Was passiert bei einem Blitztreffer?

Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon der Bergfunker » Di 17. Okt 2017, 10:48

Dann schallt mal Kanal 17 bzw 40 ein.Alles voll mit Saarländer :clue: :clue: :clue:
Präsident George,Eagle,Blizzard2700...430m.Im Pfälzer Wald .cb.Station Merlin, Operator Sascha 73...
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon KLC » Di 17. Okt 2017, 10:59

der Bergfunker hat geschrieben: [...] :clue: :clue: :clue:

Hallo !! :wave:
:banane: [iron]Mein Freund !![/iron] :sup:

Nee im Ernst , 40 habe ich hier in SB wirklich nicht, 17 & 38 sind hier "besiedelt", und leicht im "vorbeigehen" mitzufunken . "Sofamäßig"
Die auf 40 stehen bestimmt im Homburg,Saar-Pfalz-Kreis,Bleisgau, da muß ich hier oben auf den besten Hügel.

Aber wie du schon ein anderes mal Angekreidet hast , Ich bin zu wenig QRV .
Das ist d as Problem. Und da muß was passieren.
SAARLAND
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon hf-doktor » Di 17. Okt 2017, 11:48

Dipol hat geschrieben:

hf-doktor hat geschrieben: Da nützen auch keine 250Kilo-Ampere blitzstromtragfähige "Erdungen".

Eine "Erdung" oder Blitzschutzutzanlage mit diesem Schutzlevel zu erleben, war mir in jahrzehntelanger Tätigkeit noch nicht vergönnt. Auf 200 kA Blitzstromtragfähigkeit geprüfte Blitzschutzbauteile gibt es immerhin, 250 kA wären mit mehreren Ableitungen auch praktisch erreichbar.


Ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen. Den Wert hatte ich willkürlich genannt.
Wollte zum Ausdruck bringen, das bei einem LEMP als sekundäre Ursache (nicht Direktreffer) selbst diese Antennenerdung bei diesem Wert nix bringt.

Alles sogar selbst in meiner direkten Nachbarschaft in ca. 150 Meter Distanz gehabt , Mehrfamilienhaus mit Blitzschutzanlage und ohne Antenne auf dem Dach!
Waschmaschine im Keller !!! Schwelbrand mit Feuerwehreinsatz in einem nach VDE geschützten Bereich.
Das zum Thema VDE Schönfarberei durch Blitzschutzfachfirma, die Leuten 100% Sicherheit suggerieren wollen.

LEMP hat auch nichts mit Blitzströmen oder Teilströmen zu tun.
Sachschäden - wenn der Blitz i-wo in einigen 100 Meter reinknallt- entstehen induktiv mit den daraus resultierenden Transienten in Leitern in und an Gebäuden allgemein. Und da nutzt keine Erdung.
Das kann das Rohrsystem sein (Heizung, Wasser), die Elektroinstallation und selbst der Leiter der Blitzschutzanlage oder auch nur die "Antennenerdung" vom PA bis aufs Dach...
Und erkläre das mal einem Wackelstrommonteur, der seinen "Titel" in einem Wochendlehrgang erworben hat mit einer "Urkunde", die einer einfachenTeilnahmebescheinigung gleichkommt.
Nicht falsch verstehen, hab das bewusst jetzt etwas überzogen und das soll auch keine Abwertung i.Z. mit den VDE Bemühungen sein, die Folgeschäden -vorrangig Personenschäden !!!- möglichst so gering als möglich halten sollen. Sondern nur einen Einblick in die Praxis geben.

Beim Lesen der Beiträge wurde der Aspekt Personenschäden so gut wie nicht angesprochen. Man hat den Eindruck, das es den meissten nur um die Sicherheit ihrer geliebten 200 € Funkdose geht... oder im schlimmsten Fall um das Abfackeln einer Bude als Sachschaden.
Andere wiederum haben Kisten einschl Zubehör für einige 1000 Öcken gehortet. Aber wenns um ein paar Euro Antennenerdung geht, kommt "Geiz ist geil" auf. Und deshalb wird dann selbst gebastelt, was das Zeug hält... man ist ja kompetent, weil man in der Funkbasis nachgefragt hat.

