Team-Electronic/HAM-MobileCom-1011

Re: Team-Electronic/HAM-MobileCom-1011

Beitragvon hf-doktor » Mi 2. Aug 2017, 14:00

Nach der üblichen Kalt-Warm Driftphase liegen die Geräte recht stabil auf der Frequenz.
Betriebsdrift über Stunden liegt danach bei rund +/- 20-30 Hz.
Sollte natürlich vernünftig abgeglichen sein, das kriegen die Meißten ohne einschl. Erfahrung nicht (immer) hin.

Unter dem Aspekt Betriebsdrift stimmt die Aussage der Nutzer hinsichtlich guter Frequenzstabilität schon.
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Re: Team-Electronic/HAM-MobileCom-1011

Beitragvon LJ80 » Mi 2. Aug 2017, 14:26

Kann ich nicht wirklich bestätigen denn wenn sich die Endstufe mal richtig gut aufgeheizt hat wird es auch im inneren recht heiß und dann läuft die recht gut in der Gegend herum, gerade wenn man zuvor auf FM gepowert hat und dann in SSB geht hier ist dann nichts mehr mit nur 20/30hz das sind dann schon um einiges mehr an hz die nicht mehr stimmen, also zumindest das was mir dann mein Zähler anzeigt und der ist sehr genau

Oder ich habe eine Kiste die etwas buggy ist , kann alles der Fall sein aber man berichtet mir eben immer wieder dass ich recht am wandern bin
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Re: Team-Electronic/HAM-MobileCom-1011

Beitragvon hf-doktor » Mi 2. Aug 2017, 14:47

Drift ist ansich nicht so das Thema bei den Geräten.
Im Gegesatz zu den alten AT-5555 hat man das Frequenzaufbereitungsschema geändert von additive auf subtraktive Mischung.
Somit kompensiert sich das Frequenzlaufen selbst, da VFO/PLL Referenzfreq. und BFO Freq. etwa gleich hoch in dieselbe Richtung wandert.

Kann auch sein, das du ne Gurke mit nem angefaulten Quarz erwischt hast, der ausserhalb der ppm Toleranz liegt ?!
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Re: Team-Electronic/HAM-MobileCom-1011

Beitragvon LJ80 » Mi 2. Aug 2017, 15:01

Keine Ahnung , um das zu testen brächte ich erst einen neuen Quarz
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Beitragvon 13 Zulu14 » Fr 4. Aug 2017, 14:32

LJ80 hat geschrieben:mach doch mal ein Video davon lade es auf Youtube und zeige den Unterschied.

Ist mir nicht ganz klar denn beide Geräte sind doch vom selben Hersteller und die FW Softwaren werden sich meiner Meinung nach nicht unterscheiden außer du vergleichst ev. eine V1 mit einer V2


https://youtu.be/m7P5HA8zoRY

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Re: Team-Electronic/HAM-MobileCom-1011

Beitragvon LJ80 » Fr 4. Aug 2017, 14:53

Ah jetzad, so ist das besser verständlich, hab ich bei meiner noch gar nicht versucht da ich eigentlich keinen Kanalmodus verwende und nur im VFO zu Gange bin.

Sind aber beides V2 Versionen ??
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Beitragvon 13 Zulu14 » Fr 4. Aug 2017, 15:03

Ja , beide = V2 und die Software spielt gegenseitig. Team auf CRT und CRT auf Team ... alles das Gleiche...V2.01 !!!!!
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Beitragvon 13CT925 » So 13. Aug 2017, 19:17

hf-doktor hat geschrieben:Bei der CRT 2000 reicht das Durchtrennen der Brücke, um das Gerät auf 10 Meter 28-29,7 Mhz oder offen 25,6-30 Mhz umzuschalten.

Ist dann auch Ablage für 10m-Relais möglich?
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Beitragvon hf-doktor » Mo 14. Aug 2017, 09:08

13CT925 hat geschrieben:...
Ist dann auch Ablage für 10m-Relais möglich?


Ja, beliebige Ablage frei programmierbar bei der CRT 2000, z.B. -840Khz für CB Relais oder -100Khz für AFU. CTCSS/DCS und Leistungsstufe 4/8/15 Watt lässt sich beliebig für Eingabe/Ausgabe dazu mit programmieren und z.B. in den Speicherbänken ablegen. Funktioniert auch im VFO Modus über das Gerätemenü, auch ohne PC Software.

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Beitragvon 13CT925 » Mo 14. Aug 2017, 15:33

Prima, Danke....sehr günstiges Relaisgerät für 10m....
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Re: Team-Electronic/HAM-MobileCom-1011

Beitragvon Cosmo » Sa 19. Aug 2017, 22:05

hf-doktor hat geschrieben:Drift ist an sich nicht so das Thema bei den Geräten. Im Gegensatz zu den alten AT-5555 hat man das Frequenzaufbereitungsschema geändert von additive auf subtraktive Mischung. Somit kompensiert sich das Frequenzlaufen selbst, da VFO/PLL-Referenzfreqenz und BFO-Frequenz etwa gleich hoch in dieselbe Richtung wandern.

Schaltungstechnisch ist das sicher ein raffinierter Kniff, allerdings ohne aktive Temperaturstabilisierung eine halbe Sache. Bei dem inzwischen recht kleinen Gerätevolumen wäre es an der Zeit für den Hersteller endlich darauf mehr Augenmerk zu legen. Allein schon die normale Drift vom kalten in den warmen Zustand sollte so klein wie nur irgendwie möglich gehalten werden. Unter Laborbedingungen bleibt die Drift bei einem "gesunden" Gerät nach erreichen der Betriebstemperatur sicher im akzeptablen Bereich, aber nach Einbau in einem Fahrzeug spielt die Umgebungstemperatur bereits ebenfalls eine Rolle.

Zieht man dann an der Konstruktion noch Bilanz, dann haben wir ein kleines Gehäuse, einen etwas zu kleinen Kühlkörper und natürlich auch keinen Lüfter. Demnach wird das ganze bereits ziemlich grenzwertig, was nebenbei auch noch an der Lebensdauer der Komponenten nagt. Mag sein, daß hier einiges auch dem Preis geschuldet wurde, aber der Preis ist nicht immer das wichtigste. Bessere Komponenten und eine stabilere Schaltungstechnik würden so manches Gerät deutlich aufwerten. :|
Peter Martinez (G3PLX), Moe Wheatley (AE4JY), Howard Teller (KH6TY), Nino Porcino (IZ8BLY), Pawel Jalocha (SP9VRC) und José Alberto Nieto Ros (EA5HVK) sind alles hervorragende Entwickler, nur Stan Gibilisco (W1GV) ist noch besser!
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