FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon guglielmo » Di 12. Sep 2017, 09:29

Das wird ja immer spannender. Jetzt echt. Lass bitte die Finger von solchen Dingen. Ich schreibe dies nicht aus Nächstenliebe oder Altruismus. Es geht mir nur darum das es schon jetzt nur noch so wenig von unserer Sorte gibt. Ich möchte auch nicht wissen wer Deinen Verstärker wie und womit geprüft hat. Bitte hole Dir für den Anschluss eine qualifizierte Elektrofachkraft. Ich würde es genauso tun, wenn ich nicht mehr weiter weiß und entgültig den Durchblick verloren habe.
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon Dipol » Di 12. Sep 2017, 10:11

Das ist doch einen Strich im Kalender wert: Eine Sicherheitsfrage wird in diesem Forum ernsthaft diskutiert und nicht wie so oft von nutzlosen Spaßvogelbeiträgen fachlich ahnungsloser Verharmloser dominiert. :clue:

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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon KLC » Di 12. Sep 2017, 12:04

Dipol hat geschrieben: ... ernsthaft diskutiert und nicht wie so oft von nutzlosen ...

Das kommt noch!
Wir sind hier noch bei der Spannungsversorgung.
Wenn die klappt und alles im senkrecht ist , muß er ja eine Antenne zum Funken haben.

Und da kommen unsere Blitzschutz-Scientologen ins Spiel... :crazy:
Und wehe , die Fangstangen an seiner Bretterbude sind nicht höher als die Antenne, oder im ollen Wohnwagen mit der traurigen Boomerang auf der Deichsel ist der Grob- , Mittel-, &Feinschutz nicht komplett, und jährlich geprüft..... :? :nono:

Da geht der Punk ab ...!
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon pömmf » Di 12. Sep 2017, 14:55

Du hast die Erdung vom Campingplatz-Verteiler abgeklemmt? Damit verschleppst du evtl. gefährliches Potential auf den Schutzleiter aller daran angeschlossenen Teilnehmer.


Ich denke hier liegt der Hund begraben.
Irgendwo wird das schon so sein, aber das wird wohl nicht abbsichtlich passiert sein.

Ich denke, dass es dort verschiedene Erdungen gibt die nicht alle miteinander verbunden wurden weil es über die Jahre "so gewachsen" ist.

Hatte so n Prob mal mit dem Gartenhaus wo der Potentalausgleich unbeabsichtigt über die Schirmung von nem Fernsehanschluss erfolgte....
Selber Effekt: FI flog.

Auf nen Campingplatz diesen Fehler (wo ist die Inselerde) rauszusuchen wird wohl nicht einfach werden.

Viel Spass dabei!
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon Honkker » Di 12. Sep 2017, 17:00

Hallo ich glaube es ist falsch angekommen. Ein Kabel wo mal eine aussen Laterne stand die ist weg und das Kabel wurde nicht vom sichedungskasten nicht abgeklemmt. Ich habe gemessen und da war Noch Saft drauf. Deswegen habe ich es jetzt abgeklemmt weil es unter der Erde so rumlag ohne ein Endverbraucher dran. Mit dem Blitzschutz werde ich erstmal das Antennenkabel immer rausziehen und mal so ne Patrone dazwischen schalten.
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon KLC » Di 12. Sep 2017, 20:16

Das kann hinkommen.
Dann hätte aber der FI auslösen müssen , wenn du einen Verbraucher gleicher Stromabnahme eingesteckt hättest. Halo-Lampe oder etwas , das auch Blindströme verursacht oder Anlaufströme brauch ....

Gut , wenn das mit dem FI jetzt geklärt zu sein scheint, müssen wir uns den wichtigsten Dingen im Funk zuwenden:
Dem Blitzschutz!
Brauchst auch nicht mit "Erdantennen" oder "Unterboden-Antennen" :paper: wie die in der DDR anfangen, um dem Blitzschutz zu entgehen.
Da kommst du nicht dran vorbei! Wenn du Glück hast , kannst du aber die Fangstangen direkt an den Tiefenerder oder Ringerder anschließen.
Denso-Band nicht vergessen !
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon guglielmo » Do 14. Sep 2017, 15:03

