TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon Wolf » Fr 27. Okt 2017, 15:56

Die BNetzA hat TKG- und EMVG-Beiträge für die Jahre 2015 und 2016 festgelegt.

Für den Amateurfunk betragen sie insgesamt
31,46 Euro für 2015;
26,89 Euro für 2016.

http://www.funkmagazin.de/271017.htm
http://t1p.de/znm3

Die Beitragsbescheide dürften noch im Laufe des (Rest-)Jahres ins Haus flattern.

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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon Toni P. » Fr 27. Okt 2017, 16:24

Danke Wolf, der Betrag geht ja noch

Gruß

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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon Wolf » Fr 27. Okt 2017, 17:26

Jau, hält im Rahmen. In den Vorjahren waren's 32,37 Euro (2014), 32,47 Euro (2013) und 23,73 Euro (2012).

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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon DD1GG » Fr 27. Okt 2017, 19:26

Die Schreihälse kommen noch :crazy:
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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon funkfan » Fr 27. Okt 2017, 21:41

ja aber der scheiß kommt immer dann wenn sowieso alle endabrechnungen kommen! und dann meist für jahre en block. sonst würde man den beitrag gar nicht bemerken trotzdem ist es kohle für kaum nennbare gegenleistung wenn ich mir das heute so ansehe in den usa zahle ich alle 10 jahre keine sechs dollar!! die franzosen nehmen dafür fast 100 euronen im jahr!!!! :think: früher hat der scheiß 3 mark im monat gekostet und wurde bei uns mit der telefonrechnung eingezogen das fand ich am besten! geht heute natürlich nicht mehr! und für die die jammern sparschwein aufstellen und jeden monat 2 euro rein dann klappt das am ende auch mit dem rechnung zahlen! zwei euro im monat hat jeder noch so arme funker im monat übrig!
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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon BWO » Fr 27. Okt 2017, 21:49

Ist schon seltsam, dass die die Frequenzabnutzungsgebühr nicht einfach jährlich abrechnen. Hängt aber vermutlich mit dem Verwaltungsaufwand zusammen, sodass sie halt immer mehrere Jahre zusammenkommen lassen. Aber wenn man 1 Cent schuldig ist, dann kommt die Mahnung innerhalb weniger Wochen. Schwer nachzuvollziehen.
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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon funkfan » Fr 27. Okt 2017, 21:56

BWO hat geschrieben:Ist schon seltsam, dass die die Frequenzabnutzungsgebühr nicht einfach jährlich abrechnen. Hängt aber vermutlich mit dem Verwaltungsaufwand zusammen, sodass sie halt immer mehrere Jahre zusammenkommen lassen. Aber wenn man 1 Cent schuldig ist, dann kommt die Mahnung innerhalb weniger Wochen. Schwer nachzuvollziehen.


doch so ist es aber! ja es ist ja auch nur ein sehr kleiner teil bei dem gemahnt werden muß! wenn keiner zahlen würde, würde das gesamte mahnverfahren wahrscheinlich mehr kosten verursachen als die gebühren einbringen. :clue:
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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon 13DS29 » Fr 27. Okt 2017, 23:25

Jedes Jahr die gleiche, blöde, überflüssige Diskussion. Es ist ein Hobby und muss daher schon per se Geld kosten.
Üblicherweise gibt man für Geräte und Zubehör mehr Geld aus.

Wem es das nicht wert ist: Es gibt auch CB, PMR und Freenet.

Jeder Staat fordert von seinen Bürgern die Kohle, die er meint zu brauchen und kein Staat auf der Welt ist für jeden gerecht. Aber zumindest hier bei uns steht jedem frei, sich einem anderen Staat anzuschließen.

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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon heavybyte » Sa 28. Okt 2017, 09:54

13DS29 hat geschrieben:Jedes Jahr die gleiche, blöde, überflüssige Diskussion. Es ist ein Hobby und muss daher schon per se Geld kosten.

Wenn ich so einen Quatsch lese....
Muss man deshalb alles ohne Diskussion hinnehmen?
Dürfen Sinn und Unsinn einer Massnahme nicht diskutiert werden?

Die Hoheit hat entschieden den Bürgern Geld abzuknöpfen, keine Widerrede, aus, fertig, basta.

Da fällt mir ein guter Spruch dazu ein:
Um ein besonders gutes Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man vor Allem eines sein, ein Schaf.
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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon DD1GG » Sa 28. Okt 2017, 10:07

Das die Beiträge zu entrichten sind, ist doch klar. Wer das nicht rafft, soll doch keine Lizenz machen.
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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon Yaesu FT857D » Sa 28. Okt 2017, 10:47

13DS29 hat geschrieben:Wem es das nicht wert ist: Es gibt auch CB, PMR und Freenet.

Die zahlen seit Jahren nichts mehr und haben trotzdem die gleichen "Vorteile" wie wir FA...
13DS29 hat geschrieben:Jeder Staat fordert von seinen Bürgern die Kohle, die er meint zu brauchen und kein Staat auf der Welt ist für jeden gerecht. Aber zumindest hier bei uns steht jedem frei, sich einem anderen Staat anzuschließen.

73 de Michael

Ja klar...Dann gehe mal nach Costa Rica (TE oder TI) oder Australien (VK) und schon sieht die AFU wie die CB-Funkwelt gaaanz anders aus....(was Gebühren und so angeht) und
komme mir keiner mit "du hattest doch ein US-Rufzeichen und ein Schweizer Rufzeichen"....
Siehe Beitrag mal vorher, wo jemand 6 US-Dollar alle 10 Jahre für die USA nannte und ich kann sagen, dass es 1x jährlich bei der Bakom in der Schweiz 120 SFR waren!
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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon 13DS29 » Sa 28. Okt 2017, 11:04

Is mir klar, dass wieder welche nicht kapieren, was ich geschrieben habe.

