Reichweite in der Praxis

Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Josef » Fr 31. Jul 2015, 13:43

DocEmmettBrown hat geschrieben:Was die Tonqualität der Schallplatte betrifft, so kann man viele Störgeräusche heute problemlos elektronisch herausfiltern.

73 de Daniel


Nun was für eine Anlage hat man um die Störgeräusche rausfiltern zu müssen ?

Bei mir gibt es keine Störgeräusche die man hört, auch bei Röhren VV und Endstufe.
Die ganze Übertragungskette ist hier von Bedeutung.

Die Analogtechnik ist ja eine Einstellungssache sie klingt nicht besser, aber auch nicht schlechter wie die Digitaltechnik.
Das sind meine Ansichten ,der seit 40 Jahren seine HIFI-Geräte selber gebaut hat.

73
Josef
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Hornisse » Fr 31. Jul 2015, 14:04

Josef,
Du hast doch sicherlich eine NB/ANL-Schaltung bei Deinen Geräten eingebaut :banane: Es wird Zeit fürs Wochenende *duckundwech*

Grüße
Mathias
Hornisse
 

Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon DD1GG » Sa 1. Aug 2015, 07:28

blauescabrio hat geschrieben:Hallo,

wie weit reicht die Funkverbindung eigentlich in der Praxis bei Verwendung von offiziell zugelassenen PMR-Geräten, also von Handfunke zu Handfunke mit der üblichen 5 cm Kugelschreiberfeder-Antenne? Ich würde es gerne verwenden, um die Verbindung zwischen zwei Gruppen auf dem weitläufigen Gelände eines Tierparks aufrecht zu erhalten, wo es keinerlei Mobilfunknetzabbdeckung gibt. Das Geläde ist ca. 130 Hektar groß und hügelig. Von einem Ende zum anderen wird das schon knapp, oder?



Frag doch mal Markus Neuner, ob er Dir vllt. 2 Geräte zu rAnsicht/Test sendet. Alles andere bringt eh nix.
DD1GG
 

Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon GrimmWolf » Mi 5. Aug 2015, 02:46

Mit guten PMR haben wir folgende Erfahrungen gemacht.

In der Stadt, Zürich, hügelig, eng mit Oberleitungen für Bus, Tram Bahn.. Geradeaus max. 700m ansonsten 200m.
Im Wald bei schönem Wetter knapp 400m, bei Regen keine 250 m.

Von Ortsrand zu Ortsrand je nach Wetter 3 - 5 Km

Von Hügel zu Hügel mit direktem Sichtkontakt, bei schönem Wetter max. 11,4 Km
bei Regen etwa 9,8 Km.

Die PMR waren alle Geräte über 50.- € pro Stk.

Midland GT5x und ähnlich kleine und günstige kamen maximal bis auf 2/3 el der oben erwähnten Distanzen.

Die Geräte blieben im Originalzustand, kein Antennentuning. Akkus respektive Batterien wurden vor den diversen Tests jeweils voll geladen.

Mit den Lafayette Urano CB Handfunken mit Hyflex Antenne haben wir diese Distanzen unterdessen teilweise überboten.
( Nicht in der Stadt, ausser von einem Standort. )

Über Land haben wir damit bis jetzt 16 Km klar und verständlich kommunizieren können.

LG
HFG: Lafayette Urano MIKE: Maas KEP-26-S Maas KEP 32-VS ANTENNEN: Hyflex CL27, Lambda1/2 High Power, Team Eco050
SWR: Team 1180-KA / SWR mit Eco 050 = 1,6 / QTH: JN47GK / QRV: CH 4 AM / 9AM
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon 13RF279 » Mi 16. Dez 2015, 19:19

der_Kölner hat geschrieben:
blauescabrio hat geschrieben:Ich überlege ja nur, ob man lieber gleich einen Chinakracher nimmt, den man mit den entsprechenden Frequenzen programmiert. Da hat man wenigstens eine halbwegs gescheite Antenne.

Das bringt überhaupt nichts!
Es ist ein Irrglaube mit 4-5 Watt (aus für diesen Zweck illegalen Geräten) weiter zu kommen als mit 500 mW.
die 70cm-Wellen werden nunmal extrem durch Gelände und Bebauung gedämpft. Da kommt man sogar mit 50 Watt unter Umständen nicht weiter.
Das Intek 5050 oder die Midland G7 und G8 lassen sich ja auf 2 bzw. 4 Watt aufbohren.
Bringt von der Reichweite garnichts!
Nur die Akkus sind schneller leer.
Und das Team Tecom Duo sowie das Midland G9 haben sehr gute Antennen.


Ganz genau so sehe ich das auch, abgesehen davon das man auf PMR und LPD nur misst statt Funker findet.
Ich nutze klassisch CB Funk, und 2 Meter Feenet

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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Dookie » Sa 19. Dez 2015, 13:52

Tja, wer Freenet verwenden kann, sollte es tun.
Aber nicht jedem ist es vergönnt ;) (Deutschland-exklusiv).

