DX Antenne für Lappland

Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon Welle01 » Mo 20. Nov 2017, 12:00

jjfrost hat geschrieben:Ich werde das nochmal überdenken und wollte eigentlich kein 10000€ Projekt daraus machen das ist ja fast ein drittel des Grundstückwertes lol :lol: :lol: :lol:


Ein anderer User im Threat hatte noch ein Array erwähnt. Ist das auch bei 11 Meter möglich bzw sinnvoll? Könnte man auch ein Array aus 5/8 Vertikals machen oder geht das nur bei Beams?


Mach Dich mal nicht verückt. Anständiger Mast mit Schlitten oder Teleskop und nen ordentlicher Rotoraufbau samt Beam und Vertical ist
für 11m überschaubar. Wimo anrufen, die stellen was zusammen und dann hast Du eine Hausnummer. Die haben auch keine Lust Dinge zu verkaufen, die dann nach einigen Wochen zurückkommen. Realistisch sind da eher 3-5k als Invest.
Gebraucht wäre billiger denke ich. Wär mir persönlich für 11m allerdings zuviel, wenn man bedenkt das man ggfs. mit einer einfachen Halbwelle auf einem
solide aufgebauten Rohrmast oder auf dem Hausdach auch schöne Ergebnisse erzielen kann. Ist das Band zu, hilft der Beam dann auch wenig.

Amateurfunk ist eine Option, vorallem wäre der Aufwand da zumindest wenn man 20m / 40m Zugang hat,mit etwas steilstrahlendem Draht und Dampf eine Möglichkeit, ganztägig Europa zu arbeiten,einfacher und billiger.
KW TRX, gut abgehangene Röhren PA und etwas Draht, fertig ist das Europ Telefon.

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Andreas
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon POLARFUCHS » Mo 29. Jan 2018, 21:19

Hallo zusammen,
da ich nun auch schon längere Zeit in Nordschweden lebe, möchte ich kurz von meinen Erfahrungen berichten. Was den Wind an geht so haben wir hier mehrmals im Jahr gut 27m/s, in Böen bis 42m/s. Letztes Jahr ist meine 5/8, die am Haus montiert ist, bei Sturm abgebrochen. Es war eine 3,5cm dicke Eisschicht drauf :angry: . Auch dieses Jahr hatten wir schon dicke Vereisung: Dicke Äste sind abgebrochen, Freileitungen gerissen und Bäume umgefallen - alles ohne Sturm. An Antennen eignen sich aus meiner Sicht 5/8 vertikal mit Abspannung des Strahlers, Gittermasten mit mindestens 35cm Kantenlänge, besser 40-50cm. Sektionsweise Abspannung der Masten oder mindestes alle 4m. 4-Element Yagi (innovantennas ist prima) mit 6cm Drehrohr, kurze Einspannung und selbstbremsender Rotor mit Schneckengetriebe. Wenns arg zugig ist ggf. doppeltes Oberlager basteln. Die oberste Mastabspannung kann auch als InvertV ausgestaltet werden.
Zu Bedenken ist auch die Betriebsart. Ich verwende meist Digi-Modes wie SIM, FT8 oder Olivia, manchmal auch noch ROS. Da kommt man auch bei schlechten Bedingungen ggf. noch durch. In der "guten Zeit" QRP mit 1W und 1/4GP nach Australien.

Grüße vom 21BW100 :wave:
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