Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon Dipol » Fr 18. Aug 2017, 09:41

Wolf hat geschrieben:Die Feststellung, dass Normen allein von sich aus keine Rechtswirkung auf Bürger entfalten, stammt nicht von mir, sondern ergibt sich daraus, dass die Festlegung von Gesetzesinhalten und darauf beruhender Rechtsverordnungen Aufgabe des Staates ist und nicht privater Normungsverbände.

Danke für den vergeblichen Aufklärungsversuch, aber das ist keine Neuigkeit. Auch wenn der groteske Threadtitel einer Suche nach einem Persilschein gleichkommt: Danach hat @gernstel nicht gefragt.

Normenkundige Fachkräfte kennen das längst von DIN oder aus Publikationen wie z. B. dem Handwerksblatt. Wer als fachunkundiger Laie nicht zwischen Allgemein Anerkannten Regeln die verletzt werden dürfen und solchen die nach § 319 STGB Baugefährdung auch für Do-it-yourself relevant sind, unterscheiden kann und auf konkrete Fragen technisch nichts beizutragen hat, sollte besser schweigen.

Es gehört im Rechtsstaat zur Meinungsfreiheit, in Anachomanier auch Gesetze wie Werkvertragsrecht und Energiewirtschaftsgesetz oder NAV und sämtliche Normen als nutzlos und irrelevant bezeichnen zu dürfen. Spätestens dann, wenn eigene Rechte durch Verletzung von Regelwerken tangiert sind, kehrt sich die Argumentation auch bei Hardcore-Verweigeren um.

Ich habe Angela Merkel nicht gewählt, bitte aber trotzdem darum die krasse Fehlinterpretation des Artikels 20 GG den Verfassungsfeinden unserer Republik zu überlassen.

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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon guglielmo » Fr 18. Aug 2017, 11:10

Zitat: Gernstel.

"1) Ein Mast im Garten mit einer Rundstrahlantenne darauf. Das Koaxialkabel wird nur bei Bedarf angeschlossen und provisorisch ins Haus geführt. Der Mast steht in 2? 3? 5? 8? 12? Metern Entfernung vom Haus und hat ggf. noch einen simplen, unüberprüften Staberder."

Das finde ich die Beste Lösung. Ist zwar provisorisch aber kostengünstig und effektiv. Die nötige Entfernung vom Haus hängt von der Höhe des Mastes ab. Je weiter desto besser wegen der starken Elektromagnetischen Felder beim Einschlag.

Ich selber bin auch noch am experimentieren und mein Aufbau ist provisorisch. Den Blitzschutz realisiere ich ähnlich, wie von Dir vorgeschlagen. Bei mir selber liegt der Einspeisepunkt ca. 14 Meter vom Haus entfernt. Das Koxialkabel wird nach dem Funken einfach von der Antennenanlage bzw. dem BALUN getrennt (PL-Stecker), zusammengerollt und in einem Briefkasten an der Hauswand eingeschlossen. Die Leitung führt ohne Unterbrechung durch die Kellerwand, durch einen stillgelegten Schacht bis zu den Geräten auf dem Dachboden.

Wichtig ist hierbei, nicht zu vergessen diese Trennung auch vorzunehmen. Vergisst man es, und es kommt bei einem Gewitter zu einem Blitzereignis mit schweren Schäden, dann erlischt häufig der Versicherungsschutz (grobe Fahrlässigkeit) und man ist komplett selber haftbar. Sollten Menschen dabei zu Schaden kommen ist auch mit Strafverfahren zu rechnen.
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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon Wolf » Fr 18. Aug 2017, 20:39

Dipol hat geschrieben: (...) Normenkundige Fachkräfte kennen das längst von DIN oder aus Publikationen wie z. B. dem Handwerksblatt. Wer als fachunkundiger Laie nicht zwischen Allgemein Anerkannten Regeln die verletzt werden dürfen und solchen die nach § 319 STGB Baugefährdung auch für Do-it-yourself relevant sind, unterscheiden kann und auf konkrete Fragen technisch nichts beizutragen hat, sollte besser schweigen.

