Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon premium » Fr 26. Feb 2016, 23:37

Hallo
Ich habe den Diamond SP-1000 Bu/Bu PL Blitzschutz gekauft und möchte gerne wissen wie ich es am sinnvollsten Erde?
Gehört es auch an den Potentialausgleich? Wenn ja dann kann ich es mit dem Schutzleiter der Stromsteckdose verbinden?
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon Jack4300 » Fr 26. Feb 2016, 23:47

Zunächst ist das ein Überspannungsschutz und kein Blitzschutz 8) und der muss, soweit ich weiß, mit 2,5mm² Kupferleitung an die HES angeschlossen werden, wenn die Antenne im vom Gebäude geschützten Bereich steht. Da sie aber vermutlich ungeschützt steht wird er mit 4mm² angeschlossen werden müssen. Also eher nix für den Schutzleiter der Steckdose.

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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon tom9ei » Sa 27. Feb 2016, 12:33

Den Antennmast Erden und die Station an den HES das reicht normalerweise.
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon Yaesu FT857D » So 28. Feb 2016, 16:40

premium hat geschrieben:Hallo
Ich habe den Diamond SP-1000 Bu/Bu PL Blitzschutz gekauft und möchte gerne wissen wie ich es am sinnvollsten Erde?
Gehört es auch an den Potentialausgleich? Wenn ja dann kann ich es mit dem Schutzleiter der Stromsteckdose verbinden?
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Ich greife mal einem anderen User hier im Forum vor und gebe ein paar Dinge zu bedenken:
Bei einer Neuerrichtung einer Antennenanlage, ist die neueste EN/VDE-Norm zu beachten.
Es wird auch empfohlen, bei einer Erweiterung einer bestehenden (Alt)Anlage, diese Norm zu beachten.
Inwieweit das einfügen einer Diamond SP-1000 in eine bestehende Anlage gehandthabt wird, dürfte insoweit so erfolgen:
1.Diese SP-1000 über mind. 4mm2 Vollkupferleitung an die HES anschliessen.
Da der TE u.a. einen LDG-Antennentuner hat, muss dieser ebenfalls in diesen Potentialausgleich einbezogen sein.
Falls der Daiwa CX Koaxumschalter auch dabei ist, auch den über seinen Anschluss erden.
Heisst also, eine Erdschiene herstellen, an die sämtliche erdungsfähigen Geräte (Umschalter, Tuner ect.) mit 4mm2 angeschlossen werden.
Von dort kann es mit 4mm2 oder gar 16mm2 zur HES gehen.
Tip: Der SP-1000 sollte am besten VOR allen Geräten im Koaxkabel das von der Antenne kommt, eingeschleift sein.

2.Der Antennenmast/Antenne(n) ausserhalb der Schutzzone des Hauses, kann direkt geerdet werden. Entweder über eine vorhandene Blitzschutzanlage oder,
über mind. 4mm2 (besser 16mm2) an der HES erden. Die Erdung/Potentialausgleich wie unter Pkt. 1, muss so oder so (ob mit oder ohne Blitzschutzanlage) erfolgen.
(Teilblitzströme und Überspannungen sollen somit gegen Erde abgeleitet werden)

3.Sämtliche Erdungen, müssen von einer Blitzschutzfachkraft abgenommen werden, damit im Schadenfall gewährleistet ist, dass die Versicherung(en) dafür aufkommt(en).

Viel Erfolg!

Edit: NICHT an den Schutzleiter (PE, Grün/Gelb) anschliessen! Das ist schon seit Jahrzehnten VERBOTEN!
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon premium » Di 15. Mär 2016, 21:19

Jack4300 hat geschrieben:Zunächst ist das ein Überspannungsschutz und kein Blitzschutz 8) und der muss, soweit ich weiß, mit 2,5mm² Kupferleitung an die HES angeschlossen werden, wenn die Antenne im vom Gebäude geschützten Bereich steht. Da sie aber vermutlich ungeschützt steht wird er mit 4mm² angeschlossen werden müssen. Also eher nix für den Schutzleiter der Steckdose.

