Retevis RT3 / Wouxun KG-D901 !!!

Re: Retevis RT3 / Wouxon KG-D901 !!!

Beitragvon wasserbueffel » So 15. Jan 2017, 00:48

Noch schnell bevor ich ins Bett muss:-)
Tight ist für gestörte Umgebungen(also höhere Schwelle)
Normal für ungestörte Umgebungen.

RF Frequency bedeutet das bei CPU Störungen vom Gerät(sog Birdies wie beim Scanner) diese Frequenz verschoben werden kann.
Also bei Störungen im Sende oder Empfangssignal kann man das versuchen(in gewissen Grenzen) zu eliminieren.

Walter
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wasserbueffel
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Re: Retevis RT3 / Wouxon KG-D901 !!!

Beitragvon 13sf1508 » So 15. Jan 2017, 10:18

wasserbueffel hat geschrieben:Noch schnell bevor ich ins Bett muss:-)
Tight ist für gestörte Umgebungen(also höhere Schwelle)
Normal für ungestörte Umgebungen.


Hallo Walter,

oK, somit Annahme bestätigt. Danke.

RF Frequency bedeutet das bei CPU Störungen vom Gerät(sog Birdies wie beim Scanner) diese Frequenz verschoben werden kann.
Also bei Störungen im Sende oder Empfangssignal kann man das versuchen(in gewissen Grenzen) zu eliminieren.


Also das hätte ich jetzt nicht erwartet. Bei Frequenzverschiebungen hätte ich nur Empfangsverschiebungen erwartet, aber keine Sendeverschiebungen.

Leider finde ich bisher im Internet nichts, das die einzelnen Parameterfelder auch nur etwas hinterleuchtet. :sdown:

vy 73,
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Re: Retevis RT3 / Wouxon KG-D901 !!!

Beitragvon wasserbueffel » So 15. Jan 2017, 13:04

13sf1508 hat geschrieben:
Also das hätte ich jetzt nicht erwartet. Bei Frequenzverschiebungen hätte ich nur Empfangsverschiebungen erwartet, aber keine Sendeverschiebungen.

Leider finde ich bisher im Internet nichts, das die einzelnen Parameterfelder auch nur etwas hinterleuchtet. :sdown:

vy 73,
Jochen


Ich kannte das auch nicht und hab erst durch Probieren rausgefunden was das bedeutet.
Haben nur sehr wenige Funkgeräte.
Sowas(ähnliches) gab es auch mal bei Satreceiver.
Da konnte man für einzelne Satelliten einen Versatz des LNB programmieren
wenn Programme gestört waren.

Walter
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Re: Retevis RT3 / Wouxon KG-D901 !!!

Beitragvon Yaesu FT857D » So 15. Jan 2017, 13:50

wasserbueffel hat geschrieben:
13sf1508 hat geschrieben:
Also das hätte ich jetzt nicht erwartet. Bei Frequenzverschiebungen hätte ich nur Empfangsverschiebungen erwartet, aber keine Sendeverschiebungen.

Leider finde ich bisher im Internet nichts, das die einzelnen Parameterfelder auch nur etwas hinterleuchtet. :sdown:

vy 73,
Jochen



Sowas(ähnliches) gab es auch mal bei Satreceiver.
Da konnte man für einzelne Satelliten einen Versatz des LNB programmieren
wenn Programme gestört waren.

Walter

Genau Walter, das war damals beim Empfang von Kopernikus (heute Astra 23,5 Ost) nötig,
weil bei einem LNB mit 11 und 12 Ghz, der Oszillator bei bestimmten Programmen, das Signal des anderen Programmes auf dem anderen Band, störte.
Ich glaube es war damals Sat1 auf 12 Ghz? und die ARD auf 11 Ghz?, die sich gegenseitig störten je nachdem welches Programm eingestellt war.
Da konnte man im Satreceiver die Oszillatorfrequenz des einen LNB-Teiles, etwas verschieben.
Es wurde dann besser, als es LNBs gab, die beide Bänder (11 und 12 Ghz) zusammen empfingen und das mit einem Oszillator und/oder 12 Khz Schaltung.
Lang lang ist es her....
73, Helmut DO1TBP
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Re: Retevis RT3 / Wouxon KG-D901 !!!

Beitragvon mixery » So 15. Jan 2017, 15:34

Bei Satreceiver machte man das, wenn das LNB nicht mehr auf der Frequenz war und abdriftete. Im Sommer in der prallen Sonne mit 50-60GradC, im Winter -10GradC. Das geht an keinem Quarz spurlos vorbei
mixery
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Re: Retevis RT3 / Wouxon KG-D901 !!!