Und was hier auch immer wieder in einen Topf geworfen wird, sind einmal (nur) die Antennenerdung selbst, und z.B. die Blitzschutzanlage. Das sind 2 Paar Schuh.
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon Dipol » Di 17. Okt 2017, 13:53

hf-doktor hat geschrieben: Wollte zum Ausdruck bringen, das bei einem LEMP als sekundäre Ursache (nicht Direktreffer) selbst diese Antennenerdung bei diesem Wert nix bringt.

Das ist einmal mehr ein Paradebeispiel für eine unzutreffende "Alles-oder-Nichts-"Blitzschutzthese.

Je engmaschiger Blitzschutzanlagen sind, umso eher bilden die angenähert einen faradayschen Käfig. Konventionelle Antennenerdungen bieten keinen vergleichbaren Schutz, weshalb ja der Potenzialausgleich nach IEC 60728-11 für Haushaltsantennen "schleifenfrei" nur am geerdeten Antennenträger angeschlossen werden soll aber bei Antennendirekterdungen an Blitzschutzanlagen auch an der HES zu vermaschen ist.

Gegen induktive Blitzstromeinkopplungen kann man sich bei suboptimalen Antennendirekterdungen nur mit energetisch koordinierten SPD 1 Blitzstrom- und SPD 2 Überspannungsableitern an der/den richtigen Zonenschnittstellen und insbesondere Grobschutz an LPZ 0A/LPZ 1 schützen. Überspannungsschutzelemente erzeugen einen temporären Kurzschluss, womit bei Koax die Potenzialdifferenz zwischen Innenleiter und Schirm aber nicht gegen Erde egalisiert ist.

hf-doktor hat geschrieben: Das zum Thema VDE Schönfarberei durch Blitzschutzfachfirma, die Leuten 100% Sicherheit suggerieren wollen.

Der VDE als an der Normengebung beteiligter Verein betreibt keine Schönfärberei, der stellt in seinen Publikationen möglichen Schutzmaßnahmen dar und wie man unzweifelhaft aus der Grafik zur IEC 62305-1 ersehen kann, werden die Restrisiken nicht unterschlagen.

Dass sich jeder, der einen Draht biegen kann, auch Blitzschutzbauer nennen darf steht auf einem anderen Blatt. Das ist aber nur eine von mehreren Problemfacetten, in diesem Forum sind die blitzschutzunkundigen Verharmloser, Verleugner und auch die Blitzschutz-Witzbolde das größere Problem dar. Dass es auch in Elektrofachforen Elektriker gibt, die sich zu Normen äußern, die sie nie gelesen haben, macht es auch nicht besser.

hf-doktor hat geschrieben: LEMP hat auch nichts mit Blitzströmen oder Teilströmen zu tun.

Da ich nicht annehme, dass du die Normenreihe IEC 62305 verfügbar hast:
Wikipedia hat geschrieben:Eine der Hauptursachen für kritische Überspannungen sind Blitzeinschläge in Energie- und Signalleitungen und in deren Nähe. Durch kapazitive und induktive Wirkungen der Blitze (LEMP von engl. lightning electromagnetic pulse) werden in Leiterschleifen in der Umgebung von ca. 200 Metern unzulässige Spannungen induziert. Bis ca. 2 km können durch ohmsche Effekte (Erdwiderstand) noch gefährlich hohe Potentialdifferenzen auftreten.


hf-doktor hat geschrieben:Beim Lesen der Beiträge wurde der Aspekt Personenschäden so gut wie nicht angesprochen. Man hat den Eindruck, das es den meissten nur um die Sicherheit ihrer geliebten 200 € Funkdose geht... oder im schlimmsten Fall um das Abfackeln einer Bude als Sachschaden.