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:think: Genau, es ist kein Bliztschutz, es steht auch auch nicht auf dem Etikett und hier http://www.thiecom.de/diamond-sp1000.html sucht man das Wort BLITZSCHUTZ auch vergeblich... :paper:

@Yeasu FT847: Danke für deinen Beitrag Helmut. Alle meine Geräte sind per Schiene an den Potentialausgleich des Hauses angeschlossen :thup:
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon noone » Di 15. Mär 2016, 21:35

Es soll Querschnitts an gaben sind Mindestwert!
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon Ulrichstein1 » Di 15. Mär 2016, 22:55

tom9ei hat geschrieben:Den Antennmast Erden und die Station an den HES das reicht normalerweise.
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Nö, wenn die Antenne blitzschutzgeerdet ist, gehört die Blitzschutzpatrone und alles an Gehäusen, was man sonst noch erden will/muss am Mast geerdet (d.h. ausreichend dimensionierten Erdungsdraht parallel zum Koaxkabel bis rauf zum Mast legen).
Stichwort Schleifenverbot.
Im Zweifelsfall gilt immer: Fachmann fragen!
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Heimat-QTH1:
35327 Ulrichstein, Vogelsberg, Hessen
Locator JO40ON, 570 m üNN

Heimat-QTH2:
56337 Eitelborn (hier kein Funkbetrieb an der 100)
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon Jack4300 » Mi 16. Mär 2016, 06:45

Ulrichstein1 hat geschrieben:Nö, wenn die Antenne blitzschutzgeerdet ist, gehört die Blitzschutzpatrone und alles an Gehäusen, was man sonst noch erden will/muss am Mast geerdet (d.h. ausreichend dimensionierten Erdungsdraht parallel zum Koaxkabel bis rauf zum Mast legen).
Stichwort Schleifenverbot.
Im Zweifelsfall gilt immer: Fachmann fragen!


Bitte nicht! Du wirst dich wundern, wenn ich auch nur kurz, das das Potential deiner Funke im Falle eines Falles plötzlich ein sehr grob anderes ist als das Schutzpotential der restlichen Installation vom Haus.
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon premium » Mi 16. Mär 2016, 22:41

Hallo
Danke für eure Antworten, aber ich verstehe nur Bahnhof.

"Es soll Querschnitts an gaben sind Mindestwert!"
Was soll das heißen?

"

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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon noone » Mi 16. Mär 2016, 23:21

Dicker geht immer!

Du kannst deine Steckdosen zB. Auch mit 4mm² statt mit 1,5mm² anschließen.
Deine Lichtleitung immer noch in 1,5mm² statt dünner.
Deinen äußeren Blitzschutz in mehr als 50mm Stahl und mit kleinerer Feldgröße ausführen und deiner Potentialausgleichschiene eine dickere Erdungsleitung spendieren es ist eh zu dünn was der Elektriker verlegt.
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon Lattenzaun » Do 17. Mär 2016, 03:29

...verdammte Axt...das bedeutet ja, meine Rolle Klingeldraht hätte ich nicht nehmen sollen :)
Ich habe eine gespaltene Persönlichkeit, notfalls führe ich mit mir selbst ein QSO !!!
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon noone » Do 17. Mär 2016, 09:49

Lattenzaun hat geschrieben:...verdammte Axt...das bedeutet ja, meine Rolle Klingeldraht hätte ich nicht nehmen sollen :)

Ist die noch aufgewickelt?
Kauf dir einen Mast und bau eine Reusenantenne .
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon noone » Do 17. Mär 2016, 09:53

premium hat geschrieben:Hallo
Danke für eure Antworten, aber ich verstehe nur Bahnhof.

"Es soll Querschnitts an gaben sind Mindestwert!"
Was soll das heißen?

"

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Es soll heißen Querschnittsangaben sind Mindestwerte!

Das heißt, es kann auch dicker sein aber nicht dicker als die Ableitung der Potentialausgleichsschiene.
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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon Dipol » Do 21. Apr 2016, 15:00

premium hat geschrieben:Ich habe den Diamond SP-1000 Bu/Bu PL Blitzschutz gekauft und möchte gerne wissen wie ich es am sinnvollsten Erde?
Gehört es auch an den Potentialausgleich? Wenn ja dann kann ich es mit dem Schutzleiter der Stromsteckdose verbinden?

