PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Bericht

Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Wolf » Mi 6. Dez 2017, 00:15

Ich kann mich hf-doktor nur anschließen:

Der Prüf- und Messdienst muss jeden seiner Einsätze dokumentieren und vor allem muss er den Abschluss eines Störungsbearbeitungsverfahrens mit ausführlicher Schilderung des Sachverhalts und der Störungsursache :!: sowie ausführlicher Beschreibung der durchgeführten Maßnahmen :!: allen Beteiligten schriftlich mitteilen.

Hier mal ein Muster eines solchen Anschreibens: http://xup.in/dl,17703044

Jeder Betroffene, bei dem ein Verfahren zu Störungsbearbeitung abgeschlossen wurde, müsste solch ein Schreiben erhalten haben. Mündliche Mitteilungen von BNetzA-Mitarbeitern haben in diesem Zusammenhang keine Bedeutung.

Gruß
Wolf :-)
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Mi 6. Dez 2017, 00:23

hf-doktor hat geschrieben:
LJ80 hat geschrieben:Bei dir waren die nur 2x, bei mir wurde 4x gemessen, und man hat mir mit vorgehaltener Hand damals gesagt dass die Grenzwerte überschritten sind und das sie bei jeder bis dahin vorangegangener Messung immer eine Überschreitung hatten, ergo, keines dieser Geräte hält die Vorgaben ein nur Sie dürfen dagegen nichts unternehmen, Sie können aber wenn der PLC Benutzer damit einverstanden ist über den Hersteller eine geänderte FW beantragen oder die nehmen wie in meinem Fall damals, die Teile mit und spielen die geänderte FW selber auf.
!


Sorry, aber ich glaube fast, das sich dieser Fred in eine Märchenstunde verwandelt ?!

Nimms nicht persönlich, aber so langsam werden deine Angaben und Beiträge hier doch sehr unglaubwürdig.

Wenn sie angeblich 4x !!! bei dir waren, sollte(n) die Störungsmeldung(en) und der daraus resultierender Schriftverkehr vorliegen bzw. dokumentiert sein.
Auch eine schriftliche Begründung des PMD bzw. der bearbeitenden Verwaltung, warum in deinem Fall gegen den Verusacher der Elektromagnetischen Unverträglichkeit nichts unternommen wurde, obwohl die Grenzwerte überschritten wurden!

Bislang wurden bezüglich deiner Störungsmeldungen hier nicht ein einziges Schriftstück veröffentlicht...

Es müssten dir also zumindest irgendeine Form /Antwortschreiben etc. vorliegen, in etwa:
- deine eigene Störungsmeldung an die BNA
- ein (Bestätigungs-)Schreiben, das deine Störungsmeldung bearbeitet wird. In dem Zusammenhang
- das die Bearbeitungsstelle den PMD beauftragt hat.
- dir nach entsprechender Bearbeitungszeit zumindest das Ergebnis des PMD schriftlich vorliegt und welche Massnahmen zur Beseitigung unternommen wurden bzw. unternommen werden sollten...

In diesem Sinne...



Lieber HF Doc, willst Du Bilder von meinen am Grundstück befindlichen Überwachungskameras wo eindeutig beweisen dass die Jung vor Ort waren ?

Wenn Du mal ganz ganz vorne anfängst zu lesen wirst Du sehr Wohl ein Schriftstück sehen und auch lesen können, oder man hat es gelöscht, aber ich habe dieses Schriftstück nach diesen ganzen Messungen aus Main erhalten und dieses Schriftstück befindet sich nach wie vor in meinen Händen !

Dass man hier keine Einsicht oder Messprotokolle an mich herausgerückt hat ist ja wohl auch klar warum auch , es reicht doch dass man schreibt dass man hier nichts gegen unternehmen kann und auch wird so lange der Nachbar nicht weiter dazu bereit ist hier Änderungen zu zu lassen, also aus der Traum von erneut geänderter FW .