Die Blitzschutzpatrone schaltet man nicht so einfach dazwischen. Sie muss, um sinnvoll wirken zu können zusätzlich mit einer geeigneten Erdung verbunden werden. Nur so kann der Strom bei Überspannung wirkungsvoll abgeleitet werden. Wie ich kürzlich erst selber hier im Forum lernte muss das zu schützende Objekt (Hier das Funkgerät) mit derselben Erdung verbunden sein wie die Antenne. Ansonsten sucht sich der Ausgleichsstrom noch ganz andere Wege und ignoriert die Patronenfüllung. Es liegt einfach daran, das beim Blitzschlag die Antenne und auch das Funkgerät bzw. alle leitfähigen Systeme im Haus, auf das gleiche elektrische Potential angehoben werden müssen. Eben damit durch Potentialunterschiede (Das sind elektrische Spannungen) nicht irgendwelche gefährlichen Ausgleichsströme entstehen. Daher auch mein Tipp mit dem trennen der Antennenanlage vom Funkgerät bzw. Hütte damit dies nicht passieren kann. Ich mache dies derzeit ganz genauso. Dem Blitzschutz werde ich einer Fachfirma anvertrauen. Dies übersteigt meine Elektrokompetenz. Man bedenke welch ultrahohen Energien, Felder und Ströme bei Blitzen in Erscheinung treten.
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon Honkker » Do 14. Sep 2017, 18:52

guglielmo hat geschrieben:Die Blitzschutzpatrone schaltet man nicht so einfach dazwischen. Sie muss, um sinnvoll wirken zu können zusätzlich mit einer geeigneten Erdung verbunden werden. Nur so kann der Strom bei Überspannung wirkungsvoll abgeleitet werden. Wie ich kürzlich erst selber hier im Forum lernte muss das zu schützende Objekt (Hier das Funkgerät) mit derselben Erdung verbunden sein wie die Antenne. Ansonsten sucht sich der Ausgleichsstrom noch ganz andere Wege und ignoriert die Patronenfüllung. Es liegt einfach daran, das beim Blitzschlag die Antenne und auch das Funkgerät bzw. alle leitfähigen Systeme im Haus, auf das gleiche elektrische Potential angehoben werden müssen. Eben damit durch Potentialunterschiede (Das sind elektrische Spannungen) nicht irgendwelche gefährlichen Ausgleichsströme entstehen. Daher auch mein Tipp mit dem trennen der Antennenanlage vom Funkgerät bzw. Hütte damit dies nicht passieren kann. Ich mache dies derzeit ganz genauso. Dem Blitzschutz werde ich einer Fachfirma anvertrauen. Dies übersteigt meine Elektrokompetenz. Man bedenke welch ultrahohen Energien, Felder und Ströme bei Blitzen in Erscheinung treten.


Ja da gebe ich dir recht, sollte man mal ein Fachmann kommen lassen. Soviel Zeit und Geld sollte man investieren.
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon noone » Sa 16. Sep 2017, 13:34

Qualifizierte Fachkraft, Meisterbetriebe, Fachfirmen etc.

Ist leider ein trauriges Thema, denn wie ich es aus eigener Anschauung kenne wird die Thematik Blitz und Überspannungsschutz zum Teil in den Berufschulen im besten Fall im 4ten Jahr angeschnitten(die meisten verkürzen eh auf 3 ja sogar auf effektiv 2,5Jahre- je nachdem wie der Termin der Prüfung fällt), in der Gesellenprüfung wird es daher nicht abgefragt und in der Meisterprüfung teilweise auch nicht berücksichtigt - je nach Elektroberuf, das ist das gleiche wie bei EMV. Daher ist es sozuzusagen eine eigene Ausbildung die auf einen Elektroberuf aufgesattelt wird.

http://www.tuev-nord-bildung.de/tn_rgb_ ... t-6285.htm

https://www.vde.com/de/blitzschutz/blit ... achkraefte
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon Yaesu FT857D » Sa 16. Sep 2017, 14:18

noone hat geschrieben:Qualifizierte Fachkraft, Meisterbetriebe, Fachfirmen etc.

Ist leider ein trauriges Thema, denn wie ich es aus eigener Anschauung kenne wird die Thematik Blitz und Überspannungsschutz zum Teil in den Berufschulen im besten Fall im 4ten Jahr angeschnitten(die meisten verkürzen eh auf 3 ja sogar auf effektiv 2,5Jahre- je nachdem wie der Termin der Prüfung fällt), in der Gesellenprüfung wird es daher nicht abgefragt und in der Meisterprüfung teilweise auch nicht berücksichtigt - je nach Elektroberuf, das ist das gleiche wie bei EMV. Daher ist es sozuzusagen eine eigene Ausbildung die auf einen Elektroberuf aufgesattelt wird.

http://www.tuev-nord-bildung.de/tn_rgb_ ... t-6285.htm

https://www.vde.com/de/blitzschutz/blit ... achkraefte

Ja und wenn man dann die Beiträge von Dipol hier im Forum (und auch in anderen Foren) liest, ist das ein Problem, welches bei vielen Elektrofachkräften angekommen ist....
Nur bestimmte Fachkräfte (z.B. Studenten der E-Technik) sind dessen mehr bewusst und übernehmen das als Ing. oder Techniker.
Habe das gerade zuletzt bei einer Begehung auf dem Gebäude der Uni, wo das 70cm DMR-Relais steht, gesehen.
Aber auch schon vor über 27 Jahren in meiner Ausbildung zum Kranführer (da werden die Grundlagen der E-Technik behandelt), wurden Blitzschutz und Überspannungsschutz stiefmütterlich behandelt....