Nach dem Motto, dass es keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten gibt:

  • Antennen außerhalb der als sicher bezeichneten Fassadenbereiche > 2 m unterhalb der Dachrinne/Dachkante und < 1,5 m Wandabstand sind erdungspflichtig
  • Bei Antennen innerhalb der sicheren Zone müssen die Kabel möglichst unmittelbar nach dem Gebäudeientritt in den PA einbezogen werden
  • Nach einer Ausnahmeregelung der DIN VDE 0855-300 ist ein PA-Anschluss an einen PE- (nicht PEN-)Leiter zulässig
  • Das wäre eine Installation an der Elektroanlage und die ist nach NAV § 13 konzessionierten Elektrofachkräften vorbehalten
  • Nach VDE 0100 und VDE 0855-1 sind für zusätzlichen PA Mindestquerschnitte von 4 mm² (ungeschützte Verlegung) bzw. 2,5 mm² Cu vorgeschrieben
  • Elektrofachkräfte, welche die VDE 0855-300 kennen sind noch rarer als die mit Kenntnissen der VDE 0855-1
  • Eine EFK, welche die Ausnahmeregelung kennt und den PA-Leiter an einen 1,5 mm² PE-Schutzleiter anklemmt, hätte es bei mir auf Ewigkeit ver******** und bekäme keine Ausschreibung mehr
Seit numehr 16 Jahren ist für Amateurfunkantennen die nationale Norm DIN VDE 0855-300:2014-01 für Funksende-/empfangsantennen und deren Folgenormen zuständig und nicht mehr die Normenreihe VDE 0855 Teil 1 >>> DIN 57855-1 (VDE 0855-1) >>> DIN EN 50083-1 (VDE 0855-1) >>> DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1).

Die DIN VDE 0855-300 orientiert sich primär an den Bedürfnissen der Mobilfunkantennen, weshalb es - jedenfalls bei Amateurfunkantennen auf dem Dach - nach Einzelfallprüfung vertretbar sein kann, sich nicht an der allein zuständigen "Hausnorm" sondern der nur noch für Haushaltsantennen zuständigen Norm zu orientieren. Das dann aber dann bitte auch normgetreu und nicht mit Halbwissen oder irgendwo abgekupferten Mythen.

Ausnahmlos allen Normen einschließlich der für Blitzschutzanlagen liegen folgende Schutzprizipien zugrunde, wobei sich die Schutzphilosophie der DIN VDE 0855-300 aufgrund der Dimensionen schwerpunktmäßig nicht am (auch zugelassenen) optimalen Isolierten Blitzschutz, sondern an Vermaschung orientiert:

  1. Die Schirme aller Kabel und Leitungen sind möglichst nahe dem Kabeleintritt an der Schnittstelle LPZ 0A/LPZ 1 in den Potenzialausgleich einzubeziehen
  2. Idealerweise werden Blitzströme bereits vor dem Einschlag ins Gebäude durch getrennte Fangeinrichtungen abgefangen und über Erdungsleiter ohne gefährliche Näherungen zu Personen und Elektroleitungen sowie zu nicht blitzstrombelasteten PA-Leitern getrennt abgeleitet und erst an der Erdungsanlage oder HES zusammengeführt
  3. Blitzschutz ist Brandschutz: Wo aufgrund örtlicher Verhältnisse die äquivalenten Trennungsabstände nicht einzuhalten sind, muss zur Vermeidung brandauslösender Lichtbögen vermascht werden
  4. Bei Direkterdung an Blitzschutzanlagen ist die Normenreihe DIN EN 62305 (VDE 0185-305) einzuhalten, welche an allen Leitungen energetisch koordinierten Überspannungsschutz vorschreibt
  5. Getrennte Erder ohne Verbindung zu einer PAS/HES sind gefährlich und waren - lang ist es her - nur bei Blitzschutzanlagen unter Auflagen zugelassen und entgegen notorischer Falschaussagen normunkundiger Propheten für Antennenerdungen noch niemals zulässig, siehe ABB Merkblatt # 10

Luft ist ein besserer Isolator als feste Stoffe. Blitze, die es kilometerweit von Wolken zu Erde geschafft haben, lassen sich nur durch HVI-Leitungen aber nicht von läppischen knapp 1 mm Kunststoffmantel isolieren. Bei einem Einschlag in eine direkt geerdete Antenne sind - mit und ohne normkonformen Anschluss von Kabelschirmen an den Antennenträger - Einkopplungen von Teilblitzströmen in die Antennenanlage und die daran angeschlossenen Endgeräte unvermeidlich.