Bei durchnittlich 4 bis 6 Todesfällen in Deutschland, die fast immer nur außerhalb von Gebäuden auftreten, spielen die in Gebäuden auch keine Rolle. Der letzte Todesfall in einem Gebäude liegt schon länger zurück, wer will darf beim GDV den letzen Fall ermitteln. Es sterben vielfach mehr Leute und Tiere durch elektrischen Strom, womit wir einmal mehr beim Basisschutz durch Schutzpotenzialausgleich angekommen sind.

hf-doktor hat geschrieben: Andere wiederum haben Kisten einschl Zubehör für einige 1000 Öcken gehortet. Aber wenns um ein paar Euro Antennenerdung geht, kommt "Geiz ist geil" auf. Und deshalb wird dann selbst gebastelt, was das Zeug hält... man ist ja kompetent, weil man in der Funkbasis nachgefragt hat.

... oder nur einen Persilschein gesucht und von einem fachlich und normativ total ahnungslosen User auch bekommen hat. :roll:

hf-doktor hat geschrieben:Und was hier auch immer wieder in einen Topf geworfen wird, sind einmal (nur) die Antennenerdung selbst, und z.B. die Blitzschutzanlage. Das sind 2 Paar Schuh.

Wer hat etwas anderes behauptet? Du nimmst hoffentlich nicht an, dass man mich über die Unterschiede zwischen IEC 62305 und IEC 60728-11 aufklären muss?

Als Normenarchäologe sind mir auch Altnormen vertraut, in denen noch die Binsenweisheit erwähnt wurde, dass Antennenerdungen keine (baurechtlich vorgeschriebene) Blitzschutzanlage ersetzen. Dass exponiert angebrachte Antennen ungewollte Fangeinrichtungen darstellen ist hoffentlich ebenso unstrittig, wie dass man Antennen gegen Blitzstromeinkopplungen schützen muss und dies eine Blitzschutzmaßnahme ist, die man dem Begriff Äußerer Blitzschutz zuordnen kann :wink:

Nachdem ich heute aus dem Urlaub zurück bin und es noch mehr als Forenbeiträge zu tun gibt, nehme ich eine Auszeit.
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon hf-doktor » Di 17. Okt 2017, 16:17

Dipol hat geschrieben:
hf-doktor hat geschrieben: Wollte zum Ausdruck bringen, das bei einem LEMP als sekundäre Ursache (nicht Direktreffer) selbst diese Antennenerdung bei diesem Wert nix bringt.

Das ist einmal mehr ein Paradebeispiel für eine unzutreffende "Alles-oder-Nichts-"Blitzschutzthese.


... jetzt legst du dich aber ein bisschen weit und arrogant aus dem Fenster. Nix These, sondern 45 Jahrige Berufserfahrung, die sich mit den statistischen Auswertungen von Umfragen, in Fachbetrieben (an denen ich selbst teilgenommen habe) der Versicherer deckt

Je engmaschiger Blitzschutzanlagen sind, umso eher bilden die angenähert einen faradayschen Käfig. Konventionelle Antennenerdungen bieten keinen vergleichbaren Schutz, weshalb ja der Potenzialausgleich nach IEC 60728-11 für Haushaltsantennen "schleifenfrei" nur am geerdeten Antennenträger angeschlossen werden soll ...


Von "schleifenfrei" kann bei der Erdung des Antennemast i.V. mit CB Verikals -wenn man es gemäss den VDE Richtlinien "richtig" machen will, ja nun absolut keine Rede sein... Einmal prinzipbedingt, anderseits selbst fabriziert, z.B. zusammen mit den beliebten und zweckentfremdeten Servernetzteilen...

Gegen induktive Blitzstromeinkopplungen kann man sich bei suboptimalen Antennendirekterdungen nur mit energetisch koordinierten SPD 1 Blitzstrom- und SPD 2 Überspannungsableitern an der/den richtigen Zonenschnittstellen und insbesondere Grobschutz an LPZ 0A/LPZ 1 schützen. Überspannungsschutzelemente erzeugen einen temporären Kurzschluss, womit bei Koax die Potenzialdifferenz zwischen Innenleiter und Schirm aber nicht gegen Erde egalisiert ist.