Hier in AT blickt so mancher neidisch auf Euch (ich auch)!

:wave:
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon 13RF279 » Sa 19. Dez 2015, 15:43

Dookie hat geschrieben:Tja, wer Freenet verwenden kann, sollte es tun.
Aber nicht jedem ist es vergönnt ;) (Deutschland-exklusiv).

Hier in AT blickt so mancher neidisch auf Euch (ich auch)!

:wave:

Ja kann ich verstehen, leider nur in DL.
Vielleicht wird ja irgendwann in der EU so liberalisiert,
das auch EU Länder Freenet nutzen können.
Die Schutzzone, von den CB Kanälen 41-80
werden zu teil auch immer weniger Beispiel Tschechien .

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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Krampfader » Mo 1. Mai 2017, 07:28

der_Kölner hat geschrieben:
blauescabrio hat geschrieben:Es ist ein Irrglaube mit 4-5 Watt (aus für diesen Zweck illegalen Geräten) weiter zu kommen als mit 500 mW.


Betrachten wir das Ganze mal völlig emotionslos von der physikalischen Seite her: Unter gleichen Bedingungen erfordert doppelte Reichweite die vierfache Sendeleistung, sprich die notwendige Sendeleistung steigt mit dem Quadrat der Entfernung. Von da her bringt ein 10W Gerät mit guter Antenne mindestens die vierfache Reichweite (vorausgesetzt die 10W werden auch wirklich erreicht). Und da macht es dann schon einen Unterschied ob ich nun 1km oder 4km weit komme (z.B. in der Stadt).

Leistungsstarke, echte 10W Hand-Geräte gibt es nur wenige, dieses Teil hier soll angeblich wirklich diese Power bringen, auf Mittenfrequenz und mehrmaligem Laden des Akkus, siehe: http://www.retevis.com/rt1-walkie-talki ... -way-radio

Grüße

Andreas

PS: Verwendung des RT1 auf Eigenverantwortung hin (Bundesnetzagentur und 10W HF in unmittelbarer Kopfnähe!)
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon DF5WW » Mo 1. Mai 2017, 08:17

Krampfader hat geschrieben:Betrachten wir das Ganze mal völlig emotionslos


Ich würde mal eher das Datum des letzten Eintrages betrachten.
Dezember 2015 is schon ne Weile her ...

:dlol: :dlol:
DF5WW
 

Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Krampfader » Mo 1. Mai 2017, 08:49

DF5WW hat geschrieben:Ich würde mal eher das Datum des letzten Eintrages betrachten.
Dezember 2015 is schon ne Weile her ...


Stimmt ... allerdings haben sich die physikalischen Grundlagen in den letzten 1,5 Jahren nur unwesentlich geändert ;)

Grüße

Andreas

PS: hier ein ausführlicher Bericht über den Power-Riegel, fast zu schön um wahr zu sein, oder vielleicht doch?, siehe: https://www.amazon.de/product-reviews/B ... KZIY4YJTGO
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Yaesu FT857D » Mo 1. Mai 2017, 12:49

Auch von mir der obligatorische Hinweis (als "Funker):
Bei einem Betrieb mit einem HFG oberhalb dem 2m Bereich, wurde schon vor 20 Jahren seitens der FCC in den USA empfohlen,
seine Sendeleistung auf einen max. Wert von 5 W zu begrenzen.
Das wohlweislich deswegen, weil bei HFGs die Kopf- bzw. die Körpernähe gegeben ist
und man damals (Mitte der 90er) nur die "Erfahrungen" bzw. Wirkungen aus dem Mikrowellenbereich (u.a. Radar, Mikrowelle) kannte.
Das diese später (mit dem Aufkommen der Mobiltelefone, leistungsstärkeren Mobilfunkumsetzern, besseren Antennen für diese) revidiert wurden, dürfte hinreichend bekannt sein?

Wie auch immer....
HFGs sollten trotzdem (auch im Hinblick auf die Kühlung der Endstufe und die gesetzlichen Vorgaben in den entsprechenden Funkbereichen) eine geringstmögliche HF-Leistung aufweisen.

Meine 50 Cents dazu...
73, Helmut DO1TBP
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Die Birne weich kochen ...

Beitragvon Krampfader » Mo 1. Mai 2017, 13:53

Offensichtlich handelt es sich beim 10W Retevis RT1 um das TYT TC-3000A, siehe: http://www.tyt888.com/?mod=product_show&id=49 , ja TYTERA legt sogar noch oben eines drauf und bietet eine schwere getunte Sonderversion mit 12W(!) an: TC-3000PLUS, siehe: http://www.409shop.com/409shop_product.php?id=123509

Die Frage ist nur inwieweit 12W im 70cm-Bereich nun wirklich die Birne weich kochen ???, gibt es hierzu seriöse Untersuchungen?

