Reichweite in der Praxis

Reichweite in der Praxis

Beitragvon blauescabrio » Sa 25. Jul 2015, 13:03

Hallo,

wie weit reicht die Funkverbindung eigentlich in der Praxis bei Verwendung von offiziell zugelassenen PMR-Geräten, also von Handfunke zu Handfunke mit der üblichen 5 cm Kugelschreiberfeder-Antenne? Ich würde es gerne verwenden, um die Verbindung zwischen zwei Gruppen auf dem weitläufigen Gelände eines Tierparks aufrecht zu erhalten, wo es keinerlei Mobilfunknetzabbdeckung gibt. Das Geläde ist ca. 130 Hektar groß und hügelig. Von einem Ende zum anderen wird das schon knapp, oder?
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon DocEmmettBrown » Sa 25. Jul 2015, 15:27

Hügelig ist eine relative Aussage. Ich denke, die beste Antwort ist immer noch: Versuch macht kluch! ;)

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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon blauescabrio » Sa 25. Jul 2015, 15:46

Ich überlege ja nur, ob man lieber gleich einen Chinakracher nimmt, den man mit den entsprechenden Frequenzen programmiert. Da hat man wenigstens eine halbwegs gescheite Antenne. Was anderes machen die die ganzen Label-Aufkleber wie Albrecht, Team und stabo ja auch nicht.
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon 88MR717 » Sa 25. Jul 2015, 18:02

Kannst ja mal meine unrepräsentative Erfahrung dazu hören: In der Großstadt mit halbwegs enger Bebauung (keine Hochhäuser, zwischen den Wohnblöcken noch 50-100m Luft) komme ich aus 5m Höhe keinen Kilometer weit. Vor ein paar Tagen hatte ich ein kurzes QSO. Der Mann kam gerade mit dem Auto heim und konnte mir gerade noch sagen, wo er gerade ist und daß ich immer schwächer werde und nun kaum mehr zu empfangen sei. Das waren seine letzten Worte, und er war keinen Kilometer weit weg, eher nur 500m. Und auch er war da bei mir nurnoch R1. Und ich habe schon keine Stummelantenne, sondern eine 17cm lange, die garnicht so schlecht sein soll... Auf seiner Seite weiß ich allerdings nicht, wie er ausgerüstet ist, ob er eine Dachantenne benutzte oder mit der Quetsche aus der Fahrgastzelle funkte.

Mit Kugelschreiberfederantenne wäre es vermutlich noch schwieriger. Auf so einem Tierparkgelände könntest Du allerdings Glück haben, insbesondere ist eine nichtvorhandene GSM-Abdeckung in meinen Augen ein Indiz für ein günstiges Gelände. Habe mal mit 2 SilverCrest (nicht meine, zu der Zeit wußte ich garnicht, was ich da in der Hand hatte... :lol:) von LIDL einmal längs über einen See funken können, was wohl etwa 3km waren.

Wenn die Hügel allerdings extrem groß sind, könntest Du von Tal zu Tal Probleme haben, dann müßtest Du erstmal auf eine Kuppe steigen. Aber sowas wird da ja wohl nicht sein. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, daß man gerade an entgegengesetzten Enden steht, nicht so hoch. Und wenn man am Ende steht, und tatsächlich keine Verbindung hinkriegt, geht man halt ein paar Minuten Richtung Zentrum. Eine durchgängige Funkverbindung wäre bei mir in so einem Park nicht erforderlich, man quatscht ja nicht unentwegt und will auch andere Besucher mit dem Gequake nicht ständig nerven. :wink:

Also wirklich mal versuchen, es kommt total auf die die Gegend an, da gibt es praktisch keine Richtwerte, die Dir irgendjemand sagen könnte.
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon der_Kölner » Sa 25. Jul 2015, 21:11

blauescabrio hat geschrieben:Ich überlege ja nur, ob man lieber gleich einen Chinakracher nimmt, den man mit den entsprechenden Frequenzen programmiert. Da hat man wenigstens eine halbwegs gescheite Antenne.

