Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau)

Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Cosmo » Sa 4. Nov 2017, 18:19

Krampfader hat geschrieben:Meinst Du das hier?

Nein, ich meine das letzte Bild in der Reihe, die Maßangabe zwischen den beiden Punkten (355 cm / 16 Windungen) ist hier eigentlich unvollständig, da fehlt der Durchmesser, oder :?:
Peter Martinez (G3PLX), Moe Wheatley (AE4JY), Howard Teller (KH6TY), Nino Porcino (IZ8BLY), Pawel Jalocha (SP9VRC) und José Alberto Nieto Ros (EA5HVK) sind alles hervorragende Entwickler, nur Stan Gibilisco (W1GV) ist noch besser!
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hf-doktor » Sa 4. Nov 2017, 18:32

VictorPapa hat geschrieben:
Jack4300 hat geschrieben:Wieviel Farad hat eigentlich der Kondensator?


8,9 pF mit RG-58


9,13428 pF in der Original Sirio.... :dlol: :dlol: :dlol:
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hf-doktor » Sa 4. Nov 2017, 18:44

VictorPapa hat geschrieben:Nein, wenn Du oben auf PDF anzeigen gehst kannst Du das volle Dokument lesen. Ich meine das Bild auf Seite 8 des Dokumentes.

Wenn Du dann noch im Rothammel unter den Kapiteln "Die Viertelwellenanpaßleitung", "Die verlängerte Groundplane" und "Der 5/8-Vertikalstrahler" schaust, dann wird der Rest klar.

Das Obere Draht-Element mit dem Koax-Kondensator sorgt für die Bandbreite, der untere Koax-Kram sorgt nur für die Anpassung und die Koax-Drossel symetriert. Die Strom und Spannungsverteilung sorgt eben für die günstigen Verhältnisse die vertikal gespiegelt werden.

73 Victor.


Wenn ich auf das PDF klicke, sehe ich auf Seite 8 / Abb 8 einen mittengespeissten L1/2 Koaxdipol.
- hier sieht man auch keine 1/4Wellenanpassleitung,
- auch keine verlängerte GP,
- und erstrecht auch keinen 5/8 Vertikalstrahler...

ich sehe auch keinen oberen Strahler mit Verlängerungskondensator... ???

Oder sieht das hier jemand ?

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon VictorPapa » Sa 4. Nov 2017, 19:03

hf-doktor hat geschrieben:
VictorPapa hat geschrieben:Nein, wenn Du oben auf PDF anzeigen gehst kannst Du das volle Dokument lesen. Ich meine das Bild auf Seite 8 des Dokumentes.

Wenn Du dann noch im Rothammel unter den Kapiteln "Die Viertelwellenanpaßleitung", "Die verlängerte Groundplane" und "Der 5/8-Vertikalstrahler" schaust, dann wird der Rest klar.

Das Obere Draht-Element mit dem Koax-Kondensator sorgt für die Bandbreite, der untere Koax-Kram sorgt nur für die Anpassung und die Koax-Drossel symetriert. Die Strom und Spannungsverteilung sorgt eben für die günstigen Verhältnisse die vertikal gespiegelt werden.

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Wenn ich auf das PDF klicke, sehe ich auf Seite 8 / Abb 8 einen mittengespeissten L1/2 Koaxdipol.
- hier sieht man auch keine 1/4Wellenanpassleitung,
- auch keine verlängerte GP,
- und erstrecht auch keinen 5/8 Vertikalstrahler...

ich sehe auch keinen oberen Strahler mit Verlängerungskondensator... ???

Oder sieht das hier jemand ?



Ist ja auch die 1/2-Wellen Gain-Master, nicht die 5/8-Wellen Gain-Master! Mehr hab ich nicht geschrieben!

Die 5/8 Variante muss man sich eben mit seinen Antennen-Wissen erdenken, bis das Patent veröffentlicht wird. ;-)

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hf-doktor » Sa 4. Nov 2017, 19:12

Nochmal eine Zusammenfassung für die,
die immer noch nicht verstanden haben, (auch für Victor :wink: )
um welches Funktionsprinzip es sich bei der Gainmaster handelt: (gilt auch für die "kleine" GM, nur das sie nicht auf 0,625 L "verlängert" ist)

Original Datenblatt Sirio:



Hier noch ein Kollege aus den Staaten, der meine Auffassung zu 100% konform teilt:

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hf-doktor » Sa 4. Nov 2017, 19:25

VictorPapa hat geschrieben:...

