalls oft vohandene Exportgeräte nutzbar wären. Denke das wäre ein echter Anreiz. Viele CB-ler könnten so ohne grosse Zusatzkosten in K einsteigen.

Wenn K aber ein KW-Band bekommen würde, dann wäre der Abstand zu E einfach zu klein. Dann müsste E im gleichen Zuge noch ein oder zwei Bänder dazu bekommen. Alles nicht so ganz trivial.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13sw001 » Mo 20. Nov 2017, 21:08

Ich sehe die K als reine UKW Lizenz unter 10 Watt .Alles andere wird schwierig, außer die A wird ein Auslaufmodell und die E darf alles mit 100 Watt. 750 Watt eine Sonderprüfung.........

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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon BWO » Mo 20. Nov 2017, 21:25

Will die K-Lizenz nicht verteidigen, aber ohne KW kommt die nicht an. Vor allem nicht bei CB-Funkern. Daher sollte sie (IMHO) folgendes beinhalten:

- 70cm
- 2 m
- 10m

alles <10W EIRP (damit entfällt auch die Selbstbezichtigung)

mit Selbstbaurecht, wie gehabt.

Prüfung: Gesetzeskunde und Betriebstechnik wie seither. Technikteil reduziert.

Klasse E ein Band dazu, damit die Abstufung stimmt. Klasse A hat ja kürzlich auch wieder ein Band dazu bekommen (4m); brauchen also nicht meckern.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon do8ail » Mo 20. Nov 2017, 21:35

13CVH015 hat geschrieben:
Welle01 hat geschrieben:
Sehe ich genauso. Eine reine UKW Lizenz, ähnlich der alten Klasse 3.
Der KW Zugang für DO hat doch auch viele ermutigt nochmal auf Klasse 1 upzudaten.
Wer weis, eventuell bekommen dann auch nochmals einige aus dem Forum den Hintern hoch :lol:


Unwahrscheinlich :D



Sehe ich ähnlich........ausser das mit dem Hintern hoch...

2m und 70cm mit 50 Watt und gut ist. Dann haben die Mobilisten noch etwas davon......


Gruß aus der Heide

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