"Flexible" Mastmontage

"Flexible" Mastmontage

Beitragvon patric82 » Mi 23. Aug 2017, 15:30

HAllo.

Aus verschiedenen Gründen möchte ich keine dauerhafte Montage von Antennen auf unserem angemieteten Haus durchführen.
Ich möchte aber auch nicht jedes mal aufs Dach klettern um eine Antenne an/abzumontieren. Die Anlage soll zum gelegentlichen Betrieb am Wochenende genutzt werden.
Ich würde gerne einen Mast (geplant ca. 5m) + meine 1/2 Lambda Antenne am Boden zusammenschrauben und dann irgendwie im Garten aufstelllen bzw. dann an das Haus "anlehnen".

Eine Überlegung von mir war es am Sparren der Dachfirst eine Schelle o.ä. anzubringen. Dort würde ich den Mast dann gerne irgendwie "einklinken" - dies wäre zur oberen Stabilisierung, unten würde ich entsprechendes Loch (ggf. mit Beton verstärkt o.ä.) für den Mast machen. Beim dem Einklinken habe ich an eine Art großen Karabiner mit dem Durchmesser des Masts gedacht - da ich da ja nicht ohne Leiter rankomme. Lösen müsste ich dann die Verbindung z.b. mit einem kleinen Drahtseil o.ä.
Leider finde ich keine entsprechenden Karabiner oder Schellen. Hat jemand etwas ähnliches gebaut bzw. mal gesehen?
Hoffe ich habe mich halbwegs verständlich ausgedrückt.

Vielen Dank.
patric82
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon Yaesu FT857D » Mi 23. Aug 2017, 16:32

Ähhh...Wie soll denn das funktionieren, ohne grosses Dachfenster?
Hast du ein ausklappbares Dachfenster so 1m x 1m in dem Dachbereich deiner Wohnung?
Wenn ja:
Sehe dich mal im Bootsbaubereich um (einen Bootsbauer in der Nähe). Dort gibt es Maste z.B. für Segelboote die man umlegen kann.
Dort dürfte es Material (Schelle) geben, um einen Schiebemast aus Aluminium, kurzfristig an den Dachsparren des Dachfensters anzubringen.
Einfahren des Mastes, lösen (öffnen) der Schelle am Dachsparren, Mast mit Antenne umlegen,
Antenne abschrauben (gleich Edelstahlverschraubungen nehmen, da besser lösbar; sind auch im Bootsbau oder KFZ-Zubehör zu bekommen).
Wenn du dann noch die einzelnen Verbindungsschrauben der Antenne aus Edelstahl nimmst
und dir Markierungen mit einem Edding Stift an den Übergängen machst, damit die Stehwelle der Antenne gleich bleibt, dann dürfte ein temporärer Betrieb damit möglich sein.
Einzig und allein könnte dir der Blitzschutz und Erdung der Antenne, sowie die Hauseigentümergemeinschaft einen Strich durch das alles machen.

Das Thema Blitzschutz und Erdung einer temporären Antenne, hatten wir schon zuletzt mal wieder.
Auch den Aufbau einer Antenne in einer Mietswohnung bzw. Eigentumswohnung, hatten wir auch schon mehrmals...
Dazu sage ich hier nichts mehr :seufz:
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon patric82 » Mi 23. Aug 2017, 16:55

Anbei mal ein Foto.
PS: Der Balkon ist kein echter Balkon :lol: - vor dem Fenster ist die direkt die Brüstung. Das Dach steht deutlich über die Brüstung hinaus. Sonst hätte ich den Mast an den "Minibalkon" montiert.
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon Yaesu FT857D » Do 24. Aug 2017, 03:17

Dann mache dir mal Gedanken, wie du eine Sathalterung als Ausleger an dieser Balkonbrüstung festmachen kannst (eher darfst),
einen kurzen Mast, der über den Dachfirst hinaus ragt, daran befestigst und dann die Antenne....




Dieser Mastausleger ragt 50cm über die Brüstung hinaus. Damit komme ich mit meiner X50 an dem darüberbefindlichen Balkon vorbei.
Alle Verschraubungen (Mastschellen für den Mast usw.) aus Edelstahl nehmen.

Deine gedachte Installation eines Mastes an der Hauswand hoch, widerspricht in jeglicher Hinsicht den Aspekten eines Blitzschutzes und Erdung!
Das daneben herunterlaufende Fallrohr der Dachentwässerung, kann in beide Richtungen zu einem Überschlag führen.... :nono:
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon patric82 » Do 24. Aug 2017, 07:41

OK - danke für die Tipps.
Werd nochmal drüber nachdenken wie genau ich mache.

