Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Di 19. Dez 2017, 11:01

pömmf hat geschrieben:Ich konnte keinen Unterschied zu einer selbstgebauten Fuchskreisantenne (Halbwelle) feststellen, sowohl Sende- als auch Empfangsseitig.

Auch die Empfindlichkeit hinsichtlich manmade noise war identisch.

Das Einzige was ich bei meinen Antennentests feststellen konnte war, dass selbst geringe Höhenänderungen (2-4m) starken Einfluss auf die Leistung aller getesteten Antennen hatten.


Hallo pömmf

Offensichtlich ist es bei der Gain-Master wichtig dass sie möglichst frei steht und einen gewissen Mindestabstand zum "Boden" aufweist. Sirio empfiehlt hier mindestens 3m Abstand zum Boden, sprich die Antennenspitze befindet sich dann in rund 10m Höhe. Meinen 7,5m langen Nachbau hatte ich am Samstag an meinem 12,5m hohen GFK-Mast hochgezogen, das untere Ende der Antenne (sprich die Spule) befand sich demnach 5m über Grund. Weiters stand ich auf einem relativ freien Parkplatz, nur ein paar Bäume waren in der Nähe, siehe rote Markierung (das Kreuz) auf folgendem Foto:

Bild
Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/ddgollai/standort.png
Quelle: https://www.google.at/maps/@48.2174911, ... a=!3m1!1e3

Nach dem Aufbauen und Einschalten meiner "Grant II" hatte ich ein QRM von Null (in Worten 0). Nur ein leises, sanftes Rauschen war zu vernehmen. Ich dachte daher anfänglich an einen Antennen-Defekt meines Nachbaues. Eine Analyse mit meinem "AA-35 ZOOM" ergab jedoch keinerlei Auffälligkeiten, es war alles soweit ok. Die ersten Gespräche bestätigten mir dann die ordnungsgemäße Funktion der Antenne. Einige der Stationen in und um Wien schlugen mit S9 und mehr auf, andere nur mit S5 und weniger, ich selbst war im Gegenzug angeblich überall gut zu hören. Die Station in den kleinen Karpaten (65km) konnte ich teilweise nur mit S1 aufnehmen, trotzdem war die Verständlichkeit überraschend gut. Lediglich bei sehr schwachen Stationen (bei denen kein S-Wert mehr angezeigt wurde) hatte ich Probleme mit der Entschlüsselung.

Diese Eigenschaft ist mir aber auch schon mit der Original-Gain-Master aufgefallen, "ruhig" aber nicht "taub". Führte es aber bis jetzt immer auf ein ruhiges Funkwetter zurück. Ich komme aber immer mehr zu dem Schluss dass es an der Bauart liegen muss. Aber auch an der Art der Aufstellung (möglichst hoch und frei). Wie bereits erwähnt, andere Stationen hatten teilweise ein hohes QRM, ich eben nicht ...

Hier noch einige andere Beispiele die dies bestätigen:
Zitat: "Geringes Qrm-Hintergrundrauschen deutlich gedämpft im Vergleich zu Turbo", Quelle: https://translate.google.de/translate?s ... edit-text=
Zitat: "Again the Gain Master cuts through the Russian QRM and makes the trip to our friend Andi", Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=y1MfH2uXggQ

Ich werde im Jänner mit befreundeten CB-Funk-Kollegen meinen Prototypen nachbauen. Wir werden uns dabei genau an den "Bauplan" halten, was Material und Abmessungen betrifft. Und dann werden wir überprüfen ob die Ergebnisse reproduzierbar sind. Vielleicht war/ist ja mein Nachbau nur eine zufällig geglückte "Eintagsfliege", bin gespannt und werde berichten ...

Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon pömmf » Di 19. Dez 2017, 15:45

Hallo Andreas!

Habe nen ähnliche Mast benuzt: Spiderbeam HD 12m.

Die Höhe habe ich durch Aus- und Einfahren der Elemente variiert .
E-Schrott QRM war bei allen Antenne gleich. Aber ich betreibe alle Antennen mit MWS um Störungen über den Mantel zu vermeiden da ich ne ziemlich QRM verseuchte Umgebung habe. Vielleicht daher die gleiche RX Performance.