Es gehört im Rechtsstaat zur Meinungsfreiheit, in Anachomanier auch Gesetze wie Werkvertragsrecht und Energiewirtschaftsgesetz oder NAV und sämtliche Normen als nutzlos und irrelevant bezeichnen zu dürfen. Spätestens dann, wenn eigene Rechte durch Verletzung von Regelwerken tangiert sind, kehrt sich die Argumentation auch bei Hardcore-Verweigeren um.

Ich habe Angela Merkel nicht gewählt, bitte aber trotzdem darum die krasse Fehlinterpretation des Artikels 20 GG den Verfassungsfeinden unserer Republik zu überlassen.

In dem "Handwerksblatt"-Artikel wird das beschrieben, was eigentlich Allgemeingut sein sollte und was ich weiter oben schon mehrfach ausgeführt habe (deshalb auch mein leicht ironischer Hinweis auf "Textbausteine")

Dass die Errichtung eines baugenehmigungsfreien Mastes, der ohne Blitzschutz errichtet wird (und für den staatlicherseits auch kein Bltzschutz explizit gefordert wird!), mit dem Straftatbestand der "Baugefährdung" in Verbindung zu bringen ist, lässt sich daraus nicht ableiten und ist auch ziemlich abenteuerlich. Aber es erzeugt bei Lesern Angst oder zumindest Zweifel - man könnte ja womöglich etwas "Verbotenes" zu tun. Diese Art der Verunsicherung ist (nicht nur) in Hobbyfunkforen des Öfteren zu fnden und wird von Hardlinern gern zur Untermauerung ihrer Thesen benutzt.

Zur Anwendung von Normen im Zivilrecht (z.B. in Versicherungs-AGB oder sonstigen Verträgen) habe ich oben ebenfalls was geschrieben, ebenso wie zum Anwendungsbereich der NAV. Mag sein, dass das im "Anarcho"-Filter des geneigten Lesers steckengeblieben ist . :lol:

Kurz was zu Art. 20 GG:
In Artikel 20 des Grundgesetzes ist eine Grundlage des Rechtsstaatsprinzips verankert, nämlich die Gewaltenteilung. Sie besagt u.a., dass die Staatsgewalt in Form von Gesetzgebung vom Staat ausgeht (und eben nicht nicht von Regelwerken Privater).

Dieses Rechtsstaatsprinzip ausgerechnet mit den "Verfassungsfeinden unserer Republik" in Verbindung zu bringen, ist absurd.

Gruß
Wolf :-)
"Ein Esoteriker kann in fünf Minuten mehr Unsinn behaupten, als ein Wissenschaftler in seinem ganzen Leben widerlegen kann." Vince Ebert
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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon der Bergfunker » Fr 18. Aug 2017, 22:23

Joachim, bitte schließen :dlol: :dlol: :dlol:
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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon VictorPapa » Fr 18. Aug 2017, 23:10

Hallo @gernstel,

Du solltest vorrangig Deine Hausrats- und Haftpflichtversicherung (Feuer, Blitz, Sturm, Sach, Personen) mit der Installation der Antennenanlage zufriedenstellen, natürlich auch die Bauvorschriften beachten um die Nachbarn zufriedenstellen. Lass die Antennenanlage von der Versicherrung begutachten (kostenlos) und in die Versicherung schriftlich mit einbeziehen. Ein zertifizierten Elekro-Meister kann die Antenneanlage auch für die Versicherung abnehmen (ca. 60-80 Euro). Installieren kann man selbst.

Damit ist dem Ganzen "Finanziell und Rechtlich" der Sicherheit genüge getan.

Dem Blitz sind die Vorschriften leider ziemlich egal, der schlägt garantiert dort ein wo er nicht einschlagen soll - ist eben "Glück oder Pech".

Ich habe meinen Mast mit einem 2 Meter Staberder, der mit dem Mast, über Erdungsklemmen, Erdungskabel, dem Koaxialkabelmantel via spezieller Klammern und Blitzschutzpatronen verbunden ist installiert und abnehmen und versichern lassen. So hab ich das bisher immer gemacht. Das kostet nicht viel mehr als max. 50 Euro an Material.

Sonst kann man bei der VDE nachlesen wie das geht. https://www.vde.com/de/blitzschutz/arbeitsgebiete/faq/blitzschutz-antennenerdung

Dieses Wissen verstehen die Fachleute der Versicherung, der Elektro-Installationbetriebe und Gutachter praktisch um- und einzusetzen.

