Tip für Antenne im starken Wind

Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon Skipper 330 » Di 26. Sep 2017, 19:14

Hast du keinen schönen hohen Baum im Garten?
Da könntest du dich mit günstigen und selbstgebauten Drahtantennen nur so austoben.
Und ob nun Alu oder GFK besser schwingen, sich Stahlmasten dauerhaft verbiegen, voll egal.
Holz lebt und deine Antenne wächst mit :D
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon hanspeter75 » Di 26. Sep 2017, 22:04

Tja...wie wahr. Aber leider ist der grösste Baum hier nur ca 3m hoch und der Masten auf dem Dach ist schon ca 10m höher.
Aber nun den...mein Favorit ist mal die KFA5000. Werde auch mal mit dem Händler darüber sprechen....mal schauen was er meint.
Danke nochmals für die Tips.
Hanspeter
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon hl77 » Di 26. Sep 2017, 23:45

hl77 hat geschrieben:Nimm die https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... ::872.html ,leicht und stabil.
Abspannen nicht notwendig.Hab meine Antennen in 30 Jahren nie abgespannt und sind nie abgebrochen. Dat muß flexen. :wink:
73 Harry :wave:

Korrektur https://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgera ... ::872.html
Spitfire ,DX call: 13 HL77 OP-Name:Harry.Transceiver: Alan 560 ,Grundig CBH 2000.CBH3000.KT 980-HP,DNT Mikro AS,.Antennen:I-Max 2000,Tank Whip,Sperrtopf,Dipol,Hustler mobil.
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon ax73 » Do 28. Sep 2017, 12:43

hanspeter75 hat geschrieben:Tja...Aber nun den...mein Favorit ist mal die KFA5000...


Die nächste Fiberglasantenne zum fast dreifachen Preis einer bestenfalls leistungsmäßig gleichen Aluhalbwelle?
Der Rest von 4,25m zu Lambda Halbe wird dann in einer "hochtechnischen" Anpassung verbraten und der gute Meter fehlt
dir in der Höhe..
Der Händler wird Dir zuraten - ganz sicher :mrgreen:
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon hanspeter75 » Do 28. Sep 2017, 15:27

Ok ich habs verstanden. Das Problem ist aber ich wohne in der Schweiz und da ist die Auswahl von Händlern nicht mehr so gross wie vor 10-15Jahren. Daher ist auch die Auswahl der Antennen klein (lange Lieferzeiten oder hohe Porto/Zollkosten)
Die von HL77 1/2 Welle kostet auch ca sFr100.- Fränkli zu der KFA500 mit sFr.140.- Ich finde einfach die KFA von Gewicht her optimal und ist kürzer....ergo nicht so windempfindlich (meine Therorie) :holy:
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon ThorstenDK » Do 28. Sep 2017, 19:12

Wie wäre es mit einem GFK Mast z.B. von DX wire und eine Highendfed Drahtantenne? Diese Kombi hat diverse Stürme an meinem alten QTH ohne Beanstandung ausgehalten. An der Küste in DK gab es dann auch schon mal des Öfteren orkanartige Stürme wo ich dachte das es mich mitsamt dem Auto wegbläst.
Zum dauerhaften Aufbau kann man ja die Elemente des Mastes fixieren.
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon ax73 » Do 28. Sep 2017, 19:32

hanspeter75 hat geschrieben:Ok ich habs verstanden. Das Problem ist aber ich wohne in der Schweiz und da ist die Auswahl von Händlern nicht mehr so gross wie vor 10-15Jahren. Daher ist auch die Auswahl der Antennen klein (lange Lieferzeiten oder hohe Porto/Zollkosten)
Die von HL77 1/2 Welle kostet auch ca sFr100.- Fränkli zu der KFA500 mit sFr.140.- Ich finde einfach die KFA von Gewicht her optimal und ist kürzer....ergo nicht so windempfindlich (meine Therorie) :holy:

Stimmt doch gar nicht:

Halbwelle zu 30 Fränkli
Dipol unter 20 Fränkli

Halbwelle 7-10 Tage Lieferzeit, Dipol ab Lager.

hanspeter75 hat geschrieben:Ich finde einfach die KFA von Gewicht her optimal und ist kürzer....ergo nicht so windempfindlich (meine Therorie) :holy:

Auch das ist nur halb zu Ende gedacht. Eine Groundplane wäre noch ein Stück kürzer und wiegt nur 640g.
Ausserdem billiger.