Ein weiteres Problem besteht dann darin, eine solche Fachkraft für dieses Gebiet der E-Technik zu finden.

Eine solche Konstellation wie hier beim TE auf einem Campingplatz, habe ich aktuell bei einem Hausbau in der Nähe gesehen.
Wer da die E-Anlage für das EVU nach NAV abnimmt, muss in meinen Augen, völlig blind sein!
Unverantwortlich, da ein Potentialausgleichserder (Fundamenterder) und damit ein Schutz des Anwenders eines E-Gerätes fehlt!
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon Dipol » Sa 16. Sep 2017, 16:48


Zu den stolzen € 895,00 für ein Eintagesseminar beim TÜV wird man aber nicht mal annähernd zur VDE-geprüften Blitzschutzfachkraft und auch nicht über mehrere Tagesseminare der Blitzschutzhersteller DEHN oder OBO mit nichtssagenden Anwesenheits-"Zertifikaten".

Am einfachsten kommt man in die Liste VDE-geprüfter Blitzschutzfachkräfte für Äußeren Blitzschutz zu moderaten € 750,00 am BBZ in Mayen, der Dachdeckerschule. Falls der Blitzschutzlehrgang A nicht wie so oft wieder wegen weniger als 8 Teilnehmern abgesagt wird, kann man sich nach 6 Seminartagen und bestandener Abschlussprüfung eintragen lassen.

Eine bis zwei Nummern anspruchsvoller und um einiges teurer ist die Fortbildung am BFE in Oldenburg, womit man als Elektrofachkraft nach bestandener Prüfung auch VDE-zertifizierte Blitzschutzfachkraft für Äußeren und Inneren Blitzschutz ist. Prüfungsseminare werden auch vom VDE angeboten und auch der VdB bildet nach eigenen Richtlinien aus.
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon Clerence » Di 19. Sep 2017, 01:52

Ich schlage mal vor, du klärst einfach mal ab, mit wieviel A dein Stromanschluss abgesichert is. Du erwähnst was von einem Campingplatz - Oft haste dort ne Absicherung von 6 bis 10 A. Und wenn du da ne BV131-Röhre betreibst, die ja nich gerade wenig Kohlen aufs Feuer bringt, wirste da n entsprechend starkes Netzteil dran haben. Und dann - entweder Aggregat auf deine Parzelle (harharhar, da freuen sich die Nachbarn :lol: ), oder eben legal funken. Gscheite Antenne dran, das ganze sauber abgestimmt - dann geht das auch. Glaub mal nem alten Hasen, der mit popeligen 4 W an 6,20 m senkrechtem Strahler schon 2 200 km überbrückt hat (Finnland, Polarkreis - vom Großraum Stuggi aus).
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon Wurstauge » Di 19. Sep 2017, 02:35

Röhre...Netzteil dran ?
BV131...10A Stromaufnahme bei gewaltigen 87.2 Watt :)
Was ist eigentlich mit Blitzschutz?
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon Clerence » Di 19. Sep 2017, 15:30

Wurstauge hat geschrieben:Röhre...Netzteil dran ?
BV131...10A Stromaufnahme bei gewaltigen 87.2 Watt :)
Was ist eigentlich mit Blitzschutz?


Das is nich die Frage. Die Frage is eher: Wie groß is das Netzteil, bzw was zieht es an Ampere aus dem 230 V-Netz?? Das lässt sich so einfach ausrechnen, daß das sogar der "ach so blöde Clerence mit seinen blöden Kommentaren" problemlos hinkriegt!!

Benötigte Absicherung an Ampere = Watt durch Spannung! Oder anders: A = Watt durch Volt.

Wenn sich das Netzteil schon 10 A zieht, is klar, warum ihm an einer Campingplatz-Stromversorgung die Sicherung fliegt. Einfach mal zwanglos den CP-Betreiber fragen, mit wieviel Ampere der Stromanschluß abgesichert is! Viele Plätze haben ihre Stromanschlüsse eben nur mit 6 oder 10 A abgesichert, nich mit 16 A wie in der Haus-Anlage.
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Re: FI Schutzschalter raus beim Antennenkabel anschließen

Beitragvon Wurstauge » Di 19. Sep 2017, 17:17

Ach so ... du meinst das externe Netzteil für den BV131
Ja wenn man dort 10 Ampere rauszieht , sind das an der Steckdose schon schnell mal das 2.75 bis 3.14 fache
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