Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon HF_Junky » Mo 9. Okt 2017, 11:33

Hallo ich möchte nach einiger Zeit Abstinenz wieder mit dem Funk beginnen.
Welches günstiges Einstiegsgerät könnt Ihr mir für DMR und analog 2m/70cm empfehlen?

Vy 73
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon 13CT925 » Mo 9. Okt 2017, 11:48

Radioddity GD-77
ab 90€ inklusive Programmierkabel (Amazon)
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon 13DL04 » Mo 9. Okt 2017, 11:57

In unserem OV nutzen viele ein "Retevis RT3" und sind damit sehr zufrieden.
73' "HORNSBY" (Wer Klartext redet, riskiert verstanden zu werden.)
Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit;
aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht. (Abraham Lincoln)
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon forstmeister » Mo 9. Okt 2017, 13:57

13DL04 hat geschrieben:In unserem OV nutzen viele ein "Retevis RT3" und sind damit sehr zufrieden.

Welches aber kein 2m kann. Wenn aber 70cm ausreicht würde ich das RT3 ebenfalls empfehlen oder die
2-3 Varianten die noch unter anderem Namen vertrieben werden. Das GD-77 hat m. M. eine brutal
rauschige NF-Wiedergabe auf FM und hört sich viel schlechter an als das Retevis/TYT/.... In DMR
ist es soweit OK, aber da braucht man kaum 2m.
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon 13DS29 » Mo 9. Okt 2017, 14:46

Das TYT MD 390 mit GPS, weil man durch die Toolz viel mehr Bedienkomfort hat.

73 de Michael
Über 80 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig funken - Schreib Dich nicht ab, mach die Amateurfunklizenz.
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon wasserbueffel » Mo 9. Okt 2017, 15:33

Die Duobander sind noch nicht ganz ausgereift(GD 77 bzw RT82 oder TYT MD2017).
Können einen manchmal zur Verzweiflung bringen.
Da sollte es noch einige FW Versionen dauern bis es gut funktioniert.

Wenn man kein GPS braucht(in meinen Augen Spielzeugs was viel zu lange dauert bis es was anzeigt)
kann man ohne Probleme ein RT3 alias MD 380 nehmen.
Da gibt es Firmware und Codeplugs zu hauf im Internet.
Nach vielen Tests hat mich diese Version als beste überzeugt.
https://kg5rki.com/new2/tymd380.html

Walter
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon 13CT925 » Mo 9. Okt 2017, 15:37

Walter, was genau ist denn am GD-77 nicht "ausgereift"?
Michael, welchen zusätzlichen "Komfort" gibts gegenüber einen GD-77?
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon wasserbueffel » Mo 9. Okt 2017, 16:43

13CT925 hat geschrieben:Walter, was genau ist denn am GD-77 nicht "ausgereift"?


Das Audio(nicht Modulation) gefällt mir nicht.
Rauschanteil ist zu hoch bei der Wiedergabe.
Gerät hängt sich auch mit neuer Firmware zu oft auf(haben aber auch meine MD380,nur nicht so oft).
Suchlauf überspringt belegte Kanäle.
Tastenbedienung je nach FW sehr verzögert.
Und noch so ein paar Kleinigkeiten.....

PS das MD 2017 Alias RT82 bin ich im Moment am Testen.
Was mich sofort gestört hat sind die blöden Wipptasten.
Ist was für Weiber mit Fingernägel nix für meine Hände.
Sind im Moment deaktiviert.
Weiteres später....

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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon Yaesu FT857D » Mo 9. Okt 2017, 17:06

Walter hat schon einige genannt, welche alle Handfunkgeräte sind und (wenn Relais in DMR nur auf 70cm vorhanden sind und in analog FM auf 2m und 70cm)
eigentlich vollkommen ausreichen.

Willst du etwas "grösseres", musst du etwas warten, bis die chinesischen Hersteller ausgereifte Mobilfunkgeräte für DMR und analoges FM inkl. 2m und 70cm herausbringen....
Momentan sind nur HFG am Start (besitze auch ein MD380 seit 1/2 Jahr und läuft gut), die (so mein Eindruck) vom Empfang und der Modulation mit dem eingebauten Mikrofon, den weitaus teueren Pedants von Motorola oder Hytera in nichts nachstehen!
Gerade zuletzt, hatte ich ein QSO auf unserem lokalen 70cm FM-Relais mit dem MD380.
Der andere OM bescheinigte mir eine gute Modulation, auf der Ausgabe und Eingabe (der wohnt in 3 Km Entfernung von mir).