:clue:
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon hanspeter75 » Sa 30. Sep 2017, 08:20

Ok soweit....aber ernsthaft, ich glaube nicht, dass die sehr günstige Halbwelle nach 1 Jahr noch gerade steht.
Die 1/4 Grundplane wäre sicher auch ne alternative....aber habe ich eigentlich schon mit der Boomerang.
Aber das mit den Drahtantennen kenn ich so gar nicht. Komm ich da Sende/Empfangsmässig etwa gleich gut weg wie mit einer Halbwelle? Wie sieht es aus mit Störungen im TV/Radio? Wie Wartungsintensiv (swr) sind die?
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon Grundig-Fan » So 1. Okt 2017, 19:43

Ich habe die KFA 5000 seit einigen Jahren im zweiten Stock am Balkon. Sie hat bisher gehalten und hat bessere Empfangseigenschaften als meine A99 vorher. Ich denke allerdings eine Gainmaster oder eine gescheite Alu Antenne wie z.B. Blizzard oder Winkler hat weitaus mehr auf der Pfanne. Meine K46 damals die weitaus höher und freier Stand, hat jeden Sturm überlebt. Ne billige Halbwelle wie K41 hatte ich mal einige Jahre am Wohnwagen und sie hielt auch. Ist aber bestimmt nichts für dich.

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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon 13-TH-2080 » Mo 2. Okt 2017, 10:00

Grundig-Fan hat geschrieben:Ich habe die KFA 5000 seit einigen Jahren im zweiten Stock am Balkon. Sie hat bisher gehalten und hat bessere Empfangseigenschaften als meine A99 vorher. Ich denke allerdings eine Gainmaster oder eine gescheite Alu Antenne wie z.B. Blizzard oder Winkler hat weitaus mehr auf der Pfanne. Meine K46 damals die weitaus höher und freier Stand, hat jeden Sturm überlebt. Ne billige Halbwelle wie K41 hatte ich mal einige Jahre am Wohnwagen und sie hielt auch. Ist aber bestimmt nichts für dich.

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Die KFA 5000 ist mit ihren 4,25m ein Kompromiss.
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon Nobody » Mo 2. Okt 2017, 19:11

Meine Antennen haben sich noch nie verbogen wenn der obere Teil des Mastes so um die 5-6 m frei schwingen konnte. Nur der Orkan Kyrill hat mir meine Imax 2000 damals regelrecht abgefetzt. Aber das lag wohl auch eher an Materialermüdung ( weil der Lack einfach ab war ) Meine K 48 ist 8,3 m lang und ist auf 5 m freistehenden Mast / Mastverlängerung der auf einem abgespannten eingefahrenen 2 m Mast montiert. Diesen kann ich dann noch auf 10 m ausfahren, so dass ich eine Gesamthöhe von 18 m habe , Wie gesagt das obere 5 m - Stück wird nicht abgespannt. Ich fahre ihn aber ab Windstärke 3 bft nicht hoch.
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon Dipol » Mi 4. Okt 2017, 17:15

Yaesu FT857D hat geschrieben: Genauer hier nachzulesen: https://www.kathrein.com/de/loesungen/satellitenempfang/support/technische-dokumente/ "Mastberechnungsschema und Windlastangaben"
* Nach DIN EN 60728-11 muss die Masteinspannlänge mindestens 1/6 der Mastlänge betragen.

Formal ist für Afu-Antennen seit die DIN VDE 0855-300 für Funksende-/empfangsantennen zuständig, die selbst keine Statikvorgaben macht ab auf die nur noch für Haushaltsantennen zuständige DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) verweist. Mittlerweile muss aber jeder Dachdecker die Befestigung der Dachplatten und jeder Blitzschutzbauerbauer die Kippsicherheit von Fangstangen nach EUROCODE nachweisen, die simple Windlast-Beigemomentberechnung ist besser als nix, EUROCODE erfordert die Fachkunde von Statikern.