Beitragvon 13sf1508 » So 15. Jan 2017, 16:06

Habe mir nun separate 6 Testkanäle für den Repeater Ludwigsburg DB0BP programmiert.

TG DL (262) Slot1 mit je low / medium / high
und
TG Test (9990) Slot2 mit je low / medium / high

Durch die immer wieder unregelmäßig auftretenden Verwürfelungen sind die Tests selbst mit Gartenantenne nicht immer reproduzierbar.
Bilde mir aber ein, mit MEDIUM würde das nun größtenteils zuverlässiger funktionieren.

Sind allerdings auch lt. www.luftlinie.org auch gute 35km zu überbrücken, das dürfte selbst analog nicht aus der Bude gehen. :D
Bzw. Manmade-Noise macht mir dann den Empfang in der Wohnung sehr oft zunichte.

Direkten Sichtkontakt zum Repeater habe ich trotz exponierter Lage auch nicht, somit über Reflektionen.

Muss nun doch mal hoch auf die Wiese bzw. auf die Ortskuppe. Von dort aus ist das kein Problem mehr und dann wird sich auch zeigen, ob es ein Modulationsproblem ist oder tatsächlich nur ein HF-Stärke-Problem war.

In diesem Sinne...bbrr...zzzz...wünnn...bbbrrrrr....hack-kack...ich...Euch...nochhhhh...ttsssss...ei ei ei...nen...schö..brrrrrhhhh....nen Sonntag !! :dlol:

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Re: Retevis RT3 / Wouxon KG-D901 !!!

Beitragvon Yaesu FT857D » So 15. Jan 2017, 16:22

Jochen, m.W. nach wurde eine neue Firmware auf einigen DMR-Relais aufgespielt.
Bitte melde dich dazu mal auf der Seite der DMR-Yahoo Group an.
Oder (besser) auf Ham-DMR http://ham-dmr.de/ den Newsletter abbonnieren.
Vielleicht liegt es daran?
Ich habe etwas in Erinnerung behalten, dass Relais mit der Vorgängerversion der FW zurechtkommen, wenn jemand mit der alten FW seines Funkgerätes versucht darüber zu arbeiten.
Es funktioniert nicht mehr, wenn das Relais seine FW auf die neueste (8.???) geändert hat. Dann kommt es zu "Abbrüchen"....
Wie gesagt, lese mal den Newsletter zu DMR.....
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Re: Retevis RT3 / Wouxon KG-D901 !!!

Beitragvon 13sf1508 » So 15. Jan 2017, 17:07

Hallo Helmut,
besten Dank für die Infos. Habe mich gerade zum Newsletter angemeldet.

Und nach zahlreichen Antennentests ist nun auch die Original-Antenne meines Ex-Yaesu-VX7 auf dem TYT MD-380 drauf.
Die bringt derzeit empfangsseitig die besten Signale.

vy 73,
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Re: Retevis RT3 / Wouxon KG-D901 !!!

Beitragvon wasserbueffel » So 15. Jan 2017, 22:47

Und dann noch den DMR System Planer

http://www.radioscanner.ru/files/downlo ... n_r1.0.pdf

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Re: Retevis RT3 / Wouxon KG-D901 !!!

Beitragvon 13sf1508 » Mo 16. Jan 2017, 08:35

wasserbueffel hat geschrieben:Und dann noch den DMR System Planer

http://www.radioscanner.ru/files/downlo ... n_r1.0.pdf

Walter


Äuuuuuuuußerst genial. Vielen Dank, Walter.

vy 73,
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Re: Retevis RT3 / Wouxun KG-D901 !!!

Beitragvon wasserbueffel » Mo 16. Jan 2017, 09:34

Yaesu FT857D hat geschrieben:Es wurde dann besser, als es LNBs gab, die beide Bänder (11 und 12 Ghz) zusammen empfingen und das mit einem Oszillator und/oder 12 Khz Schaltung.
Lang lang ist es her....


Etwas OT ,aber erwähnenswert.
Ja lang lang ist es her.
War jahrelang mein Hobby "spezielle Satelliten" zu empfangen.
Das ganze Inmarsat Zeugs mit DC Blocker am LNB und einem SSB Kurzwellenempfänger.
Dann die C-Bänder(5 GHZ) und welche die Zirkular polarisiert waren.

Dann noch die Satelliten die im inklinierten Orbit rumdüsten.
War schon ein bischen Aufwand mit 2 Achs Steuerung und mitlaufender Kreuzyagi...
Aber hat Spass gemacht.

