Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hf-doktor » Sa 27. Jan 2018, 13:37

Pegasus hat geschrieben:
Bei wirklichem Interesse findet das jeder selber :wave:

...


Dazu müssen wir hier aber erstmal einen Online Lehrgang machen mit der Überschrift:

"Anleitung zur Bedienung von Google. Geb dich nicht auf und lerne selbständig suchen ! " :dlol:
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Sa 27. Jan 2018, 20:22

kml hat geschrieben:Soweit ich mich dumpf errinern kann, wird eine Antenne eher duch einen größeren Durchmesser des Leiters aus dem sie gemacht wurde breitbandiger. Sprich ein Rohr besser als ein dünner Draht.
Durch die "Streckung" wird m.M.n. der Strahlungswinkel kleiner. Kann man auch ein wenig bei deinen Antennensimultionen nachvollziehen, wo dein bisschen (im vergleich zur Wellenlänge) längerer Nachbau eine Spur flacher zu strahlen scheint.


Hallo kml

Stimmt. Der "Schlankheitsgrad" beeinflusst u.a. die Bandbreite, den Verkürzungsfaktor und den Fußpunkwiderstand (Impedanz), siehe: https://books.google.at/books?id=RallRO ... ne&f=false

Und stimmt auch. Meine 7,5m Variante hat im Gegensatz zum Original (6,9m) eine geringfügig flachere Abstrahlung, zumindest in der Simulation, siehe Erhebungsdiagramme unter: viewtopic.php?f=15&t=45250&start=405

Übrigens: Gute Idee dass mit der Leine "mit einschrumpfen". Bin schon auf Deine Tests gespannt! :)
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@Jürgen: Danke für den Buchtipp, der richtige Link lautet: http://www.box73.de/product_info.php?products_id=1694 ... werd mir die Lektüre bei Gelegenheit reinziehen, kostet ja nicht die Welt ...
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@all
War heute bei trübem und nasskaltem Wetter wieder draussen. Hab meine 7,5m-Antenne neuerlich vermessen, diesmal hab ich mich voll und ganz dem "Stub" gewidmet (vorher neuen Stub mit 110cm eingelötet). Beginnend bei einer Länge von 110cm hab ich den Stub dann schrittweise gekürzt, und zwar so lange bis die Antenne nahezu exakt auf der gewünschten CB-Mittenfrequenz (27.205 MHz) resonant war, siehe nachfolgende Bilder, gemessen wurde jeweils am Fußpunkt (also ohne Verlängerungskabel):

Bild
Bild
Bild
Bild

Ergebnis: bei einer Länge des Stubs von 70cm (das Original hat 60cm) bekam ich Resonanz auf 27,2MHz, so soll es ja (angeblich) sein! :banane: ... SWR passt mit 1,4 ebenfalls :) ... allerdings "rutschte" mir der Wert von "Z" mit 36 Ohm etwas in den Keller ... gewünscht wären ja 50 Ohm, oder? ... hab dann den Stub allerdings nicht weiter gekürzt und ihn auf 70cm Länge belassen, aus Angst mir verschiebt es die perfekt sitzende Resonanz ... habs dann also so belassen und meine "Grant II" drangehängt und mit Gott und der Welt geplaudert, angeblich war ich überall bombig zu hören, quer über ganz Wien. Und wie immer hatte ich auch diesmal keinerlei QRM ... die Antenne ist aber alles andere als "taub", konnte sogar zwei Stationen innerhalb Wiens gut verständlich aufnehmen welche nur mit Handgurken unterwegs waren (einer zu Fuß, der andere sogar indoor), beide allerdings nur mit S 0,5-1, trotzdem gut lesbar.

Frage: Soll ich die Antenne nun so belassen ?? ... sprich auf Resonanz ?? ... oder soll ich den Stub besser wieder auf 60cm kürzen um die Impedanz wieder an die 50 Ohm anzunähern ?? ... was meint Ihr ??

Danke und Grüße

Andreas

PS: kann es sein dass eine resonate Antenne auch empfangsstärker ist ?? ... oder bilde ich mir das nur ein ??
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » So 28. Jan 2018, 08:57

Schönen Guten Morgen!