Yaesu FT857D hat geschrieben:
Toni hat geschrieben:Auch von Alu würde ich abraten oder aber die Wandstärke des Rohres deutlich größer wählen als bei einem Stahlrohr.
Wenn Alu einmal krumm ist (wegen Sturm) bleibt es krumm, ein Stahlrohr nicht.

Es ist genau umgekehrt...Alu biegt sich im Wind (je nach Wandstärke des Rohres mehr oder minder).
Ein Stahlrohr biegt sich einmal und dann ist es krumm (nennt sich Kaltverformung)....
Oder ist an einer Stelle (meistens an der obersten Einspannstelle) komplett gebogen bzw. abgeknickt.
Stahl gibt nicht nach, Alu schon.

Lieber Helmut, ein Gang in eine Normenauslegestelle würde solche Falschaussagen vermeiden.

In alten DIN 57855-1 (VDE 0855-1), die auch noch für Afu-Antennen galten, stand noch explizit drin, dass Alu- oder Wasser- und Gasrohre unzulässig sind. Ich erinnere an das Tool von OM Detlef Schmegel und zitiere die neueste Normausgabe:

DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1):2017-10 hat geschrieben:12.2 Biegemoment
Bei Antennenanlagen mit Masten bis zu einer freien Länge von maximal 6 m (siehe Beispiel in Bild 20) darf das Biegemoment an der Einspannstelle 1 650 Nm nicht übersteigen. Die Windlast des Mastes muss einbezogen werden. Der eingespannte Teil des Mastes muss wenigstens ein Sechstel der gesamten Länge betragen.
...
Ist die freie Länge größer als 6 m oder ist zu erwarten, dass dieses Biegemoment überschritten wird, oder werden andere Befestigungsarten angewandt, sollte ein Statiker hinzugezogen werden, der die Sicherheit der baulichen Anlage und/oder des Gebäudes gewährleisten kann. Örtliche Vorschriften können verlangen, dass die Stabilität des gewählten Befestigungsbereiches für den Mast am Gebäude nachgewiesen wird.

12.4 Mastkonstruktion
Für Standrohre verwendeter Stahl muss eine gewährleistete Streckgrenze haben, und die maximale Werkstoffbeanspruchung darf 90 % der Streckgrenze nicht überschreiten (0,9 B0,2), so dass der Mast bei Überlastung nicht abbricht, sondern sich nur verbiegt.
Die Wanddicke des Mastes im Einspannbereich muss mindestens 2 mm betragen.

FAZIT: Auch wenn schon länger in den Normenreihen EN 50083-1 bis IEC 60728-11 die Unzulässigkeit von Alumasten nicht mehr gesondert erwähnt wird, sind die normwidrig, da sie die Steckgrenze nicht einhalten.

Nach dem Motto "Es ist bislang doch alles gut gegangen" wird das die meisten CB-ler und OMs so wenig wie die Regelwerke zu Erdung und PA beeindrucken. :clue:

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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon Nobody » Do 5. Okt 2017, 16:51

So muss das sein.
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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon eck1 » Sa 7. Okt 2017, 18:31

Hallo,

ich kann dir berichten, dass die Gainmaster einiges an Wind aushällt. Bei mir hat sie im März 2015 auch den Orkan Niklas überstanden. Die Gainmaster biegt sich stark im Wind mit, steht danach aber immer wieder gerade auf. Laut Hersteller hat sie eine Windlast von 160 Km/h, und das ist schon eine Hausnummer.

Die Antenne ist stabiler als sie aussieht. Du solltest jedoch die originalen Verbindungsschellen gegen bessere austauschen.

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Re: Tip für Antenne im starken Wind

Beitragvon Dipol » Sa 7. Okt 2017, 19:09

eck1 hat geschrieben: Laut Hersteller hat sie eine Windlast von 160 Km/h, ...

Kilo ist kein Gewicht und ein Hersteller, der eine (Wind-)Geschwindigkeit mit Windlast verwechselt, sollte in Physik nachsitzen. Windlast in N * Länge bis zum Befestigungspunkt = Biegemoment in Nm.

Siehe Link von Helmut oder direkt das PDF von KATHREIN zur Mastberechnung anklicken.
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