Nochmal: Jeder Staat holt sich die Kohle, die er haben will. Egal von wem und wie er es nennt. Du hast die Wahl, wieviel Du an welchen Staat abdrücken willst. Es geht nicht drum, wo Afu billiger oder teurer ist, Leben ist ein Gesamtpaket! Jetzt kapiert?

Man kann jede hoheitliche Maßnahme soweit zerpflücken, bis sie für irgendjemanden unsinnig wird. Du kannst gegen die Frequenzabnutzung klagen und möglicherweise sogar gewinnen. Das kostet Dein Geld, Deine Zeit, Deine Nerven. Aber Du kannst sicher sein, dass sich der Staat dann was neues ausdenkt, damit Du keinen Euro mehr in der Tasche hast. Das hat nix mit Schaf zu tun, sondern mit Erkennen der Realität. Wenn einer seine Energien gegen 30 € pro Jahr für ein Hobby einsetzen muss, stimmt ganz grob was anderes nicht. Vielleicht mal da ansetzen?

Und es ist wohl kaum wahr, dass die Freifunker die selben Leistungen für umme kriegen. Für Störungen auf CB rückt kein Messtrupp aus.
Zuletzt geändert von 13DS29 am Sa 28. Okt 2017, 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon heavybyte » Sa 28. Okt 2017, 11:06

DD1GG hat geschrieben:Das die Beiträge zu entrichten sind, ist doch klar. Wer das nicht rafft, soll doch keine Lizenz machen.

Soll das heissen, der Staat darf verlangen was er will, diskutieren darüber ist nicht erlaubt?
In welcher Welt lebst du eigentlich?

Ich habe als Bürger ein Anrecht auf alles mögliche, unter anderem auch auf Erteilung einer Lizenz bei Nachweis der Befähigung dazu.
Das ist kein Almosen, den der Staat verteilt.
Die Gebühren die dafür verlangt werden, müssen transparent und plausibel sein und dürfen auch hinterfragt werden.

Wie war das nochmal mit dem Schaf.....
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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon DD1GG » Sa 28. Okt 2017, 11:12

heavybyte hat geschrieben:
DD1GG hat geschrieben:Das die Beiträge zu entrichten sind, ist doch klar. Wer das nicht rafft, soll doch keine Lizenz machen.

Soll das heissen, der Staat darf verlangen was er will, diskutieren darüber ist nicht erlaubt?
In welcher Welt lebst du eigentlich?

Ich habe als Bürger ein Anrecht auf alles mögliche, unter anderem auch auf Erteilung einer Lizenz bei Nachweis der Befähigung dazu.
Das ist kein Almosen, den der Staat verteilt.
Die Gebühren die dafür verlangt werden, müssen transparent und plausibel sein und dürfen auch hinterfragt werden.

Wie war das nochmal mit dem Schaf.....


Dann beschwer dich
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Re: TKG-/EMVG-Beiträge für 2015/2016 festgelegt

Beitragvon Yaesu FT857D » Sa 28. Okt 2017, 11:40

DD1GG hat geschrieben:
heavybyte hat geschrieben:Die Gebühren die dafür verlangt werden, müssen transparent und plausibel sein und dürfen auch hinterfragt werden.

Wie war das nochmal mit dem Schaf.....


Dann beschwer dich

Wurde ja schon in den Vorjahren, gerade was die Transparenz anbetraf. Da hatte die BnetzA vor dem Verwaltungsgericht in Köln und später vor dem OVG in Münster verloren
und allen die geklagt hatten damals, ihre Gebühren zurückzahlen müssen....
Mal den anderen Tread dazu gelesen/gesehen und die folgenden Hinweise auf die Gerichtsurteile dazu, auch?

Später hat die BnetzA ihre "Transparenz" (angeblich) herausgestellt.
Nur dann kamen andere Funknetzbetreiber wie die der deutschen Flugfunkbetreiber bzw. die Flugfunker, die auch gegen diese Frequenznutzungsbeitragsbescheide geklagt hatten/haben.
Nur durch Einstellung der Widerspruchsverfahren usw. konnte die BnetzA einen weiteren Gerichtsprozess durch eine Verbandsklage (den sie auch verloren hätte), verhindern...
Leider kam das ganze wieder bei den letzten Bescheiden hervor, sodass es möglicherweise wieder zu einem Gerichtsprozess (Musterprozess) vor dem VG in Köln kommen wird?

Hier sind (im Gegensatz zu der Autoindustrie mit strengerer Abgasnorm, Fahrverboten ect.) andere Interessenverbände umgekehrt am Werk,
die für sich und ihre Mitglieder gegenüber dem Staat etwas (in finanzieller Hinsicht) erreichen wollen und das dauerhaft!

Ein Flugfunkbetreiber der Flugfunkanlage, Flugsicherungsanlage usw. betreiben muss, zahlt gut ab 1500 Euro an Nutzungs und EMV-Gebühren und das für 1 Jahr....
Diese müssen diese Anlagen betreiben, solange sie den Flugplatz betreiben.
Wir Funkamateure machen Funkbetrieb als Hobby und könnten ohne weiteres sagen, wir hören auf damit, geben die Genehmigung zurück und damit sind die Gebühren auch weg...
Das ist ein Unterschied, den man sehen muss, bei der ganzen Diskussion über Sinn oder Unsinn solcher Gebühren.
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