Das bringt überhaupt nichts!
Es ist ein Irrglaube mit 4-5 Watt (aus für diesen Zweck illegalen Geräten) weiter zu kommen als mit 500 mW.
die 70cm-Wellen werden nunmal extrem durch Gelände und Bebauung gedämpft. Da kommt man sogar mit 50 Watt unter Umständen nicht weiter.
Das Intek 5050 oder die Midland G7 und G8 lassen sich ja auf 2 bzw. 4 Watt aufbohren.
Bringt von der Reichweite garnichts!
Nur die Akkus sind schneller leer.
Und das Team Tecom Duo sowie das Midland G9 haben sehr gute Antennen.
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Ulrichstein1 » Sa 25. Jul 2015, 22:36

Ich habe mit PMR bei Kartierung von Großvögeln keine guten Erfahrungen gemacht: Sind Hügel und/oder (insbesondere belaubte) Wälder im Weg, ist ganz schnell Schluss. In manche Richtungen war nach nicht mal 1 km schon absolut Ende, bei guter Sicht kann es auch schon mal wesentlich weiter gehen. Ein zweites Problem war die starke Belegung der Kanäle durch Gateways und andere Funker (häufig Kinder, Motorradfahrer).

CB-Handfunken gingen deutlich besser allerdings nur mit ca. 130 cm langen Teleskopantennen.
Das ist nicht besonders handlich und man braucht viele Akkus und hat mit der Laderei viel Aufwand und bei Überreichweiten muss man auch mal mit Störungen rechnen.
Dafür bekommt man sie gebraucht günstig bei Ebay, wenn man sich auskennt.
Auf CB-Funk bitte für solche geschlossenen Benutzergruppen insbesondere die folgenden Kanäle nicht verwenden:
1 (Anruf FM), 4 (Anruf AM), 9 (Trucker+Notruf), 15 (SSB), 19 (Trucker int.), 21 (DX Türkei), 24 (Packet Radio), 25 (Datenkanal) und die Kanäle von lokalen Ortsrunden und Sprachgateways nicht verwenden (weitere mögliche Kanalbelegungs-Konflikte siehe z. B. hierhttp://www.iphpbb.com/board/ftopic-48455697nx35530-397.html).

Ein guter Kompromiss könnten Freenetgeräte sein, da ich allerdings nur ein einzelnes habe und damit von Berg zu Berg funke, kann ich da aber keine weiteren Infos geben.
Absolut NICHT zu empfehlen sind LPD-Geräte auf 70 cm oder im 40 MHz-ISM-Bereich.

Kannst Du mal einen Google Earth Link von dem Tierpark hier posten (idealerweise ein Polygon des abzudeckenden Gebietes)?
U. u. kann einen erfahrener Funker das aufgrund der Geländetopologie schon abschätzen.
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon 13aa314 » So 26. Jul 2015, 00:57

der_Kölner hat geschrieben:Das bringt überhaupt nichts!
Es ist ein Irrglaube mit 4-5 Watt (aus für diesen Zweck illegalen Geräten) weiter zu kommen als mit 500 mW.
die 70cm-Wellen werden nunmal extrem durch Gelände und Bebauung gedämpft. Da kommt man sogar mit 50 Watt unter Umständen nicht weiter.


Wichtig ist in dem Satz wohl das unter Umständen und die Bebauung. In der Stadt stimmt das, vorallem wenn um einen herum viel Stahlbeton verbaut ist. Davon gehe ich in einem weitläufigen Tierpark aber erst mal nicht aus.130 Hektar sind ja jetzt nicht so riesig also werden sich die Hügel auch im Rahmen halten. Nimm mal als Beispiel ein Baofeng UV5RTP - das kannst du mit keinem PMR Gerät vergleichen. Kostet keine 40 Euro und kann praktisch alles. Antenne kannst jede beliebige verbauen - Gewinde ist genormt. Das Teil hat knapp 8 Watt und macht in deinem 130 Hektar Gebiet, mit hoher Wahrscheinlichkeit, den Unterschied zwischen kein Empfang und UKW Signal.

Ist allerdings die grenzwertigste Lösung und hat mit PMR nicht mehr viel zu tun, außer der Frequenz.