Die Betonung liegt auf "kann". Können kann man viel... Wir sollten hier aber nicht im theoretischen VDE Normen- und Materialhimmel schweben, sondern die Realität nicht unter den Füßen verlieren. Wenn du mir eine CB Antenne bundesweit zeigst, bei der exakt diese beschriebene Geschichte und Aufwand gemacht wurde, gebe ich einen aus...



Wikipedia hat geschrieben:Eine der Hauptursachen für kritische Überspannungen sind Blitzeinschläge in Energie- und Signalleitungen und in deren Nähe. Durch kapazitive und induktive Wirkungen der Blitze (LEMP von engl. lightning electromagnetic pulse) werden in Leiterschleifen in der Umgebung von ca. 200 Metern unzulässige Spannungen induziert. Bis ca. 2 km können durch ohmsche Effekte (Erdwiderstand) noch gefährlich hohe Potentialdifferenzen auftreten.


Beim richtigen lesen wäre dir aufgefallen, das ich nicht von LEMPs durch externe Schleifen gesprochen habe, sondern die meinte, die sich innerhalb von Gebäuden abspielen. Das sind ebenfalls 2 Paar Schuh. Vllt liest du noch mal nach, bevor du MIR erklären willst, was ein LEMP ist ;)

hf-doktor hat geschrieben:Beim Lesen der Beiträge wurde der Aspekt Personenschäden so gut wie nicht angesprochen. Man hat den Eindruck, das es den meissten nur um die Sicherheit ihrer geliebten 200 € Funkdose geht... oder im schlimmsten Fall um das Abfackeln einer Bude als Sachschaden.


Bei durchnittlich 4 bis 6 Todesfällen in Deutschland, die fast immer nur außerhalb von Gebäuden auftreten, spielen die in Gebäuden auch keine Rolle. Der letzte Todesfall in einem Gebäude liegt schon länger zurück,...


Nunja, dann kann man sich auch diesen ganzen Spökes sparen, wenn es laut Statistik "nur" eine Person war... Dann das Geld doch besser in eine stich- und besusssicher Weste investieren, wenn ich zum Aldi einkaufen oder durch den Park gehe ;). Eine Statistik bzw. zahlenmässige Erfassung aus der Vergangenheit und eine Wahrscheinlichkeit eines Personschadens bei einem Volltreffer in ein Gebäude sind ebenfalls zwei paar Schuhe...
Im übrigen sind alle Massnahmen in dieser Richtung "Wahrscheinlichkeits-Prophylaxen"... und keine Garantie, das es in Zukunft eben keine Personschäden innerhalb von Gebäuden geben wird.... wollte ich nur mal so nebenbei erwähnen ;)

hf-doktor hat geschrieben: Andere wiederum haben Kisten einschl Zubehör für einige 1000 Öcken gehortet. Aber wenns um ein paar Euro Antennenerdung geht, kommt "Geiz ist geil" auf. Und deshalb wird dann selbst gebastelt, was das Zeug hält... man ist ja kompetent, weil man in der Funkbasis nachgefragt hat.


hf-doktor hat geschrieben:Und was hier auch immer wieder in einen Topf geworfen wird, sind einmal (nur) die Antennenerdung selbst, und z.B. die Blitzschutzanlage. Das sind 2 Paar Schuh.

Wer hat etwas anderes behauptet? Du nimmst hoffentlich nicht an, dass man mich über die Unterschiede zwischen IEC 62305 und IEC 60728-11 aufklären muss?

Wenn ich das von dir angenommen hätte würde ich dich persönlich/personenbezogen ansprechen.... umgekehrt habe ich auch nicht wirklich angenommen, das du MIR mit deinem Wiki-Quote erklären wolltest, was ein LEMP ist... Unter dem Aspekt ist der Wiki Beitrag auch noch unvollständig... Ausserdem habe ich auch nie behauptet, das ein "extern" generierter LEMP NICHT durch Schutzmassnahmen bekämpft werden kann... auch wieder zwei paar Schuh. Wenn schon Quote, dann bitte nicht aus dem Zusammenhang reissen und keine Damen- anstatt Herrenschuhe draus machen...