Alles andere nach dem Motto "Ich hole mir nicht den Blitz ins Haus" ist blitzschutztechnisch fachfreie Träumerei.

DIN VDE 855-300-BASICS:
  • Für Amateurfunkantennen ist mindestens am Fuß des Antennenträgers und beim Eintritt der Kabel/Leitungen ins Gebäude ein PA der Kabelschirme auszuführen
  • Bei längeren Leitungen ist der Schirm auch zwischendrin alle 20 Meter zu erden
  • Als Querschnitte für Erdungsleiter sind 50 mm² Blitzableiterdraht und als PA-Leiter min. 10 mm² Kupferdraht gefordert
  • Die Verbinder für Erdungsleiter und auch die Haupterdungsschiene müssen vom Hersteller nach Prüfnorm Klasse H = 100 kA zertifiziert sein
  • Bei Direkterdung an eine Blitzschutzanlage sind die Leitungen nach Blitzschutzzonenkonzept durch Kombiableiter (SPD 1 hinter dem PA am Kabeleintritt und ebenfalls geerdeter SPD 2 vorzugsweise vor dem Shack) abzusichern
  • Im Einzelfall ist durch eine blitzschutzkundige Elektrofachkraft eigenverantwortlich zu entscheiden, ob die Querschnitte der nicht zuständigen VDE 0855-1 mit 16 mm² Cu, 25 mm² Alu für Erdungsleiter und 4 mm² (ungeschützte Verlegung) bzw. 2,5 mm² Cu (geschützt) für PA-Leiter verantwortbar sind

Abschließend noch eine Entdröselung von Blitzschutz-Begriffen, die wie bei der Überschrift des Diamond SP1000 falsch verwendet werden.

Blitzschutz ist ein Oberbegriff, der umgangssprachlich mit Blitzschutzanlagen/-systemen gleichgesetzt wird. Blitzschutz gliedert sich in Äußeren und Inneren Blitzschutz auf. Antennenerdungen sind einschließlich der Erdungsanlage dem Äußeren, Überspannungsschutzgeräte und der PA dem Inneren Blitzschutz zuzuordnen. Die für Haushaltsantenen maßgebliche 60728-11 verweist seitenlang auf die Blitzschutznorm IEC 62305-x. Gelegentlich aufflammende Apelle doch zwischen Erdung und "Blitzschutz" zu unterscheiden, sind mittlerweile überholt und sinnbefreit.

Man unterscheidet bei Schutzbausteinen zwischen SPD 1 Blitzstromableitern als Grobschutz mit Stoßstrom 10/350 µs und SPD 2 Überspannungsableitern als Mittel- und Feinschutz mit Stoßstrom 8/20 µs. Der Diamond SP1000 ist somit ein SPD 2 Überspannungsableiter. Die traditionelle Bezeichnung "Blitzschutz" und "Blitzschutzpatronen" ist für SPD 2 Überspannungsableiter nicht korrekt und weckt falsche Erwartungen. Überspannungsableiter können lediglich zwischen Schirm und Innenleiter die Potenzialdifferenz von induktiven Blitzstromeinkopplungen aus Einschlägen in die Nachbarschaft ausgleichen.

Ohne SPD 1 Blitzstromableiter wird der SP1000 am besten gleich nach dem PA beim Kabeleintritt ins Gebäude angebracht und mit dem geerdeten Antennenträger verbunden. Der PA soll auch bei Komponentenausbau an allen Leitungen erhalten bleiben. Wird nur der SP1000 geerdet, ist das nicht der Fall. Ob man das bei Amateurfunkantennen lockerer als z. B. bei Satellitenantennen sehen kann, muss jeder OM eigenverantwortlich entscheiden.

Wenn man sich an der DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) mit geringeren Leiterquerschnitten orientiert, dann aber bitte auch ganz. Nach dieser Norm soll der PA bei Direkterdung ausschließlich schleifenfrei am geerdeten Antennenträger angeschlossen werden.

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Re: Anschluss Erdung Überspannungsschutz/ Blitzschutz?

Beitragvon erikai » Do 21. Apr 2016, 15:38

@Roland, hast du das jetzt mal eben so schön formuliert oder habe ich die Quellenangaben übersehen?
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