Man nannte mich auch "FHW" Feedhunter Walter;-)
War ja früher auch das Hobby von DR. Dish(wer kennt Ihn noch??)
Jetzt macht er ja Tec Time TV.....

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Re: Retevis RT3 / Wouxun KG-D901 !!!

Beitragvon 13sf1508 » Mo 16. Jan 2017, 23:35

So, hier nur meine paar Worte zum TYT MD-380.

Wer mehr zur Technik des MD-380/RT3 wissen will, kann sich das Servicemanual des CS700 ansehen.
Die Schaltungen bzw. das Konzept ist "äußerst" ähnlich.

http://www.connectsystems.com/products/top/radios%20CS700.htm

Es begeistert mich der Mikrofonkompressor.
Man glaubt es kaum, aber das war für MICH der Kaufentscheid bei der Suche nach einem günstigen Einstiegs-DMR-Handfunkgerät. :D
Zuvor hatte ich zahlreiche Berichte sowie Youtube-Videos angesehen. Dann stand die Wahl bombenfest.

Und weil das MD-380 auch Analog-FM dabei hat.Somit konnte man im schlimmsten Fall nicht viel falsch machen, sofern mir DMR in der Praxis gar nicht zugesagt hätte.

Nach den WOUXUN-Geräten endlich mal wieder ein Konzept, das auch bei Handfunkgeräten gegen Audioübersteuerungen angeht.

Der Kompressor verleiht dem Ding auf Analog-FM sowie DMR eine gute Modulation, da er dauerhaft im Mikrofonverstärker und somit auf beiden Betriebsarten wirkt.
Und wenn man zu nah heran geht, wird die Modulation zwar dichter, bleibt aber immer sehr gut verständlich.

Auf DMR haben wohl auch viele OM's die RT3 im Betrieb wie ich beim Zuhören feststelle.
Auch hier stelle ich immer sehr gute DMR-Modulationen fest.

Empfangsseitig gefällt mir das MD-380 auch sehr gut.
Die Empfängerempfindlichkeit dürfte wie bei meinen Wouxun- oder Baofeng-Handfunkgeräten sein, somit einwandfrei.

Die Empfangs-Audio ist angenehm und ausgewogen, nicht zu dumpf (wie leider bei vielen Geräten. Was mich immer stört, denn zur Sprachverständlichkeit gehören nun mal die mittleren und höheren Töne der Sprache mit dazu, FM-Deemphasis hin oder her. Die muss man ja nicht unbedingt bis 500 Hz max. oberer Grenzfrequenz herunterdrücken... :sup: )

Auch werkelt ein kräftigerer Lautsprecher im Gerät als man das von den flachbrüstigen UV5R o.ä. gewohnt ist.
Das MD-380 liegt somit mit seinen 1W NF-Ausgangsleistung nebst kräftigem internen Lautsprecher in der Liga meines BAOFENG GT-3WP.
Somit muss man sich um möglicherweise mal etwas lautere Umgebungsgeräusche keine großen Sorgen machen.

An die DMR-Welt muss man sich erst gewöhnen. Nach gerade mal einer Woche und aufgrund eines je nach Wetterlage etwas "wackeligen bis nicht nutzbaren Repeatereinstieges" nicht gerade üppigem Praxisbetrieb fühle ich mich dort aber bereits pudelwohl. DMR gefällt mir seitens der höherqualitativen und besser verständlichen Digital-Audio deutlich besser als D-STAR.


Verbesserungen am MD-380/RT3 !?
Da müsste ich schon auf hohem Niveau jammern. Und das will bei MIR echt was heißen. :dlol:
Aber jammern kann man ja immer, als schwäbisch-badischer Grenzgänger gehört das zum guten Ton und wird von uns erwartet.

Somit hatte es mich gejuckt, denn bei "super" ist für mich noch Luft nach oben. Der "ewig Suchende"... :P
Und da die relevanten Bauteile gleich oben auf der Hauptplatine liegen und man (außer dem Öffnen des Gehäuses) nichts weiter zerlegen musste, hat es sich ja förmlich angeboten.