Und das was man mir gegenüber unter vorgehaltener Hand sagt und mir auch zustimmt wird doch niemand in einem Protokoll hinein schreiben so fern er an seinem Job hängt !

Die B-Netz samt Ihren ganzen Beamtendienststellen, ist nur noch ein Mess Verein ohne jegliche Befehlsgewalt, die haben keinerlei Mitspracherecht und schon gar keine Befugnisse über neu in Verkehr gebrachte HF Geräte mit zu reden so lange es keine Funkgeräte oder was auch immer ist , denn wäre das so, dann würden diese Gerätschaften nie auf dem Markt aufgetaucht und verboten worden.

Nach dem aber eine Selbsterklärung in Verbindung mit einem CE Zeichen anscheinend heutzutage ausreicht um Geräte zu spezifizieren und in den Verkehr zu bringen was niemand überwacht oder nachprüft kommt nach und nach immer mehr Müll.

Noch zum Schluss, frage doch bitte auch Du ein mal einen Messdinstbeamten oder was auch immer der B-Netz und frage diesen doch bitte mal wie der Messaufbau bei so einer PLC Messung vor Ort geschehen muss, ich habe die Frage gestellt, die Antwort darauf, kann man doch alles im Internet nachlesen, die frage ist nur wo, ich suche seit 2013 immer noch danach aber habe bis jetzt keinen Messaufbau gefunden und auch keine Pegel die dann hier anliegen dürfen.
Selbiges ist diese Tatsache dass anscheinend hier nur Messungen vorgenommen werden die im Stand By also Leerlauf von den Geräten abgestrahlt werden ( zumindest hat man damals so gemessen sprich man hatte einen Musik Stream laufen zur Messung so zumindest sagte man mir das ), damals hatte ich noch keinen Speki um das selber zu messen oder an zu sehen, seit einem Jahr habe ich einen und hier sieht man super deutlich dass bei Betrieb also großer Datenübertragung der zuvor gemessene Pegel massiv ansteigt, aber man konnte mich damals getrost für dumm verkaufen oder die vom Messdienst wussten 2013 auch noch gar nicht wie man das richtig messen soll oder muss und hat halt irgend was mal gemessen.
Der wo die 1. Messung vornehmen musst, ja der musste erst ein mal telefonieren um zu erfahren wie er seinen R&S bedienen muss um PLC zu messen. Das alleine zeugt doch von Unfähigkeit dieser Leute und die sollen dann eine Messung vornehmen die aussagekräftig ist , also ich bitte dich !

Wenn Du die Bilder sehen möchtest, komme bei mir persönlich vorbei und sehe Sie dir an ! Leider habe ich von der Letzten Messerei vor und rund um das Nachbarhaus keine Fotos da diese kurz nach meinem Eintreffen abgezogen sind, hier wurde ich nicht informiert dass Messungen statt finden.

Und kurz drauf hab ich das hier veröffentlichte Schreiben dann erhalten.
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Mi 6. Dez 2017, 00:26

Lieber Wolf,

dein hier hinterlegter Link ist Lt meinem Virenscanner eine Seite mit Virus.

Egal was hier stehen muss ich habe wie schon mehrfach geschildert nie ein Messprotokoll oder was auch immer erhalten nur dieses Schreiben wie ganz vorne von mir veröffentlicht.

Bitte lade dieses Vordruck Dokument hier mal hinein damit ich mir keinen Virus holen muss nur um es einsehen zu können.
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Mi 6. Dez 2017, 00:33

Wie auch der Waldfreund hier berichtet und auch schreibt ist man anscheinend sehr sparsam mit Papier, ich keine noch 2 mit Lizes die auch Störungsmeldungen gemacht haben und wo auch der Messdienst vor Ort war, auch diese beiden Amateure haben nie ein Schriftstück der BNA erhalten, nur immer die Aussage man kann nichts dagegen unternehmen die Grenzwerte werden eingehalten oder es liegt an zu geringer Räumlicher Entkopplung.

