DX Antenne für Lappland

Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon Yaesu FT857D » Mo 30. Okt 2017, 12:33

jjfrost hat geschrieben:Ich tendiere schon seit einiger Zeit zur ZX von Wimo bzw kann ich mir nicht vorstellen das eine 150€ Beam dor lange überleben wird.

Hat schonmal jemand Erfahrungen mit der ZX 6 Element version gemacht?


Ein 150 Euro Beam ala Sirio (4 El.) überlebt schon den ersten Eissturm nicht (selbst erlebt und das hier in unseren Breiten)!

Bedenken hätte ich eher bei Mast, Rotor, Oberlager und das erst recht, bei Verwendung der ZX 11-6 DX.
Die bringt stattliche 650 N Windlast bei 130 Km/h mit. Rechne das mal hoch auf 160 Km/h, welches ein Eissturm da oben mal haben könnte....
http://www.wimo.de/windlast-berechnung_d.html

Da ist bei einem Rotor ein Kettenrotor ala HyGain HDR 300 Pflicht, ein HyGain T2X oder ein Modell von Create geht auch, sofern ein Oberlager verwendet wird.
http://www.hy-gain.com/Categories.php?sub=0&ref=64
https://stecker-shop.net/epages/27edac8b-bca1-4619-a0d8-f53e62f2ef2c.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/27edac8b-bca1-4619-a0d8-f53e62f2ef2c/Products/01009
Du musst bedenken, dass bei einem Rotor (auch mit einem Oberlager!) das Drehmoment und das Bremsmoment (nicht die Tragfähigkeit!) wichtig ist!

Oberlager: https://stecker-shop.net/epages/27edac8b-bca1-4619-a0d8-f53e62f2ef2c.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/27edac8b-bca1-4619-a0d8-f53e62f2ef2c/Products/01055
Wenn du geschickt in Elektrik und Mechanik bist, kannst du dir aus einem Waschmaschinenmotor selbst einen Kettenrotor bauen, der dir den ganzen Mast dreht....

Der Mast sollte am besten dreieckig mit mind. 30cm Kantenlänge (besser 50cm) oder viereckig aus Alu sein.
Früher gab es Modelle ala "Jumbo" von einem Funkamateur aus Mühlacker (mir fällt der Name nicht ein), mit einem Schlitten der abkippbar war.
Die waren sehr stabil und haben viele Stürme ausgehalten. Die wurden vorgefertigt und inkl. Aufbauanleitung verschickt.
Oder der OM kam bei Kostenerstattung, zum Aufbau des Mastes zu dem neuen Mastbesitzer hin.
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon Icom7100 » Mi 1. Nov 2017, 20:49

Bei dx ins ausland und bei E-skip,,kannst du mit jeder antenne funken,,da kommt es auch nicht auf die leistung an.
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon Yaesu FT857D » Do 2. Nov 2017, 07:36

Ja klar geht das.
Aber wenn man schon einen Beam in der Grösse (6 El. Yagi) aufbauen kann und darf, ist es gerade bei DX beim Empfang und Senden besser,
einen solchen DX-Bohrer zu haben....
Wieviele Stationen fahren Endstufen, nur um über andere im DX zu kommen?
Derjenige der einen Beam sein eigen nennt, kann sich zurücklehnen und diejenigen herausfischen (Horizontal polarisiert), die aus einer bestimmten Richtung kommen.
Bei einem Rundstrahler, "prügeln" kunterbunt die Signale auf einer Frequenz, aus allen Richtungen ein....
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon DK615 » Do 2. Nov 2017, 08:48

5 element 27MHz HD OP-DES Yagi von innovantennas.com und damit bist du auf der richtigen seite, natürlich kannst du dir auch eine 6 oder 7 element zulegen. ;) Aber wer es brauch. :sup:

Ich habe Schwedische und Finnische Funkfreunde eventuell kann ich den Kontakt herstellen, bei bedarf. Kannst du mich gerne via Pn anschreiben.


