Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Länge!

Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon DH1FAD » Di 29. Aug 2017, 21:58

Bin aber noch skeptisch. Empfangseitig spielt die Antenne besser als alles andere was ich bisher ans Geländer geklemmt hatte. Sendeseitig hatte ich seit gestern Abend aber noch keine Möglichkeit sie zu testen, sprich mit anderen Kontakt aufzunehmen. Ich befürchte nämlich dass diese echt kurze Antenne nämlich nur als "Dummy-Load" wirkt. Was meint Ihr?


Versuch macht kluch.....und wie weit geht´s nun mit der Antenne?
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon Krampfader » Mi 30. Aug 2017, 08:26

DH1FAD hat geschrieben:Versuch macht kluch.....und wie weit geht´s nun mit der Antenne?


Im Umkreis (sprich Radius) von 5-6 km klappt es damit problemlos, obwohl ich nur im 3. Stock von 6 Stockwerken wohne. Allerdings nur wenn ich meine "Grant II Premium" im "Exportmodus" betreibe, ansonsten dementsprechend weniger weit ... Dauerlösung ist das natürlich keine ... muss mich mal wegen einer Dachantenne erkundigen ...

Grüße

Andreas
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon pom » Mi 30. Aug 2017, 12:05

Bau' die Wunderantenne doch auf einen magnetmotorgetriebenen Quadrokopter. Den kannst Du dann für immer über dem Haus parken.
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon Krampfader » Mi 30. Aug 2017, 13:56

pom hat geschrieben:Bau' die Wunderantenne doch auf einen magnetmotorgetriebenen Quadrokopter. Den kannst Du dann für immer über dem Haus parken.


Auch dieses Forum entwickelt sich immer mehr als Spielwiese für allzu lustige Scherzkekse ...

Im Grunde aber eine geniale Idee: Drahtantenne von lambdahalbe mittels GPS-Drohne hochgezogen und aufgehängt. Die Drohne selbst wird dabei mittels (Antennen-)Kabel mit Strom versorgt, stundenlang!
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Siemens Lufthaken!

Beitragvon Krampfader » Mi 30. Aug 2017, 20:10

pom hat geschrieben:Bau' die Wunderantenne doch auf einen magnetmotorgetriebenen Quadrokopter. Den kannst Du dann für immer über dem Haus parken.


Pom Du bist ein Genie!!! ... auch wenn es Dir vielleicht gar nicht bewusst ist ;) ... aber so ein Teil gibt es bereits, wird vom Boden aus mit Strom versorgt und kann quasi unendlich in der Luft stehen, wie angenagelt, quasi ein echter "Siemens Lufthaken" ;)



Wer hängt da als erster eine Drahtantenne darunter? ;) ... siehe Video: https://youtu.be/NogVSeXNOWs
Quelle: https://www.cyphyworks.com/products/parc/

Grüße

Andreas
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon OM Waldheini » Mi 30. Aug 2017, 20:57

Die PARC Drohne kostet, je nach Ausstattung ca.$ 200.000.-
Bei der VEBEG gabs im Mai einen 145m Gittermast mit Zubehör zum Preis von € 23.000.- da bleibt noch genug für Fundament, Aufbau und Erdnetz übrig :
Wenn man denn schon mal so rumspinnt :D

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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon Krampfader » Mi 30. Aug 2017, 21:54

OM Waldheini hat geschrieben:Die PARC Drohne kostet, je nach Ausstattung ca.$ 200.000.-
Bei der VEBEG gabs im Mai einen 145m Gittermast mit Zubehör zum Preis von € 23.000.- da bleibt noch genug für Fundament, Aufbau und Erdnetz übrig :
Wenn man denn schon mal so rumspinnt :D


Das geht bestimmt günstiger ... Ich spinne mal ein wenig weiter. Brauchbare per GPS gesteuerte Drohnen gibts bereits ab EUR 1.500,-- ... und wenn das Gewicht vom schweren dicken Akku wegfällt sollte das Ding auch etliche Meter Koax-Kabel hochheben können ... und für die Profis unter Euch sollte die Stromversorgung per dünnem Versorgungskabel und "Hochspannung" auch kein Problem darstellen ... das Ganze dann in den PKW gepackt und raus aufs freie Feld damit.

Grüße

Andreas

PS: die Frage ist dann nur wie es der Drohne bekommt wenn unter ihr ein Antennenstrahler hängt der etliche Watt HF in den Äther abgibt?
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon hf-doktor » Do 31. Aug 2017, 10:29

Hab mir mal die Mühe gemacht, den Beitrag zu lesen :roll:

Was fällt dem "Erfahrenen" (Antennenbastler) sofort auf?

Hier müsste mindestens zwei mal die rote Lampe angehen

1. Was fällt hier auf? >insbesondere, warum z.B. längere Strahler nicht funktionieren können?



2. Warum bewirken unterschiedlich Kabellängen (s. Bild) so extreme SWR Unterschiede am Kabelende`?

Hier die "neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse" ;)

RG58 ........ Länge 3,20m:
Kanal 01 ... SWR 2.5
Kanal 20 ... SWR 1.5
Kanal 40 ... SWR 2.5

RG58 ........ Länge 5,50m:
Kanal 01 ... SWR 1.8
Kanal 20 ... SWR 1.1
Kanal 40 ... SWR 1.7

RG58 ........ Länge 10,0m:
Kanal 01 ... SWR 2.0
Kanal 20 ... SWR 1.4
Kanal 40 ... SWR 2.0

Wie man daraus ableiten kann hat die Kabellänge einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das Stehwellenverhältnis. Am brauchbarsten dürfte demnach das 5,50m lange Kabel sein, sprich Lambda/2. ... Nur Zufall ???