Und wer denkt ich bin ein Märchenonkel und Fantasiere mir da etwas zusammen der kennt mich nicht. Denn wer mich kennt der weis dass ich kein Blech verzapfe, für Märchen sind andere zuständig aber nicht ich .
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon wasserbueffel » Mi 6. Dez 2017, 00:38

LJ80 hat geschrieben:Lieber Wolf,

dein hier hinterlegter Link ist Lt meinem Virenscanner eine Seite mit Virus.

Egal was hier stehen muss ich habe wie schon mehrfach geschildert nie ein Messprotokoll oder was auch immer erhalten nur dieses Schreiben wie ganz vorne von mir veröffentlicht.

Bitte lade dieses Vordruck Dokument hier mal hinein damit ich mir keinen Virus holen muss nur um es einsehen zu können.


Ist aber kein Virus,nur eine PDF.
Avast meckert bestimmt(hat seit dem letzten Update Probleme mit PDF Dateien.)

Hab mal hier hochgeladen
http://exupload.de/de/upload/download.php?wk7nc

Alle PLC Geräte werden im Leerlauf gemessen(selber schon danebengestanden!!)
Bei Auslastung der Geräte ca 80% mehr Störungen!!
Mein Sohn arbeitet bei solch einer Firma die das (und andere Netzwerksachen)herstellen(hier in der Nähe).
Hab schon genug von den Teilen zuhause ausprobiert mit meinem ICOM R8500 auf der gesamten Kurzwelle.
Messen kann ich das nicht aber sehen am Empfang mit dem Icom an der FD4....

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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon LJ80 » Mi 6. Dez 2017, 01:49

Ja Leerlauf Messung, da machen die freilich wenig HF Aussendungen aber da geht es doch schon los, dieses Messverfahren ist dann doch komplett falsch, bei meinem alten Diesel wird immer bei Vollgas gemessen was hinten raus kommt , warum hier also nicht auch , vor allem der Labor Aufbau Symetrische Leitungen und auch nicht in dem Umfang wie in einem 2 Stöckigem Haus oder gar in einem Haus von 1960 mit alter Elektrik das steht weder im Verhältnis noch in irgend einer Form oder Art vom Labor Aufbau, da liegen Galaxien dazwischen, sieht man ja bei den Autos mit dem Angegebenen Verbrauch der in der Realität niemals erreicht werden kann.


So hier konnte ich das PDF herunter laden, in meinem Schreiben stand hier gar nichts von den § oder sonst etwas nur dass gemessen wurde, ich mit Störungen in diesem Bereich zu leben habe und man dagegen keinerlei Maßnahmen ergreift, dass hier Pegel eingehalten werden oder was auch immer konnte ich in diesem Schreiben nicht finden, das war bei mir mehr ein Brief gehalten aber auf keinen Fall dieser Muster Vordruck, es stand aber auch drinnen dass der Verursacher zu keinerlei weiteren Maßnahmen sein Ok gibt da die von der BNA beim 1. Versuch mit von Devolo geänderter FW ( diese hat die BNA aufgespielt ) sich bei Ihm im Haus nicht mehr verbunden haben, waren Schrott und hatte damals neue bekommen.
Jedoch dass die Parameter von den Messungen im Rahmen des legalen sich bewegen stand da gar nicht drinnen, die hatten auch Frequenzen angegeben die ich gar nicht beanstandet habe so weit ich mich noch erinnern kann, hierzu müsste ich das Schreiben entweder noch mal heraus kramen oder auf Seite 2,3,4 oder wo ich das eingestellt habe nachlesen.

Es stand dann nur als letzter Satz mit drinnen , wenn ich dennoch Fragen haben sollte kann ich mich bei dem melden der das geschrieben hat, nur das konnte ich zu damaliger Zeit nicht weil ich sonst durch den Hörer gekommen wäre nach dem ich das gelesen hatte und heute habe ich dazu keine Lust, da mache ich lieber eine erneute Störungsmeldung auf da seit 2013 die Störungen immer massiver werden dank der neuen 1200ter Geräte die ballern noch schlimmer als die alten.