Leider wurde offenbar eine vorherige Antwort von "DD01" gelöscht. Seine vorgeschlagene Variante (steckbarer Alumast mit Bodenhülse) würde ich jedoch bevorzugen.

Yaesu FT857D hat geschrieben:Deine gedachte Installation eines Mastes an der Hauswand hoch, widerspricht in jeglicher Hinsicht den Aspekten eines Blitzschutzes und Erdung!
Das daneben herunterlaufende Fallrohr der Dachentwässerung, kann in beide Richtungen zu einem Überschlag führen.... :nono:


Muss deine Variante des Balkonauslegers nicht gerdet werden?! Bzw. wie ist die Anlage bei dir geerdet?
Der Mast an meiner Hauswand hoch wäre ca 2m (um die Ecke) von dem Fallrohr entfernt (ist aufgrund des Winkels der Bildaufnahme schwer erkennbar) und würde im Garten geerdet.
Außerdem würde der Mast nur bei "Schönwetter" aufgestellt - daher ja mein Wunsch des schnellen Auf- und Abbaus...
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon pom » Do 24. Aug 2017, 07:47

patric82 hat geschrieben:Anbei mal ein Foto.

Das ist zu nah an Haus, Fallrohr und Erdboden. An diesem Aufstellort würdest Du Dir riesige Erdverluste einhandeln.

Ahoi
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon DD01 » Do 24. Aug 2017, 08:56

patric82 hat geschrieben:OK - danke für die Tipps.
Werd nochmal drüber nachdenken wie genau ich mache.

Leider wurde offenbar eine vorherige Antwort von "DD01" gelöscht. Seine vorgeschlagene Variante (steckbarer Alumast mit Bodenhülse) würde ich jedoch bevorzugen.

Yaesu FT857D hat geschrieben:Deine gedachte Installation eines Mastes an der Hauswand hoch, widerspricht in jeglicher Hinsicht den Aspekten eines Blitzschutzes und Erdung!
Das daneben herunterlaufende Fallrohr der Dachentwässerung, kann in beide Richtungen zu einem Überschlag führen.... :nono:


Muss deine Variante des Balkonauslegers nicht gerdet werden?! Bzw. wie ist die Anlage bei dir geerdet?
Der Mast an meiner Hauswand hoch wäre ca 2m (um die Ecke) von dem Fallrohr entfernt (ist aufgrund des Winkels der Bildaufnahme schwer erkennbar) und würde im Garten geerdet.
Außerdem würde der Mast nur bei "Schönwetter" aufgestellt - daher ja mein Wunsch des schnellen Auf- und Abbaus...


Hallo. Ich war derjenige zum Vorschlag mit dem Alumast. Leider wurde er gelöscht? Auch kann ich keine PN schicken. Selbst an den Admin und Moderatoren kann ich keine PN mehr schicken? Könnte bitte einer der User hier den Admin auf das Problem aufmerksam machen? Vielen Dank.

Grüße
DD01
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon DD01 » Do 24. Aug 2017, 10:06

Hallo. Leider wurde der Beitrag ausversehen von einen Admin gelöscht und konnte nicht wieder hergestellt werden. Hier nochmal:

Also solch ein Fahnenmast aus Aluminium ist in der Bucht für ca. 25 € zu haben. Der Mast hat eine Länge von 6,50 Meter inkl. Bodenhülse. Der Mast besteht aus 4 Elementen welche zusammengesteckt werden. Die von mir gekaufte Ausführung ist recht stabil. Mit einer 1/2 Lamda Antenne kommt man auf ca. 12 Meter Gesamtlänge. Trotz dieser Länge lässt sich das ganze noch relativ gut aufstellen. Habe es selber schon hier gemacht. Beim nächsten mal mache ich ein Foto von. Die Bodenhülse sollte aber in Beton gesetzt werden. Dieses sollte aber keine Dauerlösung sein, sonnst ist beim nächsten starken Wind vorbei mit der Montage. :crazy: Ich könnte mir aber auch als Dauerlösung vorstellen, wenn das ganze abgespannt und ordentlich geerdet wird.

Gruß
DD01
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon Yaesu FT857D » Do 24. Aug 2017, 19:49

patric82 hat geschrieben:OK - danke für die Tipps.
Werd nochmal drüber nachdenken wie genau ich mache.