... oder nur einen Persilschein gesucht und von einem fachlich und normativ total ahnungslosen User auch bekommen hat. :roll:


Bin generell dafür, solche heiklen und sicherheitsrelevanten Themen komplett aus solchen (Laien-)Foren zu verbannen. Allein schon, um die Leute vor sich selbst zu schützen...
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon ax73 » Di 17. Okt 2017, 17:49

Egal was hier inhaltlich inzwischen Thema ist - mit der Fragestellung des Threaderöffners hat es nichts mehr zu tun.
Selbstdarstellungsmodus an, Merkbefreiung an. Bei aller möglichen Kompetenz, wer liest sowas und kriegt dabei
keinen Würgereiz?
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon roter-baron » Di 17. Okt 2017, 18:33

Hallo

habe das hier nur überflogen ......... aber KLC was hast DU nur immer mit dem roten-baron .......??????? ich habe dir doch gar nichts getan :clue: :clue:

......ich funke schon 35 Jahre ohne PLITZSCHUTZ ...und Lebe immer noch ......und auch in Bayern gibt es Gewitter ........und ich Lebe noch .... WAHNSINN oder :dlol: :dlol:

.....noch einen schönen Abend vom baroni
Auf DAUER hilft nur DOMINATOR POWER 1350W und RG 214

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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon wasserbueffel » Di 17. Okt 2017, 19:20

Bei einem Blitztreffer stellen einige Trainer von 4-2-4 auf 3-5-2 um.
Also etwas offensivere Spielweise...

Walter
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon hf-doktor » Di 17. Okt 2017, 19:23

ax73 hat geschrieben:...
Selbstdarstellungsmodus an, Merkbefreiung an. Bei aller möglichen Kompetenz, wer liest sowas und kriegt dabei
keinen Würgereiz?


Glaube ich eher nicht.
Aber ich glaube fast, das du insgeheim gerne mitreden würdest... vllt aber der intellektuelle Horizont dazu nicht reicht.
Und kompesierst dieses Defizit durch inhaltslose Senfzugaben ?
Könnte es auch sein, das du deshalb einen Würgereiz verspürst ?

Fragen über Fragen...

Mir allerdings verursachen eher Senfzugaben und Dummgeschwätz Würgereize.
Zuletzt geändert von hf-doktor am Di 17. Okt 2017, 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon Wurstauge » Di 17. Okt 2017, 19:28

Wo wir grad bei Senf sind... Mein Popcorn ist alle!
Noch ne Norm?
Weitermachen ;)
13LR666

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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon Siebenschläfer » Di 17. Okt 2017, 19:42

Also jetzt bitte mal eine kurze prägnante Antwort auf folgende Frage:
Masterdung und Blitzschutzpatrone im Kabel reicht oder reicht nicht das die Bude nicht abfackelt bei Blitzeinschlag.
Bei nein kommt noch eine Trennstelle außen vorm Haus ins Kabel.
Geräte werden sowieso immer abgesteckt.
Bitte keine Normen oder sonstiges.
Nur ja oder nein. Danke
Grüße
Marco
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon hf-doktor » Di 17. Okt 2017, 19:50

Wurstauge hat geschrieben:Wo wir grad bei Senf sind... Mein Popcorn ist alle!
Noch ne Norm?
Weitermachen ;)


Keine Tanke in der Nähe?
Dort kannst auch noch was über Normen lernen.... bei den Tanksäulen...
In denen ist alles was mit Strom zu tun hat, nach VDE ex-geschützt. Dagegen ist doch die schnöde Antennenerdung langweilig :dlol:
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon Toni » Di 17. Okt 2017, 20:02

Vernünftige Erdung vom Mast bzw. Antennenrohr und Erdung vom Aussenleiter des Antennenkabels kurz hinter der Verbindung zur Antenne reicht, evtl. die Schirmung nochmals erden falls das Kabel länger ist.