Die 5/8 Variante muss man sich eben mit seinen Antennen-Wissen erdenken, bis das Patent veröffentlicht wird. ;-)

73 Victor.


Dann ist dein "Antennenwissen" aber sehr einseitig.

Der verlängerte Gainmaster-Dipol hat weder etwas mit einer "verlängerten" Groundplane zu tun, noch mit einer 5/8 Groundplane...
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon VictorPapa » Sa 4. Nov 2017, 20:47

VictorPapa hat geschrieben:Nein, wenn Du oben auf PDF anzeigen gehst kannst Du das volle Dokument lesen. Ich meine das Bild auf Seite 8 des Dokumentes.

Wenn Du dann noch im Rothammel unter den Kapiteln "Die Viertelwellenanpaßleitung", "Die verlängerte Groundplane" und "Der 5/8-Vertikalstrahler" schaust, dann wird der Rest klar.

Das Obere Draht-Element mit dem Koax-Kondensator sorgt für die Bandbreite, der untere Koax-Kram sorgt nur für die Anpassung und die Koax-Drossel symetriert. Die Strom und Spannungsverteilung sorgt eben für die günstigen Verhältnisse die vertikal gespiegelt werden.

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@hf-doktor:
Sag mal kanst Du nicht lesen. ;-) Was heißt "vertikal gespiegelt"? Antwort: Dipol, also 2 mal 1/4-Welle. Der Rest erklärt nur was die einzelnen Teile der Antenne elektrisch machen. Antennen wie der Dipol oder die Maconi-Antenne "spiegeln" sich von Natur aus! Da 5/8 nun mal keine Resonanz ergibt, muss man da elektrisch eben nachhelfen. Dann hab ich noch auf die Kapitel im Rothammel verwiesen, wo dies beschrieben wird. Hast Du keinen Rothammel? Lies mal bitte die genannten Kapitel.

Ich verstehe Dein Problem nicht, wenn ich "erdenken" sage in bezug auf die fehlende Veröffentlichung des Patents für die 5/8 Variante der Gain-Master.

Die Nachbauten der Gain-Master die ich kenne funktionieren alle fantastisch! Siehe meine Bemaßung weiter oben.

Bitte erst lesen, dann meckern! ;-)

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hf-doktor » Sa 4. Nov 2017, 22:21

VictorPapa hat geschrieben: Da 5/8 nun mal keine Resonanz ergibt, muss man da elektrisch eben nachhelfen. Dann hab ich noch auf die Kapitel im Rothammel verwiesen, wo dies beschrieben wird. Hast Du keinen Rothammel? Lies mal bitte die genannten Kapitel.

...


Wenn du hier schon Dinge durcheinander wirfst, dann solltest du zumindest in den richtigen Kapiteln des Rothammel nachlesen... Ich habe 2 Stück und verstehe auch, was ich lese!


Die 5/8 GP hat nichts mit dem GM Prinzip zu tun. Deswegen ist der Verweis auf das 5/8 Kapitel im Rothammel völliger Blödsinn! Vllt solltest du selber mal richtig lesen. Lesen alleine reicht aber nicht, man muss das Gelesene auch verstehen und in diesem Zusammenhang nicht durcheinander werfen.

Die 5/8 GP ist ein 3 fach gestockter L1/4 Strahler = 3/4 Strahler. Diese Länge ist zwar resonant, hat jedoch keine gut Abstrahlcharakteristik Stichwort Nebenkeule/Erhebungswinkel.
Durch die mechanische Verkürzung auf 5/8 ergibt sich ein sehr guter Kompromiss zwischen optimalen Gewinn und sehr flacher Abstrahlung ohne stark ausgeprägter und "gewinnzehrender" Nebenkeule(n).
Da 5/8 Länge kein resonanntes Mass ist, wird sie mit Verlängerungsspule auf 3/4 Resonanz gebracht, das fehlende L1/4 wird am Fusspunkt durch Radials gebildet.

Die GM ist dazu im völligen Gegensatz ! ein klassischer L1/2 Dipol, der auf 0,625 L mechanisch verlängert wurde. Diese Länge wurde bewusst gewählt (es geht auch mit anderen Längen!!!), um vergleichbare Verhältnisse zur echten 5/8 GP zu erreichen
Und da 0,625 L nicht als resonanter L1/2 Dipol erregt werden kann (hat also nichts mit 3/4 Resonanz einer 5/8 zu tun!), werden die beiden mechanisch zu langen Dipolhälften elektrisch verkürzt.
Beim oberen L1/4 Stück mit Verkürzungskondensator, die untere L1/4 Strahlerhälfte mit Stub-Transmatch.
Somit ist L1/2 Resonanz hergestellt, obwohl der GM Dipol mechanisch viel zu lang dafür ist.