Yaesu FT857D hat geschrieben:Deine gedachte Installation eines Mastes an der Hauswand hoch, widerspricht in jeglicher Hinsicht den Aspekten eines Blitzschutzes und Erdung!
Das daneben herunterlaufende Fallrohr der Dachentwässerung, kann in beide Richtungen zu einem Überschlag führen.... :nono:


Muss deine Variante des Balkonauslegers nicht gerdet werden?! Bzw. wie ist die Anlage bei dir geerdet?
Der Mast an meiner Hauswand hoch wäre ca 2m (um die Ecke) von dem Fallrohr entfernt (ist aufgrund des Winkels der Bildaufnahme schwer erkennbar) und würde im Garten geerdet.
Außerdem würde der Mast nur bei "Schönwetter" aufgestellt - daher ja mein Wunsch des schnellen Auf- und Abbaus...

Meine Variante des Balkonauslegers, wird zum endgültigen Ende meiner Funkerei, jedesmal abgeschraubt. (2 Edelstahlbügel aus dem KFZ-Bereich)

Eine seriöse Berechnung der Überschlagwahrscheinlichkeit, bei dem Abstand (2m) zwischen Fallrohr und Mastrohr, überlasse ich gerne den anderen "Experten".
Ein obligatorischer Hinweis auf VDE 0855 Teil 300 (Sende und Empfangsanlagen bis 1 KW) erübrigt sich, da schon zuviel hier diskutiert wurde....
http://www.funkbasis.de/viewtopic.php?f=15&t=44961
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon Grundig-Fan » Sa 26. Aug 2017, 13:13

Einsatz die Herren. Blitzschutz ist gefragt [emoji3]

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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon 13CT011 » Sa 26. Aug 2017, 13:26

Grundig-Fan hat geschrieben:Einsatz die Herren. Blitzschutz ist gefragt [emoji3]

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Bier und Popcorn stehen da, kann los gehen :banane: :banane: :banane:
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon Sgt.Lapdance » So 27. Aug 2017, 15:09

@patric:

vielleicht mal über einen "kippfuß" nachdenken, der in den garten kommt....

siehe hier:
viewtopic.php?f=15&t=10190&start=510

wimo bietet das an. daran einen schiebemast, fahnenmast oder ein rohr von der bauschlosserei (manche verkaufen 6m rohr für 50€). man braucht halt nur jemadnen, der das transportieren/anliefern kann.

4m wären auch schon gut. dazu einen höherwertigen 1/2lambda strahler, vlt. erstmal ohne radials, dann fällt es nicht so extrem auf. (von sirio etc)

deine idee mit der nackten hausfassade, die auch nicht deine ist, halte ich für nicht durchführbar.

abspannen nicht vergessen....

mfg
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon Yaesu FT857D » So 27. Aug 2017, 15:29

patric82 hat geschrieben:Anbei mal ein Foto.
PS: Der Balkon ist kein echter Balkon :lol: - vor dem Fenster ist die direkt die Brüstung. Das Dach steht deutlich über die Brüstung hinaus. Sonst hätte ich den Mast an den "Minibalkon" montiert.


Ach Leute....
Was denkt ihr, wem gehört das Haus und das Grundstück (Garten) ?
Richtig, in diesem Fall dem Vermieter und der wird sich (auch aus Blitzschutzgründen) einen Teufel scheren, dem Mieter patric82 eine Aussenantenne mit Mast zu erlauben!
Wenn das einfach so möglich wäre, hätte ich schon längst auf dem Hausdach einen Mast stehen, auf dem ein KW-Beam, mehrere Yagis für 2m und 70cm nebst Rundstrahler X300 wären.... :P

Aber dem ist nicht so....Ohne Zustimmung des Vermieters, darf der nicht einen einzigen Dübel nebst Bohrloch, für eine Wandhalterung setzen.
Daher mein Vorschlag mit dem Masthalter/Wandausleger aus dem Satbereich, der an die "Balkonbrüstung" ohne Löcher zu bohren, mit Bügelschellen angebracht
und darauf ein Mast bzw. direkt die 1/2 Lambda Antenne gesetzt werden könnte.
Das ganze Temporär, so wie es der TE haben will.
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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon Sgt.Lapdance » So 27. Aug 2017, 16:44

...manche stellen sich auch einen 10m Alumast samt Bayernfahne dran in den gemieteten Garten... das lässt sich immer noch leichter erklären, als eine Außenmontage am (wohmöglich noch gedämmten) Haus.

Kommt halt immer auf den Eigentümer an. Manche erlauben auch eine Montage auf dem Dach - wenn es von einer "Fachfirma" gemacht wird.

Vielleicht gibt es auch einen Dachboden, wo man eine Drahantenne spannen kann.

Oder diese hier, HI

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:dlol: :D

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Re: "Flexible" Mastmontage

Beitragvon MKB1 » So 27. Aug 2017, 16:54

Flexible Mastmontage?

Da entlang:

viewtopic.php?f=15&t=10190&p=493810#p493810


:D

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