Von DIN-Normen für Blitzschutz habe ich keine Ahnung, interessiert mich auch nicht wirklich, Hauptsache ich habe nicht grob fahrlässig (ohne Erdung) gehandelt.

Nun können mich die DIN-Norm Fetischisen zerreissen - Feuer frei ... 8)

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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon hf-doktor » Di 17. Okt 2017, 20:08

Siebenschläfer hat geschrieben:Also jetzt bitte mal eine kurze prägnante Antwort auf folgende Frage:
Masterdung und Blitzschutzpatrone im Kabel reicht oder reicht nicht das die Bude nicht abfackelt bei Blitzeinschlag.
Bei nein kommt noch eine Trennstelle außen vorm Haus ins Kabel.
Geräte werden sowieso immer abgesteckt.
Bitte keine Normen oder sonstiges.
Nur ja oder nein. Danke
Grüße
Marco


Schraubs Kabel ab und schmeiss es aus dem Fernster in den Garten. Dann hast du deine "Trennstelle"
Dem Blitz und dem Mast als auch der Versicherung ist es egal, ob geerdet oder nicht.
Dem Blitz und dem Mast ists auch egal, ob an ihm eine Antenne montiert ist oder nur die Deutschlandflagge.
Der Antenne ist es auch egal, ob der Mast geerdet ist oder nicht... die ist in beiden Fällen hinüber.

Der Mast im Garten -wie z.B. ein Gartenhäuschen auch- ist im Versicherungsschutz der Elementar-/ Gebäudeversicherung eingebunden und somit mitversichert.
Du bekommst daher auch deine abgekokelte Antenne ersetzt...
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Re: Was passiert bei einem Blitztreffer?

Beitragvon guglielmo » Mi 18. Okt 2017, 08:01

Ich bin nicht Dr. Allwissend. Ich gehe dennoch fest davon aus, das eine Trennstelle sinnvoll ist (Glaubensbekenntnis Amen). Bei mir kommt das Antennenkabel aus dem Keller, der halb Oberirdisch liegt. Ich habe die Kellerwand durchbohrt und ein Kabelführungsrohr fest installiert. Außen mündet das Führungsrohr in einem verschließbaren Stahlblechbriefkasten den ich hinten ebenfalls aufgebohrt habe. Der Briefkasten ist fest mit der Hauswand verbunden. Das Kabel mit PL Stecker liegt aufgerollt im Briefkasten. Wenn ich funke öffene ich die Klappe und rolle das Kabel ab bis zum Mast mit der Hünerleiter und den Balun. Dort stelle ich die Verbindung her. Die Klappe des Briefkastens kann ich allerdings beim Betrieb nicht zu schließen. Deshalb habe ich einen Magnetverschluss spendiert, der die Klappe wenigstens so zu hält das kein Regenwasser eindringen kann. Das Kabel läuf dann über die Terasse hinter dem Haus. Über das Kabel lege ich Kabelschutzsegmente aus Hartgummie als Reiß- und Stolperschutz. So kann ich in geschätzt fünf Minuten die Antenne mit der Anlage verbinden oder wieder trennen. Die meisten Zeit kostet das aus- und einrollen. Wenn ich nicht funke ist die Antenne grundsätzlich abgetrennt. Drohen stärkere Windböen oder Gewitter schiebe ich die Teleskopmasten so zusammen, das sich die Antenne nur noch maximal 2 Meter über dem Erdboden befindet. Eine vollständige Demonatge der Antenne dauert ca. 20 Minuten. Dies mache ich bei Unwetterwarnungen wo z.B. Orkane vorhergesagt werden. Der Aufbau dauert etwas länger. Ich schätze ca. 30 Minuten. Ich habe alles so konstruiert, das sich die Anlage mit wenigen Handgriffen auseinander nehmen und wieder zusammesetzen lässt. Ich brauche dafür einen Kreuzschlitzschraubendreher und einen Maulschlüssel.
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