Amateurfunkzeugnis E

Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon doctorhu » Do 16. Nov 2017, 15:30

CB Funk ist aber nichts mehr los ......
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Funky » Do 16. Nov 2017, 15:41

Wolf hat geschrieben:
doctorhu hat geschrieben:Die elektrischen fragen müssten doch auch gleich sein, oder?
(...)

Hallo,

das würde mich tatsächlich auch mal interessieren:

Werden bei Prüfungsfragen, bei denen Berechnungen erforderlich sind, auf den Prüfungsbögen tatsächlich dieselben Zahlenwerte verwendet wie die, die im Fragenkatalog stehen?

Gruß
Wolf :-)



Ja, werden definitiv die gleichen Zahlenwerte abgefragt. Es gibt 5 Fragen zum Thema Berechnungen von Sicherheitsabständen, die ich auswendig gelernt habe, da ich die Rechnung bis heute nicht verstanden habe.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Funky » Do 16. Nov 2017, 15:50

doctorhu hat geschrieben:Ob ich es versteh oder nicht ist mir relativ....
Möchte ja nur Morgens und Abends während ich zu Arbeit fahre paar Qsos führen, mehr nicht. Nichts bauen, nichts experimentieren.
Einfach ne fertige Kiste ins Auto, fertig.


So Ähnlich geht/ging es mir auch. Ich will funken, nicht Geräte bauen.
Man lernt viele neue Leute kennen. Auch solche, die nicht NUR über Technik fachsimpeln wollen.
Einen Grundstock an Technik legst Du Dir ja "notgedrungen" zu, selbst wenn die die Fragen alle auswendig lernst.

Es kommt ab und zu vor, dass ich mich "blamiere" weil ich etwas nicht weiß oder eine Frage stelle, die ich nach Meinung einiger eigentlich als Funkamateur wissen müsste. Wenn diese Leute dann (ungefragt) den "Alleswisser" raushängen lassen, bedanke ich mich freundlich für die Aufklärung, meide den Kontakt in Zukunft aber.
Ich muss nicht mit jedem funken und ich muss nicht mit jedem Freund sein. Die neuen Funkfreunde, die ich habe, seit ich lizensiert bin, reichen mir völlig.

Beste Grüße
Funky
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon DH1FAD » Do 16. Nov 2017, 16:10

merkwürdig, wenn einer verkündet, dass er die Fragen auswendig lernen und die Prüfung bestehen wird,
dann fällt die Horde über ihn her. Immerhin MACHT er ja was. Mancher "Dauer-Azubi" auf 80m kommt
da viel gnädiger hier im Forum bei den Leuten weg.... :lol:

Die Zukunft des Amateurfunks ist ja eh digital. Einfach mal bei DMR reinhören, wenn über die Codeplugs
gefachsimpelt wird, und wenn bei Nichtfunktionieren der "Black-Box" die große Ratlosigkeit ausbricht.
Ist dann ja auch nicht der große technische Wurf.... ;-)
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Reginald » Do 16. Nov 2017, 16:46

Übrigens ist Lernen grundsätzlich etwas auswendig lernen, dies gilt selbst für Handgriffe wie das Aufdrehen einer Flasche. Oder berechnet die Ihr Pi jedesmal neu? Man sollte sich einfach nur mal an seine berufliche Ausbildung erinnern und daran erinnern, wie viel von dem, was man in der Berufsschule oder an der Uni lernte, im anschließenden Berufsleben noch irgend eine Relevanz hat.

Im übrigen streiten sich ganze Generationen darüber, wie richtig gelernt wird. Meiner Meinung nach: Jeder Jeck ist anders.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Wolf » Do 16. Nov 2017, 17:22

Funky hat geschrieben:( ...)
Ja, werden definitiv die gleichen Zahlenwerte abgefragt. (...)

Vielen Dank Funky! Das hätte ich, offen gesagt, nicht erwartet, aber die Behörde macht es sich offenbar so einfach wie möglich...

Was das Auswendiglernen angeht - da erlaube ich mir kein Urteil (muss jeder selbst wissen, wie er's handhabt). Mir hat sich die Frage eh nicht gestellt, denn damals, als ich den Schein gemacht habe, gabs noch kein Multiple Choice. Bei meinen bescheidenen Auswendiglern-Fähigkeiten würde heute wahrscheinlich das sture Auswendiglernen der Ankreuz-Antworten bei mir länger dauern als das Erlernen des Stoffes. ;-)

Ich halte das bestehende Amateurfunk-"Lizenz"-System für reformbedürftig - sowohl was die Prüfungsinhalte als auch die Zugangsvoraussetzungen angeht. Aber offensichtlich gibt es selbst an simplen Basics wie einer Überarbeitung der Prüfungsfragen seitens der etablierten Amateurfunk-Vereinigungen kein Interesse:

Die BNetzA hatte im Sommer dieses Jahres zu verstehen gegeben, dass sie offen sei für Vorschläge zur Überarbeitung der Prüfungsfragen. Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) bat daraufhin seine Mitgliedsvereine um entsprechende Vorschläge. Das Ergbenis: Es meldeten sich 0 (null) Mitgliedsvereine und gerade mal 3 (drei) Privatpersonen. Ein Armutszeugnis sondergleichen!