13DL04 hat geschrieben:In diesem Bild: https://img1.picload.org/image/drlgdagi/img_38812.jpg

siehst du einen Blindwiderstand von 10.6 Ohm. Diese Reaktanz sollte man noch gegen 0Ohm bringen, dann wir die gesamte Leistung über den Wirkwiderstand abgegeben, und das ist das Ziel bei einer guten Antenne.


Bezugnehmend auf obige Aussage ist (mit dem 70cm langen Stub) die Reaktanz (der Wert für X) nun wie gefordert Null (0). Damit kann die gesamte Leistung über den Wirkwiderstand (sprich die Antenne) abgegeben werden :)

Und wegen dem etwas zu geringen Wert von "Z" (36 Ohm) mach ich mir jetzt auch keine allzu großen Sorgen, aus mehreren Gründen:

1.) Besitzt das Original (bei 26MHz) mit Z=39 Ohm ebenfalls einen etwas zu geringen Wert, siehe: https://img1.picload.org/image/drccidoa ... alnach.jpg

2.) Liegt mit 36 Ohm vielleicht sogar noch eine akzeptable Fehlanpassung vor (welche vernachlässigbar ist), siehe folgenden Text:
Bild
Quelle: https://www.hamspirit.de/3446/das-stehw ... klichkeit/

3.) Zeigte das interne SWR-Meter meiner "Grant II" den Wert "0" an, sprich auf allen 40 Kanälen kein Ausschlag (obwohl mein Analyzer sehr wohl ein SWR > 0 anzeigte, siehe oben) ... entweder ist das interne SWR-Meter kaputt (werd ich noch überprüfen) oder es kommt so gut wie nichts retour ... mal sehen ...

Fazit: Diese drei Punkte ermutigen mich jetzt mal die Antenne so zu belassen (7,5m mit 70cm Stub), außer es gibt Eurerseits noch triftige Gründe welche dagegen sprechen

Danke und Grüße

Andreas

PS: Muss mal gesagt werden: meine Kiste (Grant II Premium) spielt hervorragend, werde des öfteren gefragt welches Gerät ich verwende, speziell FM-Modulation+Mikrofon wecken Interesse, mit einem Wort: Perfekte Arbeit! :thup: - Besten Dank dafür! :)
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » So 28. Jan 2018, 16:39

Krampfader hat geschrieben:3.) Zeigte das interne SWR-Meter meiner "Grant II" den Wert "0" an, sprich auf allen 40 Kanälen kein Ausschlag (obwohl mein Analyzer sehr wohl ein SWR > 0 anzeigte, siehe oben) ... entweder ist das interne SWR-Meter kaputt (werd ich noch überprüfen) oder es kommt so gut wie nichts retour ... mal sehen ...


Sodale ... habe gerade das interne SWR-Meter meiner "Grant II" geprüft, und zwar mit meiner "Balkonantenne" ( https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... 11373.html ) ... Ergebnis: je nach Kanal zeigt das interne SWR-Meter zwischen 2 und 2,5 an, soweit so gut, das interne SWR-Meter funktioniert also. Hingegen zeigt mein Analyzer lediglich zwischen 1,7 und 1,9 an ... warum ??

Warum auch immer. Gestern mit meiner "Gain-Master" wars nämlich genau umgekehrt. Der Analyzer zeigte 1,5 an (sie Bild), die Grant zeigte am SWR-Display eben gar nichts an ?? :wall: ... (als Kabel hab ich gestern ein HIGHFLEX/ULTRAFLEX7 mit exakt 457 cm Spiegellänge verwendet damit hier möglichst wenig "Transformation" die Messung beeinflusst)

Warum ?? ... die Wege der HF sind offenbar unergründlich ... :rolleyes:

Grüße

Andreas

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Mo 29. Jan 2018, 10:35

Krampfader hat geschrieben: ... die Wege der HF sind offenbar unergründlich ... :rolleyes:


... oder zumindest recht schwer zu ergründen ... hab mich jetzt deswegen ein wenig in das Thema "Resonanz", "SWR", "Impedanz", "Transformation" und "Mantelwellen" eingelesen und dazu folgende "Kernaussagen" gefunden:

Bild
Quelle: http://3610.bplaced.net/wordpress/wp-co ... eitung.pdf

Um bei meinem resonanten Beispiel zu bleiben: der Wert Z mit seinen 36 Ohm setzt sich offensichtlich nur mehr aus dem ohmschen Widerstand meines Drahtgebildes zusammen. Hmmm, natürlich könnte ich jetzt versuchen mittels geeigneter Kabellänge (RG-58 mit exakt 11,83m) die Impedanz auf 50 Ohm zu transformieren (siehe folgendes Diagramm) ... es stellt sich nur die Frage: wozu ??