Die höhere Bandbreite dieser "Verlängerungsaktion" ist -neben dem höheren Gewinn gegenüber klassischen, normal langen Dipol- ein weiterer netter Nebeneffekt.

Es ist somit auch Quatsch, das der Kondensator nur zur "Bandbreitenerhöhung" eingebaut wurde. Der ist in erster Linie zwingend erforderlich, um zunächst mal L1/2 Resonanz herzustellen.

Bei der kurzen GM ist das alles nicht erforderlich, da sie ja mechanisch der klassischen, resonannten Dipollänge entspricht
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon pom » Sa 4. Nov 2017, 22:51

Jungs, vergesst den VKF des Drates oberhalb des Kondensators nicht! PVC-Isolierung verursacht da große Streuungen. Mitunter ist von bis zu 0,7 zu lesen, meine zuletzt verwendete Litze hat 0,85.

Ahoi
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hf-doktor » Sa 4. Nov 2017, 23:08

pom hat geschrieben:Mitunter ist von bis zu 0,7 zu lesen, meine zuletzt verwendete Litze hat 0,85.


0,7 eher auf viel höheren Frequenzen, wo der Schlankheitsgrad eines Antennendraht (bzw. Strahlerelement/Elementdurchmesser) viel stärker zum Tragen kommt.
Man kann doch auch ganz gut erkennen, wie dick der Drahtquerschnitt und die Isolierung des oberen Strahlerelement ist..

Die Bandbreite ist mit über 4Mhz so hoch, dass das 840 Khz breite CB Band locker da rein passt. Ob nun ein VK von 0,85 oder 0,95 angenommen wird...

10 Quadraht "Litze" mit Isolierung wird wohl niemand verwenden ;)
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon pom » Sa 4. Nov 2017, 23:36

Wenn das so ist, wäre es viel einfacher gewesen, fürs Koax einen VKF von 0,74 (ca. der Mittelwert für die meisten Kabel) anzunehmen als ihn mit 0,8 zu bestimmen.
Ahoi!
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon VictorPapa » So 5. Nov 2017, 00:36

@hf-doktor:
Du legst mir schon wieder Sachen in den Mund die ich nicht gesagt habe. Ich habe lediglich auf die Kapitel im Rothammel verwiesen die interressant zum Thema sind. Das Kapitel 5/8 GP erklärt nur den Einsatz der Viertelwellenanpaßleitung und darauf hab ich Bezug genommen.
Ein C in der Antenne ist immer Frequenzabhängig, beeinflußt die Resonanz und Bandbreite, bei der GM 25-30 MHz. Kannst Du ja mal in einem Testaufbau mit dem Analyser messen.

Du kannst ja mal mit Sirio Kontakt aufnehmen und Dir das Ganze GM Thema genau erklären lassen.

Erbsenzählerei, Rechthaben und Arroganz nerven, doktore der hf. ;-)

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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon hf-doktor » So 5. Nov 2017, 02:44

VictorPapa hat geschrieben:@hf-doktor:
Du legst mir schon wieder Sachen in den Mund die ich nicht gesagt habe. Ich habe lediglich auf die Kapitel im Rothammel verwiesen die interressant zum Thema sind. Das Kapitel 5/8 GP erklärt nur den Einsatz der Viertelwellenanpaßleitung und darauf hab ich Bezug genommen.


Ich habe dir nichts in den Mund gelegt, sondern es kam aus deinem eigenen Mund.

Weder das 5/8 GP Kapitel, noch der Einsatz einer Viertelwellenanpassleitung i.d.Z. hat etwas mit dem GM Dipol zu tun.
Wenn ja, erkläre mir bitte den Zusammenhang, den DU dort erkennen kannst.
Insbesondere, wo sich die besagte Viertelwellenleitung bei der GM befinden soll...
Schon in einem anderen deiner Beiträge warst du diesbezüglich auf dem Holzweg

Ein C in der Antenne ist immer Frequenzabhängig, beeinflußt die Resonanz und Bandbreite, bei der GM 25-30 MHz. ....


Ich habe nie etwas anderes behauptet... oder möchtest du mir jetzt etwas in den Mund legen?