Verschaffe dir mal einen Überblick, welche Relais auf 2m und 70cm in deiner Umgebung und von dir erreichbar sind.
Anmerkung: Selbst ein DMR-Relais auf 70cm in 30 oder mehr Km Entfernung, ist mit 5 W des HFG (über Aussenantenne) erreichbar.
Bei mir komme ich mit Aussenantenne (Diamond X50) auf 4 DMR-Relais, wobei davon 3 in 25, 40 und fast 50 Km Entfernung sind....
73, Helmut DO1TBP
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon 13CT925 » Mo 9. Okt 2017, 17:35

wasserbueffel hat geschrieben:Das Audio(nicht Modulation) gefällt mir nicht.
Die Audioleistung ist wie beim MD auch mit großzügigen 1W angegeben, natürlich hat es nicht den vollen Klang eines Hytera PD685,
aber ein Yaesu FT1 pfeift da mit seinen 0,2W Audio(!) schon deutlich früher durch die Ritzen.

Rauschanteil ist zu hoch bei der Wiedergabe.
Auch das "Komfortrauschen" ist nicht stärker wie beim genannten Hytera.

Gerät hängt sich auch mit neuer Firmware zu oft auf(haben aber auch meine MD380,nur nicht so oft)
Eigenartig, ich habe die 3. Firmware drauf und benutze die 2. Programmiersoft, hatte aber noch nie Aussetzer am Gerät

Suchlauf überspringt belegte Kanäle.
Habe ich noch nicht probiert

Tastenbedienung je nach FW sehr verzögert.

Vielleicht minimal und erträglich, aber keinesfalls "sehr verzögert"

Und noch so ein paar Kleinigkeiten.....

Vielleicht ist das Display nicht so groß wie bei einem Retevis und an den fehlenden Drehknopf muss man sich gewöhnen,
aber bei diesem Preis kann man sehr gut damit leben.... ;-)
Der TS sucht ja ein "günstiges" Gerät, ohne zu wissen, was das in Euro ist....
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon wasserbueffel » Mo 9. Okt 2017, 17:55

13CT925 hat geschrieben:Die Audioleistung ist wie beim MD auch mit großzügigen 1W angegeben, natürlich hat es nicht den vollen Klang eines Hytera PD685,
aber ein Yaesu FT1 pfeift da mit seinen 0,2W Audio(!) schon deutlich früher durch die Ritzen.


Ich meine nicht die Leistung,Lautstärke ist ok.
Beim Empfang analoger Stationen(gleiche Feldstärke) rauscht es wesentlich mehr als meine Vergleichsgeräte.
Kommt mir so vor als wäre das was "beschnitten",die höheren Frequenzen werden bevorzugt.

Klar kann man damit Leben(Preis),aber nennen darf man schon die "unschönen Sachen".

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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon forstmeister » Mo 9. Okt 2017, 18:42

13CT925 hat geschrieben:
Rauschanteil ist zu hoch bei der Wiedergabe.
Auch das "Komfortrauschen" ist nicht stärker wie beim genannten Hytera.

Das ist kein "Komfortrauschen", das ist einfach eine verrauschte FM-NF Wiedergabe die für mich persönlich äusserst störend ist, vor allem,
weil das ein MD380/380G oder selbst ein 25.- Euro Baofeng UV5R das an gleicher Empfangsposition steht nicht hat. Für das GD-77 spricht die duale
Kanalüberwachung, also z.B. eine TG auf dem DMR-Relais und/oder eine analoge Relaisfrequenz (hat aber keinen dual-Empfänger, geht nur dort
wo das Gerät als erstes was hört).
Was mir am GD-77 auch nicht gefällt: je geringer die Lautstärke desto schlechter die Wiedergabe. Ok, kann auch an meinem Gerät liegen,
das ist schon etwas "älter". Die Bedienung ist durch die Wippen und das max. 2-zeilige Display deutlich unkomfortabler.
Unschlagbar ist natürlich der Preis, ich hatte damals gerade mal 85.- Euro inkl. Versand von Radioditty aus China bezahlt und das Ding war
in nicht mal 2 Wochen da. Ich glaube jetzt ist es etwas teurer.

Gut ist, dass das Ladegerät genau das Gleiche zum 380/380G ist (obwohl der Akku nicht zum 380 passt), braucht man also kein Ladegerätebatterie
auf dem Schrank. Schlecht: Das "USB"-Ladegerät hat 12V anstatt 5V, bloss nichts anderes einstecken !