Du musst auch mal mit anderen Antennen direkt AB vergleichen wie dein Nachbau gegenüber denen abschneidet.
Also A aufbauen, testen, danach B aufbauen, testen. (habe ich so gemacht)

Achja, ne Aircell7 Variante hat nen 750W Test auf 10m klaglos überstanden. Keine Brandlöcher... Denke die schafft sogar mehr wie legal Limit. Das geht mit Fuchskreis nicht so einfach.
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Mi 20. Dez 2017, 13:36

So, hier noch ergänzend ein erster manuell gezeichneter Entwurf der beiden kleinen Platinen. Wer nicht mit Lochstreifenplatine arbeiten möchte der kann sich die beiden Platinchen auch recht einfach selbst ätzen, Anleitung gibts dazu hier: https://youtu.be/NUN-oy2iw2Y

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddgcooow/platine_a.png

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddgcoolr/platine_b.png

Vor dem Ausdrucken mit dem Laserdrucker sind die beiden Platinen lediglich soweit zu verkleinern bis die eingetragenen Abmessungen (12,5mm bzw. 15mm) der Realität entsprechen. Weiters schadet es bestimmt nicht die doch relativ dünnen Kupferbahnen reichlich dick zu verzinnen (oder sogar aufzudoppeln), besonders bei höheren Leistungen.

Gutes Gelingen und Grüße

Andreas

PS: Der Einfachheit halber (z.B. fürs Anritzen mit Cutter-Messer und brechen über eine scharfe Kante) sind die beiden Platinen rechteckig gezeichnet ...
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Do 21. Dez 2017, 10:58

Gestern ist das Material eingetroffen :) ... ging bei Kabel-Kusch wie immer echt unkompliziert, günstig und schnell. Aber vor allem stimmt die Qualität! ... Das PVC-Rohr war ebenfalls schnell und günstig bei mir, kann ich also genauso empfehlen. Das 63mm-Rohr lässt sich problemlos mit einer billigen Hand-Gehrungssäge ablängen, bohren, feilen, schleifen, etc.

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddgpwipl/material.jpg

Hier das Material welches oben zu sehen ist:
- 16 Meter Kupfer-Antennen-Litze "Typ 3, Cu Ø = 2,48 mm², Ø = 3,4 mm", siehe: http://www.kabel-kusch.de/Litze-usw/antennenlitze.htm
- 32 Meter Koaxialkabel H155, siehe: http://www.kabel-kusch.de/Preisliste/pr ... -kabel.htm
- 4 Meter RG142B/U, siehe: http://www.kabel-kusch.de/Preisliste/pr ... -kabel.htm
- 4 x UHF-Stecker Spezial/6 für H155, siehe: http://www.kabel-kusch.de/UHF-Stecker/U ... zial-6.htm
- 4 x PVC-Rohr "63x100mm", siehe: https://www.pvc-welt.de/PVC-U-Rohr-63-x-25mm-8-bar

Ich freue mich jetzt schon auf die nette, private Bastelrunde im Kreise meiner CB-Funk-Freunde! :)

Frohe Festtage! Bild

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon DD1GG » Do 21. Dez 2017, 19:50

Mea Culpa, eine Frage sei gestattet

Von "ganz Wien auf Heroin" (ich komm nicht raus) bis hin zur 27 mal gestrippten Gain Master..und ich meine das nicht despektierlich (vllt. ein bissl spöttisch)...

Wäre die Zeit in der Abteilung OE.... nicht besser angelegt gewesen? Ich meine, ich hätte so eine 5/8 tel nie so vergewaltigen können, dazu fehlt mir die Zeit und ein Klaus, aber in 2 Mon. wäre durchaus die Novice Class drin gewesen.

Nur mal so nebenbei.......
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Do 21. Dez 2017, 21:09

@DD1GG: Peter, auch Dir wünsche ich schöne Feiertage.

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Beitragvon Krampfader » Sa 23. Dez 2017, 16:24

Nur ganz kurz: Zwischen all dem Weihnachtstrubel hier noch schnell meine erste mit Laserdrucker und Bügeleisen geätzte Platine. Für einen allerersten Versuch sogar brauchbar, zumindest wenn verzinnt. Habe allerdings noch weitere 5 Kupfer-Platinen zum Üben, werde das also noch perfektionieren ...