Gerätemodifikationen:

  • Elektret-BIAS Widerstand erhöht. Mehr Sprachdynamik, speziell auf Analog-FM spürbar. Jetzt ist es ein "Biest". Der Kompressor regelt die Spitzen ja weiterhin zurück. Obwohl der Kompressor zurückregelt, würde ich bei Einsätzen in lauterer Umgebung allerdings davon abraten. Und man muss einen übelst kleinen 0402 SMD Widerstand ersetzen. Auch nicht jedermanns Sache.
  • Das Kompressortiming ist weiterhin Wouxun-like zu schnell. Die Modulation hört sich beim Abregeln etwas "unruhig" bzw. "rau" an. Durch Austausch zweier SMD Elkos ist das behoben und die Modulation, trotz weiterhin flotter Regelung astrein. Das kommt auch der DMR-Qualität zugute.

Auf DMR wurde mir heute von einem RT3 Besitzer auch eine laute und sehr gute Modulation bescheinigt.
Da er sein RT3 total dicht besprechen musste, wollte er mir zuerst gar nicht glauben, dass ich nur mit dem Gerät und 10cm Sprechabstand - und ohne externes oder VV-Mikrofon mit meinem MD-380 arbeitete. :sup:

Diese zwei weiteren Mods habe ich aus dem Internet übernommen:

  • Permanent laute Statustöne im Lautsprecher. In Programmiersoftware bzw. im Gerät nur ein-/ausschaltbar aber im Pegel nicht regelbar. Hier kann man wieder einen 0402 SMD Widerstand auslöten (R341=100k), einen mit 47k und um 90° versetzt einlöten und mittels einem Draht (am besten dünner CuL) den zweiten Widerstandsanschluss mit einem anderen Widerstand verbinden. Damit sind die Statustöne deutlich leiser und folgen nun auch dem VOL-Regler im Pegel. Feine Sache ! https://github.com/travisgoodspeed/md380tools/issues/98
  • Änderung des Standladers, da dieser wohl mit zu hoher Ausgangsspannung arbeitet und daher nie oder so gut wie nie der Ladeschlusszeitpunkt (grüne LED) erscheint. Ich hatte nur einen 470k Widerstand zur Hand, somit noch geringfügig höhere Ausgangsspannung als vom Autor beschrieben. Aber damit funktioniert der Standlader einwandfrei und die Erhaltungsladung/Abschaltung bzw. grüne LED kommt zuverlässig. http://www.qsl.net/dl4yhf/RT3/index.html


Earset:

Bei meinem MD-380 war noch ein Earset dabei. Und zwar so eines:
https://de.aliexpress.com/item/Baofeng-Walkie-Talkie-Headset-K300-125-2-Pin-Ear-Bar-Earpiece-Mic-PTT-Headset-for-Baofeng/32710423538.html?spm=2114.47010208.4.49.qC2rEt

Hier kam mir die Modulation auf Analog-FM etwas zu verhalten vor. Man musste den Mikrofonkopf mit dem Messer allerdings schon etwas gewaltsamer öffnen, die Kanten scheinen verklebt zu sein.
Hervor kommt eine kleine Elektretkapsel, die ziemlich offen im Rüsselkopf liegt und somit gute Audio bringen müsste.
Auch ist auf deren Rückseite ein HF-Entstörkondensator aufgelötet. Dicker Pluspunkt für die Chinesen ! Denn das ist leider nicht bei allen Headsets oder Handmikrofonen so und HF-Einstrahlungen oder "Geknatter" auf der Modulation ist die unausweichliche Folge.

Nur bei diesem Earset ist der Kondensatorwert zu groß. Habe ihn nicht nachgemessen, vermute aber stolze 47nF.
Sowas hatte ich auch schon bei anderen Externmikrofonen oder Ear-/Headsets feststellen müssen, wenn sich deren Klang als dunkel und "dosig" erwies, der Schallkanal aber hingegen auf kein akustisches Problem schließen ließ.

Entweder blocken die Chinesen die HF-Einstrahlungen gar nicht - oder wenn schon, dann gnadenlos bis runter in den NF-Bereich ! :lol:

HF-Entstörkondensator raus und gegen einen 1nF SMD ersetzen. Und das Earset erstrahlt in ungewohnter, 3x so lauter und heller/prägnanter Audio.


Antennen:

Ich habe ein MD-380 mit zwei mitgelieferten UHF-Monoband-Antennen (kurz + lang).
Die lange ist in der Tat spürbar besser in der Wohnung und bringt dort deutlich bessere S-Werte bzw. macht DMR-QSO's oder deren Empfangsdetektion erst möglich. Mein einzig erreichbarer DMR-Repeater ist 35km entfernt.

Zuerst hatte ich die gar nicht beachtet, denn in einem YouTube-Video wurden 3 DMR-Geräte und beim dortigen MD-380 die kurze und lange Antenne getestet. Im Empfangsgerät (auch ein MD-380) war die Kurzantenne oft 1 Balken stärker.
Tja...so kann man sich fehlleiten lassen. Bei mir ist die lange Antenne deutlich leistungsstärker. So sollte es ja auch sein.