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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon Elo » Sa 19. Aug 2017, 00:52

VictorPapa hat geschrieben:
Dem Blitz sind die Vorschriften leider ziemlich egal


... dem Blitz sind nicht nur die Vorschriften egal :dlol:
In den Threads wird immer wieder behauptet, dass ein Blitz stets am höchsten Punkt einschlägt ... das stimmt leider nicht.
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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon steff » Sa 19. Aug 2017, 06:32

Dem Blitz sind die Vorschriften leider ziemlich egal, der schlägt garantiert dort ein wo er nicht einschlagen soll - ist eben "Glück oder Pech".

Ja, den Spruch hört man immer wieder.
Soll ganz schlau daher kommen, ist aber genau das Gegenteil. Ignorant und dumm.
Der Blitz kennt keine Vorschriften, aber die Vorschriften den Blitz und sie sind deswegen genau so, wie sie sind.
Kapiert Ihr halt nicht.
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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon 13sw001 » Sa 19. Aug 2017, 08:32

.........wenn ich hier das alles so lese......ich frage mich, funkt ihr eigentlich noch?
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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon VictorPapa » Sa 19. Aug 2017, 15:35

Hallo Forum!

@steff: Lies bitte meinen Text ganz, dann versteht Du ihn auch. Dein aus dem Zusammenhang falsch gedeutetes Zitat verwirrt die Anderen nur. Ignorant und dumm ist es gar nichts zu machen oder Blödsinn zu verbreiten! ;-)

@13sw001: Beim lizensierten Funkamateur drückt wohl machmal der Heiligenschein. Daher kommt er vor lauter Stolz gar nicht mehr zum funken oder er beißt sich in irgendwelche Theorien fest die ihn von seinem eigentlichen Hobby abbringen. ;-)
Kenn da so Dummy-Load Spezies die lange nicht mehr QRV waren. *lach* .....Aber irgendwie muss ja dieses Forum mit Inhalt gefüllt werden........ CQ CQ CQ .......

@Elo: Auf meinem Grundstück ist zwei mal der Blitz eingeschlagen. Einmal in eine Holzsitzecke und einmal in einen Metall-Sommenschirmständer. Die über 26 Meter hohe Antennen-Anlage und das Haus hat den Blitz nicht interessiert, obwohl diese nur 50 Meter vom Einschlag entfernt standen. Im Haus waren trotzdem jedes mal einige Elekto-Geräte kaputt. Echt verrückt so etwas.


Die Folgen eines Blitzeinschlages sind auch mit perfektem Blitzschutz noch gravierend genug, deshalb würde ich mich immer um den Versicherungsschutz kümmern, daraus ergibt sich alles weitere. Die logische Folge ist, ohne richtigen Blitzschutz keinen Versicherungsschutz, die Versicherung macht die Vorgaben. Der perfekte Blitzschutz ohne Versicherungsschutz ist dann echt nur noch für die Katz und wird dann richtig teuer.

Der best Blitzschutz ist halt der Dummy-Load. Mit Dings, kein Bums oder ........ ;-)

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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon Dipol » Sa 19. Aug 2017, 21:45

VictorPapa hat geschrieben: Ein zertifizierten Elekro-Meister kann die Antenneanlage auch für die Versicherung abnehmen (ca. 60-80 Euro). Installieren kann man selbst.

Diese Fehlinterpretation des Begriffs Abnahme zerrt an meinen Plomben als juristischer Laie (Betriebswirt des Handwerks). :roll:

Auftraggeber können/müssen nach Fertigstellung das Werk abnehmen. Fakt ist, dass nicht annähernd jede konzessionierte Elektrofachkrafti noch vertragstreu ein VDE-Auswahlabo vorweisen kann und normkompetent ist (siehe letzten Absatz). Jeder Eli kann die Normkonformität zutreffend oder auch falsch bestätigen. Auch die Versicherungen nehmen keine Anlagen ab, die können - mit oder ohne Bestätigung einer EFK - nur Deckungszusagen erteilen. Auch schriftliche Deckungszusagen von zumeist normunkundigen Vertretern oder Sachbearbeitern von Versicherungen befreien die Anlagenbetreiber, die davon gewöhnlich kaum etwas verstehen, nicht von der Einhaltung der Anerkannten Regeln der Technik.