Habe mir deswegen extra eine Beam samt Rotor besorgt meine alte Vertikale abgebaut und den Beam drauf gesetzt und die Vertikale komplett 30m weiter weg von der Störquelle aufgebaut, das war bis vor 3 Wochen recht tragbar mit dem Empfang über den Beam, jedoch habe ich jetzt genau aus der Richtung wo ich eigentlich die geringsten Störungen hatte ein neues PLC , jetzt habe ich es von hinten und von vorne ganz dicke mit PLC, drehen erübrigt sich komplett da egal wo ich jetzt hin drehe irgend wo so eine Saukiste angesteckt ist.

DEn Sohn arbeitet bei so einem Hersteller, würde mich ein mal interessieren wenn hier bei so einer Messung man die kanäle 1-80 mit -40dB raus nehmen würde in wie weit hier dann im Labor eine Datenreduktion vorhanden ist denn die angegebene maximale Übertragungsrate wird doch in einer normalen Wohnung von einer und sehr nahe liegenden Steckdose gar nicht mehr erreicht.

Meine Erfahrung mit den 1220gern von AVM , egal ob mit dem eingebauten Notch mit -50dB und ohne also Werkseinstellungen macht sich über 2 Stockwerke nicht signifikant bemerkbar, also wenn man das vorher-nachher Ergebnis nicht kennt wäre es eigentlich jederzeit möglich dies ab Werk ein zu bauen, und ob der Verbraucher dann 10 oder 20Mbit weniger hat bei einer Netto 110Mbit Verbindung die er nur zum surfen verwendet. Aber es würde jedem Funker ungemein helfen wenn die Störungen gegen NULL gingen, denn die Paar Hunder Khz die das beansprucht, macht das Kraut nicht fett.
Zuletzt geändert von LJ80 am Mi 6. Dez 2017, 02:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Wolf » Mi 6. Dez 2017, 01:57

LJ80 hat geschrieben:Lieber Wolf,
dein hier hinterlegter Link ist Lt meinem Virenscanner eine Seite mit Virus.
(...)

Uuups, das ist ja reichlich merkwürdig. Das Dokument ist natürlich in Ordnung. Vielleicht hat es der Filehoster geschafft, auf eine Blacklist zu kommen... :-(

Wasserbüffel hat geschrieben:Hab mal hier hochgeladen
http://exupload.de/de/upload/download.php?wk7nc

Vielen Dank Walter!

Dass Einsätze des PMD manchmal recht "zweifelhaft" (nicht plausibel erscheinend) dokumentiert werden, hat mir neulich eine sehr zuverlässige Person bestätigt, die sich beruflich mit solchen Dokumentationen auseinandersetzen musste (hatte nichts mit PLC-Störungen zu tun).

Die BNetzA erlaubt sich bei der Entscheidung, ob ein Gerät, obwohl es stört, die grundlegenden Anforderungen des EMVG einhält, einen Ermessensspielraum, den die Behörde meiner Meinung nach nicht hat. Deshalb hätte mich die "offizielle" Begründung der Behörde für solche Entscheidungen interessiert.

Gruß
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Wolf » Mi 6. Dez 2017, 02:16

LJ80 hat geschrieben:(...) ...vor allem der Labor Aufbau Symetrische Leitungen und auch nicht in dem Umfang wie in einem 2 Stöckigem Haus oder gar in einem Haus von 1960 mit alter Elektrik das steht weder im Verhältnis noch in irgend einer Form oder Art vom Labor Aufbau, da liegen Galaxien dazwischen, sieht man ja bei den Autos mit dem Angegebenen Verbrauch der in der Realität niemals erreicht werden kann.

Klar, die PLC-Hersteller werden vermutlich an einem "idealen" Netzwerk unter Laborbedingungen messen und sich so die Konformität ihrer Geräte bescheinigen. Sowas ist natürlich Lichtjahre entfernt von den verhältnismäßig chaotischen "Netzwerken", wie sie normale Hausstromverkabelungen darstellen.