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Reichweite in der Praxis und Re: die Birne weich kochen

Beitragvon Yaesu FT857D » Mo 1. Mai 2017, 17:02

Andreas, es geht nicht darum, "die Birne auf 70cm weichzukochen" mit 10/12 Watt Sendeleistung.
Es geht darum, dass eine Aufsteckantenne (wie sie angeboten werden) nie die Abstrahlung einer guten frei stehenden Mobilantenne
oder geschweige denn einer Aussenantenne (Diamond X-Serie, Maldol usw.), erreicht.
Das mit mehr Sendeleistung "auszugleichen", war und ist schon im CB-Bereich hinreichend bekannt....
Mehr Sendeleistung bedeutet nicht unbedingt eine höhere Reichweite in der Praxis. In der Theorie bedeuten 4-fache Sendeleistung ca. 1-S-Stufe im Empfang.
Für diese 10/12 W HFGs bedeutet das, wenn man mit 2 W in 5 Km Entfernung z.B. S 8 bei der Gegenstation hat, wird das Signal mit den 10 W, gerade mal auf knapp S9 ansteigen.
(gleiche Antennen und Geräte vorrausgesetzt)

Ausserdem, wäre eine Kühlung (gerade in einem heissen Hochsommer) für solche Geräte wichtiger, als eine höhere Sendeleistung.
Kühlung bedeutet dort dann, grössere Fläche und damit ein grösseres Gerät, was aber im Widerspruch zum derzeitigen "Trend" steht.
Irgendwo, muss auch gespart werden, um den Preis zu erklären. Das kommt noch dazu...
Für mich, stellen die Geräte ala Tytera MD380/Retevis RT3 mit DMR/analogem FM, "nur" 5 W max. Sendeleistung, guter Kühlung und kleinem Preis, einen guten Kompromiss dar.
73, Helmut DO1TBP
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Krampfader » Mo 1. Mai 2017, 18:52

Hallo Helmut

Ich gebe Dir da teilweise recht, teilweise. Nur, wenn man sich das Retevis RT1, TC-3000A, TC-3000PLUS oder MD-680 anguckt dann sind das keine Geräte für den Hobby-Funker. Bieten außer viel Power einfach sonst nichts um den Spieltrieb zu befriedigen. Diese Geräte haben eine andere Zielgruppe: Baustellen, Touristik, Veranstaltungen, Gewerbe, Messen, usw. Diese Zielgruppe legt Wert auf möglichst einfache Bedienung, lange Standby-Zeiten, Robustheit und zuverlässige Erreichbarkeit. Sei es hoch oben im 24 Stock oder tief unter der Erde im zweiten Kellergeschoß. Oder am weiträumigen Gelände. Ja wir haben bei unseren MD-680 sogar alle 2x16 Kanäle mit ein und demselben digitalen DMR-Kanal belegt (um Fehlbedienung durch unbeabsichtigtes Verdrehen des Kanalwahlschalters auszuschließen, kam immer wieder mal vor). Weiters haben wir beide seitlichen Programmiertasten deaktiviert (sind eine weitere unnötige Fehlerquelle). Bei unseren Geräten funktioniert also lediglich PTT, Lautstärke und ON/OFF. Sonst nichts. Und das ist gut so!

Und dass ein möglichst kompaktes Handfunkgerät immer einen schlechten Kompromiss darstellt was Antenne, Abstrahlung und Kühlung betrifft liegt in der Natur der Sache. Das interessiert die Mitarbeiter aber nicht. Auch nicht welchen S-Wert sie haben (kennen sie gar nicht). Oder ob das Gerät den Hitzetod stirbt. Auch uninteressant. Diese Leute wollen sich im Job einfach zuverlässig, kurz und prägnant verständigen. Unter allen Bedingungen. Und bedingt durch meist nur kurzen Durchsagen (und lange Pausen dazwischen) werden die Geräte auch nicht warm. Es wird ja nicht wie beim Hobby-Funk stundenlang gequasselt.

Und wenn es dann so ein 10W (oder gar 12W) Gerät schafft seine Leistung möglichst vollständig und frequenzgenau großteils in den Äther abzugeben (und nicht nur etwa intern verbratet) dann muss die Reichweite bei vergleichbaren Gegebenheiten (z.B. vergleichbare Empfänger) zwangsläufig steigen. Und das tut sie auch.

Dies schließt auch nicht aus dass unter günstigen Bedingungen mit wesentlich weniger Leistung genauso gute/bessere Ergebnisse erzielt werden. Nur wann und wo hat man schon günstige Bedingungen?, im Job äußerst selten

Grüße

Andreas
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Charlie 01 » Mo 8. Mai 2017, 20:48

Also, ich kann für mich nur bestätigen, dassich per CB und FreeNET funke, und PMR im Nahbereich nutze.

*Ups, 100ster Post*
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