VictorPapa hat geschrieben: Ich habe meinen Mast mit einem 2 Meter Staberder, der mit dem Mast, über Erdungsklemmen, Erdungskabel, dem Koaxialkabelmantel via spezieller Klammern und Blitzschutzpatronen verbunden ist installiert und abnehmen und versichern lassen.

Womit bei der vermeintlichen "Abnahme" des Tiefenerders die erste Normwidrigkeit übersehen wurde. Ich wette blind einen Kasten Bier auf weiter Normverstöße wie insbesondere nicht blitzstromtragfähige Ausführung nach Klasse H und/oder fehlende Verbindung zum Schutzpotenzialausgleich.

VictorPapa hat geschrieben:Sonst kann man bei der VDE nachlesen wie das geht. https://www.vde.com/de/blitzschutz/arbeitsgebiete/faq/blitzschutz-antennenerdung

Die Leser dieses Links kann man wie folgt einteilen:

  1. Fachleute mit Normenkompetenz, die auf solche Publikationen nicht angewiesen sind
  2. EFK und berufsfremde Laien einschließlich CB-Funker und OMs, die das verstehen
  3. EFK und Laien die das verstehen wollen, den Inhalt aber missdeuten oder verkürzen
  4. User, die gar nicht wissen wollen was das drin steht und den Klick bereuen

Wo man berufsfremde User, die weder eine relevante Norm noch Fachlitaratur gelesen haben aber trotzdem alles viel besser wissen, einordnen soll, darf jeder selbst entscheiden. :wink:

VictorPapa hat geschrieben:Dieses Wissen verstehen die Fachleute der Versicherung, der Elektro-Installationbetriebe und Gutachter praktisch um- und einzusetzen.

Optimist!

Im Januar hat mir nach einem Innungsvortrag ein graumelierter Firmenchef bei Tisch ungefragt erzählt, dass in seinem Betrieb Dachantennen grundsätzlich mit 4 mm² Cu an das nächste Wasser- oder Heizungsrohr "geerdet" werden.
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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon VictorPapa » So 20. Aug 2017, 00:04

Hallo @Dipol,

wenn wir nicht alle ein wenig optimistisch denken beim Thema Blitzschutz, würde wohl keiner mehr eine Antennen-Anlage aufbauen. Leider täuschen auch die graumelierten Profi-Installateure uns absolute Sicherheit vor in dem sie meistens den Weg des gerinsten Widerstands gehen. Das hast Du richtig erkannt. Die Abnahme ist für die Versicherung, die uns wenigstens im Schadensfall absichert. Diese sollte die Einhaltung der Regeln der Technik bestätigen. Ich befürchte nicht mal 10% aller installierten Antennen sind gänzlich nach Normen installiert. Man kann nur selber nach bestem wissen und gewissen verantwortungsvoll handeln und die Normen den Möglichkeiten umsetzen. Das ist die Praxis, leider. Deinen Ausführungen stehe ich zu 100% bei, wollte nur auf den Versicherungsschutz aufmerksam machen und wie er entsteht. Du weißt das Thema Blitzschutz ist tierisch komlex, auch schon ohne Antenne.

Meine Installationen geben mir seit jetzt 40 Jahren Sicherheit und hoffenlich auch noch länger. Demnächst 26 Meter Gitter-Mast mit 2 Kurzwellen Richtantennen drauf. Du darf mich gerne beraten wenn es um die Normen geht. Wie setze ich wirklich ALLE erforderlichen NORMEN hierbei um? Bin auf Deine Ausführungen gespannt.

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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon Yaesu FT857D » So 20. Aug 2017, 13:53

VictorPapa hat geschrieben:Meine Installationen geben mir seit jetzt 40 Jahren Sicherheit und hoffenlich auch noch länger. Demnächst 26 Meter Gitter-Mast mit 2 Kurzwellen Richtantennen drauf. .....Wie setze ich wirklich ALLE erforderlichen NORMEN hierbei um?....