Gruß
Wolf :-)
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Jack4300 » Do 16. Nov 2017, 19:21

Eigentlich sind gerade die Rechenaufgaben relativ einfach. Du bekommst ja die Formelsammlung dazu und musst die dann nur die passende Formel raus suchen und die Werte einsetzen.
Was ich an meinem Taschenrechner übrigens sehr schätzte ist, dass ich Dezimalpräfixe eingeben kann und dass das Ergebnis auf entsprechend formatiert wird.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13DS29 » Do 16. Nov 2017, 23:35

Wer glaubt, dass er mit der lis Geräte bauen kann, hat den Schuß nicht gehört.
Wer es nicht hinkriegt, die Drahtlänge für einen Dipol auszurechnen, hat auf Afu nix verloren. Auch nicht mit E.

Dazwischen ist viel Spielraum.

Und ja, man muss sich nicht mit jedem unterhalten.
Über 80 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig funken - Schreib Dich nicht ab, mach die Amateurfunklizenz.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Yaesu FT857D » Fr 17. Nov 2017, 17:41

Wolf hat geschrieben:Ich halte das bestehende Amateurfunk-"Lizenz"-System für reformbedürftig - sowohl was die Prüfungsinhalte als auch die Zugangsvoraussetzungen angeht. Aber offensichtlich gibt es selbst an simplen Basics wie einer Überarbeitung der Prüfungsfragen seitens der etablierten Amateurfunk-Vereinigungen kein Interesse:

Die BNetzA hatte im Sommer dieses Jahres zu verstehen gegeben, dass sie offen sei für Vorschläge zur Überarbeitung der Prüfungsfragen. Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) bat daraufhin seine Mitgliedsvereine um entsprechende Vorschläge. Das Ergbenis: Es meldeten sich 0 (null) Mitgliedsvereine und gerade mal 3 (drei) Privatpersonen. Ein Armutszeugnis sondergleichen!

Gruß
Wolf :-)

Wolf, letzteres war und ist doch zu erwarten....
Warum sollen die Mitgliedsvereine des RTA daran etwas ändern, wenn doch das bisherige so gut war, dass weniger gelernt und doch mehr Prüfungen absolviert wurden?
Das weniger FA auf den Bändern sind?
Nun, dass hat andere Ursachen. Daran würde auch eine Änderung/Überarbeitung der Prüfungsfragen nichts ändern. :think:

Ein Blick in andere Länder wie den USA genügt, wodurch mehr Prüflinge entstehen und auch auf den Bändern QRV werden.

Wenn ein junger, angehender Mensch heutzutage Funkamateur werden will, überdenkt er meistens schon mal seine Lage hinsichtlich dessen, was er/sie wo zu tun hat, um QRV zu werden.
Das fängt schon beim Antennenaufbau auf welchen Bändern an und hört nicht bei der Einstrahlproblematik durch Jubelelektronik (PLC, Schaltnetzteile usw.) auf!
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Wolf » Sa 18. Nov 2017, 20:17

Das magere Umfrageergebnis ist aus meiner Sicht ein Armutszeugnis für die Amateurfunkverbände, die dem RTA angeschlossen sind, und für deren Mitglieder. Es zeigt der BNetzA, dass bei den organisierten Funkamateuren nahezu null Interesse besteht an Zugangsvoraussetzungen, die der technischen Entwickung angepasst sind - und damit letztlich an der Zukunft des Amateurfunks.

Die Behörde wird dies in der Zukunft sicher zu würdigen wissen. :-(

Gruß
Wolf
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13CVH015 » Sa 18. Nov 2017, 21:01

Du meintest sicherlich den Verein, der sich als Bundesverband tituliert?
Einem Verband, dem nicht jeder Verein beitreten darf und der fast alle Veröffentlichungen unter Passwortschutz macht? Na was soll man denn da auch erwarten?

Gruß Dennis
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Welle01 » So 19. Nov 2017, 16:24

Der E Schein ist doch machbar und die Rechnerei mit Formelsammlung kein Hexenwerk...
Wer mit 100 Watt auf KW nicht einigermaßen Interesse am Basteln bekommt, wird eh langfristig den Spaß verlieren.
Letzteres setzt die einfachen Berechnungen und Geduld voraus.
Für den morgendlichen Relaisplausch oder 80m Runden würde ich mit den Aufriss sparen. Kannst Du besser weiter CB machen. 80m findest Du nur Atomphysiker die dann auf Nachfrage doch eher als Bäcker oder Elektiker promoviert haben.

Viel Erfolg !

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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon hl77 » So 19. Nov 2017, 17:33

Es gibt meiner Meinung nach nur eine Sache die geändert werden müsste:Alle Bänder für die Klasse E mit geringer Leistung freigeben.Ich wundere mich warum ausgerechnet die antennentechnisch am aufwändigsten realisierbaren Bänder 80 und 160m für Klasse E freigegeben wurden.
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon 13sw001 » So 19. Nov 2017, 17:47

Nun, das wird dir bestimmt ein A-Klässler bald erklären.....
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Re: Amateurfunkzeugnis E

Beitragvon Welle01 » So 19. Nov 2017, 18:36

13sw001 hat geschrieben:Nun, das wird dir bestimmt ein A-Klässler bald erklären.....


Bullshit Antwort... mehr als überflüssig.
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