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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Krampfader » Mi 6. Dez 2017, 08:54

Ein befreundeter CB-Funker hatte ähnliche Probleme. Nachdem er die Störquelle lokalisiert hatte hat er dem Hausbesitzer kurzerhand angeboten das Problem ganz unbürokratisch zu beheben in dem er ihm "ein viel besseres" Gerät besorgt, installiert und auch gleich in Betrieb nimmt, natürlich auf eigene Kosten und eigenen Aufwand. Seit dem ist Ruhe und alle sind zufrieden ... vielleicht wäre dies in dem vorliegenden Fall ebenfalls eine denkbare Möglichkeit ...

Wie auch immer. Bei uns in Wien (bzw. Österreich) kann man der Funküberwachung keine "Untätigkeit" vorwerfen, im Gegenteil. Die Jungs harren derzeit aktuell bei eisiger Kälte mitten in der "Pampa" aus, seit Tagen. Die Frage ist nur was tun die dort ??

Bild
Volle Auflösung: http://www.cb-funk.at/forum/index.php?a ... 1104;image

Bild
Volle Auflösung: http://www.cb-funk.at/forum/index.php?a ... 1106;image

Bildquellen: http://www.cb-funk.at/forum/index.php/topic,763.0.html

Grüße

Andreas
Krampfader
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Yaesu FT857D » Mi 6. Dez 2017, 16:47

Krampfader hat geschrieben:Wie auch immer. Bei uns in Wien (bzw. Österreich) kann man der Funküberwachung keine "Untätigkeit" vorwerfen, im Gegenteil. Die Jungs harren derzeit aktuell bei eisiger Kälte mitten in der "Pampa" aus, seit Tagen. Die Frage ist nur was tun die dort ??

Bild
Volle Auflösung: http://www.cb-funk.at/forum/index.php?a ... 1104;image



Grüße

Andreas

Andreas, die werden (wie auch mal unsere BNetzA deren PMD) dort Messungen vornehmen, inwieweit die WKA (Windkraftanlagen) Störsignale in das Stromnetz "einspeisen" und inwieweit andere Signale dadurch gestört werden (Empfang von DVB-S/T2/C usw.) ?
Denn auf den Bildern ist eine WKA und Stromnetzfreileitungen in der Nähe. Aufgebaute Antennen sieht man einen Parabolspiegel (für DVB-S Empfang?), eine LogPer Antenne von 50-1300 Mhz? und diverse andere Antennen....
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Yaesu FT857D » Mi 6. Dez 2017, 16:52

Wolf hat geschrieben:Ich kann mich hf-doktor nur anschließen:
Jeder Betroffene, bei dem ein Verfahren zu Störungsbearbeitung abgeschlossen wurde, müsste solch ein Schreiben erhalten haben. Mündliche Mitteilungen von BNetzA-Mitarbeitern haben in diesem Zusammenhang keine Bedeutung.

Gruß
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Tja dann müsste ich auch ein solches Schreiben erhalten haben, als die eine Überprüfung des Störsignales durch den SK6 bei mir hier Anfang des Jahres gemacht haben.
Aber da kam bisher nix.... :clue:
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon hf-doktor » Mi 6. Dez 2017, 17:01

Wolf hat geschrieben:...

Die BNetzA erlaubt sich bei der Entscheidung, ob ein Gerät, obwohl es stört, die grundlegenden Anforderungen des EMVG einhält, einen Ermessensspielraum, den die Behörde meiner Meinung nach nicht hat. Deshalb hätte mich die "offizielle" Begründung der Behörde für solche Entscheidungen interessiert.

Gruß
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Sehe ich auch so. Nur wer sich mit i-welchen "mündlich" gegeben Aussagen zufrieden stellen lässt... dem ist leider nicht zu helfen.

In Bayern z.B. gehen die Behördenuhren vllt anders?...
Letztendlich ist eine Störungsmeldung vergleichbar mit einem Verwaltungsakt anzusehen.