73 Victor.

Gut ich gebe dir Empfehlungen zu folgenden Büchern:
http://www.box73.de/product_info.php?products_id=458
http://www.box73.de/product_info.php?products_id=2268 Herbert Heiss DJ5EP +
http://www.box73.de/product_info.php?products_id=2486Thomas Raphael DF4KJ
und suche mal nach "Georg Panzer" der hat ein Buch über Blitz und Überspannungsschutz für AFU-Anlagen herausgebracht. :wink:
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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon hf-doktor » So 20. Aug 2017, 14:55

Wow... wenn ich mich an alle 5-Tage-Lehrgänge erinnern könnte (ohne die Wochenendseminare in meiner Freizeit), an denen ich in meinem Berufsleben teilgenommen und mit "Zertifikat" abgeschlossen habe...
wäre ich jetzt Fachkraft für alles Mögliche. Schade, das der TÜV nicht dabei war...

Oder während meines Studiums... da hätte man sich sicherlich auch mal son Semester innerhalb einer Woche locker reinziehen können...

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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon hf-doktor » So 20. Aug 2017, 15:23

... und preiswert ist es auch noch!!! Echtes Schnäppchen!
Wenn ich überlege, was meine Wochenlehrgänge manchmal so für Kosten verursacht haben... das hätte noch nicht mal für die Übernachtungen+Verpflegung gereicht.

An alle HF- und Wackelstromtechniker sowie Fussbodenschleifmaschinenmechatroniker... lasst und teilnehmen !!!
Dann können wir demnächst auch in der Funkbasis mitreden und Tipps geben, wenns ums 1498. Thema "Antennenerdung" geht.

.... und den Yaesu-Helmut nehmen wir auch gleich mit :dlol:

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Re: Antennenabstand vom Haus um Blitzschutz zu vermeiden

Beitragvon Dipol » So 20. Aug 2017, 16:41

VictorPapa hat geschrieben: Meine Installationen geben mir seit jetzt 40 Jahren Sicherheit und hoffenlich auch noch länger.

Der Inhaber des Elektrobetriebs, der Dachantennen grundsätzlich nur mit 4 mm² Cu an das nächste Wasserrohr "erdet", hat gemeint, es sei noch nie etwas passiert. Nicht nur bei dem muss St. Florian oder ein glücklicher Zufallsfaktor mitgeholfen haben.

VictorPapa hat geschrieben: Demnächst 26 Meter Gitter-Mast mit 2 Kurzwellen Richtantennen drauf. Du darf mich gerne beraten wenn es um die Normen geht. Wie setze ich wirklich ALLE erforderlichen NORMEN hierbei um? Bin auf Deine Ausführungen gespannt.

Wenn du Pläne oder Skizzen und möglichst auch Fotos einstellst, dann gebe ich meinen Senf als verhinderte Blitzschutzfachkraft dazu.

hf-doktor hat geschrieben:
.... und den Yaesu-Helmut nehmen wir auch gleich mit :dlol:

Das ist Satire pur, an Seminaren die sich an EFK-Profis wenden, werden auch blitzschutztechnisch engagierte Funkamateure mit dem Beruf Kranführer wohl kaum zugelassen werden.

Am BFE in Oldenburg ist die Zulassungshürde auch nicht niedriger. Eher schon am BBZ in Mayen, der sog. Dachdeckerschule, wo in 6 Tagen (!) nur Äußerer Blitzschutz primär für Dachdecker, Klempner und Schlosser unterrichtet und geprüft wird, welche lt. Seminarleiter überwiegend ganz bei Null anfangen, weil sie sich vorher noch nicht mit der Blitzschutznorm befasst haben. Nur ist das Prüfungsseminar in den letzen drei Jahren jeweils ausgefallen, weil keine 8 Anmeldungen zustande kamen, obwohl ich in Elektroforen dafür getrommelt habe.

BBZ Mayen hat geschrieben:Teilnehmer :
Berufsangehörige des Dachdeckerhandwerks sowie des Klempner-, Schlosser- und Elektroinstallateurhandwerks mit Gesellenprüfung und mindestens 2jähriger Berufspraxis

Ob das Seminar A vom 19. bis 24.03.2018 wieder wegen zu weniger Anmeldungen abgesagt werden muss, wird sich herausstellen.

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