Und als Tip der VÅRGÅRDA RADIO Shop ist nicht der schnellste und vergisst manchmal bestellte Sachen beizulegen. Also lege dir gleich mal ein guten Vorrat an Ersatzteilen an. ;)
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon Yaesu FT857D » Do 2. Nov 2017, 11:54

@ TE:
Hier findest du den OM der die stabilen Maste baut:
http://www.hummelmasten.de/index.php?id=2

Noch etwas zu Mastschellen und Drehrohr bei einer grossen (KW)Yagi:
Bei meiner HyGain Explorer 14 lag eine Mastschelle bei, bei der man die Antenne an ein Mastrohr (Drehrohr) bis 65mm Durchmesser anbringen konnte.
Bei der ZX-Yagi genau das gleiche (da sogar aus Edelstahl).
Bei dieser Yagi von Innovantennas (ausser den prof. Ausführungen) gibt es nur eine Mastschelle, die bis 50mm Mastrohr spannt.
Das ist zu wenig, bei der Grösse von Antenne und bei Windlasten die sich bis auf das vierfache (je nach Windgeschwindigkeit) aufschaukeln können...
Ich würde vorher bei Wimo und Innovantennas nachfragen
- wie weit spannt die Mastschelle?
- ist sie aus Edelstahl oder eloxiertem Stahl?
- Verbindungsschellen der Elemente auch aus Edelstahl?
- welche Windgeschwindigkeit hält die Antenne max. aus?
- welche Windlast in N (Newton, nicht Kilopond oder Kp) ist bei z.B. 130 Km/h bzw. sogar 160 Km/h zu erwarten?
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon do8ail » Do 2. Nov 2017, 12:20

Yaesu FT857D hat geschrieben:@ TE:
Hier findest du den OM der die stabilen Maste baut:
http://www.hummelmasten.de/index.php?id=2

Noch etwas zu Mastschellen und Drehrohr bei einer grossen (KW)Yagi:
Bei meiner HyGain Explorer 14 lag eine Mastschelle bei, bei der man die Antenne an ein Mastrohr (Drehrohr) bis 65mm Durchmesser anbringen konnte.
Bei der ZX-Yagi genau das gleiche (da sogar aus Edelstahl).
Bei dieser Yagi von Innovantennas (ausser den prof. Ausführungen) gibt es nur eine Mastschelle, die bis 50mm Mastrohr spannt.
Das ist zu wenig, bei der Grösse von Antenne und bei Windlasten die sich bis auf das vierfache (je nach Windgeschwindigkeit) aufschaukeln können...
Ich würde vorher bei Wimo und Innovantennas nachfragen
- wie weit spannt die Mastschelle?
- ist sie aus Edelstahl oder eloxiertem Stahl?
- Verbindungsschellen der Elemente auch aus Edelstahl?
- welche Windgeschwindigkeit hält die Antenne max. aus?
- welche Windlast in N (Newton, nicht Kilopond oder Kp) ist bei z.B. 130 Km/h bzw. sogar 160 Km/h zu erwarten?



Lieber Helmut......

wieder einmal gefährliches Halbwissen von dir.

Es ist kaum zu ertragen.......

Hier bei mir seit mehr als 6 Jahren an einem 50x3 Aluminiumrohr (Dural) ein Fritzel FB 53 und später eine LZ 9-5 mit Tailtwister auf einem BP60 in 18m Höhe montiert.
Soviel zu deiner Aussage 50mm reichen nicht. By the Way.....Wind gibt es hier auch.

Aber mit deiner Materialerklärung schießt du den Vogel endgültig ab.

Ich bin nun seit über 20 Jahren Industriemeister Metall, aber so ein Schwachsinn hab ich noch nicht gehört.....

"eloxierter Stahl" ???????? Hab ich was verpasst????? Völliger Schwachsinn

Ich kann nur hoffen, das niemand deine Vorschläge ernst nimmt.

Interessant auch .......nur in Newton zu rechnen........

Man kann nur noch den Kopf schütteln bei solchen Aussagen.....