....btw... hast du mal eine "richtige" Balkonantenne getestet, die für diese Zwecke konstruiert wurde... und sich die Frage gestellt, warum eine Mobilantenne so nicht funktionieren kann? Stichwort: Wie funktioniert eine Monopolantenne ?
Tipp: Den Rothammel muss man sich nicht kaufen, den gibts auch als Download zu Nachlesen.
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon DH1FAD » Do 31. Aug 2017, 10:37

Nunja, Andreas ist ja schon auf dem richtigen Weg. Freie Dachantenne muss her! Denn im 3.Stock von 6 Stockwerken, und "eingeklemmt"
zwischen den Häusern, wird das nicht das große Funkvergnügen, egal welche Antenne da die Leistung optimiert in die Betonburgen verbrät.....

Wenn man in Ortsrunden nur einen Teil der Beteiligten überhaupt hört (und umgekehrt), dann werden die ganzen QSOs ausgesprochen
mühsam und wahrlich keine Freude.
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon Yaesu FT857D » Do 31. Aug 2017, 10:51

pom hat geschrieben:Bau' die Wunderantenne doch auf einen magnetmotorgetriebenen Quadrokopter. Den kannst Du dann für immer über dem Haus parken.


Scherzkeks....Quadrokopter dürfen in Wohngebieten nicht gestartet und geflogen werden!
Erst recht, wenn "über Wohngrundstücken. Dies gilt, wenn die Drohne / der Copter mehr als 250 Gramm wiegt oder die Drohne optische oder akustische Funksignale empfangen, übertragen oder aufzeichnen kann."
Siehe: http://www.drohne-quadrocopter.de/wissenswertes/quadrocopter-drohne-flugerlaubnis-und-genehmigung/
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon KLC » Do 31. Aug 2017, 11:23

Yaesu FT857D hat geschrieben:Scherzkeks....Quadrokopter [...]

mit diesen Perpeduum-Mobile-Freie-Energie-Magnetmotoren bzw Scharlat-Ankerläufer sind aber auch übel laut.
Das dann den Ganzen Tag als fliegenden Sonstwas in der Straße am laufen zu haben, verscherzt es einen nicht nur bei den Alu-Hut-Trägern .... :nono:
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon hf-doktor » Do 31. Aug 2017, 12:23

DH1FAD hat geschrieben:Nunja, Andreas ist ja schon auf dem richtigen Weg. ...


Aber erst am Anfang. Wenn man das Grundprinzip bzw. die Funktion einer solchen (Monopol-/Marconi-)Antenne nicht verstanden hat, wird das nüschte
Try&Error Versuche werden mit der Zeit frustrierend, aber auch kostspielig.
Selbst aus dem 3.Stock sollte deutlich mehr Reichweite als 4-6 Km möglich sein, funktioniert aber nur mit vernünftig strahlender Antenne (nicht mit strahlendem Kabel ;)) bzw. vernünftigem Kostrukt.
Sich selbst ein gutes SWR am Kabelende vorzugaukeln ist i.d.Zusammenhang auch nicht zielführend, da das SWR erstmal nebensächlich ist.

Natürlich...abgesehen davon wäre eine Dachantenne optimal.
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon Krampfader » Do 31. Aug 2017, 13:00

Vermutlich geht's damit auch weiter als 4-6 km. Es mangelt mir aber in Wien an Gegenstationen zum Austesten. In Wien gibt es nämlich nur mehr eine Hand voll aktiver CB-Funker, leider ...

Grüße

Andreas
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon hf-doktor » Do 31. Aug 2017, 13:47

Österreich besteht ja nicht nur aus Wien, Andreas.
... erst gestern noch einen deiner Kollegen aus dem Wiener Umfeld bei mir im Sauerland gehört, der die Ostsee / Kiel gearbeitet hat. Nicht aus dem 3. oder 6. Stock, sondern aus dem Auto heraus. ;)
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Re: Kann es kaum fassen: Balkonantenne mit lediglich 60cm Lä

Beitragvon Krampfader » Do 31. Aug 2017, 15:44

Du hast schon recht Klaus, Österreich besteht nicht nur aus Wien, klar ;) ... Allerdings konnte ich von meinem Balkon aus noch nie jemanden von außerhalb von Wien empfangen, geschweige denn erreichen. Egal mit welcher (Mobil-)Antenne ich es am Balkon versucht hatte. Ich wohne ziemlich zentral in Wien, rund um mich kilometerweite Häuserschluchten. Und unser Haus ist ein massiver Stahlbetonbau, und die halbe Fassadenfläche ist mit Lochblech verkleidet ... ich denke ich werde um eine Dachantenne nicht herum kommen ...

Ganz anders sieht es mit meinem Auto aus. Wenn ich mich damit aufs freie Feld stelle und die 215cm lange Firestik aufpflanze dann wurde ich schon auf 60 km und (mehr tadellos) gehört. Ja letztens konnte ich sogar einen deutschen Urlauber aus Barcelona problemlos empfangen welcher sich mit den wenigen Kollegen aus Wien unterhalten hatte ...

Grüße

Andreas
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