Bild
Quelle: http://www.dl0hst.de/kabellaengenberechnung.htm
Bedienungsanleitung: "Kabellängen - Berechnung" siehe hier: https://www.dropbox.com/s/6aitsv3e6iag9 ... n.pdf?dl=0

Nur gut dass meine Antenne von all dem nichts weiß und daher trotzdem funktioniert ;)

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon pömmf » Di 30. Jan 2018, 09:49

Moin!

die Lösung mit dem direkt miteinander verlötetem Koax habe ich schon seit langem aufgegeben.
Irgendwie halten die Lötstellen nicht dauerhaft den Belastungen beim Auf- und Abbauen stand und brechen irgendwann.
Auch Zugentlastungen durch mit eingeschrumpfte Kabelbinder konnten das Problem nicht dauerhaft lösen.
Blöd nach dem Aufbauen festzustellen dass die Antenne nich geht oder schlimmer noch, wenn kein Ersatz mitgenommen wurde.
Dann vor Ort im dunkeln Schrumpfungen aufpopeln zu müssen um das wieder anzulöten, ätzend.

Die Lösung mit den kleinen Platinen hat sich bisher als mechanisch am haltbarsten erwiesen.
Meine Platinchen sind etwas länger, haben Bohrungen wo ein durchgefädelte Kabelbinder das Koax sichert.
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Di 30. Jan 2018, 13:35

pömmf hat geschrieben:Die Lösung mit den kleinen Platinen hat sich bisher als mechanisch am haltbarsten erwiesen.
Meine Platinchen sind etwas länger, haben Bohrungen wo ein durchgefädelte Kabelbinder das Koax sichert.


Hallo pömmf

Gefällt mir ... werde das beim nächsten Platinenlayout berücksichtigen :thup:

In der Zwischenzeit hab ich meine Messdaten durchforstet und ausgewertet, und zwar für meine 7,5m-Version mit den verschiedenen Stub-Längen. Wie bereits erwähnt gibts mit einem 70cm langen Stub Resonanz auf 27,2 MHz, siehe folgende Diagramme:

Bild
Bild
Bild

Grüße

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Di 30. Jan 2018, 14:45

Gerade eben neues Material angekommen :) ... für zwei weitere "Gain-Master"

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddpcpror ... terial.jpg

- 2 x 4m Kupfer-Antennen-Litze "Typ-3, 2.48 mm²", siehe: http://www.kabel-kusch.de/Litze-usw/antennenlitze.htm
- 2 x 8m Koaxialkabel H155, siehe: http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/H155/h_155.htm
- 2 x UHF-Buchse "PL 22 TG" für H155, siehe: http://www.kabel-kusch.de/UHF-Stecker/P ... L-22TG.htm

Warenwert je Antenne: EUR 17,50 (da fehlt aber noch jeweils 1m Teflon-Kabel "RG-142" mit EUR 7,40), siehe: http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/PTF ... /rg142.htm

Damit hab ich nun genügend Material um die Antenne weiter zu optimieren ...

Grüße

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon DX-Eddy » Mi 31. Jan 2018, 10:13

pömmf hat geschrieben:Moin!

die Lösung mit dem direkt miteinander verlötetem Koax habe ich schon seit langem aufgegeben.
Irgendwie halten die Lötstellen nicht dauerhaft den Belastungen beim Auf- und Abbauen stand und brechen irgendwann.
Auch Zugentlastungen durch mit eingeschrumpfte Kabelbinder konnten das Problem nicht dauerhaft lösen.
Blöd nach dem Aufbauen festzustellen dass die Antenne nich geht oder schlimmer noch, wenn kein Ersatz mitgenommen wurde.
Dann vor Ort im dunkeln Schrumpfungen aufpopeln zu müssen um das wieder anzulöten, ätzend.