P.S. Nicht umsonnst haben die Jedermannsfunken eine so niedrige Leistung und miese Antennen. Man muss sich auch mal klar machen was man mit 8 Watt da raushaut und bis wohin das unter guten Bedingungen reicht.
Aus dem Grund - 4 Watt CB Handquetsche Stabo XH9082 wäre z.B. ein super Gerät für deinen Zweck, kannst das ganze Gebiet befunken, und störst niemanden. Beachtest noch die Kanäle, wie oben beschrieben und gut,-)
Zuletzt geändert von 13aa314 am So 26. Jul 2015, 01:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon der_Kölner » So 26. Jul 2015, 01:08

13aa314 hat geschrieben:Wichtig ist in dem Satz wohl das unter Umständen und die Bebauung.

Richtig. 70cm ist "quasioptisch", also was du siehst kannst du auch erreichen. Bei freier Pläne von Berggipfel zu Berggipfel kann man mit PMR und 500mW und Gummipimmel auch mal 20 km oder mehr überbrücken.
Andererseits kannst du in der Stadt selbst mit 50W mobil an einer NR770H keine 5km überbrücken wenn Hügel, Gebäude, oder sonstiges dazwischen sind.
Da versagt auch Freenet, PMR und selbst CB.
Selbst mit dem relativ langwelligen CB kommt man je nach dem kaum über 2 km in der Stadt, und das trotz meterlangen Antennen und erheblich mehr Leistung im Vergleich zu PMR.
Deshalb ist es völliger Blödsinn da irgendwelche Baofengs oder sonstiges illegales zu empfehlen.
Da hilft nur ausprobieren.
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon DocEmmettBrown » So 26. Jul 2015, 08:12

Also ich denke, mit irgendeinem China-2m-Hand-TRX ist die Wahrscheinlichkeit (nicht Sicherheit!), daß er das Gelände abdecken kann, deutlich größer. Er muß halt nur mal schnell die Lizenz machen. Ohne Lizenz keinen AFu-TRX oder die BNetzA haut ihm beim Erwischen kräftig auf die Nase. Und zwar völlig zu Recht.

Mit anderen Worten: Baofeng, Vox-Huhn & Co. kann er vergessen.

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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon doeskopp » So 26. Jul 2015, 11:56

DocEmmettBrown hat geschrieben:Mit anderen Worten: Baofeng, Vox-Huhn & Co. kann er vergessen.


Ausser Taschendieben dürfte wohl kaum jemand in der Jackentasche rumgrabbeln. Pass auf das Dir nicht der Blitz in den Zeigefinger einschlägt. Schliesslich ist Sommer......

Grüße from Doeskopp
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Ulrichstein1 » So 26. Jul 2015, 12:10

doeskopp hat geschrieben:
DocEmmettBrown hat geschrieben:Mit anderen Worten: Baofeng, Vox-Huhn & Co. kann er vergessen.


Ausser Taschendieben dürfte wohl kaum jemand in der Jackentasche rumgrabbeln. Pass auf das Dir nicht der Blitz in den Zeigefinger einschlägt. Schliesslich ist Sommer......

Grüße from Doeskopp

Denkt bitte dran, hier geht es vermutlich um berufliche oder eherenamtliche Benutzung. Ich kann nicht von Mitarbeitern oder ehrenamtlich tätigen erwarten kollektiv "schwarz" zu funken oder extra die AFU-Lizenz zu machen.
Beim "Freebanding" ist jeder für sich selbst verantwortlich, das ist was anderes, da soll von mir aus jeder Stimmenhühner und andere lustige Sachen benutzen solange er niemanden damit stört.
Außerdem ist es was anderes ob jemand mal hier und da mit dem Stimmenhuhn aufn Hügel fährt oder ob man jeden Tag am selben Ort betrieb macht. Da ist die Wahrscheinlichkeit Ärger zu bekommen viel höher.
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon 13aa314 » So 26. Jul 2015, 12:34

Jup, eben - daher verstehe ich auch nicht warum es unbedingt irgend etwas im 70cm bzw. 2 Meter Band sein muss. Gibt doch echt gute CB Handfunken, die wie maßgeschneidert für den Zweck sind. Die Kanäle 41 - 80 sind eh schwach frequentiert und bieten sich hier doch perfekt an.
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon DocEmmettBrown » So 26. Jul 2015, 18:30