Die Chinesen haben innerhalb kürzerster Zeit zum GD77 schon die dritte oder vierte neue Firmware und neue Software herausgebracht um Fehler zu
beseitigen oder um auf Vorschläge der Benutzer einzugehen. Das kann man nun für gut oder schlecht halten...
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon Alexander » Mo 9. Okt 2017, 19:10

Hallo zusammen...

also ich habe das RT3 zusammen mit "zwei" Akkus und dem üblichen Zubehör Ladegrät, zwei Antennen, Ohrhörer, Halteclip (ich glaub das war alles) für 100,-€ bekommen. Leider konnte ich es nur in FM benutzen, der Repeater ist, ist 4,7 km LL weg, ich erreiche DB0LE rauschfrei mit der kleinsten Leistungsstufe (ich glaube 0,5 Watt) und das obwohl ich hier in einem faradayschen Käfig im Erdgeschoss wohne. Alle bescheinigen mir eine gute Modulation. In DMR konnte ich noch kein QSO fahren, weil ich - zu dämlich bin, einen entsprechenden Einstieg zu finden, bzw. programmieren kann. Es kommen eigentlich nur zwei Einstiege in Frage, hier ist kaum ausgebaut. Ich kann nichts über die anderen Geräte sagen, aber das RT3 ist vom Preisleistungs Verhältnis kaum zu toppen.

73 de Alexander
Name: Alexander QTH: JO61DH QRV: z.Zt von daheim nicht auf AFU aktiv. Sende seit 4.8.2017 alle 8 Minuten auf 13,56 MHZ in ASK. DARC: OV S37
CB-Funk ist die ursprünglichste Sinngebung von Entropie!
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon 13CT925 » Mo 9. Okt 2017, 20:39

forstmeister hat geschrieben:Das ist kein "Komfortrauschen", das ist einfach eine verrauschte FM-NF Wiedergabe die für mich persönlich äusserst störend ist, vor allem,
weil das ein MD380/380G oder selbst ein 25.- Euro Baofeng UV5R das an gleicher Empfangsposition steht nicht hat.

Halte ein Gerät bei leerem und starkem Träger ans Ohr und du wirst auf FM immer(!) ein Grundrauschen hören.
Teilweise wird ein Teil des Rauschens auch vom Sender erzeugt.
Ein Icom E92 "erzeugt" ein merklich deutlicheres Grundrauschen als z.B. ein GD-77 im gleichen Empfänger.
Im Digitalmode gibt es überhaupt kein Grundrauschen, nicht mit dem GD-77, nicht mit dem PD-685.

Für das GD-77 spricht die duale
Kanalüberwachung, also z.B. eine TG auf dem DMR-Relais und/oder eine analoge Relaisfrequenz (hat aber keinen dual-Empfänger, geht nur dort
wo das Gerät als erstes was hört).

Ja, kein echter Twinbander, sondern ein Duobander mit Dual-Watch.
Mir reicht es, wenn ich nicht auf ein Band beschänkt bin.

Was mir am GD-77 auch nicht gefällt: je geringer die Lautstärke desto schlechter die Wiedergabe. Ok, kann auch an meinem Gerät liegen,
das ist schon etwas "älter".
Kann ich "leider" ;-) so auch nicht bestätigen.

Die Bedienung ist durch die Wippen und das max. 2-zeilige Display deutlich unkomfortabler.

Stimmt, wie ist denn das RT-82 in der Bedienung mit dem Kreuz-Knubbel ohne Drehknopf?

Unschlagbar ist natürlich der Preis, ich hatte damals gerade mal 85.- Euro inkl. Versand von Radioditty aus China bezahlt und das Ding war
in nicht mal 2 Wochen da. Ich glaube jetzt ist es etwas teurer.

Ich meine um 90-95€.
Ja, wegen dem Preis wollte ich das Ding auch mal ausprobieren

Schlecht: Das "USB"-Ladegerät hat 12V anstatt 5V, bloss nichts anderes einstecken !

Ja, der blanke Horror für jedes Smartphone. Deswegen gleich deutlich kennzeichnen....
Das ist zwar ungewöhnlich, aber USB ist tatsächlich spezifiziert bis 20Volt und 5A
https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#USB_Power_Delivery
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Re: Welches günstiges DMR Handgerät zum Einstieg

Beitragvon Iridium » Di 10. Okt 2017, 00:56

13CT925 hat geschrieben:Das ist zwar ungewöhnlich, aber USB ist tatsächlich spezifiziert bis 20Volt und 5A
https://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#USB_Power_Delivery


Nicht pauschal. USB Power Delivery ist da 'ne separate/neue Entwicklung. Man wird das wohl vorwiegend mit dem neuesten USB 3.1 Standard in Verbindung bringen, obwohl es separat entwickelt wird und nicht direkt an eine USB-Version gebunden ist. Würde daher auch mit USB 2.0 Geräten gehen.

Wichtig dabei: Ladegerät, USB-Controller (Mainboard, PCI-Express-Karte) und Endgerät (z.B. USB-Festplatte) müssen USB Power Delivery beherrschen. Denn beim Anschluss liegen immer zunächst 5V an, erst dann handeln USB PD fähige Geräte höhere Spannungen bzw. Leistungen aus. Erst dann wird der USB-Anschluss umgeschaltet. So wird sichergestellt, dass 5V-Geräte nicht verbrutzeln.

Das o.g. 12V Ladegerät, ja, das ist schon krass... :shock:

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