Die Lösung mit den kleinen Platinen hat sich bisher als mechanisch am haltbarsten erwiesen.
Meine Platinchen sind etwas länger, haben Bohrungen wo ein durchgefädelte Kabelbinder das Koax sichert.


Bei mir kommt der Stub und das T-Match in eine UHF-Spezial/10 Steckerbuchse.
Der Kondensator oben ist längst in der Antennenleitung mit integriert.
Alles dann mit hochwertigem Schrumpfschlauch mit Innenkleber geschlossen.
Hält prima und minimiert die Übergangsverluste. Für mich nach vielen und langen Versuchen die effektivste Lösung.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Mi 31. Jan 2018, 17:07

pömmf hat geschrieben:die Lösung mit dem direkt miteinander verlötetem Koax habe ich schon seit langem aufgegeben.


Ich noch nicht, ich fang erst an damit ;) ... Spaß beiseite, es muss doch auch irgendwie ohne Platinen gehen ...


pömmf hat geschrieben:Irgendwie halten die Lötstellen nicht dauerhaft den Belastungen beim Auf- und Abbauen stand und brechen irgendwann.
Auch Zugentlastungen durch mit eingeschrumpfte Kabelbinder konnten das Problem nicht dauerhaft lösen.


Hmmm, folgender Versuch: Ich hab jetzt auch mal einen dicken Kabelbinder mit eingeschrumpft (welcher aber beidseitig diesen "Verschluss-Knubbel" besitzt). Dadurch besitzt die Zugentlastung neben Reibschluss nun auch zusätzlich Formschluss. Das Ganze dann dick (und mehrfach) eingeschrumpft sodaß es bocksteif wird und sich nicht mehr biegen lässt ... ich denke das sollte eine Zeitlang halten ... siehe Fotos:

"Stub":

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddppoogl/schritt01.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddppoogi/schritt02.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddppoogw/schritt03.jpg
.
.
.
"Kondensator":

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddppoorr/schritt04.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddppoora/schritt05.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddppoori/schritt06.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddppoorw/schritt07.jpg

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon DX-Eddy » Do 1. Feb 2018, 12:15

WOW! Puha, das sieht aber super aus.. die Umsetzung zum Löten, toll gemacht.

Jetzt noch mit nem ordentlichen Schrumpfschlauch mit Innenkleber fixieren und das läuft ewig.
Den Stub und am T-Mach bekommst auch in nen 10mm Stecker/Buchse. Nutze dazu eine passende Unterlagscheibe aus Edelstahl.
Den Kondensator kannst du auch in Länge einbauen, nicht parallel zum Draht, das verbessert die Abstrahlung, einfach mal versuchen.

Mit gutem Schlumpi bleibt das mechanisch auch alles fixiert.

Nur.. das sieht schon echt Mega aus... hier gibt es eigentlich nichts an zu merken... :tup:

PS: Was mir an der Litze nicht gefällt ist das sie sehr schnell "matt" wird.. check it out.
Zudem ist das H155 in der Sonne wie ein Gummiwurm und fix rennt dir die Mechanik weg (Erfahrungen aus dem letzten Hochsommer).
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Do 1. Feb 2018, 12:57

Hallo Eddy

Danke für die Tipps! ... was meinst Du allerdings mit "Den Kondensator kannst du auch in Länge einbauen, nicht parallel zum Draht" ?? ... ein paar Fotos wären hier hilfreich ... Besten Dank!

@all

Hier nun meine 7,5m lange Version "Alles-Neu", diesmal ganz "ohne Platinen" und erstmalig auch mit PL-Buchse. Weiters ist der "Stub" (diesmal RG-400) nun mittels Lüsterklemme "abstimmbar", sprich beginnend mit 80cm und dann cm für cm kürzen, bis auf 27,2 MHz Resonanz auftritt und das SWR auch herzeigbar ist, siehe Foto:

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddwgddcl ... immbar.jpg

Nachdem dann Resonanz und SWR passen wird das Ende des Stub´s verlötet und eingeschrumpft, fertig! :)

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon DX-Eddy » Do 1. Feb 2018, 14:01

Du speist vom Kabel Ende Kabel in den Kondensator (Kabel) den Mittelpol und vom Schirm auf die Litze weiter, dann liegt er längs in dem Antennensystem und beeinflußt nicht so erheblich die Abstrahlung. Letztendlich merkt man das bzw. kann es ermitteln in kleinem Gewinn. Die Güte steigt, die Effizienz zudem.