@jjFrost.... schau hier und alles wird gut

http://lz-yagi-antenna.eu/site/Products_LZA-9-5.html

ohne Traps etc..... eigentlich ein fast Nachbau des Optibeams für kleines Geld...




Gruß aus der Heide

Tom
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon Yaesu FT857D » Do 2. Nov 2017, 13:12

do8ail hat geschrieben:
Yaesu FT857D hat geschrieben:@ TE:
Hier findest du den OM der die stabilen Maste baut:
http://www.hummelmasten.de/index.php?id=2

Noch etwas zu Mastschellen und Drehrohr bei einer grossen (KW)Yagi:
Bei meiner HyGain Explorer 14 lag eine Mastschelle bei, bei der man die Antenne an ein Mastrohr (Drehrohr) bis 65mm Durchmesser anbringen konnte.
Bei der ZX-Yagi genau das gleiche (da sogar aus Edelstahl).
Bei dieser Yagi von Innovantennas (ausser den prof. Ausführungen) gibt es nur eine Mastschelle, die bis 50mm Mastrohr spannt.
Das ist zu wenig, bei der Grösse von Antenne und bei Windlasten die sich bis auf das vierfache (je nach Windgeschwindigkeit) aufschaukeln können...
Ich würde vorher bei Wimo und Innovantennas nachfragen
- wie weit spannt die Mastschelle?
- ist sie aus Edelstahl oder eloxiertem Stahl?
- Verbindungsschellen der Elemente auch aus Edelstahl?
- welche Windgeschwindigkeit hält die Antenne max. aus?
- welche Windlast in N (Newton, nicht Kilopond oder Kp) ist bei z.B. 130 Km/h bzw. sogar 160 Km/h zu erwarten?



Lieber Helmut......

wieder einmal gefährliches Halbwissen von dir.

Es ist kaum zu ertragen.......

Hier bei mir seit mehr als 6 Jahren an einem 50x3 Aluminiumrohr (Dural) ein Fritzel FB 53 und später eine LZ 9-5 mit Tailtwister auf einem BP60 in 18m Höhe montiert.
Soviel zu deiner Aussage 50mm reichen nicht. By the Way.....Wind gibt es hier auch.


Mein lieber Tom:
Wo möchte der TE seine Antenne mit Mast und Rotor aufbauen? >Finnland
In Finnland gibt es m.W. Eisstürme, die tagelang anhalten können und nicht wie hier mal einen Sturm wie gerade, der mal 24 Std. anhält.
Das Material ist da klirrender Kälte im Winter (bis - 40 Grad C und darunter je nach Wohnort) und im Sommer enormer Hitze (bis + 30 Grad) ausgesetzt.

Ich hatte mal vor vielen Jahren, eine Sirio 4 El. Yagi für 11m auf einem 50mm Drehrohr aus Alu gehabt. (hatte zu der Zeit nichts anderes)
Rotor war ein Kenpro 600 RC mit Oberlager auf Plattformen in ca. 6-7 m Höhe. Die Mastschelle war aus "eloxiertem" Stahl und hatte sich nach dem Sturm verbogen, die Krallen der Schelle hatten sich festgefressen im Alurohr, die Reflektorelemente waren nach innen gebogen (den Rotor mitsamt Antenne hatte ich in den Wind gedreht), also Antenne war für den Schrott. Ebenso das Alurohr, das war oberhalb des Oberlagers verbogen!
Den Rotor musste ich auseinandernehmen, da innen auf der Lauffläche durch die Kugeln, Riefen entstanden waren.
Bis das alles wieder i.O. war und die Kugeln gegen Edelstahlkugeln gewechselt, der Rotor zusammengebaut und wieder lief, vergingen mehrere Tage....
Soviel dazu, wenn man anstatt 60mm Alu Rohr als Drehrohr, nur 50mm verwendet und das Rohr war nicht lang, so 1m über dem Oberlager....
Übrigens: Bei Wiebke verbogen sich BP60 Maste bei einem OM in der Nähe der A2 zwischen Bielefeld und Hannover wie Streichhölzer (hatte vergessen sie einzufahren).....

do8ail hat geschrieben:Aber mit deiner Materialerklärung schießt du den Vogel endgültig ab.