Nur habe ich auf eine Aussage Bezug genommen, das der Kondensator (nur) eingebaut wurde, damit die Antenne breitbandig wird...
Dazu bedarf es diesen Kondensators nicht alleine.
Denn sleeveless Koaxdipole -auf der das Prinzip der GM ja basiert- sind von Haus aus deutlich breitbandiger als Sleeve Koaxdipole.

Ich muss mir das Prinzip nicht von Sirio erklären lassen.
Das haben sie schon selbst im Datenblatt getan.
Auch der Kollege aus den Staaten, als auch ich hier in den Beiträgen...

Sirio hat das Prinzip auch nicht selbst "erfunden" sondern sichert sich nur die Patentrechte eines längst bekannten Antennentyp.
Denn auf dieses Prinzip gab es schon 1967 ein US-Patent, welches nach 50 Jahren ausgelaufen ist....

Nur die Verwendung eines roten Koaxkabel, das Einfügen eines Kondensators und einer Impedanzkorrekturleitung bei einer jahrzehntelang bekannten Antenne stellt keine Erfindung dar...
Es ist auch keine Erfindung von Sirio, das man Dipole mechanisch verlängern kann um sie elektrisch so wieder zu verkürzen, das sie wieder in Resonanz sind...
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon Krampfader » So 5. Nov 2017, 08:31

Cosmo hat geschrieben:
Krampfader hat geschrieben:Meinst Du das hier?

Nein, ich meine das letzte Bild in der Reihe, die Maßangabe zwischen den beiden Punkten (355 cm / 16 Windungen) ist hier eigentlich unvollständig, da fehlt der Durchmesser, oder :?:


Also dieses Bild hier:

Bild
Bild

Man kann sich den fehlenden Spulendurchmesser aus den gegebenen Daten ausrechnen, und zwar wie folgt:

3550mm / 16 = 221mm ... mittlerer Umfang einer Windung
221mm / 3,14 = 70mm ... mittlerer Durchmesser einer Windung bzw. der Spule
70mm + 2,5mm + 2,5mm = 75mm ... Außendurchmesser der Spule (bei einem 5mm starkem Kabel)
70mm - 2,5mm - 2,5mm = 65mm ... Innendurchmesser der Spule (bei einem 5mm starkem Kabel)

Sprich, das Kunstoff-Rohr um den die 16 Windungen gelegt werden sollte einen Durchmesser von 65mm aufweisen. Aber ACHTUNG: Das Rohr darf angeblich nicht aus leitendem Metall sein! (sondern Kunstoff, Holz, Pappe, was auch immer)

Grüße

Andreas

PS: noch was zur Windungsanzahl: es sind 15 vollständige Windungen vorhanden + je eine halbe Windung an den beiden Enden der Spule, macht in Summe also 16 Windungen (15 + 0,5 + 0,5 = 16)
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Re: Innovations-Bewerb: Low-Cost "Gain-Master 5/8" (Eigenbau

Beitragvon KLC » So 5. Nov 2017, 10:37

Krampfader hat geschrieben:... aufweisen. Aber ACHTUNG: Das Rohr darf angeblich nicht aus leitendem Metall sein! (sondern Kunstoff, Holz, Pappe, was auch immer) [...]
(Färbung durch mich)
Ich melde mich hier mal als Schlaubi-Schlumpf rein , mit unausgegorenem Halbwissen:
[besserwiss]Ich bin immer davon ausgegangen daß diese Wicklung da eine Mantelwellen-Sperre ist , wie sie woanders auch oft empfohlen wird.
Und da darf überall kein elektromagnetisch relevanter Spulenkörper rein. Man müßte dieses Teil (Spule) durch aufbringen von Ferriten auf das Kabel auch ersetzen können [/besserwiss]

:clue: Leider kann ich euch nicht wirklich helfen.
:?: Und was ist die Gain-Master nun? Ein einseitig (nicht endgespeister ?) Dipol , der durch die "kalte Seite"("Masse") des Strahlers zugeführt wird , und durch verschiedene elektrische Tricks die die wirksamste Länge (die wohl größer als 1/4λ ist) auf Resonanz angepaßt wird ??
Mal etwas OT:
:clue: Wie würde sich , wenn es so ist , der Aufbau ändern wenn man einfach den Schirm über das Kabel zurückführte ?
Dann bräuchte ich mind. 1 Bauteil weniger, um die Phase zu verschieben.

:tup: :tup: Ihr seid Klasse , Jungs !! Weitermachen :thup:
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