Wenn ich das aus einem Kabel mache trenne ich lediglich den Schirm für 10mm ab, dann kommt der Kondensator mechanisch (selbes Kabel) und dann wird am Schirm die Litze verlötet. Schlumpi drüber, fertig. Bei dir das Selbe nur mit hochwertigerem Kabel (Kondensator) und einmal mehr gelötet;p

Nu liegt er längs im Strahler und nicht mehr parallel. :wave:
Bild

Und der kleine Clou dabei ist... wenn du vom Kondensator den mittleren Pol länger läst, kannst du ihn einfach abzwicken und so perfekt auf den rest der Antenne abgleichen. Diese Innovation führt dazu das du den kapazitiven Anteil perfekt im Griff hast und letztendlich mehr Energie fließen kann, denn jede Antenne unterscheidet sich stets etwas nach dem Bau und kann mit viel Liebe optimiert werden :-D Am Ende dann oben den Schlumpi drüber, zuerst aber unten mit einem fixieren damit hier nich bei Zug und Last sich der Kondensator verzieht. Später am Ende dann einen langen Schlumpf drüber und es ist mechanisch massiv geschützt. Da reißt keiner mehr was raus :banane:

:crazy: plaudert aus der Bastelecke :king:
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Do 1. Feb 2018, 18:38

Danke Eddy, soweit ist mir das nun klar. Sprich Du verwendest gleich das H155 (bzw. Aircell5) in der Verlängerung als Kondensator indem Du 90mm vor Kabelende einen 10mm breiten "Spalt" herausarbeitest, sprich die Abschirmung durchtrennst und entfernst ...

Hmmm, ich halte es da lieber wie die Entwickler von Sirio. Nicht umsonst verwenden die für Kondensator+Stub ein sündteures Teflon-Kabel (RG-303). Entweder weil dieses Teflon-Kabel weniger Verluste bietet und/oder weil es einfach mehr Leistung (bzw. Temperatur) abkann. Und ich denke auch das sich der geringe seitliche Versatz beim Kondensator nicht auswirkt, ebensowenig wie die 90mm lange Überlappung (bzw. Parallelführung) des Antennekabels entlang des Kondensators, siehe entsprechendes "Platinchen" beim Original: https://img3.picload.org/image/dridlada ... ter_cb.jpg

Oder hast Du diesbezüglich Messdaten die Gegenteiliges belegen?

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon kml » Do 1. Feb 2018, 21:59

Hallo Andreas!

Ich habe meine Version der Antenne vorerst auch aus einem Kabeltyp gemacht. Wobei mein Kabel zwar ähnlich dem H-155 ist, aber der Innenleiter keine Litze ist, d.h. recht Steif das ganze.
Wird aber nur stationär betrieben, bzw. herumexperimentiert,
Hab mich wohl beim Umrechenen der Länge des 1/4 Wellen Anpasstubs vertan, denn ersten Messungen nach ist die Antenne irgendwo bei 26,5Mhz in Resonanz.
Wenn's Wetter wieder etwas mitspielt, kann ich ja wieder was ausprobieren bzw. gegen eine 1/2Welle von Sirio vergleichen.

Das mit der Festigkeit des Koaxbei höherer Leistung mag schon stimmen:

RG-303 Max Power (Watts)100 MHz 2400Watt
https://www.carlisleit.com/products/wire-and-cable/high-performance-coaxial-cable/m17-111-rg303
H-155 100Mhz 250W
http://www.kabel-kusch.de/Koaxkabel/H155/h155-eng.htm

Die Frage ist nur, ob ich einen Unterschied merke, bei max 12W SSB....

Den Kondensator habe ich so wie Eddy ausgeführt, aber auf die Idee die Litze gleich oben anzulöten anstatt parallel zum Koax bin ich natürlich nicht gekommen :wall: , obwohl es ja offensichtlich scheint...

Warum es Sirio anders macht? Man muss auch bedenken, dass die die Lösungen wählen, die schneller bei Massenherstellung sind.

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