Ich bin nun seit über 20 Jahren Industriemeister Metall, aber so ein Schwachsinn hab ich noch nicht gehört.....

"eloxierter Stahl" ???????? Hab ich was verpasst????? Völliger Schwachsinn

Hmm...Was soll man dann von so Werbeaussagen halten, die von eloxiertem Stahl früher mal gesprochen haben?
Ja heute sprechen sie alle nur noch von "feuerverzinktem" oder "verzinktem" Stahl....
Beides ist alles (mit Verlaub) nur Verdummung, was die Haltbarkeit angeht!
Warum werden professionelle Antennen mit Edelstahlmaterial ausgestattet, verkauft?

do8ail hat geschrieben:Interessant auch .......nur in Newton zu rechnen........

Man kann nur noch den Kopf schütteln bei solchen Aussagen.....
Gruß aus der Heide

Tom

Du (und viele andere auch) haben wohl übersehen, dass man bei einer Windlastberechnung, von Newton als der Kraft spricht, die auf einen Körper (Antenne, Mast, Rotor usw.) einwirkt?
Mit der entsprechenden Länge (Mast) ergibt sich eine Belastung in Nm (Newtonmeter) an der obersten Einspannstelle (des Mastes).

Früher war die Angabe in Kp (Kilopond) gebräuchlich, bei Antennen die Fläche in qm x Faktor X.
Aber das wurde für diejenigen unter uns, die mit so Sachen wie Antennen ect. zu tun haben, auf die Einheit Newton (N) umgestellt.
Nachzulesen z.B. hier: http://www.wimo.de/windlast-berechnung_d.html

Wer die alte Einheit Kp als Antennenhersteller angibt, ist (mit Verlaub) von vorgestern und hat die Umstellung der Einheiten verpasst....(ich musste bei Statikberechnungen 1989 schon mit Newton als Einheit rechnen)
Übrigens: Umrechnung von Kp in N lautet ca. 10 N sind 1 Kp, als z.B. 4,9 Kp sind knapp 50 N Windlast.
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Re: AW: DX Antenne für Lappland

Beitragvon Wingman » Do 2. Nov 2017, 14:28

Wie sieht es denn mit einem Antennenarray aus? Gerade in Nordeuropa fahren da einige OMs mit die Unmengen an Platz haben und die sind bei mir damals immer mit brachialen Werten angekommen.

Gruß

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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon DK615 » Do 2. Nov 2017, 15:57

Unser jjfrost möchte sich nur ein 11m Beam zulegen oder habe ich da was verkehrt verstanden...?
13DK615, BadBoy, KP615, 13LR002(615) * Münsterland * Ch.35FM/15USB *
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon jjfrost » Fr 3. Nov 2017, 10:52

Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten und Vorschläge! :)

Ich werde da wohl einiges überdenken müssen. Platz spielt hier keine rolle ich kann mich in Zukunft auf mindenstens 15.000qm austoben :banane: aber ich bin davon ausgegangen das mir zb. der G-1000DXC oder G-2800DXC von YAESU ausreicht und einen Mast aus 3 Punkt Traversen aus dem Veranstaltungsbereich zusammen bastle. Eisstürme bzw deren Auswirkung auf das Material hatte ich garnicht mit einkalkuliert :rolleyes:

Zugegeben werde ich mir da was bauen lassen müssen wenn ich an dem Plan bleibe mit einer 5/6 Element Beam da mein begrenztes Fachwissen nicht ausreicht.
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon 13-TH-2080 » Fr 3. Nov 2017, 11:22

Schließe dich doch mal mit Gert. Benkert zusammen, dieser Wohnt seit Jahren dort oben.


https://www.facebook.com/gert.benkert
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon Yaesu FT857D » Fr 3. Nov 2017, 12:59

jjfrost hat geschrieben:Vielen Dank für die Zahlreichen Antworten und Vorschläge! :)