Und die BNA ist den ihr übertragenen hoheitlichen Aufgaben -Überwachung, Umsetzung- gegenüber geltender Regelungen gesetzlich in die Pflicht genommen.

So sollte bzw. muss es normalerweise laufen und die Regel sein (scheinbar in Bayern anders geregelt? ;) )


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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon hf-doktor » Mi 6. Dez 2017, 17:32

LJ80 hat geschrieben:
Wenn Du die Bilder sehen möchtest, komme bei mir persönlich vorbei und sehe Sie dir an ! Leider habe ich von der Letzten Messerei vor und rund um das Nachbarhaus keine Fotos da diese kurz nach meinem Eintreffen abgezogen sind, hier wurde ich nicht informiert dass Messungen statt finden.

Und kurz drauf hab ich das hier veröffentlichte Schreiben dann erhalten.


Zweifele doch nicht an, das die bei dir nicht waren oder gemessen haben... aber das Ganze drumm und drann macht dann schon einen seltsamen Eindruck...

Du wolltest doch sowieso eine neue Störungsmeldung abgeben, weil die Störungen bei dir eher zugenommen haben.
Dann würde ich dir empfehlen, das formal auch mal richtig anzugehen und zu dokumentieren.

Was du tun kannst:
-Störungstagebuch führen... wann (Datum/Uhrzeit und wo (Frequenzen/Bereiche, möglichst i.d. Zusammenhang auch gestörte Rundfunkbereiche) die Störungen besonders auftreten
-Videomaterial dazu erstellen... dazu muss man sicherlich nicht viel erklären, sollte auch jeder dazu in der Lage sein im Handy Zeitalter...

Das alles schriftlich per Mail plus Dateianhang zur Störungsmeldung zufügen.

Einfach mal selbst aktiv werden, denn Jammern und Heulen wird an der Situation nichts ändern.
Und es ist auch nicht deine Aufgabe, dir über i-welche Updates oder sonstiges Gedanken zu machen... sondern deren Job...

Die Jungs sind sogar dankbar dafür, wenn sie solche Unterstützung bekommen ;)
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon Sgt.Lapdance » Mi 6. Dez 2017, 18:00

Bei mir kam nur das hier aber die beiden von der BNetzA waren 2x (oder mehr?!) hier Vorort, mit ihrem "getarnten" Westfalia-Camper - nur war ich da auf Arbeit...

Spoiler: anzeigen
Sehr geehrter Herr XXX!

Leider konnte ich Sie bisher telefonisch nicht erreichen. Wir haben Rückmeldung von der Firma Devolo erhalten, dass auf dem störverursachenden Router eine neue Firmware aufgespielt wurde.
Nun möchte ich gern von Ihnen erfahren, wie sich das update auf Ihre Störungen im CB-Funk auswirkt.
Wenn wir bis 01.11.2017 keine Rückmeldung von Ihnen bekommen haben, schließen wir den Auftrag ab.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen


XXX
Bundesnetzagentur Außenstelle Leipzig
Max-Liebermann-Straße 63
04157 Leipzig


Naja Handyanrufe gehen bei mir immer schlecht. Aber egal. Hatte dann zurück gemailt, dass jetzt ein Steckerpaar von TP-Link benutzt wird, mein QRM sich halbiert hat und die Firmware bei dieser Devolokacke nichts gebracht hat.
Klang ehrlich gesagt noch schlimmer wie vorher! Seitdem nie wieder was gehört. Hätte ich ja auch nicht ahnen können, dass nun wieder umgesteckt wurde....

Ich muß aber auch sagen, dass die beiden sehr schnell hier waren und auch sehr freundlich, ebenso die Störungsannahme in Itzehoe. Bloß sehr viel konnte ich aus denen nicht herauskriegen. Als ob die nichts sagen dürfen oder wollen!

Habe selber noch einen befreundeten Amateurfunker, der meinte soetwas wie, "die hatten wohl nicht richtig Lust" oder "die machen hier keinen Riesen Aufriss wegen einem CB-Funker..."