Da mir die lange aber zu lang ist (36cm) und das Handfunkgerät kopflastig und somit etwas "kippelig" werden kann, die kurze (9,5cm) aber in der Wohnung den 35km entfernten DMR-Repeater aber nur seltenst detektieren kann, habe ich in meinem Schrankfundus u.a. noch die 17cm lange Originalantenne meines damaligen YAESU VX-7 gefunden. Und die funktioniert super und bringt auch gemessen an der Größe (und als Duoband- und nicht Monobandantenne) einwandfreie Signale in die Luft bzw. auch in den Empfänger. Die VX-7 Antenne stellt hierbei sogar ein ungekürztes 1/4-Lambda-UHF-SMA-Monobandstäbchen (16cm) von Bidatong sowie die Nagoya NA-401 (18cm) Duobandantenne in den Schatten.


vy 73,
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Re: Retevis RT3 / Wouxun KG-D901 !!!

Beitragvon wasserbueffel » Di 17. Jan 2017, 12:43

Hallo Du kopflastige Mikrofonkapsel;-)

Schöner Bericht,hilft Einigen weiter bei der Entscheidungsfindung zum DMR Gedöns.

Ich machte auch die Erfahrung(nach 15 verschiedenen DMR Quetschen die hier schon rumlagen)
das das MD 380 bzw auch das neue MD 390 oder das ganz neue MD394 gute Geräte sind.

Fand ich noch am Besten vom Audio und der Modulation von den ganzen DMR und DPMR(davon hatte ich auch 7 Stck.) Funken.
Für Dich gibt es ja kein Gerät wo alles gut ist und du die SMD Bauteile nicht vergewaltigst...
Aber Jedem das Seine....

Trotzdem tu ich mich immer noch schwer damit wenn ich Leute an der Sprache nicht erkenne und nicht weis ob
alles richtig eingestellt und programmiert ist bei Verbindungsproblemen.
Dann bin ich froh das ich noch zur Not den Analogmodus hab.
Da kann ich noch was rausholen wenn ich den Squelch öffne und das Gerät in die Richtung halte wo der beste Empfang ist.

Sowas fehlt mir bei digital!!!

Walter
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Re: Retevis RT3 / Wouxun KG-D901 !!!

Beitragvon 13sf1508 » Di 17. Jan 2017, 14:13

Hallo Walter,

und das Beste ist: Diesmal ganz ohne "Löchel'chen" Mod !! Ich habe mich weiterentwickelt....muuahaha :dlol:

Heute Nachmittag geht endlich auch die Echotest-Funktion auf DB0BP wieder.

Hatte heute noch ein kurzes QSO mit einem OM hier aus dem Umkreis, der mir das mit dem teilweisen Nicht-Erreichen der Echotest-Funktion bestätigen konnte.
Somit bin ich beruhigt dass bei mir kein Fehler vorliegt.

Die DMR-QSO's überraschen mich immer wieder. Aufgrund des fehlenden FM-Rauschens.
Eine ganz neue Situation, wenn plötzlich "aus dem Nichts" eine laute Stimme erscheint. :D

Die geänderte Modulation konnte ich heute nun endlich zuverlässiger gegenhören.

Einmal hatte es kurz verwürfelt als ich die Sprechabstände geändert hatte (0cm / 5cm / 10cm).
Ein weiteres Mal bei 10cm und 0cm war das dann einwandfrei.

Ich bilde mir ein, dass die Echotest-Funktion nur dann sauber reagiert, wenn ich zwischen dem Rückspielen und dem nächsten Versuch ca. 3 sek. Pause lasse.
Drücke ich gleich danach, scheint die Chance einer Verwürfelung ziemlich hoch.

Hört sich allerdings nicht nach dem bekannten Zeitschlitz-Fehler des HR C5000 Chips an.

Leider habe ich derzeit auch kein Zweitgerät zum direkten Gegenhören zur Verfügung.
Da wüsste man gleich woran man ist. Somit kann ich weiterhin eine grenzwertige oder durch räumliche Reflektionen gestörte Verbindung mit meinen 5W zum Repeater nicht ganz ausschließen.
Und dass möglicherweise die Verwürfelungen auch ausschließlich davon herrühren und noch nicht mal von einem zu schnellen Drücken der PTT. Man muss ja sowieso den freien Kanal abwarten.

vy 73,
Jochen
13sf1508
 

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