Mal wieder: die Boomerang

Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon IC202 » Di 3. Jan 2017, 20:18

Oh...
ich besorge mir schon mal Popcorn und ein Bier...das scheint interessant zu werden!
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon Adams » Di 3. Jan 2017, 20:42

Besorge dir besser einen Handspiegel und ein Affenkostüm und feiere dich selbst!
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon Funkfreak65 » Di 3. Jan 2017, 20:52

Adams hat geschrieben:Besorge dir besser einen Handspiegel und ein Affenkostüm und feiere dich selbst!


:dlol: :dlol: :dlol: :dlol: passt!
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon gerhard63 » Di 3. Jan 2017, 21:40

Frage zu Freileitung ,ist das nicht tötlich für jedes Qso ?Meiner Meinung ,,ja,, ich habe auch auf meinem Grundstück in ca 6m Höhe welche ,bei meiner Standort bestimmung im Garten waren sie bemerkbar ,je weiter ich weg ging um so besser wars .bin kein Profi denk aber sehr schädlich.
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon ax73 » Di 3. Jan 2017, 22:31

Funkfreak65 hat geschrieben:
Adams hat geschrieben:Besorge dir besser einen Handspiegel und ein Affenkostüm und feiere dich selbst!


:dlol: :dlol: :dlol: :dlol: passt!


+1 :D
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon wulleF » Mi 4. Jan 2017, 06:28

@ yaesu FT857D
Der Sicherheitsabstand von 2m ist mir schon bekannt – die Fieberglas Strahler kannte ich allerdings nicht. Da muss ich mich nochmal umsehen. Danke für den Hinweis.
Als gebranntes Kind (mir ist bei einer Gewitter-Bö ein Alu-Strahler geknickt und knapp am Ortsnetz vorbei) bin ich halt etwas vorsichtig...
@ gerhard63
Störungen durch Freileitungen hatte ich bisher nur bei Langdraht-Antennen, bin da aber auch immer skeptisch...


Grüße Wolfgang
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon Yaesu FT857D » Mi 4. Jan 2017, 12:28

Störungen durch Freileitungen (horizontal gespannt) sind bei Vertikalantennen (vertikal polarisiert) im CB-Bereich kaum bis gar nicht zu erwarten.
Eher bei anderen wie horizontal gespannten Dipolen oder Langdrahtantennen.
Kleine Exkursion in die Anfänge des CB-Funks:
Daher wurden schon seit den Anfängen des CB-Funks vertikale Antennen (Vertikalpolarisation) verwendet/bevorzugt,
um Störungen durch horizontal verlaufende Konstrukte wie eben Freileitungen, Dachrinnen ect. zu vermeiden. (gut 25 dB Dämpfung)
Zusätzlich wurde Anfang der 80er Jahre auch FM eingeführt, welches noch unempfindlicher gegen solche Störungen ist.

@ wulleF:
Sieh dir mal die Gainmaster http://www.bensons-funktechnik.de/antennen/stationsantennen-cb/sirio-gain-master-hw.html ,
die Antron 99 http://www.bensons-funktechnik.de/antennen/stationsantennen-cb/solarcon-a-99.html
oder die (etwas längere) auch von Solarcon (Antron) die Imax 2000 http://www.mega-kom.de/solarcon-i-max-2000.html an.
(Links sind nur Hinweise, keine Empfehlungen für die Seiten!)
Du findest die Antennen bei anderen Händlern ab und zu etwas günstiger oder auch teuerer.
Wie gesagt: Falls du Angst hast, der Mast oder die Antenne fällt in eine der Freileitungen auf deinem Dach, so würde ich auf eine solche Glasfiberantenne ungern verzichten.
Was die Empfangs(und gleichermassen Sende)eigenschaften diesre Antennen angeht, kann man keine Wunder erwarten.
Das aber auch von anderen (Alu) Antennen in diesem Bereich....
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon ax73 » Mi 4. Jan 2017, 12:54

Um was für imaginäre Gefahren geht es denn hier gerade? Unter einer Ortsnetzfreileitung verstehe ich eine
Telefonleitung und das sind heute in Wohngebieten auch so ziemlich die einzigen Kabel die noch
durch die Luft ans Haus kommen.
Erstens sind diese Leitungen geschirmt und zwar mächtig. Zweitens führen sie keine hohen Spannungen
und drittens würde sich für eine tatsächliche "kurzschlussfreie Umkippsicherheit" nur die
GainMaster eignen da die Solarcons aber sowas von massive Stahlverbindungen zwischen ihren
Gfk-elementen besitzen...