Die Störung mit geänderter(!) PLC-Firmware klingt übrigens so: https://www.youtube.com/watch?v=N1eI7ydA4_U

Meine Antenne ist ca. 20 Meter vom PLC weg. Dieser befindet sich in einem EFH (hinter Porotonwand). Aber davon kann ich mir auch nix kaufen.

D-Link Stecker hatte ich auch gekauft, die stören nur halbsoviel wie die Devolo's aber es läuft kein IP-Tv damit, trotz 1 Gigabit Datenrate.

Ade' und 73
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Re: PLC Störungen und wie die BNA dagegen vorgeht, mein Beri

Beitragvon hf-doktor » Mi 6. Dez 2017, 18:53

Sgt.Lapdance hat geschrieben:Bei mir kam nur das hier aber die beiden von der BNetzA waren 2x (oder mehr?!) hier Vorort, mit ihrem "getarnten" Westfalia-Camper - nur war ich da auf Arbeit...

Spoiler: anzeigen
Sehr geehrter Herr XXX!

Leider konnte ich Sie bisher telefonisch nicht erreichen. Wir haben Rückmeldung von der Firma Devolo erhalten, dass auf dem störverursachenden Router eine neue Firmware aufgespielt wurde.
Nun möchte ich gern von Ihnen erfahren, wie sich das update auf Ihre Störungen im CB-Funk auswirkt.
Wenn wir bis 01.11.2017 keine Rückmeldung von Ihnen bekommen haben, schließen wir den Auftrag ab.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

Mit freundlichen Grüßen


XXX
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Naja Handyanrufe gehen bei mir immer schlecht. Aber egal. Hatte dann zurück gemailt, dass jetzt ein Steckerpaar von TP-Link benutzt wird, mein QRM sich halbiert hat und die Firmware bei dieser Devolokacke nichts gebracht hat.
Klang ehrlich gesagt noch schlimmer wie vorher! Seitdem nie wieder was gehört. Hätte ich ja auch nicht ahnen können, dass nun wieder umgesteckt wurde....
...


Da musst natürlich am Ball bleiben. Und wenn sich bei dir nichts geändert (oder sogar verschlimmert) hat, ist der "Vorgang" nicht abgeschlossen... denn die Elektromagnetische Unverträglichkeit besteht ja weiterhin.

Wenn du nichts mehr von denen "hörst", dann einfach schriftlich nachfragen und mitteilen, das die Störungen noch nicht abgestellt wurden.

Die werden dir "vor Ort" auch nix sagen, z.B. würde der "Verursacher" (dLan Besitzer) auch nicht benannt werden dürfen, allein aus Datenschutzgründen.

Kommt die Störung definitiv aus deiner Nachbarschaft, musst du noch nicht mal während der Messung anwesend sein (es soll Leute geben. die arbeiten müssen ;) )... sofern du es entsprechend dokumentiert hast >siehe oben. Du bist ja nicht der Verursacher. Es ist auch nicht deine Aufgabe denen zu zeigen, aus welchem Haus/Wohnung die Störungen kommen... das ist deren Job.

Immer daran denken: Du bist kein Bittsteller, sondern ein "Geschädigter"

Klar haben die nicht immer Lust zu arbeiten... wer hat das schon. Aber dennoch ist es deren Aufgabe... und die bekommen am Monatsende auch richtig Geld dafür ;)
Was natürlich auch gerne gemacht wird... so nach dem Motto: "Versuchen sie das mal mit dem Nachbarn "so" ? zu regeln" also den Ball zurückschieben... ist natürlich auch eine Möglichkeit sich die Arbeit zu erleichtern...

Kommt aber auch immer auf den Einzelfall an.
Hatte hier auch kurzeitig mal so ein Problem... hab dem Nachbarn das dLan ausgeredet und ihm dafür ein wLan spendiert und aufgestellt. Problem gelöst und Ruhe is....
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