Ulrichstein1 hat geschrieben:Denkt bitte dran, hier geht es vermutlich um berufliche oder eherenamtliche Benutzung.
Wir denken daran und da kannst Du AFu-Geräte sogar mit Lizenz knicken. ;)

Vielleicht doch besser Freeband oder CB? ;)
doeskopp hat geschrieben:Pass auf das Dir nicht der Blitz in den Zeigefinger einschlägt.
Solange das nicht beim Sch...en passiert... :lol:

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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Krampfader » Mo 27. Jul 2015, 09:02

Hallo blauescabrio

Ich würde in Deinem Fall auf die in diesem Segment derzeit besten Geräte setzten, nicht gerade billig aber jeden Euro wert: Icom IC-F4029SDR

Im Digital-Modus seid Ihr damit quasi alleine, also ungestört, weiters sind die Gespräche abhörsicher. Und die verwertbare Reichweite ist deutlich höher als bei Analog-Geräten. Zitat von Tülle NRW:

=========================================
Bei den IC-F22SR war nach 2,5Km zwichen Autobahnbrücke und PKW innen schluß.
Bei den IC-F4029-SDR war nach 6,8KM (!) mit einem dazwischen liegenden Waldstück noch eine tadellose digitale Kommunikation möglich. Nach der Umschaltung auf Analog war die Kommunikaqtion fast nicht mehr möglich. Digital ging besser !
=========================================
Quelle: http://www.pmr-funkgeraete.de/forum/sho ... 0#post9960

Und sollte es trotzdem nicht reichen so kann man sich mit der entsprechenden Software+Kabel individuell helfen ...

Damit sollte dann die Kommunikation in Eurem Gebiet problemlos möglich sein

Grüße

Andreas

PS: hier noch ein Video von einer Verbindung über eine Entfernung von über 26 Kilometern, siehe: https://www.youtube.com/watch?v=eFp8183utPE
Krampfader
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Re: Reichweite in der Praxis

Beitragvon Yaesu FT857D » Mo 27. Jul 2015, 10:40

[quote="Krampfader"]Hallo blauescabrio

Ich würde in Deinem Fall auf die in diesem Segment derzeit besten Geräte setzten, nicht gerade billig aber jeden Euro wert: Icom IC-F4029SDR

Im Digital-Modus seid Ihr damit quasi alleine, also ungestört, weiters sind die Gespräche abhörsicher. Und die verwertbare Reichweite ist deutlich höher als bei Analog-Geräten. Zitat von Tülle NRW:

=========================================
Bei den IC-F22SR war nach 2,5Km zwichen Autobahnbrücke und PKW innen schluß.
Bei den IC-F4029-SDR war nach 6,8KM (!) mit einem dazwischen liegenden Waldstück noch eine tadellose digitale Kommunikation möglich. Nach der Umschaltung auf Analog war die Kommunikaqtion fast nicht mehr möglich. Digital ging besser !
=========================================
Quelle: http://www.pmr-funkgeraete.de/forum/sho ... 0#post9960


Grüße

Andreas

Bitte beachten: Das IC-F4029 SDR wurde auf ca. 4 W Ausgangsleistung hochgedreht.... Da ist es nicht verwunderlich, dass fast 7 Km erreicht wurden.
Leider fehlt auch hier die Angabe, wo beide Geräte waren, als diese knapp 7 Km erreicht wurden....?
Womöglich standen beide auf einem Hügel, mit dem Waldstück dazwischen?

Meine Erfahrungen (empfangsseitig mit Diamond X50 oder HB9CV für 70cm und VV an) auf 446 Mhz:
PMR-Analoggeräte von Kindern im Stadtgebiet Kaiserslautern (auch mal im Wildtierpark in 2,5 Km Entfernung, der im Wald liegt),
bekomme ich mit Fading, R-Werten von 2-4 und S-Werten von 2-8 mit.
Das die Kinder dort gelaufen sind, bekam ich über die Gespräche bzw. durch die Richtwirkung der HB9CV mit.
Leider empfängt mein Yaesu FT530 in dem Bereich nicht, sonst hätte ich einen Vergleich mit Stummelantenne....
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