Bild
Volle Auflösung: https://img1.picload.org/image/ddrallpw ... eaetzt.jpg

Frohes Fest! Bild

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Beitragvon Krampfader » So 24. Dez 2017, 13:27

Hier die fertigen "Platinchen", zum "Üben" (sprich um neue anzufertigen) nahm ich mir nicht die Zeit. Sollte aber auch damit klappen, spätestens dann wenn die Leiterbahnen komplett verzinnt sind sieht man es eh nicht mehr dass der Toner beim Ätzen die dünne Kupferschicht nur "suboptimal" bedeckt hatte ...

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/ddroiwal ... atinen.jpg

Die beiden Verbindungsstege habe ich mit Entlötlitze aufgedoppelt, die Kupferschicht der Platine erscheint mir ansonsten mit 35 μm doch etwas zu dünn, speziell bei höheren Leistungen kann dies nicht schaden ...

Schönen Heiligen Abend! Bild

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Di 26. Dez 2017, 10:58

Hoffe Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und das Christkind war auch recht brav! ;)

So, weiter gehts. Die "beste" CB-Funk-Drahtantenne nützt natürlich nichts ohne einen entsprechenden Mast an dem sie hochgezogen wird. Ich persönlich nutze für Standmobil einen besonders stabilen 12,5m Mast von DX-Wire, siehe: http://www.dx-wire.de/gfk-masten/gfk-masten/

Andere "Mütter haben aber ebenfalls schöne Töchter", wie z.B. diese hier: https://shop1.r-g.de/art/670110W

Es wäre aber auch diese recht günstige Variante denkbar, 10m gibts bereits um EUR 35,-- , siehe: https://www.ebay.de/itm/TELESKOP-STIPPE ... f_Yk5jU5Ug

Obige "Masten" sind natürlich keine dauerhafte Lösung wenns z.B. um eine Antenne geht die oben am Dach montiert wird. Hier muss man dann zu etwas Soliderem greifen welches Wetter, Regen und Wind (sprich aber auch Sturm) widersteht. Hier z.B. gäbe es entsprechend stabile (und trotzdem günstige) GFK-Rohre aus denen man was Brauchbares basteln könnte, siehe: https://shop1.r-g.de/art/608060

Bild
Quelle: https://shop1.r-g.de/art/608060

Vielleicht kennt ja einer von Euch noch eine andere Bezugsquelle wo man derart feste GFK-Rohre ebenfalls recht günstig beziehen kann ?? (im Idealfall sogar saugend "teleskopierbar")

Danke und Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Fr 29. Dez 2017, 16:37

Heute ein weiterer Test mit meinem 7,5m langen Nachbau, diesmal "nur" auf 10m GFK-Mast, siehe Fotos:

Bild
Volle Auflösung: https://img2.picload.org/image/dddwpapa/img_5087.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img3.picload.org/image/dddwpadr/img_5062.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img3.picload.org/image/dddwpada/img_5072.jpg

Bild
Volle Auflösung: https://img3.picload.org/image/dddwpadl ... um15.5.png
Quelle: http://geo.ebp.ch/gelaendeprofil/

Hatte dann auch sofort ein nettes, längeres Gespräch über eine Distanz von 62km. Meine Gegenstation hatte eine Dachantenne auf seinem Einfamilienhaus, 30m Kabel und sendete mit regulären 4W. Ich konnte ihm folgenden Rapport übermitteln: Santiago-4, Radio-4, also noch durchaus gut verständlich. Ich hingegen schlug bei ihm mit S8+R5 auf (muss aber gestehen dass ich diesmal testweise im "Export-Modus" unterwegs war :nono: )

Laut Höhenprofil hatten wir aber offensichtlich "Sichtkontakt", auf 62km Distanz. Die Beurteilung ob obige Werte in Ordnung sind überlasse ich Euch, ich finde sie durchaus ok.

Guten Rutsch! Bild

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon doeskopp » Sa 30. Dez 2017, 10:23

Krampfader hat geschrieben:Laut Höhenprofil hatten wir aber offensichtlich "Sichtkontakt", auf 62km Distanz. Die Beurteilung ob obige Werte in Ordnung sind überlasse ich Euch, ich finde sie durchaus ok.

Bei Sichtverbindung sind die Werte auf diese Entfernung "normal". Alles gut :tup:

Was mich an dem Projekt auch interessiert ist die mechanische Stabilität. Die mangelnde Stabilität der GM ist ihr größtes Problem. Was taugen die von Dir verwendeten Rohre im Vergleich zum Original. Schlabbern die nach dem Aufbau auch so rum oder sind sie starrer? Wie verhalten sie sich bei einer mitteleuropäischen Herbstbrise?
Ich denke an eine Montage an einer nicht leicht zugänglichen Stelle.