....aber ich bin davon ausgegangen das mir zb. der G-1000DXC oder G-2800DXC von YAESU ausreicht und einen Mast aus 3 Punkt Traversen aus dem Veranstaltungsbereich zusammen bastle. Eisstürme bzw deren Auswirkung auf das Material hatte ich garnicht mit einkalkuliert :rolleyes:

Die von dir genannten Rotoren können ausreichend sein. Nur bedenke folgendes:
Das Material der Kugeln im Rotor selbst und das verwendete "Langzeitfett", ist (sagen wir mal) nicht besonders auf solche Einwirkungen wie dort oben in Nordlappland ausgelegt.
Die Kugeln sind z.B. nicht aus V4A (Edelstahl) und das "Langzeitfett" ist nur für einen bestimmten Temperaturbereich gedacht,
sodass dir das bei einer bestimmten, tiefen Temperatur das Fett einfriert...
Angaben dazu, findest du weder bei Yaesu, noch bei den Händlern, die solche Rotoren verkaufen. Anfragen beim Hersteller (die übrigens von Kenpro kommen) gehen ins Leere...

Solche Traversen aus dem Konzertbereich, an denen schwere Scheinwerfer ect. gehängt werden, habe ich auch schon früher mal gedacht, die als Mast zu verwenden.
Anfragen bei den Herstellern solcher Traversen und das nachsehen auf deren Webseiten, brachte die Erkenntnis, dass diese für solche Anwendungszwecke wie Funkantennen da dran zu bauen
(und das mit Rotor und Co), nur für kleine und leichte Antennen (wie z.B. Flexayagis für 2m und 70cm) mitsamt kleinem Rotor angesagt/möglich sind.
Aber nicht für einen KW-Beam mit grossem Rotor. Das halten die nicht aus, selbst wenn die Traverse 3 oder 4 mal abgespannt ist.

Viel Erfolg dabei!
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon jjfrost » Fr 3. Nov 2017, 13:49

Ich werde das nochmal überdenken und wollte eigentlich kein 10000€ Projekt daraus machen das ist ja fast ein drittel des Grundstückwertes lol :lol: :lol: :lol:


Ein anderer User im Threat hatte noch ein Array erwähnt. Ist das auch bei 11 Meter möglich bzw sinnvoll? Könnte man auch ein Array aus 5/8 Vertikals machen oder geht das nur bei Beams?
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon Yaesu FT857D » Fr 3. Nov 2017, 18:06

jjfrost hat geschrieben:

Ein anderer User im Threat hatte noch ein Array erwähnt. Ist das auch bei 11 Meter möglich bzw sinnvoll? Könnte man auch ein Array aus 5/8 Vertikals machen oder geht das nur bei Beams?

Ich würde sagen: Ja
Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Antennentechnik#Gruppenantennen
Schenke besonders dem Artikel "Vereisung" deinen Augen.
Da wird dir schon im Vorfeld klar, welche Antennen du da oben für das Array einsetzen solltest... (möglichst Glasfiberantennen)
Tja und dann bedenke, du musst mind. 4 gleiche Antennen zusammenschalten, mit dem gleichen Koaxkabel, in der gleichen Länge. (VK beachten!)
Alles weitere mal hier :link: https://de.wikipedia.org/wiki/Phased-Array-Antenne

Dann dürften sich Preisfragen in Bezug auf einen Beam mit Rotor und Mast, im Vergleich zu einem Array und dessen Aufwand, schnell erledigen....
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Re: DX Antenne für Lappland

Beitragvon pömmf » Mo 6. Nov 2017, 12:39

google mal nach "4 square antenna"

Normalerweise wird sowas für die langen Bänder genutzt wo Beams mechanisch nur schwer zu realisieren sind (grösse und aufbauhöhe)

Aber anbetracht der Witterung vielleicht ne Alternative.

Hier fix was gefunden:

http://www.arrl.org/files/file/QEX_Next_Issue/Sep-Oct_2013/SWANSON_QST_9_13.pdf
Hermes SDR plus Doppel-BLF188xr PA, Windom. 11m: AE5800 + Fuchskreisantenne
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