Sorgen sind ja okay aber ich glaube hier wird gerade ein neues Angstthema befüttert.

Mehr zu Freileitung
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon Yaesu FT857D » Mi 4. Jan 2017, 13:37

Wir (d.h. ich und Wolfgang) reden hier von einer Ortsnetzfreileitung mit freien Drahtseilen, die 230 bzw. bis zu 400 V Spannung haben.
Zu sehen ist diese Freileitung auf dem einen Bild von wulleF auf der ersten Seite...
Bei Berührung eines der Drahtseile, bekommt man mind. 230 Volt, bei zwei dann schon mal mind. das doppelte....
Wenn nun (vorausgesetzt der Mast ist nicht stabil genug) unten kurz über der Dachsparrenhalterung (oder wie hier evtl. bei dem obersten Mauerwerkshalter) abknickt,
fällt die Antenne unweigerlich (bei wulleF) in eine der drei Freileitungen des Ortsnetzes (je nachdem wo die Antenne steht), die bei wulleF über sein Dach verlaufen....
Oder die Antenne selbst macht die Biege, knickt irgendwo ab (bei Aluantennen gerne unten kurz über deren Spule) und das fällt dann in eine dieser Freileitungen.

Daher die Empfehlung meinerseits
a. einen stabilen Mast mit stabilen Mauerwerkshaltern an der Hauswand anzubringen und
b. möglichst eine stabile Antenne aus Glasfiber an den Mast anzuschrauben
Ob das dann eine Gainmaster oder irgendeine andere Antenne aus Glasfiber wird, kann der TE selbst auswählen/entscheiden.
Wolfgang (wulleF) geht es um Sicherheit, insbesondere da immense Kosten auf ihn zukommen könnten, wenn die Antenne auf eine dieser Freileitungen fallen würde.
Die EVU berechnet da ganz schnell ein paar Tausender. Denn das Ortsnetz muss danach erst einmal vom Erdschluss freigeschaltet werden und und und....
Ganz zu schweigen vom Stromausfall (Kühlschränke, Kühlwaren in Lebensmittelmärkten falls in dem Ort vorhanden).
Haftpflichtversicherung? Ja klar...die kommt für den Schaden erst einmal auf, aber danach.....
Ich kann und muss hier Wolfgang verstehen.
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon wulleF » Do 5. Jan 2017, 11:01

Danke, Helmut, für deine Aufklärungsarbeit hier.
Das Freileitungsniederspannungsdreiphasenortsnetz ist nicht mehr jedem bekannt. Es liegen tatsächlich zwischen den einzelnen Phasen 380V bzw. bis 400V die lassen beim Kurzschluss enorme Ströme fließen. Ein Erdschluss über die Antenne und Mast kann große Schäden an Leitung, Antenne bis zum Gebälk hinterlassen.

Jetzt habe ich mit meinem Nachbarn geeinigt. Ich kann, an der Grundstücksgrenze, an der Garage einen Mast anbringen, der das Gebäude um 5 – 6m überragt. Entsprechend ist die Gesamthöhe bei 8 bis 9m. Die Firsthöhe der Umliegenden Wohngebäude liegt bei ca. 7,5 bis 8,5m. Bei 6m freier Länge und entsprechender Einspannlänge des Mastes brauche ich noch keine Abspannung. Nebeneffekt: der kleine Mast im Garten für die Wetterstation verschwindet und die Sensoren haben einen neuen Standort.