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Sa 30. Dez 2017, 11:02

doeskopp hat geschrieben:Was mich an dem Projekt auch interessiert ist die mechanische Stabilität. Die mangelnde Stabilität der GM ist ihr größtes Problem. Was taugen die von Dir verwendeten Rohre im Vergleich zum Original. Schlabbern die nach dem Aufbau auch so rum oder sind sie starrer? Wie verhalten sie sich bei einer mitteleuropäischen Herbstbrise?
Ich denke an eine Montage an einer nicht leicht zugänglichen Stelle.


Hallo Doeskopp

Ich verwende derzeit lediglich einen 12,5m-GFK-Mast von http://www.dx-wire.de/gfk-masten/gfk-ma ... duty-.html, siehe Fotos oben. Am Heim-QTH habe ich leider keine Möglichkeit eine vernünftige Antenne zu montieren, schon gar nicht eine Gain-Master.

Bild
Quelle: http://www.dx-wire.de/gfk-masten/gfk-ma ... duty-.html

Aber ich lasse mir gerade aktuell ein Angebot erstellen, von einer chinesischen Firma welche auf GFK-Masten spezialisiert ist. Meine "Wunschabmessungen" wären wie folgt: Höhe 7.5m, Durchmesser unten 60mm (bei einer Wandstärke von 5mm), Durchmesser oben 8mm (Wandstärke 2mm), Festigkeit bis Windstärke 180km/h, insgesamt 8 Elemente (teleskopierbar auf 1m), könnte wie folgt aussehen:

08/04mm ... Wandstärke 2mm
12/08mm ... Wandstärke 2mm
18/12mm ... Wandstärke 3mm
24/18mm ... Wandstärke 3mm
32/24mm ... Wandstärke 4mm
40/32mm ... Wandstärke 4mm
50/40mm ... Wandstärke 5mm
60/50mm ... Wandstärke 5mm

Diesen Mast könnte man dann sowohl für "Standmobil" als auch für fixe Dachmontage am Stahlmast verwenden. Und bei 60mm Durchmesser könnte man die 16 Windungen der (unbedingt notwendigen!) "Mantelwellensperre" eventuell direkt unten auf das erste Rohr wickeln und bräuchte keinen extra Spulenträger.

Bin gespannt welches Angebot die mir legen, vor allem da ich ja nicht gleich 1.000 Stück davon benötige ;)

Mal abwarten und schöne Grüße

Andreas
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon doeskopp » Sa 30. Dez 2017, 11:36

Das klingt sehr robust, könnte aber andererseits einiges an Gewicht an den Mast bringen. Ich hatte schon mal an einen Spiderbeam (s.Link) mit eingezogener Antenne und verklebten Verindungsstellen gedacht. Das soll eine Festmontage werden und "ewig" halten weil man nur mit grossem Aufwand an die Stelle ran kommt.
Manche behaupten das diese Dinger sehr Wind und wetterstabil sind.

https://www.spiderbeam.com/product_info.php?info=p3_Spiderbeam%2012m%20HD%20Fiberglasmast.html&XTCsid=b0b20b7d5d60fc1a0942694088f0a82b

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » Sa 30. Dez 2017, 11:50

Ja. An eine dauerhafte und wasserdichte Verklebung mittels Epoxydharz-Kleber hab ich auch gedacht. Das Problem der original Gain-Master ist dass sie am oberen Ende vom Außendurchmesser her zu dick ist. Dies gibt dem Wind genügend Angriffsfläche. Ich hab die Erfahrung gemacht dass dünne Mastspitzen dem Winddruck eher standhalten da sie eben kaum Angriffsfläche bieten. Trotzdem müssen sie „dick“ genug sein um das 2,5qmm Kabel innen zu führen ...

Grüße

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon doeskopp » Sa 30. Dez 2017, 12:03

Krampfader hat geschrieben:. Trotzdem müssen sie „dick“ genug sein um das 2,5qmm Kabel innen zu führen ...


Das obere Ende kann man ja weg lassen und das Rohr nach der Montage mit Schrumpfschlauch oder einer Kappe verschliessen. Genug Länge ist ja vorhanden......

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