Grüße Wolfgang
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon Yaesu FT857D » Do 5. Jan 2017, 16:49

Wolfgang,
die 6m freie Länge sind ohne Belang, wenn am oberen Einspannpunkt (Befestigungspunkt) diese 1650 Nm nicht erreicht werden!
Aber bedenke: In diesen Wert fliesst das Eigenmoment des gesamten Mastrohres mit ein.
Bei UKW-Berichte gibt es als Standardlieferlänge, ein 6m langes mit 60mm Durchmesser und 5mm Wandstärke Stahlrohr.
Es gibt das gleiche auch aus Alu.
Den Schiebemastverbinder dazu und ein 6m langes Stahlrohr mit 50mm. Fertig ist ein insgesamt 12m langer (Schiebe)Mast,
bei dem evtl. 2m als Einspannlänge verloren gehen, aber noch im Rahmen dessen bleibt,
was die Bauordnung deines Bundeslandes für frei stehende Maste erlaubt, nämlich 10m freie Länge.
Unabhängig davon, was als Antenne da oben drauf kommt.
Du kannst die (leichtere und billigere) Variante mit Alurohren wählen.
Nur dann sollten es Rohrdurchmesser mit einer Grösse mehr sein, wegen der Stabilität....
Gibt es auch bei UKW-Berichte nämlich 70mm und dann runter auf 60mm (Wandstärke mal 2 ergibt Innendurchmesser).
Oder besser 60mm unten und 50mm oben, denn dafür passt der Verbinder (gibt es für 79 Euro) wieder....

Alles andere wie Steckmaste mit 42mm Durchmesser sind poppelige Konstrukte, die vielleicht 1-2 Stürme ohne Abspannungen, aushalten.
Dann knicken die irgendwo ab und fallen nach einem Fallprinzip in sich zusammen und die (häufig teuere) Antenne ist auch noch hinüber....
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon wulleF » So 8. Jan 2017, 06:04

Danke Helmut,
eigentlich wollte ich berichten, wie sich die Geschichte weiterentwickelt – nun liegt das Projekt buchstäblich auf Eis. Der alte kleine Mast der Wetterstation lässt sich wegen Vereisung nicht abbauen. Jetzt warte ich auf milderes Wetter und halte meinen Boomerang mit etwas HF auf Temperatur.
Nun bleibt mir den Winter zu genießen und ein paar Tage abzuwarten – in der Regel dauert der Winter hier bei uns nicht allzu lange...
Grüße Wolfgang
P.S.: das Material auf der von Dir genannten Seite ist ja wirklich professionell...
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon Yaesu FT857D » So 8. Jan 2017, 10:54

Wolfgang, das ist nur eine Seite von vielen, wo man solches Material herbekommt.
Das ist erprobt, entspricht grösstenteils den DIN-Normen bzw. EN-Normen und kann somit in Deutschland verbaut/eingesetzt werden.
Für Mastrohre nach DIN bzw. EN-Norm und wenn es billiger sein soll, kannst du dich mal bei einem Bootsbauer umsehen (viel Alu und Edelstahlmaterial) oder bei einem örtlichen Stahlbau oder Kesselbaubetrieb.
Die haben nicht nur feuerverzinkte Stahlrohre, sondern auch welche aus Edelstahl oder Aluminium, in verschiedenen Durchmessern und Wandstärken auf Lager liegen.
Den Schiebemastverbinder, bekommst du aber einzeln leider nur bei UKW-Berichte!
Lieber mal mehr Geld für richtig gutes Material ausgeben, als wie später doppelt und dreifach draufzahlen!

Ja z.Zt. ist Antennenbau draussen schlecht möglich und gefährlich. Lieber abwarten, bis es mal mind. 3-4 Tage Schnee und Eisfrei ist.
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon Nobody » Di 10. Jan 2017, 11:44

Es gibt von Sirtel ( glaub ich ) eine Dipolantenne mit Gammamatch-Anpassung. Die kann man auch gut an einen solchen waagerechten Ausleger senkrecht montieren.

Die besten Zahlen ! Nobody
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Re: Mal wieder: die Boomerang

Beitragvon wulleF » Fr 13. Jan 2017, 14:34

Nun ist auch klar was die Boomerang an Wind „ertragen“ kann.
Spitzenböe der Nacht 101Km/h – der Strahler neigt sich jetzt mit 20° nach NNO
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